
Diese Seite befasst sich mit dem Verfall der staatlichen Sozialsysteme in der Krise.
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Neu 2012-05-15:
[11:30] Warum keine "Todesurteile" unterschrieben werden: BILD hat mich gerettet: Krankenkasse wollte Magen-OP nicht zahlen
Mittlerweile zeigt die Waage lebensbedrohliche 180 Kilogramm an, bei einer Körpergröße von 1,71 Metern.
Für Marina Nöhlen (23) aus Tönisvorst (NRW) ist eine Magenverkleinerung der einzige Ausweg, um Gewicht zu verlieren. Doch ihre Krankenkasse weigerte sich, den Eingriff zu zahlen. Verzweifelt wendete sich die junge Mutter an das Team von „BILD kämpft“. „Die BKK wollte mich zur Ernährungsberatung schicken, doch das bringt alles nichts.“
Leserkommentar-DE: das Sozialsystem macht HARTZ4 und die Krankenkasse die OP für €10000 möglich
Selbst bei solchen Kleinigkeiten braucht man sich nur an die Medien wenden und alles wird möglich. Die Ernährungsberatung wäre hier sicher die bessere Therapie gewesen. Wie ist es dann erst bei Sachen wie Krebs, wo es um Leben und Tod geht? da zittern alle, die Behandlungen genehmigen müssen, vor solchen Berichten.
Neu 2012-05-14:
[13:45] Was Sozialversprechen in der Krise wirklich wert sind: U.S. Postal Service: Kein Cash mehr für Gesundheitsvorsorge von Ex-Mitarbeitern
Der U.S. Postal Service ist bei weitem nicht die einzige Firma in den USA, die ihre ehemals abgegebenen Versprechen nicht mehr einhalten kann
Klare Antwort: nichts. In den USA sieht man es nur am Deutlichsten.
Neu 2012-04-24:
[11:00] Sozialstaatlich verhausschweint: Wie uns die Wohlfahrts-Mafia ruiniert
Die westlichen Demokratien können sich ihr Sozialsystem nicht mehr leisten. Trotzdem wählen die Franzosen einen Sozialisten, die Deutschen gieren nach „Betreuungsgeld“ – und in Europa plündern Nehmerländer die Geberstaaten.
Ganz einfach: die Empänger staatlicher Zuwendungen sind bereits die Mehrheit, also werden sie diejenigen Parteien wählen, die den Geldfluss weiterlaufen lassen und besser noch erhöhen. Das geht bis zum System-Reset.
Neu 2012-04-12:
[14:15] Selbst diese Lineardenken sehen das Ponzi-System Rente schon an sein Ende kommen: Hohes Lebensalter treibt Deutschland in die Pleite
Regierung und Bürger sind nicht auf die steigende Lebenserwartung vorbereitet. Nach IWF-Berechnungen fehlen bis 2050 allein in Deutschland mehr als zwei Billionen Euro
Crash, Depression und Beitragverweigerung sind da gar noch nicht eingerechnet. Ausserdem wird die Lebenserwartung durch den Zusammenbruch unserer teuren Gesundheitssystem wieder sinken, aber mangels massivem Wodka-Konsum nicht so stark wie in Russland.
[17:30] Leserkommentar-DE - Was geht das den IWF an?
Man sollte sich eines mal klarmachen, die Rente ist Betrug, weil es ein Umlageverfahren ist. Mit anderen Worten es wird Vermögen von den Fleißigen zu den Faulen transferiert.
Warum? Nehmen wir an, jemand spart 45 Jahre (solange darf man in die Rentenkasse einzahlen) 19% seines Einkommens (das ist der heutige Rentenbeitrag), dann hätte er etwa soviel gespart, dass er 15 Jahre lang etwa 57% seines monatlichen Einkommens zur Verfügung hätte. Das entspricht etwa dem Niveau, das man dem zukünftigen Rentern zubilligt. Wo sind aber die ganzen Zinsen aus den 45 Jahren? Geht man von einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 75 Jahren aus, könnte der Otto-Normal-Fritz bereits mit 60 in Rente - ohne Abzüge.
Desweiteren sollte man sich klar machen, dass im Falle des früheren Versterben des Rentners das Geld weg ist. Seine Frau bekommt nur die Witwenrente. Sollte die Frau selbst in die Rentenkasse gezahlt haben, würde sie - wenn das Geld nicht beim Staat angelegt wäre - noch zusätzlich die Rente das Mannes haben.
