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Überwachungsstaat/Zensur

Enthält spezifische Themen zu Überwachungsstaat, Bundestrojaner.
Seite ab: 2012-01-01
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Eigentlich ist es nicht die Aufgabe dieser Finanz-Website, auf diese Themen einzugehen. Jedoch gibt es Versuche, von Seiten der Politik, "Dissidenten" mundtot zu machen. Derzeit nur per Propaganda, das kann sich aber ändern.


Neu 2012-05-08:

[16:15] Hat noch jemand Lust auf Facebook? USA: FBI will Zugang zu Facebook und Co.


Neu 2012-05-05:

[20:00] Überwachungsstaat Schweiz: Schweiz : Überwachung auf der Autobahn

[6:45] Das Filtern der Zensoren kostet Zeit: Zensoren bremsen weltweit das Internet aus


Neu 2012-04-15:

[12:45] Heute einmal etwas Lustiges: Sicherheits-Eigentor: Neue Reisepässe enttarnen Geheim-Agenten


Neu 2012-04-12:

[20:15] Video über Facebook, Google und Co: Alice 5.0 (1/4)

[16:45] Leserzuschrift zu Facebook: Die ökonomische und stilistische Perspektive:

Viele sollten sich über ihre eigene Rolle bei einer Facebook-"Mitgliedschaft" einmal Gedanken machen. Wie leicht bezeichnet man sich selbst als (ganz unverdächtig klingend) "Nutzer" oder aber (schon sehr forsch) "Kunden" - doch wer "nutzt" hier eigentlich wessen Dienste, wer ist hier eigentlich wessen Kunde? Um es klarzustellen: Facebook verkauft die Datensätze en gros an Marketingfirmen aller Art, die mit statistischen Analysealgorithmen (sogenanntes Data Mining) erschöpfend aussagekräftige Verhaltensprofile erstellen. Daß Agenten des Staates das ebenfalls tun (und dies eine weitaus schlimmere Vorstellung als bei Werbekeilern ist), sollte ebenfalls klar sein.

Das und die auf das eigene Profil und die eigenen Facebook-Nutzungsgewohnheiten zugeschnittene Werbung auf der Plattform selbst sind die Einnahmequelle von Zuckerberg & Co. Somit ist der Facebook-"Nutzer" in Wahrheit gar kein "Nutzer" oder "Kunde", sondern ein Benutzter, oder brutaler ausgedrückt: ein unbezahlter Lieferant. Dafür, daß er wildfremden Menschen brav sein komplettes Leben offenbart, erhält er noch nicht einmal ein Dankeschön, geschweige denn eine subtanziellere Gegenleistung. Daß so etwas einem jedem Investor ein Greuel sein muß (müßte?), versteht sich von selbst.

"Aber ich erhalte doch die ganzen Funktionen eines sozialen Netzwerkes als Gegenleistung", mag mancher einwenden. Nur, worin genau bestehen diese Leistungen denn eigentlich? Etwa darin, daß Textnachrichten und Bilder über eine graphische Benutzeroberfläche öffentlich zugänglich gemacht werden können? Das erscheint mir (abgesehen davon, daß man bei Facebook nach meinem Wissen weder die digitale Textnachricht noch den Webspace erfunden hat) ein sehr dürftiger Leistungsumfang zu sein, zumal das - übertragen auf das alltägliche Leben außerhalb des Internets - in etwa folgendem Vorgehen entspräche: jeder läuft auf der Straße mit großen Plakaten herum, auf denen er seine Aktivitäten der vergangenen Tage aufschreibt. (Alternativ schreien auch alle wild mit Megaphonen durcheinander, wie müde/hungrig/gelangweilt/gut aufgelegt/usw. sie gerade sind). Jeden Abend setzt man sich dann nochmal zuhause hin und schreibt einen Kettenbrief, auf den man lustige Bilder klebt und die Namen von Popsternchen vermerkt, die man gerade neu gefunden hat. Der wird dann fünfhundert Mal kopiert und an ebensoviele "Freunde" versendet. Ja, mit solchen absurden Trivialitäten verplempern die Leute ihre Zeit, sobald es nur noch einige Mausklick kostet. Wer es in Ordnung findet, sich zugunsten einiger Marketingbuden und Staatsschnüffler derart zum Kasper zu machen, der mag tatsächlich zu Recht von einer erbrachten "Leistung" sprechen.
Schlußfolgerung: bei Facebook kein Mitglied zu sein, ist schon allein eine Frage des ökonomischen Hausverstandes. Von den damit verbundenen Stilfragen einmal ganz abgesehen. Lasse die versammelte Hartgeldleserschaft sich das von einem Informatiker sagen.

