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Neu 2012-05-11:
[14:15] Leserkommentar-DE - zum "Super-Schaf" (gestern):
Auch hier gilt stets "Due Diligence" (sorgfältige Prüfung und Analyse eines Unternehmens) - genauso wie bei einigen Goldhändlern, die auch abzocken und schwarze Schafe sein können!
Herr Eichelburg, denken Sie mal an seriöse Multi-Level-Firmen, wie Avon, Tupperware etc. Hier sind tausende von Menschen in Lohn und Brot, haben zufriedene Kunden und sollten nicht abfällig in eine unseriöse Ecke gestellt werden. Gerade in der Wirtschaftskrise 2008/2009 hatten diese (seriösen!) Firmen enormes Wachstum, was man von den traditionellen Firmen mit der vielen Kurzarbeit nicht sagen konnte. Hier waren viele Familien froh, eine kleine Zuverdienstmöglichkeit gehabt zu haben.
Was tun diese Multi-Level-Firmen auch Network Marketing genannt wirklich? sie stellen es darauf an, dass die Verkäufer der untersten Ebene ihre gesamte Verwandtschaft und Bekanntschaft nach Kunden und zukünftigen Verkäufern abgrasen. Das tun normale Geschäfte nicht. In der Abwicklung dürfte es Seriöse geben, aber auch viele schwarze Schafe. Diese Vertriebsform ist ungustiös.
Neu 2012-05-10:
[18:45] Leserzuschrift-AT - Das Super-Schaf:
Mein Verwandter ist wohl das Superschaf! Ich habe ihm vor knapp einem Jahr einen Deal vorgeschlagen (investment in gold, stand damals 1600 bei 1,45 dollar) dies lehnte er ab und verschaffte mir auch noch eine schöne Nachrede in der gesamten Verwandtschaft! Jetzt habe ich gehört wo er die 10t investiert hat, in 2 Multilevelmarketig-firmen (wo er bis heute noch nicht auswendig weis wie die heißen und was die machen!) die ihm ein bekannter empfohlen hat, Nr. 1 hat wegen "interner Probleme" seit gut 3 Monaten Ihre Debitcard (die man zur auszahlung unbedingt braucht) gesperrt und bei Nr. 2 hat er noch keinen Cent erhalten, also den nenne ich mal den Super-Schaf-Investor! Aja und aus den 10.000 € in gold wären heute schon 11.000 € geworden TROTZ der derzeitigen Korrektur!
Multilevel-Marketing, das sind diese Pyramidensysteme, wie bei den Finanzvertrieben. Man sieht, wie die abzocken - arbeiten muss man auch noch.
Neu 2012-05-07:
[10:45] Leserzuschrift-DE - wie aus dem Artikel Blondie Konsumschaf:
Blonde Bekannte von mir, arbeitet bei Aldi, Mitte vierzig, ihr Freund Münzsammler (Silber) und auf den Crash wartend, bekam Mitte 2010 von mir die Adresse Hartgeld.com.
Sie zeigte sich damals recht interessiert und ich richtete auf ihrem Laptop Hartgeld als Lesezeichen ein.
Soweit - sogut........................
Vor zwei Wochen erzählte sie mir glücklich, dass sie eine Erbschaft gemacht habe - ca. 12000,- Euronen.
Tieferliegender Grund ihres Glücks: der Kauf eines BMW 1.
Den Restbetrag von etwa 15000,- Euronen auf KREDIT!!!!! Der acht Jahre alte Corsa mit Klima, 80000 km, war wohl nicht mehr gut genug.
Auf meinen Hinweis, dass in der Währungsreform Schulden erhalten bleiben, reagierte sie mit totaler Ahnungslosigkeit.
Viel Spass in der kommenden Krise infolge gewaltsamer Unwissenheit !!!
Die Leute sind eben so, da kann man nichts machen.