Kurz gesagt, jetzt ist "Zahltag" und der Staat muss bald seine Versprechen einlösen. Also bereitet er uns schon darauf vor, dass man seine Versprechen aus der Vergangenheit nicht allzu ernst nehmen sollte !
Die Politiker haben es verkonsumiert. Hier ein Youtube-Video: http://www.youtube.com/watch?v=EWecPT4LnJc
Interessant ist es ab 5:40. Sinngemäß sagt der Politiker, das Steueraufkommen sei gleich null.
Dann wirft man dem Investor vor, er würde soviel verdienen, wie 6 Senatoren. Darauf er: "Dann muss sich der Staat genau überlegen, ob er für die Gehälter, die er bezahlt, die zu erwartenden Leistungen geliefert bekommt."
Insofern sollte inzwischen jedem klar sein, dass die Politiker überbezahlt sind. Leistung und Gehalt stimmen nicht überein. Im Grunde müsste man die Gehälter soweit kürzen, bis ein ausgeglichener Haushalt vorliegt.
Ob ein Herr Wullf soviel geleistet hat, dass er neben Dienstauto, Büro noch zusätzlich 199 Tsd. Euro verdient, darf jeder selbst entscheiden.
Madoff lässt grüssen.
[21:15] Leserkommentar-DE - die Renten-Anwartschaften schrumpfen bereits:
war bevor ich mich selbstständig gemacht habe von 1964 bis 1985 angestellt. Habe während dieser Zeit Rentenanwartschaften in Höhe von 1600.-- DM erworben, die ich mit 65 erhalten sollte.
Nach der Währungsreform waren es 820.-- Euro. Mittlerweile wurde der Betrag bis auf 400.-- Euro gekürzt. Wie man mir schon mitgeteilt hat wird es mit den Kürzungen weitergehen.
Ich bin schon die ganze Zeit am überlegen was ich dagegen machen kann. Und so geht es nicht nur mir sondern auch allen anderen die in Zukunft Rente beziehen. Man ist absolut machtlos. Alle zukünftigen Rentner müßten demonstrieren oder Sammelklagen einreichen.
Allerdings wachen die meisten warscheinlich erst auf wenn sie den Rentenbescheid erhalten haben.
So ist es, daher kürzt man die Anwartschaften, aber nicht die bereits laufenden Renten - gibt weniger Widerstand. Man müsste sich kollektiv wehren.
Neu 2012-04-04:
[10:15] Leserzuschrift-DE - wozu überhaupt in die Rentenkasse einzahlen?
In meinem Büro fand eine Prüfung der deutschen Rentenversicherung statt
ob der Unternehmer auch brav die Pflichtbeiträge abführt.
Ich stellte den Prüfer mal ein paar simple Fragen.
1. Ob er mir begründen kann warum es in Deutschland kein Wahlrecht
gibt, die mir die Wahl lässt ob ich in die Rentenkasse einzahle oder
es auf meine Weise mache
Antwort: Viele arme Bürger würden sonst gar nicht vorsorgen
2. Wieso gibt es denn dann die Beitragsbemessungsgrenzen
(Kurze Erklärung: BMG bedeutet, wenn man mehr als etwa 3.700 €
als Angestellter verdient, kann man wählen ob man lieber gesetzlich
oder privat vorsorgen will - in der KV)
Antwort: Ja, das hätte man wirklich etwas besser machen können. Ich bin ja
auch als Beamter privilegiert
3. Warum soll ich überhaupt in die Kasse einbezahlen, wenn ich ehe keine
Rente daraus erhalte? Den Euro erlebe ich als Rentner sowieso nicht mehr.
Und zudem ist das ganze geklaute Geld weg, weil Zwangsabgabe ich Diebstahl.
Antwort: Gar keine- es wirkte wie eine stillschweigende Bestätigung.
Ich habe übrigens die Fragen wirklich so gestellt.
War schon interessant dieser Beamte
Das war zuviel für den Prüfer - pure Häresie. Aber wir Investoren wissen, man sollte möglichst wenig in diese "Versicherung" einzahlen.
[12:45] Leserkommentar-DE dazu:
Der Beitrag von 10:15 kann nicht unkommentiert bleiben da auch Fakten falsch dargestellt wurden.
