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Gesellschaft und Dekadenz

Diese Seite enthält Informationen über die (westliche) Gesellschaft und ihre Dekadenz
Seite ab: 2012-05-01
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Neu 2012-05-14:

[20:15] Leserzuschrift - ich möchte Ihnen kurz erzählen, was wirklich in der deutschspachigen Musikszene los ist:

Die dtsch. Komponisten und Texter schreiben immer noch schöne Melodien, sinnvolle Texte und erfolgversprechende Lieder. Wir werden aber von den TV-und Radiomachern komplett geblockt.

Im Interesse der 4 großen (ausländischen) Major-Companies soll das anglo-amerikanische Repertoire in AT un DE massiv verbreitet werden.
Einige Chefs von öffentlich-rechtlichen Musikredaktionen dürfen nicht allein entscheiden, sondern die ARD kauft sogenannte "Freie Rundfunkberater" ein, um die Musikredakteure zu "beraten", welchen Songs sie einsetzen sollen.
Und von wem diese Lobbyisten gesponsert werden, kann man sich leicht denken.
Auch der Tonträgermarkt wird dominiert von anglo-amerikanischem Produkt. Und der neueste Schachzug gegen deutsche Musiker ist die Umverteilung der Gelder des GVL-Systems von Deutschland ins Ausland. Hier wurden Musiker am Ende des Jahres nochmal für Ihre Honorar-Leistungsschutzrechte entgolten.

Nach Klage der anglo-amerikanischen Industrie beim europäischen Gerichtshof wurde dieses System 2011 vom Honorar-Nachweis auf die Quantität der Spielungen in Radio und TV umgestellt. Somit gab es ein dramatische Umverteilung der Gelder ins Ausland (offizielle Zahlen sind 70 % - ich weiß, daß es knapp 80 % sind). Orchestermusiker erhalten fast nichts mehr, weil ihre Musik im Radio kaum gespielt wird.
Leider wird in den Medien über dieses Thema nicht berichtet.

Das ist in der ganzen Kunst- und Medienszene so: wer Marktmacht hat, gewinnt. Die Kreativen verdienen nichts, wenn sie keine eigene Marktmacht haben. Nur, so schlimm wie hier dargestellt, dürfte es in der Realität nicht sein, denn das Publikum bestimmt im Endeffekt, was sie direkt kaufen oder was sie im Radio hören wollen..


Neu 2012-05-13:

[19:45] Zurück zum Stamm, auch bei der Musik: Andreas Gabalier – ein Musikstar mit Heimatgefühl

Der erfolgreichste Musiker Österreichs Gegenwart bricht Rekorde um Rekorde, produziert Hits am laufenden Band und gewinnt Preise im vorbeigehen – und er vermittelt ein patriotisches Heimatgefühl, das viele Möchtegern-Stars schon lieber in einer Mottenkiste verstauben sehen würden.

Die riesige Wiener Stadthalle mit Zuhörern für diese Musik zu füllen, die in Wien eigentlich nicht zu hause ist, dazu gehört schon etwas. Aber es ist ein wichtiger Trend: überall werden "Stamm", Patriotismus, etc. wieder angesehener.

[20:15] Leserkommentar-DE dazu:

Andreas Gabalier steht auch in den deutschen Hitparaden ganz oben. Und das zurecht. Ich bin von seinen Liedern tief berührt. Das ist Musik.

Was mir schon lange auffällt, ist, wie schlecht die Musik insgesamt geworden ist. Lautes Geschrei, technisches Brimborium ohne Ende, aber eine richtig schöne Melodie bei der man dahinschmilzt, bringt keiner mehr zustande. Warum hat früher Musik wie nach Musik geklungen, und warum ist es heute nur noch ordinäres, unharmonisches Geschrei? Man hört zehn Minuten Musik im Radio und glaubt, man braucht einen Arzt. Die "singen" und "rocken" einen ins Koma.

Ich gebe mein Geld schon lange im wesentlichen nur noch für Bücher und Dinge aus, die sich mit meiner Heimat und meiner Kultur beschäftigen.
Für dieses ganze obszöne, neumodische, die Menschen krank machende fremde Gelumpp keinen Cent.

Zurück zum Stamm (da war ich nie weg) mit Lederhose, Tracht und geflochtenen Zöpfen. Ich bin dabei. Jetzt erst recht.
 