[14:45] Leserkommentar-AT zum Konsumschaf:
Volkommen krank! Der Corsa ist völlig ausreichend!
Mich rief heute ein bekannter an und sagte mir voller Stolz, sich für einen neuen Nissan um 27000 Euronen entschieden zu haben. Natürlich auf die kleine Firma, die er hat und selbstverständlich ohne Anzahlung, voll auf Liesing!!!!
Ich habe den dreifachen Umsatz und fahre einen ausbezahlten Polo TDI, natürlich gebraucht, keine 70000 km! Am liebsten würde ich mit der U-Bahn fahren, doch die Termine sind dafür zu kurzfristig und oft zu weit. Vor Ostern rief mich ein Bekannter an, der wollte sich 1000 Euro von mir ausborgen. Er fährt natürlich einen 7er BMW! Er hatte vor neun Monaten noch geprahlt, Umsätze von 150000 Euronen per Monat zu machen und fragt mich um Kleingeld!! Diesen Leuten ist nicht zu helfen, wir müssen auf uns schauen. Die kapieren es einfach nie!
Auto-Protz muss sein.
Neu 2012-05-06:
[17:45] Leserzuschrift-DE - Sklaven mucken nicht auf:
Hatte gestern ein Gespräch mit einem Banker von JPM. Was da los ist, glaubt man gar nicht. Unternehmenzahlen werden geschönt; Bilanzen werden manipuliert etc pp. Dann die Aussage der Geschätsleitung, dass nur hochverschuldete Mitarbeiter gut sind, denn die müssen mit sich Alles machen lassen. Z.B. 110 Arbeitsstunden die Woche. Sie sind alle Sklaven.
Und genau da liegt der Hund begraben. Ich schätze mal, der Großteil der Bevölkerung Deutschlands ist genau in dieser Misere, daher wird Alles ertragen, was unsere Politik so verzapft. Die drucken Ihr Geld selber, die machen Ihre Gesetze wie es gerade so passt. So ein wenig Resignation ist bestimmt auch mit im Spiel. Jeder braucht seinen Job, um seine Rechnungen zu bezahlen und die Hartzis sind eh froh, wenn alles so bleibt.
Eine Revolution gäbe es nur, wenn mit finanziellen Mitteln irgendwelcher Supermächte (wer?) die komplette Regierung des Amtes enthoben werden würde, und wer sollte diese Damen und Herren dann aburteilen. Die Gerichtshöfe, welche ebenfalls vom Staat bezahlt werden ???
Wohl kaum.
Dass die Verschuldeten nicht aufmucken, ist klar. Aber die Vermögensbesitzer sollten es machen.
[17:15] Leserzuschrift-DE - Konzentrierte Plan- und Ahnungslosigkeit unter älteren Semestern:
Bei einer Frühschoppenrunde unter politisch wohl konservativ zu nennenden Ruheständlern (alles Akademiker, die sich noch aus Studententagen kennen) wurde heute morgen hitzigst über alle möglichen und unmöglichen politischen Themen diskutiert - die Sprache kam schließlich auch auf die Milliardentransferzahlungen an die bankrotten Mittelmeerländer und die alarmierenden Target2-Salden. Jeder war sich einig, daß das eine himmelschreiende Ungerechtigkeit ist. Nur wenige bis gar niemand wußte überhaupt, wie genau sich diese Dinge im ökonomischen Detail verhalten (z.B. wie Target2 eigentlich funktioniert und was konkret daran gefährlich ist und - vor allem - für wen). Und Gold, ja Gold besaß überhaupt niemand. Eine durch die Runde gehende 1 Oz.-Nugget-Münze wurde halb belustigt, halb ratlos in Augenschein genommen. Ob das eine wertvolle Sammlermünze sei? Ach so, eine Anlagemünze, hm, jaja (verwirrter Gesichtsausdruck ob dieses unbekannten Wortes). Wieviel die denn wert sei? 1.250,- €? Ach je, das hätte man dann am besten vor Jahren kaufen sollen. Daß das jetzt schon so teuer ist, unglaublich. Und was mit dem Preis in Zukunft geschieht, kann ja keiner sagen, das klingt dann doch zu riskant. Fazit (wieder einmal):
man kann niemanden retten! Jeder muß das "Sehen" selbst lernen
Also lasst sie sehen.