P.S.: über die Idiotie, die unter dem Namen "Twitter" das ganze nochmals geschätzte fünf IQ-Oktaven hinuntertransponiert, wollen wir hier jetzt keine unnötigen Worte verlieren.

Die Schafe lassen sich freiwillig ausspionieren.

[17:30] Leserkommentar-DE - Facebook: Aktive Abwehr nötig:

Keinen Facebook Account zu haben hilf nur teilweise gegen die Datensammelwut von Facebook & Co.
Egal ob Facebook User oder nicht. Über die im Web verteilten "Like", "Comment" und "Share" Buttons, die sich eine Vielzahl von Webseitenbetreibern auf die Seite stellen, kann Facebook die Surfgewohnheiten mitloggen. Dazu braucht man nicht einmal darauf klicken, allein durch das anzeigen dieser Frames oder Scripte weiß Facebook bescheid.

Man muss sich also aktiv dagegen wehren. In meinem Fall habe ich folgende Gegenmaßnahmen ergriffen.
- Adblock Plus Plugin für Firefox mit zusätzlicher "Social Media Blockliste"
- Regelmäßiges löschen von Cookies
- Regelmäßiges löschen von Flash Cookies!!! (BetterPrivacy Plugin für Firefox)

Teufelszeug!

[17:30] Leserkommentar-DE - Facebooknutzer sind schlicht Vollidioten:

Oder wie soll man Menschen, die ihre persönlichen Daten ohne Not veröffentlichen und vom Gründer dafür als Vollidioten bezeichnet werden, sonst nennen? Diese Vollidioten haben durch ihre unbezahlte Tätigkeit einen Papierwert von 100 Milliarden USD geschaffen, von dem sie nichts haben. Sie werden erst aufwachen, wenn sie ihren Zahltag erleben, das heißt, die Daten gegen sie verwendet werden.

Zuckerberg sollte sich mit dem Börsengang beeilen, bevor zu viele User merken, dass sie Vollidioten sind.

[18:00] Leserkommentar-DE - sogar das Jugendamt spioniert auf Facebook:

Ich bin ja alleinerziehender Vater und meine Ex will nicht immer so zahlen, wie sie soll. Darum habe ich vor Jahren eine Beistandsschaft durch das Jugendamt angestrengt. Nun bekam ich eine Einladung von denen und sie fragten, ob ich wüsste, dass meine Ex eine Arbeit aufgenommen habe. Ich sagte wahrheitsgemäss, dass ich es nicht wusste und fragte, woher sie es denn wüssten. Muahahaha, sie hatten es auf dem Fratzenbuch in ihrem Profil gelesen. Määäääääääähhhhhhhhhhhh

[18:30] Leserkommentar-DE - Facebook, Fratzenbuch, Gesichtsbuch, Visagenbuch.... etc.

ich bin mittlerweile bald 42 Jahre alt und war natürlich auch mal jung. Ich kann schon verstehen wenn junge Menschen (Jugendliche) da Interesse haben und einen Account besitzen. Jedem das seine.

Die Gefahren von Facebook sind mittlerweile in den einschlägigen Medien nachzulesen bzw. jeder müßte wissen wie Facebook arbeitet und was Facebook ist sowieso. Also sollte auch jedem klar sein dass wenn ein Konto dort besteht dass jeder dort Zugriff nehmen kann jedenfalls dann wenn er die Daten so einstellt dass sie öffentlich sind.