[20:45] Leserzusendung:


Neu 2012-05-12:

[20:00] Leserzuschrift-DE - Was wirklich wichtig ist:

Gegen den ESM haben bis jetzt 11.416 Personen unterschrieben, gegen die Fusion zweier Orchester des Südwestdeutschen Rundfunks 22.784 Personen:

http://stop-esm.org/unterzeichner
http://www.orchesterretter.de/unterzeichner.html

Die Bevölkerung ist darauf konditioniert, daß es ihnen auch gut geht, wenn sich nicht um finanzpolitische Angelegenheiten kümmern. Die Masse interessiert nur der Konsum.

VOn Finanzen verstehen sie nichts, oder wollen nichts verstehen - ausser sie spüren es einmal.

[21:15] Leserkommentar-DE zu was wirklich wichtig ist:

Ich bin Beamter, so´ne mittlere Preisklasse. Das bedeutet, dass man ganz gut leben kann, aber größere Sprünge, na ja. In meinem Umfeld befinden sich etliche, die doppelt verdienen. Die haben dann zusammen z. B. 6.000 bis 7.000 €, netto! Also richtig gutes Geld. Wenn ich da mal einen Hinweis gebe so in Richtung Währungsreform und entsprechender Vorsorge, schlag ich meist hintenüber. Die Damen und Herren haben alles im Kopf. Dazu gehören neue Autos, oder, die Familie hat für jeden eins, das macht dann 4 PKW. Urlaube, Kreuzfahrten, der ganze technische Kleinkram – Konsum bis der Arzt kommt. Die Immobilien sind dabei längst nicht bezahlt. Auf die „Versicherungsoption mit EM“ kommt dann im Regelfall die Antwort: Dafür haben wir kein Geld. Oder: Das können wir uns nicht leisten!
Faktisch sind die Leute wie die Titanic: Gedanklich unsinkbar, bis sie auf den Eisberg treffen.

Sollte unser Szenario eintreffen, wovon ich ausgehe, wird es in der Beamtenschaft ein Blutbad geben. Selbst eine 30%ige Gehaltskürzung dürfte bei vielen schon zu erheblichen Schwierigkeiten führen.

Solange noch Milch und Honig fliessen...


Neu 2012-05-10:

[8:00] Leserzuschrift - Konsumzwang:

gestern hatte ich wieder eine der typischen Konsum-Diskussionen mit einem Geschäftsführer, der mir regelmäßig Aufträge erteilt. Obwohl dieser Mann, ein langjähriger Bekannter, meine Einstellung zur Wirtschaftslage und zum Investieren/Edelmetallen kennt, kommt er bei unseren jüngsten Treffen immer wieder penetrant auf Konsumartikel aller Art zu sprechen, die man zum ultimativen Glück angeblich haben müsste. Es ist im Prinzip das "Mein Haus, mein Auto, meine Yacht"-Schema. Da wäre zuallererst der protzige Leasing-Wagen - mein kleiner sparsamer gebrauchter Flitzer reicht ihm nicht. Mindestens ein Benz oder BMW mit Vollausstattung müsse es sein, und natürlich neu. Aber auch der neueste Apple-Klimbim fehlt ihm an mir, da kann er geradezu professionelle Werbe-Vorträge halten. Dinge wie teure Protz-Uhren oder Marken-Anzüge sind weniger Thema, ich weiß aber, dass er auch auf solche Dinge achtet. Das würde kommen, sobald ich das Geld für die Protz-Kutsche in den Wind geschossen hätte. Am Ende dann das Eigenheim. Auch in der Nachbarschaft gibt es solche Überprüfungen, die ich allesamt nicht mitspiele und wir daher etwas als "Underdogs" gelten, aber das ist mir ganz lieb. So tragen etwa die "Eigentümer" im Ort die Nase etwas höher als die Mieter (ein wirksamer Dämpfer ist da die Frage nach der laufenden Hypothek, womit man sich aber auch unbeliebt macht :-). In Summe finde ich es interessant, wie stark sozialer Druck ausgeübt wird. Der Geschäftsführer kennt zwar nicht meine finanziellen Verhältnisse, aber er weiß, dass ich schon vor Jahren sehr günstig massiv in den Silbermarkt eingestiegen bin (ich danke an dieser Stelle Reinhard Deutsch für sein tolles "Silber-Komplott"), und er ahnt wohl, dass ich ihn im Vermögen inzwischen weit überholt habe. Das raubt ihm offenbar den Schlaf, wieso ich mir nun nicht den ganzen Schnickschnack leiste, den er gerne hätte. Nebenbei: ich war gut erholt und sonnengebräunt, während er überarbeitet und sichtbar gealtert war.