[12:30] Leserzuschrift-DE auch die reichen Schafe merken nichts:
Ich habe letzte Woche sehr vermögende Personen getroffen. In einem Gespräch kamen wir auf die Schuldenkrise. Interessant ist, dass jeder denkt die Politik hat nichts mehr unter Kontrolle und das es nicht gut aussieht. Doch als ich sagte das es ganz übel werden könnte und wir wohl mit einer WR oder einem zerbrechen des Euro rechnen müssten, sagten alle das es so etwas nicht geben wird. Keiner kann sich vorstellen das DE aus dem Euro geht. Vielleicht die Griechen und Portugiesen, aber DE, NL oder andere nicht. Alle waren der Meinung, dass der Euro weiterhin bestand hat und nicht zerbrechen wird.
Über Gold und Silber habe ich erst garnichts gesagt.
Es ist schon komisch...
Sie sehen den Euro-/Vermögens-Untergang intellektuell aber emotionell wollen sie ihn nicht wahrhaben. Ein Meisterstück der Psychomanipulation durch das System. Was sagt ein Psychologe dazu (falls einer unter den Lesern ist)?
[14:30] Leserkommentar - "kognitiven Dissonanz":
Ich bin zwar kein professioneller Psychologe aber ich denke, daß sich dieser Zustand in der Psychologie am ehesten mit dem Begriff der "kognitiven Dissonanz" beschreiben läßt.
Wikipedia beschreibt es schon ganz gut:
Kognitive Dissonanz bezeichnet in der (Sozial-)Psychologie einen als unangenehm empfundenen Gefühlszustand, der dadurch entsteht, dass ein Mensch mehrere Kognitionen hat – Wahrnehmungen, Gedanken, Meinungen, Einstellungen, Wünsche oder Absichten –, die nicht miteinander vereinbar sind, also eine Art von „Störgefühl“.
Der Sozialpsychologe Leon Feistinger entwickelte diese Theorie bezeichnenderweise nachdem er sich zum Schein in eine Sekte eingeschlichen hatte, die an das "Ende der Welt" glaubte. Nachdem dieses nicht eintrat, also gerade im Gegensatz zur Erwartungshaltung der reichen Leute aus der Leserzuschrift, die sich einfach nicht vorstellen können, daß der Euro untergeht, waren die Sektierer trotzdem nicht in der Lage ihre Fehlannahme einzugestehen und versuchten stattdessen, alle anderern von ihrem Irrglauben zu überzeugen.
Analog dazu bin ich davon überzeugt, daß nach dem Crash, wenn alles in Trümmern liegt, die selben Leute sagen werden, dies sei nicht vorherzusehen gewesen, niemand hätte mit dem Default Spaniens oder dergleichen rechnen können, niemand hätte wissen können, daß Gold/Silber so abgehen werden. Die Realität zurechtdenken bis zum Untergang...
Auf jeden Fall werden die richtigen Knöpfe gedrückt, damit die Schafe nicht flüchten.
[14:30] Leserkommentar zu Gehirnforschung: 80% der Menschen können besorgniserregende Meldungen überhaupt nicht verarbeiten
Deshalb versuche ich auch nicht mehr, Schafe zu retten. Wer es bis jetzt nicht kapiert hat begreift es nie.
[15:00] Leserkommentar - der Psychologe spricht:
Heute muß ich Ihnen - als jemand, der u.a. auch Psychologie studiert und in seiner Berufstätigkeit praktiziert hat, tatsächlich Recht geben und die Unterscheidung hervorheben, die Sie getroffen haben.