Man kann da leider nicht viel machen, es scheint schick zu sein so einen "Visagenbook" Account zu haben. Ich habe keinen - und mir fehlt NICHTS! Ich klicke auch NIE einen "gefällt mir" Button an.

Die jungen Menschen müßten einmal richtig aufgeklärt werden in einer Sprache die sie auch verstehen bzw. auf die sie reagieren würden. Wenn "Mama" oder "Papa" warnen dann geht sowas halt in ein Ohr rein und durch´s andere wieder raus. Ist leider so. Aber die welche die Jugendlichen erreichen könnten, die Jugendzeitschriften sind ja selbst bei Facebook! Die leben ja vor, Facebook ist "toll, cool und muß man haben"......

Solche Geschichten wo Dinge die man bei Facebook stehen hat auch einmal gegen einen selbst verwendet werden können die werden vielleicht wahrgenommen aber "wen juckt´s"...... Und weiter gehts.....

Hier auf Hartgeld.com werden keinerlei Einladungen auf Facebook & co angenommen - wegen der Spionage.

[21:15] Leserkommentar-DE - alle Geheimdienste lesen mit:

Die Bundswehr warnt ihre Zivilbeschäftigten, bei sozialen Netzwerken bloß nicht zu viel von sich preiszugeben. Schließlich lesen alle Nachrichtendienste der Welt mit.

Ein Teil des Staates weiß, wie gefährlich soziale Netzwerke sind. Und sagt es den eigenen Leuten.

[21:15] Leserkommentar-AT - 95% haben Facebook-Account:

In der Maturaklasse meines Sohnes haben alle bis auf ihn einen Facebook-Account.

Weil es "alle" tun, was kann daran verkehrt sein! Typisches Herdenverhalten!

Eines der Ziele heutigen Unterrichts (und ich schreibe das als ehemalige Gymnasialprofessorin; heute Unternehmerin) soll die "Kritikfähigkeit der Schüler" sein. Steht natürlich nur auf dem Papier, ist schon klar!

Soll der Schüler und natürlich die Schülerin etwa in der Lage sein, die Systemlügen durch kritisches Hinterfragen zu enttarnen?

Der totale Spy-Hype.


Neu 2012-04-11:

[15:30] Sehr guter Artikel im WSJ über Spy-Apps: Verraten und verkauft auf Facebook

Die uneingeschränkte Sammelwut digitaler Daten löst bei einigen Nutzern allerdings Unbehagen aus. „Die Verbraucher werden wie Insekten auf ein Brett genagelt. So genau werden wir studiert", sagt Jill Levenson, Managerin eines Kunstprojekts von Boys & Girls Clubs of America in Atlanta. Jüngst hat sie fast 100 Apps auf Facebook und Twitter gelöscht, erzählt sie. Sie fühlte sich nicht mehr wohl bei dem Gedanken, wie Details aus ihrem Leben für die Zwecke anderer eingesetzt werden könnten.

Man braucht nur von Facebook und Smartphone-Apps die Finger lassen. Aber die Schafe lassen sich gerne ausspionieren.

Leserkommentar_DE:
vielleicht ein „must read“ – Artikel? Er zeigt gut auf, welche, aktuell noch vermeintlich wertvolle, „heiße Luft“ man im Mai in Form von Aktien erwerben kann. Noch gibt es genug Leute, aktuell sogar noch zunehmend, die total stolz sind, dass sie so viele „Freunde“ haben. In Wirklichkeit kann man eigentlich nur eine oder zwei Hände voll Freunde haben, also 5-10, alle anderen „Freundschaften“ sind oberflächlich und laufen unter „Bekannte“. Aber viele in der jetzigen Generation sind voll darauf hereingefallen und „ziehen sich im Netz aus.“

[19:45] Leserkommentar-DE - also ich bin bei Facebook. Nur nicht unter meinem richtigen Namen:

Ich habe mir ein schönes prestigegeiles, angeberisches, eitles und mondänes Profil verpasst, dass mir selbst schummrig geworden ist. "Das bin doch nicht ich, oder?", dache ich zuerst. In meinem Profil arbeite ich bei einem global tätigen Unternehmensberater. Was glauben sie, was ich in den ersten Wochen für Freundschaftsanfragen bekommen habe. Es waren Dutzende. Ich habe alle angenommen. Für was weiß ich nicht aber vielleicht kommt mir mal eine verschrobene Idee. Die, die in meinem Freundes- und Bekanntenkreis noch alle Sinne beisammen haben und mit den Füßen fest auf dem Boden stehen haben entweder kein Facebook-Account oder eine Pseudoindendität. Gut, ich habe drei Laptops. In Facebook gehe ich nur mit meinem Sau-Laptop, wenn der geschrottet werden sollte, setze ich ihn halt wieder neu auf.

Trotzdem, im Umgang mit Facebook bleibe ich vorsichtig. Ein Bekannter von mir arbeitet bei der Polizei, auch die arbeiten mit Pseudoidentitäten in Facebook. Wenn jemand etwas ausgefressen hat und von ihnen gesucht wird, kommt Facebook zum Einsatz. Auch eine Methode! Und recht erfolgreich
außerdem. Wer noch alle Sinne beisammen hat läßt am besten die Finger von diesem Kram wie Facebook, den ganzen Applekrimskrams und diesen
Apps. Es lohnt nicht. Das Zeug macht sich selbständig, führt ein Eigenleben. Wenn ich Programmierer bei einem Hersteller wäre würde ich eine Software
progammieren, die Handys ausliest. Die Handys senden dann stündlich die neuesten Änderungen an einen Zentralserver usw. Verstecken würde
ich die Software in einem App. Vielleicht könnte man auch ein App programmieren, dass die Kreditkarten oder die Bankkonten der User ausliest und
plündert? So schwer dürfte das nicht sein, oder?

[21:30] Leserkommentar-DE - Hier ist noch ein weiterer Spaß mit Facebook: Abmahnung schockt Facebook-Nutzer

"Facebook bietet seinen Nutzern die Möglichkeit, Inhalte auf der Pinnwand eines anderes Nutzers zu veröffentlichen. Im aktuellen Fall veröffentlichte ein Facebook-Kontakt des nun abgemahnten Nutzers ein Bild einer Badeente – ein Vorgang, wie er jeden Tag millionenfach auf Facebook vorkommt. Statt Gefällt mir oder netter Kommentare bekam der Pinnwand-Inhaber jedoch Post von einer Anwaltskanzlei mit einer Abmahnung wegen "öffentlicher Zugängigmachung eines Lichtbildes". Neben der sofortigen Löschung des Bildes fordern die Anwälte auch Auskunft darüber, wie lange das Bild bei Facebook online war – um daraus eine Schadenersatzsumme zu berechnen. Das berichtet die Kölner Rechtsanwaltskanzlei Lampmann, Haberkamm und Rosenbaum, die den Abgemahnten vertritt."

Hier liegt schon fast der Verdacht nahe, daß Mittelspersonen des abmahnenden Anwaltes das lächerliche Bild online gestellt haben, um die Schutzgelderpressung zu ermöglichen.
Vor allem die Forderung, anzugeben wie lange da was online war, um erstmal einen Schutzgeldwert festlegen zu können, spottet jeder Beschreibung:
Natürlich 0 min online, also kein Streitwert. Gegenteil nachweisen!
Auch das ist völlig im Einklang mit der deutschen Regierung, verbreitet es doch Angst, Schrecken und Unsicherheit.

Definitiv aber ein weiteres KO-Kriterium gegen Facebook: Bringt nichts als Ärger!

Durch solche Sachen wird sichergestellt, dass der Facebook-Hype bald wieder endet.