Diese Leute arbeiten nicht nur bis zum Umfallen für ihren Konsum, sie stressen sich auch in der Freizeit genauso - um zu protzen.

[12:00] Leserkommentar-DE:
Das beschriebene haben wir 1:1 im Urlaub mit guten Bekannten erlebt, die gleiche Leier. Zusätzlich hat uns der Bekannte gefragt warum wir kein "größeres" Auto fahren, wir haben nämlich "leider" nur eine B-Klasse, also was für arme Leute und er fährt SUV und P....
Tja und wir haben eben die gleiche Lebenseinstellung wie der Zuschreiber, schade dass man solche Leute so selten kennlernt, wir sollten hier ein Kennenlernportal für "Gleichdenkende" eröffnen

Die sollen auf den Repo Man warten, wenn dieser das "grössere Auto" abholt.

[21:30] Leserkommentar-DE - weg von den Konsumfetischisten:

Ich habe mich vor Jahren von langjährigen Freunden getrennt, als diese mich immer als geizig hingestellt haben, weil ich nicht deren verordneten Konsumterror mitgemacht habe. Ich habe diesen Vorwurf als derart beleidigend empfunden, dass ich diesen Schritt machen mußte. Ich bin nämlich persönlich ein sehr großzügiger Mensch. Wenn man sein Geld nicht für ein Auto, für Urlaub, für ein Haus und sonstige Prestigeartikel rauswirft, wird man geplagt. Der soziale Druck, mitzuhalten zu müssen, ist enorm.
Da muß man sich halt trennen und notfalls für sich allein bleiben.

Ich habe nie über meine Verhältnisse gelebt, habe nie Schulden bei jemanden gehabt und meine Rechnungen immer sofort bezahlt. So bin ich erzogen worden und so bleibt es.
 

[20:45] Blue: Jetzt werden die Öko-Nazis auch noch die letzten Tabus ausradieren!

[21:00] Leserkommentar:
Blue hätte das Foto von Fatima Roth gar nicht künstlich verzerren müssen. Die Realität reicht zum Beweis der Aussage völlig!


Neu 2012-05-07:

[18:15] Für die Fussball-Schafe: Schalke Anleihe

Der FC Schalke 04 hofft durch Anleihe auf mittleren zweistelligen Millionenbetrag. Ausfallrisiko: „Wie bei jeder Geldanlage gibt es auch bei Unternehmensanleihen Risiken, derer sich jeder Anleger bewusst sein muss. Wir haben eine sehr stabile wirtschaftliche und sportliche Situation."

Offenbar wollen die bisherigen Kreditgeber ihr Geld zurück. "Stabil" dürfte die Situation des Klubs nicht sein. Aber die Fans werden wohl zugreifen, zumindest die mit etwas mehr Einkommen und Vermögen. In blinder Liebe.

Leserkommentar-AT: Mähhhhhhh, erinnert mich an die Rapidaktie

Ein früherer Kollege heftete sich diese Aktie nach dem Konkurs des Klubs an die Bürowand. Zu mehr taugt soetwas nicht.WE.


Neu 2012-05-06:

[15:30] Hier was zum Lachen: Sensationsfund: Archäologen entdecken Mann ohne Facebook

[10:45] Der Reichen-Protz und die Masse: Die Wut des Volkes hat die Bellers nachdenklich gemacht

Macht Geld, richtig viel Geld, glücklich? Ja und nein!

Wer reich ist und das auch noch gut findet, wird in der Schweiz gern öffentlich fertiggemacht: Nachdem «die Ballkönigin und der Bau­löwe», das exzentrisch-glamou­röse Paar Irina (39) und Walter Beller (63), am letzten Sonntag in der TV-Sendung «Reporter» ihren Reichtum zur Schau stellten, hagelte es für die beiden nicht nur Bettelbriefe, sondern vor allem Hass-E-Mails und Schimpftiraden.

Diese Sendung scheint in der Schweiz ein Quotenhit gewesen zu sein. Das heisst, die Masse sieht sich das gerne an, schreibt aber dann Hass-Mails über so viel zur Schau gestellten Protz.