Die Beitragsbemessungsgrenze wird jedes Jahr neu festgesetzt. Bis zu diesem festgesetzten Einkommen muß der Renten Beitrag entrichtet werden. Darüber hinausgehende Einkommen werden rentenmäßig nicht erfaßt. Diese Beitragsgrenze entspricht etwa 2 Renten Punkten.
Ich halte dieses Umlageverfahren immer noch besser als alle privaten Rentenkassen die auch noch Pleite gehen können. Wie sagte Norbert Blüm einst mal. Die Rente ist sicher. Über die Höhe hatte er wohlweislich nichts gesagt.
Länder wie Schweiz und Australien haben eine staatliche Grundversicherung und fahren gut damit.
Leider sind bei uns immer weniger Scheinselbständige und 400€ Jobber in der Lage für das Alter vorzusorgen. Da kommt eine Lawine von Alters- Hartz 4 auf uns zu.
Nach dem Crash wird es kaum mehr Rente oder Hartz-IV geben.
[15:00] Nachschlag vom Leser von 12:45:
Ihren Kommentar zu meinem Leserbrief(Nach dem Crash wird es kaum mehr Rente oder Hartz-IV geben.) kann ich bedingt zustimmen. Ich hatte ja geschrieben, die Höhe der Umlage finanzierte Rente ist offen.
Aber auch nach 1948 wurden die Renten nach Einzahlung im Verhältnis zur arbeitenden Bevölkerung ausbezahlt.
Zum Überleben ist das besser als eine private Rentenversicherung die es nach der Währungsreform nicht mehr gibt. Dies ist für die 90% der arbeitenden Bevölkerung sinnvoll.
Ich wollte nur diese 2 Aspekte beleuchten.
Natürlich ist Gold und Silber die erste Wahl, aber für 90% der Bevölkerung unerreichbar. Falls Gold nochmals die 1550 erreicht, kaufe ich, wie schon Weihnachten nach.
1. Es ist unklar, ob Staaten heutiger Art nach dem Crash noch existieren werden. Falls ja, ist eine Minirente wahrscheinlich. Falls nein - in Somalia gibt es auch keine Rente, dafür einen Failed State.
2. Es ist unwahrscheinlich, dass in einer massiven Depression die Zahler noch gewillt sind, Rentenbeiträge zu leisten oder es überhaupt können.
Daher sollte man keinesfalls auf eine staatliche Rente in der heutigen, realen Höhe bauen. Wir werden es nach dem Crash sehen, der kommen wird.
[15:15] Leserkommentar-DE - Da sagt tatsächlich jemand ,daß er dieses Sytem gut findet ??
Also Sorry ! Dann nimm dein Gold und Silber und stecke es in diesen Müll auch System genannt !
Ich zahle seit 20 Jahren inklusive Arbeitgeberanteil fast 850 Euro ein und bekomme nix heraus !
Mal rechnen : 850 x 12 sind 10200
Also jetzt nach 25 Jahren und mittlerem Zinssatz hätte ich bereits 382569 Euro ! Damit könnte ich tun und lassen ,was ich möchte ! Wenn ich Rente bekomme ,werde ich meine bis dahin eingezahlten und verzinsten fast 680000 Euro niemals wieder rausbekommen ! Nicht mal Ansatzweise ! Und warum soll ich Mistpack und Assoziale mitbezahlen?
Ich war in 25 Jahren ,sage und schreibe 8 Tage Arbeitslos und mich hat es mehrfach getroffen mit Pleitebude und so !! Die große Masse ist faul ,dumm und hat sich diese grünlinke Sch... bereits zur Hauptlebensaufgabe gemacht ! so wie es die 68-iger vorgelebt haben !
Wo kann ich schmarotzen und wie kann ich mit dem Arsch an die Wand kommen ,hauptsache ich muß nix tun und bekomme Staatsknete.
Mußte einfach mal raus !
Nach dem Crash wird es sicher massive Verweigerungen von Einzahlungen in das System in der heutigen Höhe geben. Das Ergebnis: Madoff.
Alle diese Rentensysteme (auch die Ansparsysteme) dienen einem Zweck: Otto Normal-Maxi würde alles verkonsumieren, auch seine Altersvorsorge. Also nimmt man ihm es aus der Hand und zwingt ihn dazu. In DE ist es sehr leicht zu entkommen: als Selbständiger.