"...intellektuell aber emotionell wollen sie ihn nicht wahrhaben."
Das gibt es tatsächlich in grundlegenden oder lebensentscheidenden Fragen. Man verweigert sich, weil man vor der heraufziehenden Möglichkeit so große Angst hat, daß man glaubt, das alles nicht zu bewältigen. So wird es dann allerdings auch kommen, denn das Seelchen ist nicht trainiert, es hat sich den Herausforderungen, die ihm begegnet sind, nie stellen müssen, konnte immer einen Ausweg finden, wenn's schwierig wurde oder traf immer auf glückliche Umstände. Die wohlhabenden Leute, von denen dort die Rede ist, gehören in diese Kategorie, und wenn man ihre Biographie untersuchen könnte, fände man das bei fast allen auch so bestätigt. Die letzten 60 (Ausnahme-) Jahre haben die darin aufgewachsenen Generationen stets in Watte gepackt und verhätschelt. Ich schätze, daß mehr als 95% immer den Weg des geringsten Widerstandes gewählt haben und ihn auch weiterhin wählen werden.
Zu viel Watte?
[18:00] Der Mexikaner:
Die wirklichen Eliten hinter dem Vorhang haben es eben so eingerichtet, dass nur alle 60-80 Jahre die Exponenzialfunktion im Vermögens- und Schuldwachstum zum Ende kommt. Da immer dann die Generation der bereits verstorbenen Augenzeugen, die damals wirtschaftlich Gewicht hatten, bereits verstorben ist.
Der Grossteil, auch die „Reichen“ (in der Regel innerhalb 1 Generation dazu gekommen) kann sich einfach nicht vorstellen, was wirklich im Hintergrund läuft.
Neu 2012-04-19:
[17:45] Leserzuschrift-DE - gewerbliche Banksklaven:
Ich habe natürlich wie fast jeder den Traum vom eigenen Haus.
Da aber meine eigenen Eltern ihr ganzes Leben damit verbracht haben
Schulden von 350.000 DM (Jahrgang 1963) für ein doch recht
grosses Gewerbeobjekt abzuarbeiten plus weitere Schulden, die noch
wegen eines Erbstreits dazu kamen, ist mir klar: Nur mit Gold,
in der Krise und möglichst ohne Kredit wir der Traum verwirklicht.
Obwohl das schon heftig ist. Eine gewerbliche Immobilie im Dorf meiner Eltern,
die ähnlich deren Haus ist, wird seit über einem Jahr zum Verkauf
angeboten.
Es scheint sich kein Käufer gefunden zu haben, denn jetzt wurde
das Objekt aufgesplittet.
525 .000 Euro für den gesamten Komplex( Hotel mit Gaststätte, Saal und
Vermietungsobjekten (privat und gewerbliche Vermietung)
bzw 125.000 nur für den Hotelkomplex.
Keine 10 meter weiter versucht ein ehemaligen Schuhgeschäft sein Haus
seit fast 5 Jahren zu verkaufen. Keine Chance.
Und zur Krönung wurde jetzt eine weitere gewerbliche Immobilie
zum Verkauf eine Strasse weiter angeboten.
Alle Objekt haben eines gemeinsam: Sie waren Geldvernichter Dank Kredit-
basierte Anschaffung.
Auch das Haus meiner Eltern, das heute locker 2 Mio bringen müste, nur
um die Kosten wieder reinzuholen. Und ich rechne hier sicher konservativ.
Natürlich will meine Mutter das nicht wahrhaben, dass sie 40 Jahre Sklave der
Bank war. Wenigstens etwas gutes hat deren Kreditleben:
Das werde ich niemals kopieren.
Sie rackern sich ein Leben lang ab, dann können sie diese Immos nicht mehr verkaufen.