An alle Leser, die auch in einer solchen Vermögenskategorie sind: wir tun das nicht, denn wir wissen, was bald kommt: der Mob der Verantwortliche für das Verschwinden seiner Ersparnisse sucht.

[18:00] Der Mexikaner - Die wirklich Reichen stellen Ihren Reichtum auf gar keinen Fall derart zur Schau,

nicht mal in Mexico, wobei hier sich die Mehrzahl der Leute erst ab 1 MIA. US-$ dahingehend zu beruhigen scheint.

PS: Die im Bericht auf den beigelegten Fotos gezeigten Konsumartikel zeugen eher von Schwächen in der Kategorie „Warum mache ich das alles?“

Ja, warum machen die das und lassen sich noch im TV auf diese Art vorführen? Imponiergehabe.


Neu 2012-05-04:

[9:30] Wieder ein Beispiel für westliche Dekadenz - AT: Gummigeschosse sollen Bären vergrämen

Tirol will sich künftig gegen Tierbesuche rüsten. Nachdem zwei Braunbären seit Wochen durch die Alpen streifen, sollen nun so genannte „Vergrämungs-Teams“ mit Gummigeschossen dafür sorgen, dass die Bären wieder scheu werden.

Was macht ein echter Jäger: er schiesst solche gefährlichen Raubtiere ab. Aber hier geht es nur um die Jobs jener Biologen, die auf Staatskosten die Wege dieser Bären erforschen. Macht sie arbeitslos.

PS: in Wien darf man auch keine Tauben mehr töten, nur vergrämen - "Tierschutz".


Neu 2012-05-03:

[19:00] Wichtiger Artikel von Charles Hugh Smith: Future Economy, Future Stability, Future Careers read!

4. The Central State and financialization are the buggy whips of the coming era. Those depending on making buggy whips in 1901 decried the rise of automobiles, but their resistance to the tides of change did not stop or even hinder those tides.

For the past 60 years, financial security flowed from the Central State and the various monopolies it enforced or controlled. For the past 30 years, wealth flowed from the relentless financialization of the U.S. and global economies. Those cycles are ending, and whatever financial security is possible going forward will flow from self-reliance, self-organizing social capital, and decentralized social and technological innovation.

It boils down to a simple choice: either ride the tide of creative destruction of failed/ depleted models or be washed away by the tide.

Die zentralen Strukturen von heute werden sich grossteils auflösen. Damit auch die vielfach akademischen Jobs bei Staat und Konzernen.
 

[11:00] Der idiotische Aktionismus der Alpha-Männchen: Eon-Chef Teyssen sucht das Glück in der Ferne

Eon lädt seine Aktionäre heute in Essen zur Hauptversammlung. Der Energiekonzern hat ein desaströses Jahr hinter sich. Konzernchef Teyssen sucht sein Heil in der Ferne - und geht so auch enorme Risiken ein.

Der Ortstermin Anfang Januar in Rio de Janeiro war für den Eon-Chef gleich mehrfach bedeutend. Denn der Konzern hat ein katastrophales Jahr hinter sich, in dem Eon erstmals in seiner Geschichte in die Verlustzone rutschte, den Atomausstieg verkraften musste und sich mit den Gewerkschaften über den Abbau von 11.000 Stellen stritt. Den erfolgreichen Geschäftsabschluss konnte Teyssen nicht nur deshalb gut gebrauchen.

Der Milliardär in Brasilien, mit dem Teyssen diesen Vertrag abschloss, wird Eon sicher aussaugen. Denn Teyssen ist ein angestellter Manager, der eindeutig am Prahl-Trip ist. Seine Katastrophen zu Hause möchte er mit solchen Deals übertünchen, bis diese auch Katastrophen werden.

Ja, es geht darum, wieder einmal, hoffentlich positiv in die Medien zu kommen, den Job zu sichern und hoffentlich zusätzliche Weibchen anzuziehen.

[11:45] Leserkommentar-AT: SUPER KOMMENTAR von Ihnen! Gratuliere. Ja, so ist es! DER AFFE FÄLLT NICHT WEIT VOM STAMM!

Es ist nicht klar, ob dieses genetische Erbe noch vom Affen kommt, oder von der brutalen Jäger- und Sammlergesellschaft der Menschen vor 100000 Jahren. Es geht einfach darum, welche Gene werden weitergegeben. Generell war es damals so, dass die Weibchen, die sich ein Alpha-Männchen an sich binden konnten einfach bessere Überlebenschancen für ihre Kinder hatten, als alle anderen. Denn das Alpha-Männchen bestimmte über die Verteilung der Jagdbeute. Selbstdarstellung als Alphamännchen (der Dominante) zog einfach Weibchen an. Damals führten sie wilde Kriegstänze auf, heute bauen sie Konzerne. Sie merken es gar nicht.