[16:30] Leserkommentar-DE - irgendwann steigen immer die Zahler aus:
Zu dem Thema Rentenversicherung möchte ich sagen, daß es auf einen Systemcrash gar nicht ankommt. Die Diskussion über die Art der Systeme ist sinnlos, denn beide hängen von einer jungen Generation ab, die die Wertschöpfung für die Umlagen bzw. die Rückzahlung und Zinsen für das Papier in den privaten erarbeitet. Wegen der Demographie muß Rentenniveau so oder so absinken und zwar unabhängig von privater oder staatl. Umlagerente. Wenn man es von der zahlenmäßig kleineren Jungen Generation verlangen sollte die "heutigen Ansprüche" zu finanzieren, wird sich das arbeiten nicht mehr lohnen und sie werden sich entweder durch Apathie oder durch Auswandern dem entziehen. Getreu dem Motto:
irgendwann steigen immer die Zahler aus. Den Trend kann man heute schon daran erkennen, daß die Renten und Sozialtransfers wie Hartz IV wesentlich langsamer steigen als die Inflation. Einzig durch die richtigen Investments heute kann man sich gegen diesen Trend stemmen.
Für die, die das nicht tun bleiben Almosen, Suppenküchen und Unterstützung durch die Familie. Das Rententhema ist ein Gutes Beispiel für die Unfähigkeit der Politik. Als Adenauer noch sagte "Kinder haben die Leute immer" blickte er auf 200 Jahre Bevölkerungswachstum in Europa zurück. Dieser Trend kehrte sich in den 1970gern um. Seither hat es die Politik nicht geschaft den geänderten Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen. Im Gegenteil man hat noch Schulden aufgehäuft als gäbe es kein Morgen. Das sind 4 Jahrzehnte und alle Parteien in allen Ländern sind daran beteiligt!
Bei Madoff sind auch die Zahler ausgestiegen, dann ist sein System zusammengebrochen.
[20.15] Leserkommentar-DE - zu "irgendwann steigen immer die Zahler aus":
wartet erst, ihr Zahler in die Rentenkasse, bis wir kommen. Ich bin 1963er Jahrgang, 1964 war dann der geburtenstärkste
Jahrgang des vergangenen Jahrhunderts in Deutschland. Demografisch gesehen sprengen wir alles weg was an Renten-
zahlungen ansteht. Und wir haben eine höhere Lebenserwartung als die vorangegangene Generation. Und wir haben
Ansprüche an das Leben, das kostet Euch Jüngeren alles. Selbst wenn wir erst offiziell mit 67 in Rente gehen kann
das nicht gutgehen. Dieses System braucht schon deshalb einen Reset.
Sobald die wirklich schwere Depression mit Währungscrash und 50% Arbeitslosigkeit kommt, ist es mit dem Rentensystem vorbei.
Neu 2012-03-23:
Andere Staaten/Themen:
[10:00] Ein paar Impressionen, wie es in Portugal - und irgendwann auch bei uns zugeht, wenn wirklich gespart werden MUSS: Portugal: Sparprogramm geht über Leichen
Etwa tausend Sterbefälle mehr als sonst verzeichnet Portugal in diesem Februar. Nach Meinung der Oppositionspolitiker tausend Tote aufgrund der Sparmaßnahmen, die Portugal aufgezwungen werden. Das ist ein Anstieg von 20%. Das Gesundheitssystem ist nämlich eins der Schlachtfelder, auf denen die Austerlitzitätsmaßnahmen die Errungenschaften europäischer Zivilisation dahinmetzeln.
Leserkommentar-DE: Ich glaub, mit einer Unze Silber im Krankenhaus aufgetaucht, und der Chefarzt trägt einen auf Händen in sein Behandlungszimmer ....
Der Chefarzt will sicher mehr haben. Aber in Griechenland soll es schon so sein, dass etwa Patienten die eine Organtransplantation hatten, sich die Medikamente gegen die Abstossungsreaktionen nicht mehr leisten können - der sichere und baldige Tod.
Neu 2012-03-17:
[11:30] Leserzuschrift-DE - 30 Jahre Volltrottel für den Sozialstaat:
Ich habe vor gut 10 Jahren einmal ausgerechnet, dass meine Rentenversicherungsbeiträge - ich habe immer die Höchstbeiträge gezahlt, bin also nach 30 Jahren ein Volltrottel für diesen Staat - eine Lebensversicherung (natürlich aufgezinst verrechnet) von ca. 1 Million Euro oder seinerzeit umgerechnet 100 Kilo Gold entsprochen hätten.