[7:00] Der Mexikaner zu "Heile-Welt-Traum" (gestern):
Ich befinde mich seit 2006 selbst gewählt ausserhalb der 60-Jahres-Ausnahme-Zone. Recht gutes Vorbereitungscamp für in Zentraleuropa zu erwartende Verhältnisse.
Viel interessanter ist allerdings, wenn ich meinem Sohn ein Märchen der Brüder Grimm vorlese:
Es geht dort in jedem Zweiten Text um Mord, Totschlag, Hunger, Krankheiten, Tod, Verteilungskampf, etc.
Ich frage mich, ob diese ganzen politisch korrekten Eltern ihren Kindern niemals Märchen vorgelesen haben oder nicht schnallen, was dort beschrieben wird. Anscheinend glauben die, das sind alles Erzählungen aus dem Märchenland, weit vor unserer Zeit.
Die werden alle massiv überrascht sein, wenn die gute Ausnahmezeit zu Ende ist.
[9:00] Leserkommentar-DE:
Es gibt selbstredend viele Orte auf der Welt, die nicht so friedlich sind wie eben die letzten 60, 70 Jahre Friede-Freude-Eierkuchen-Deutschland. Ich kenne, ähnlich vielleicht wie der Mexikaner, solche Orte, weiß, wie es ist, wenn man ein Gewehr mit aufgepflanztem Bajonett am Hals hat, ein angetrunkener Soldatenbursche mit nervösem Finger ab Abzug in unverständlichem Englisch auf einen einbrüllt.
Ich habe meinen dreiundzwanzigjährigen Neffen (dessen Welt aus Party, Spyphone etc. besteht) vor einem Dreivierteljahr zur Seite genommen, bin mit ihm lange spazierengegangen - und habe ihm eindrücklich geschildert, was bald alles so passieren wird, was sich bald alles ändern wird.
Knackpunkt bei vielen Menschen hierzulande ist - es ist in Vergessenheit geraten, daß es überhaupt eine historische Dimension gibt. Daß es Geschichte gibt, geschichtliche Abläufe mit abrupten Änderungen, von denen sie plötzlich betroffen sein können. Es wird für viele ein bitterer Lernprozeß, wenn Geschichte urplötzlich massiv in die eigene, wohlgeordnete Biographie hineinschießt.
[9:00] Leserkommentar zum Mexikaner:
Und in diesen Märchen kommen immer Könige und reiche Kaufleute vor, die
Kisten voller Gold und Silber hatten. Auch daran erinnern sie sich nicht.
[9:15] Leserkommentar-DE zu "Ich frage mich, ob diese ganzen politisch korrekten Eltern ihren Kindern niemals Märchen vorgelesen":
Nein, haben sie nicht.
Weil zur Zeit die größte Bücherverbrennung der Menschheitsgeschichte abläuft:
Märchen, oder bösartige Antigenderbücher mit noch bösartigeren Worten wie "Negerkönig" werden aus den Bibliotheken und den Unterrichten entfernt:
Es begann schon mit der Schlechtschreibreform, man hat sich mit nicht zeitgemäßer Orthographie und mangelnder Wirtschaftlichkeit für die Entfernung rausgeredet.
Jetzt geht es um mangelnde Sprachhygiene und um nicht zeitgemäßes Gesellschafts- und Rollenbild als Grund für die Verbannung der Bücher.
Ist nichts neues, haben Stalin, Mao, Pol Pot, Hitler usw. auch schon gemacht, allerdings nicht so subtil. Das Feintuning der modernen Diktatur kommt von den Frauen in selbiger.
Islamisten machen sowas auch immer gerne, ebenfalls weniger subtil.
Faustregel für Bücherverbrennungen:
Islamisten/Diktatoren schlachten, Grüne/Kampfemanzen ächten.