[14:15] Leserkommentar-DE - Kriegstänze machen die aber auch noch!

Man denke nur an die Bullshit-Seminare und Workshops, die nach Siemens Muster in allen Großunternehmen immer gerne verordnet werden!
Leider versucht man mittlerweile immer bedrohlicher auch die unteren Ebenen damit zu vergewaltigen, was sich am Krankenstand durch Psychosyndrome ablesen läßt:
Das sind die armen Rudeltierchen auf der Flucht vor ihren Primaten. (Oder wie war der Plural von Primus?)

Oder auch:
Was ist der Unterschied zwischen einem DAX Unternehmen und dem Karneval?
Der Karneval verleiht den Orden wider den tierischen Ernst und will lustig sein.
Das DAX Unternehmen verleiht Orden wider den menschlichen Verstand und will Schluß mit Lustig.

Die Bullshit-Seminare sind für die Beta-Tierchen, damit diese schön gefügig bleiben und nicht gleich nach dem Alpha-Status greifen.

Darunter gibt es dann noch die Gamma-Tierchen, das sind die Wasserträger oder Arbeitsbienen.
 

[9:00] 120 Millionen Dollar für Munch: "Schrei" erzielt Auktionsrekord

Es ist eines der bekanntesten Gemälde der Welt: "Der Schrei" von Edvard Munch. Bei einer Auktion in New York kommt es nun zu einem wahren Bieterkrimi. Als schließlich der Hammer fällt, ist ein neuer Auktionsrekord aufgestellt.

Ein gutes Zeichen, dass es zu viel Kredit auf der Welt gibt. Das ist ein reiner Prestigekauf, vermutlich auf Kredit. Im nächsten Abschwung verkaufen die Banken dann solche Bilder ab, nachdem sie diese eingezogen haben.

Leserkommentar-DE: Vielleicht kann man dieses Gemälde später für eine halbe Unze Silber erwerben.

So billig wird es nicht, aber für eine Unze Gold spricht viel.

[9:30] Leserkommentar-DE:
Mein Antiquitätenhändler aus HD hat auch seine privaten Bilder verkauft. Seine Denkweise:
Jetzt sind Bilder hoch, in der Krise will sie keiner mehr haben und das ist der Zeitpunkt wann man da einsteigen muß. Er erwartet das Tief der Kunstpreise in ca. 7-10 Jahren.

So ist es richtig.


Neu 2012-05-02:

[8:45] Leserzuschrift-DE - Bankrotter Ex-Tennisstar wird Linken-Sprecherin

Früher war Claudia Kohde-Kilsch Tennisspielerin von Beruf, jetzt wird die 48-Jährige Politprofi. Am 2. Mai tritt die ehemalige Nummer vier der Weltrangliste das Amt als Sprecherin der von Oskar Lafontaine geführten Linkspartei im saarländischen Landtag an.

Obwohl sie über 2 Millionen Dollar allein an Preisgeldern eingespielt hat (ohne Werbeeinnahmen), musste sie (mittlerweile Diplom-Journalistin!) 2011 schließlich Privatinsolvenz anmelden. Ein beispielloser Vorgang, der aber bei jedem 3.-4. Spitzensportler üblich ist, weil sie mit Geld nicht umgehen können.

Wenn man pleite geht, weil man alles verprasst hat, dann wird man eben "Links". Die Wahrheit dürfte einfacher sein: sie brauchte unbedingt einen Job, der Geld bringt. Wie sie den Job von Lafontaine bekommen hat?

Fast jeder Spitzensportler hat seine eigenen Geldvernichter = "Vermögensberater", die vernichten das, was nach einem verschwenderischen Lebensstil noch übriggeblieben ist.


Neu 2012-05-01:

[14:30] Leserzuschrift - Wer die heutige Welt besser verstehen möchte,

sollte unbedingt die Geschichte der Politischen Korrektheit lesen:

http://www.in-kuerze.de/veroeffentlichungen/64-die-geschichte-der-politischen-korrektheit

Da steigt steigt einem die Wut ins Hirn.
 

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