Was ist zwischenzeitlich passiert? Mit der Erhöhung des Renteneintrittsalters von 65 auf 67 Jahre wurde ich kalt enteignet, weil die Rentenversicherung mir nur noch bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 72 Jahren 5 statt 7 Jahre Rente zahlen muss.
Bei einer von mir dann zu erwartenden Einheitsrente von 1.000€ (oder welcher Währung auch immer) im Monat bekäme ich also für dann noch 60 Monate insgesamt 60.000€ Rente.
Eine Lebensversicherung hätte mir 1 Million € gebracht, die 100 Kilo Gold wären jetzt 4 Millionen wert.
Das System ist das Allerletzte und bereichert sich am ehrlichen, gut verdienenden Arbeitnehmer.
Wofür meine Rentenbeiträge verjubelt werden, kann man alternativlos jeden Tag in der Zeitung lesen.
Es wird Zeit, aus der Volltrottelei auszusteigen.
[18:45] Leserkommentar-DE - Bereits von 30 Jahren standen entsprechende Artikel in Fachzeitschriften:
Damit war für mich klar, dass es sich um nichts anderes als ein Pyramidensystem handelt.
Das dürfte auch anderen Zahlern nicht entgangen sein. Dokumentiert durch die vielen Versuche, diesem zu entgehen, und einem immer enger werdenden Ring zur Beitragserpressung.
Nachdem der Zahler das zeitliche gesegnet hat, sind die Ansprüche der Rentenversicherung perdu.
Na gut, ein Almosen für die vielleicht noch lebende Gattin ist drin. Im Gegensatz dazu verbleibt im Falle der privaten Vorsorge das Vermögen im Kreis der Familie. Doppelt betrogen nenn´ ich das.
Und dann plakatierte der damalige deutsche Sozialminister Norbert Blüm vor den Kameras "Die Rente is sicher". Oder es gibt den US-Cartoon, wo Bernie Madoff im Verhör gefragt wird, von wo er die Idee für sein Pyramidenspiel hatte. Antwort: Social Security.
Neu 2012-03-09:
[8:45] Wie "psychisch Kranke" gemacht werden: Forscher warnen vor Millionen Scheinpatienten
Alles für den medizinischen Apparat, der noch grösser werden möchte. Selbst den Ärzten ist es also schon zu viel.Psychische Störungen scheinen zum Massenphänomen zu werden, die Zahl der Diagnosen gerade bei Kindern steigt rasant. Jetzt soll das wichtigste Handbuch für Psychiater noch mehr Krankheitsformen aufzählen. Mehr als 9000 Mediziner protestieren dagegen.
Der Mexikaner: Mit dem Abbau des Sozialstaats samt Demokratten werden sich die geistigen Störungen der westlichen Welt radikal reduzieren
Daher braucht jede Gesellschaft von Zeit zu Zeit eine schwere Depression (die wirtschaftliche Art) - zur Korrektur.
[9:30] Leserkommentar-AT:
Passend zu den Scheinkranken:
Im Wartezimmer eines mir bekannten Arztes hängt ein Spruch welcher lautet:
"Die Medizin ist zwischenzeitlich soweit fortgeschritten, dass es gar keinen gesunden Menschen mehr gibt"!
[9.30] Leserkommentar-DE:
Ursache für all die dekadenten, unnützen und teils auch schädlichen Entwicklungen, ist die Möglichkeit, dass sich die öffentliche Hand (Staat, Länder, Kommunen) verschulden dürfen. Kein Bürger würde der Finanzierung dieses ganzen Unfugs zustimmen, wenn er die dadurch verursachte Abgabenlast direkt über Steuern und Gebühren aufgebrummt bekäme. So aber bucht die Politik dem Bürger hintenrücks ohne zu fragen immer mehr Schulden in sein Konto, weil sie weiß, dass er die direkte Finanzierung gar nicht mitmachen würde. Staatsverschuldung ist eine Riesensauerei, die sofort abgeschafft gehört.
Der Zahlbürger wehrt sich nicht, das ist der Grund.
[9:30] Der Stratege:
Die vielversprechendste Behandlung für diese schlimmen psychischen Erkrankungen dürfte Feld- und Waldarbeit sein. Ganztägig draußen an der frischen Luft bei Wind und Wetter.