[11:30] Leserkommentar-CH zum "Heile-Welt-Traum":
Genau deshalb hatte ich meine erwachsenen Kinder nach dem Krieg in den Kosovo mitgenommen - wir waren zu einer katholischen Hochzeit in Gjakove eingeladen. Die wenigen Tage in einer völlig andern Welt haben viel Nachdenken und Verhaltensänderung ausgelöst. So wurde etwa aus einem Wirtschaftsstudenten ein selbständiger Unternehmer mit dem Hang zur Selbstversorgung und EM-Sparen.
[21:15] Leserkommentar - Thema Märchen:
Märchen gelten heutzutage als grausam und Angst einflössend, sind politisch unkorrekt und rassistisch und sind deshalb von Pädagogen und Psychologen aus den Kinderzimmern verbannt worden.
Lieber setzt man den Kindern z.B. Starwars und allen möglichen sonstigen brutalen Comicschrott vor. Davon bekommen sie angeblich keinen psychischen Knacks! Dieser wird ihnen aber durch die massiven Auswirkungen des kompletten Zusammenbruchs des Systems garantiert sein.
Neu 2012-04-18:
[20:15] Leserzuschrift-AT - Heile-Welt-Traum: read!
Mit Verlaub, mich kotzen diese beschissenen, geplanten Lebensläufe der Leute nur noch an!
Was soll das? Soll das Ziel des Lebens sein, dass ich morgens aufstehe, um meine Schulden für Haus usw. abzuzahlen, keine Zeit und Ruhe mehr für meine Familie und mich habe, alles aus Zeit- und Geldmangel zum Stress wird?
Und dann bricht die Familie daran auseinander. Alles, was man erreichen wollte, ist dann im Arsch! SO GEHT DAS NICHT!
Die Welt ändert sich heute unkalkulierbar schnell. Der spießige Lebensentwurf, hier bin ich geboren, hier bin ich aufgewachsen, hier finde ich eine Arbeit, hier baue ich mir ein Haus, hier sterbe ich, ist doch völlig unrealistisch geworden! Leute, die so denken und planen, kommen gar nicht darauf, dass die letzten 60 Jahre eine Ausnahme waren!
BITTE AUFWACHEN aus dem Traum! Die Tatsache, dass wir jetzt alle EM brauchen, zeigt doch, dass dieser schöne Traum vom planbaren Leben ausgeträumt ist.
Seid froh, wenn ihr die nächsten Jahre gesund übersteht, wenn eure Familien nicht zerstört werden, wenn eure Kinder dann noch lachen können!
Das gehört offenbar zu Pendler-Diskussion auf der Seite Rohstoffe, passt aber besser hier her. Das ist der entscheidende Satz:
dass die letzten 60 Jahre eine Ausnahme waren
Das ist der grosse Trugschluss: kein grosser Krieg, keine Währungsreform, keine Hyperinflation, kein Untergang der Ersparnisse, immer reichlicher fliessender Kredit, keine grosse Not mit Massen von Verhungerten, etc. Und das über 60 Jahre. Die Ausnahme in der Geschichte ist genau das. Die Ausnahme endet bald.
Neu 2012-04-11:
[16.15] Schafe verstehen beides nicht: Wie nahe beeinander liegen eigentlich die Begriffe "Debt" und "Deppen"?
Leserkommentar:
Selbst nobelpreisgeadelte Ökonomen glauben noch immer, Schulden ließen sich mit Schulden tilgen.
"Eisberg voraus", warnen, nein schreien sie aus allen Himmelrichtungen - von Eichelburg bis Tyler Durden.
Am 14. April vor 100 Jahren um 23:40 rammte die historische Titanic den todbringenden Eisbrocken.
Die meisten Passagiere haben bei der Erschütterung von ihrem 6-stündigen Todeskampf noch nichts geahnt.
Auch unsere EUROKREUZFAHRT währt nicht mehr lange!
[20:30] Silberrakete: Vollendete Realitätsverweigerung:

Neu 2012-04-02:
[17:45] Verschiedene Arten von Sklaven: Understanding The Slave Mentality
Neu 2012-04-01:
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