Führerscheinentzug hilft auch.
[10:00] Leserkommentar-DE - Nüchtern betrachtet korrelliert die Anzahl der Erkrankungen mit dem Wachstum der Branche:
Zu diesem Phänomen der ausufernden psychischen Krankheiten möchte ich auch etwas aus meiner Erfahrung beisteuern. Unser Große kam letzten September in die Schule. Ein Monat später war Elternsprechtag und die Lehrerin informierte uns, er könne nicht lange ruhig sitzen, und es ginge bei ihm in die Richtung ADHS. Meiner Frau und mir blieb die Spucke weg, denn wir kennen unseren Sohn ja schon länger als die Lehrerin und wissen das er das sehr wohl und überdurchschnittlich lange kann, wenn ihn was interessiert. Ich weiß nicht wievielen anderen Eltern sie das gleiche gesagt hat. Aber ich kann mir gut vorstellen, daß verunsicherte, wenig selbstbewußte Eltern, die vom System dazu erzogen wurde ständig Angst zu haben und jegliche Verantwortung für ihr Wohlergehen an Ärzte und staatliches Gesundheitssystem abzugeben, mit dieser Diagnose sofort zu den Ärzten und Psychologen rennen, die Diagnose bestätigen lassen um dann mit Medikamentengaben die Pharmaindustrie anzufüttern oder in jahrelangen Terapiesitzungen das Kind vollends zu traumatisieren.
Nüchtern betrachtet korrelliert die Anzahl der Erkrankungen mit dem Wachstum der Branche aus Ärzten, Psychologen und Therapeuten. Das Wachstum ist aber um einige Zehnerpotenzen zu schnell für die Evolution, folglich kann es sich nur um eine gesellschaftliche Verwerfung handeln, die Kinder, die völlige gesund aber nicht der "Norm" entsprechen als krank klassifizieren und mit nutzlosen Maßnahmen diese zu normieren trachten.
Bei Erwachsenen sehe ich den Boom auch mit der vielfach angestrebten Frühverrentung einhergehend, erst Burn Out dazu noch ein Rückenproblem und mit 50 ist Schluß und man lebt auf Kosten der Allgemeinheit. Was die aber nicht wissen ist, daß sich die Rechtslage geändert hat und der Vertrauensarzt nach ein paar Jahren Frührente einen wieder arbeitsfähig schreiben kann.
Jede Bürokratie will wachsen, auch diese. So einfach ist das. Das geht, bis kein Geld mehr da ist.
[13:45] Leserkommentar-DE:
meine Frau leitet seit zehn Jahren eine Kindertageskrippe in München. Immer auf dem neuesten pädagogischen Stand.
Meine gewonnene Erkenntnis als neutraler Beobachter und Ehemann einer Einrichtungsleitung. Psychische Erkrankungen bei
Kindern, selbst bei Kleinkindern, halte ich in den allermeisten Fällen für ausgeschlossen. Psychisch krank, ich nenne es
"durch den Wolf gedreht" vor lauter Wohlstands-, Besorgnis- und Fürsorglichkeitsdenken sind nur die Eltern. Und da passieren
Dinge die man nicht für möglich hält. Was sind das nur für Leute? Probleme werden von Elternseite her aus der Luft
herausgezaubert. Ich gebe dem "Strategen" vollkommen Recht. Ganztägige Feld- und Waldarbeit an der frischen Luft
wird dieses Problem lösen und das Hirn von Psychopharmaka wieder freimachen. Und Bewegung schadet auch nicht.
Wer braucht dann noch ein Fitnesscenter? Wohlstand und Fortschritt gehen scheinbar bei einem nicht geringen Teil der Bevölkerung
mit geistiger Degeneration und Realitätsverlust einher. Und die Pharmaindustrie feuert das ganze an.
[16:15] Leserkommentar-DE zum Kommentar 13:45:
Meine Oma hat sechs Kinder gehabt. Sie hat schon damals immer gesagt:
"Nicht die Kinder sind nervös, sondern die Eltern machen ihre Kinder nervös". Recht hat sie gehabt. Die Eltern machen ihre Kinder verrückt.
Sie wußte noch, dass man Säuglinge die ersten Wochen nach der Geburt möglichst in ganz ruhiger Umgebung läßt.
So sind wir alle die ersten Wochen nach der Geburt überhapt nicht mit Krach in Berührung gekommen. Heute nehmen die Eltern ihre kleinen Kinder, denen man ansieht, das sie erste wenige Wochen auf der Welt sind, schon ins Großstadtgetümmel mit, auf Rockkonzerte, oder sonst wohin. Mir tun diese kleinen Würmchen immer so unendlich leid. Denkt dabei keiner an das Gehör der Kleinen?
Auch hören die Eltern (meiste sehr junge) neben ihrem Kinderwagen oft laute Musik. Ich bin dann schon zu den Müttern gegangen und habe sie darauf aufmerksam gemacht, dass sie doch sicher nicht wollen, dass ihr Kind einen Hörschaden bekommt. Die Frauen haben dieses Wissen nicht mehr. Es ist verloren gegangen.
Auch frage ich mich immer, warum heutzutage die Kinderwägen meistens rabenschwarz oder dunkel sein müssen. So ein kleines Kind muß sich doch wie im Sarg vorkommen. Das ist schrecklich. Wer denkt sich so etwas kinderfeindliches aus? Es müssen Dummköpfe sein. Ein Kind braucht leuchtende, bunte Farben. Außerdem sollte ein Kind im Kinderwagen immer im Blickkontakt mit den Eltern sein. Ist es das nicht, kann es durch die vielen Eindrücke, die es bekommt, möglicherweise Angst bekommen.
Früher waren die Kinderwägen klein und zierlich. Die Frauen hatten aber alles dabei, damit ihr Kind den Ausflug überlebt hat. Heute sind Kinderwägen richige Panzer, mit denen die Eltern ungelenk durch die Gegend fahren. Ist es notwendig, seinen ganzen Hausstand im Kinderwagen spazieren zu fahren? Jeder, der nicht rechtzeitig zur Seite springt wird gnadenlos überrollt. Sie haben den allerneuesten Schnickschnack, nur Wissen, wie man mit Kindern richtig umgeht, das haben sie keines mehr.
Auch schreien die Eltern mit ihren Kindern immer so sehr. Ich frage mich oft, warum denn, die Kinder haben doch überhaupt nichts gemacht. Die haben sich nur wie ganz normale Kinder verhalten.
Es kommt noch vieles dazu, zu viel Fernsehen und, und, und. Das sind nur ein paar Beispiele, wieso es kein Wunder ist, wenn unsere Kleinsten schon krank sind.
Früher gab es Frauen mit einem gesunden Menschenverstand und gesunden Kindern, und heute gibt es eine riesige Kinderindustrie mit Heerscharen von Kinderexperten, und die Kinder sind verrückt.
Wenn die heutigen Experten am Feld arbeiten müssen, dann werden die Verhältnisse wieder normal.
Neu 2012-03-03:
[14:30] Wieviel darf ein Krebspatient kosten? Kunden, die ihre Rechnungen über drei bis vier Jahre nicht bezahlen
. . . über 60 Prozent des Umsatzes in der Pharmasparte stammt von Krebsmedikamenten.
Die Onkologie spielt zwar nach wie vor eine wichtige Rolle. Wir entwickeln jedoch zahlreiche Medikamente in anderen Therapiegebieten.Das Bundesgericht kam zum Schluss, dass ein gerettetes Lebensjahr maximal 100'000 Franken kosten darf, um von der Grundversicherung bezahlt zu werden. Sie haben vermutlich keine Freude an diesem Entscheid.
Die Frage, was ein Menschenleben wert ist, lässt sich objektiv nicht beantworten. Das einzige Land, das die Frage beantwortet hat, ist Grossbritannien. Dort darf ein Medikament, wenn es das Leben um ein Jahr in guter Qualität verlängert, nicht mehr als 30'000 Pfund kosten. Alles, was darüber liegt, wird nicht zurückerstattet. Das führt unweigerlich zu einer Zweiklassenmedizin. Daher bin ich froh, dass in der Schweiz die Solidarität in Gesundheitsfragen hoch ist.
Die Antwort bekommt der CEO von Roche gerade von den PIGS-Staaten: sie bezahlen einfach die Rechnungen für so teure Medikamente nicht.
Wenn es noch mehr PIGS gibt, dann geht Roche mit diesem Produkt-Portfolio unter, denn es ist auf die Ausbeutung des Staates ausgelegt.
Neu 2012-03-01:
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