Neu 2012-04-08:

[20:45] Überwachungsstaat USA: Your Cell Phone Makes You A Prisoner Of A Digital World Where Virtually Anyone Can Hack You And Track You


Neu 2012-04-05:

[12:30] Der nächste Apple-Spion: Warum Daten in der iCloud nicht sicher sind

Wer seine Daten in Apples iCloud speichert, sollte sich bewusst sein, dass sie vor fremden Blicken nicht geschützt sind: Apple behält den Master-Key – und gibt die Daten unter Umständen weiter.

Überlasst diese Spy-Gadgets doch lieben den Dieben: Mega-iPhone-Diebstahl in Wiener Neudorf

[13:45] Leserkommentar:
Einfach die Nacktfotos von der Freundin oder Ehefrau in die Cloud einstellen,
etwas schlüpfriger Titel dazu um auf sich aufmerksam zu machen und dann
würde ich sagen, weiss man es nach ein paar Wochen! Sollte jemand die
Cloud durchsuchen zieht er sich bestimmt eine Kopie, garantiert! Wenn die
Fotos dann nicht im Netz auftauchen, auch gut!

Der Spy-Apple ist ja so "sauber".


Neu 2012-04-02:

[18.45] Total paranoid: Neues Gesetz Großbritannien plant Echtzeit-Überwachung von Internet und Telefon

[20:30] Leserkommentar:
Habe heute mit einem Kollegen in Liverpool telefoniert. Der meinte sinngemäß:
Wenn sie so ein Gesetz einführen um Terrorismus zu verhindern, dann sollen sie bitte auch nur Muslime überwachen. Aber es geht hier nicht um Terrorismus oder Kriminalität. Es geht um Einschüchterung der Bevölkerung. Es geht darum, dass man nicht mal mehr im privaten seine Meinung äußern kann, ohne, dass der Staat davon erfährt. Wenn man seinen Kindern am Telefon sagt, dass sie Gold kaufen sollen, dann wird der Staat annehmen, dass man selbst Gold hat. Wenn man seine politische Meinung äußert, dann wird man mit Diskriminierung durch den Staat und seine Schergen (und die politisch korrekten Schafe) rechnen müssen, egal ob man das am Hyde Park tut, oder im Internet, oder am Telefon mit seiner Frau. Dieses Klima der Angst wird automatisch auch ein Klima der Repression sein, in dem sich niemand trauen kann, eine andere Meinung zu haben als der akzeptierte Mainstream.
In diesem Sinne wünsche ich den Briten, dass sie sich diese Einschränkung auch dieses mal nicht gefallen lassen.


Neu 2012-03-29:

[12:00] Überwachungsstaat USA: 10 Reasons Why Nothing You Do On The Internet Will EVER Be Private Again


Neu 2012-03-21:

[18:30] Die Paranoiden an der Macht: Die Technologien des perfekten Überwachungsstaats

[18:30] Das reduziert sicher die Akzeptanz von Android: Neue Google-Technik spioniert Umwelt der User aus


Neu 2012-03-20:

[18:15] Man sagt es offen: CIA: Smartphones und Haushaltsgeräte erleichtern Überwachung

[11:15] So weit ist es schon: Abmahn-Betrüger zocken mit Megaupload ab

Sie nützen die Angst des Michels vor Anwälten und Gerichten aus.

[17.15] Sogar auch in Österreich treffen diese "Abmahnungen" ein: AK warnt vor gefälschten Internet-Abmahnungen
 

[20.30] Silberrakete: Für ein Ende von Überwachung & Kriminalisierung!


Neu 2012-03-19:

[12:45] LESEN: Wo wir heimlich überwacht werden

[14:00] Leserkommentar - Juhuu, mein Drucker machte keine yellow dots:

Aber ich habe mir sowieso schon angewöhnt, kritische Dokumente vor dem Versand mit dem Analogkopierer zu vervielfältigen. Dann haben auch dots, gleich welcher Farbe keine Chance mehr. Darüberhinaus speichert auch kein Analogkopierer das, was er kopiert hat (ein Digitalkopierer schon - wurde hier einmal vor längerer Zeit behandelt). Den Cache des Druckers zu löschen, muß ich erst noch herausfinden. Hat jemand einen Tip?

Nur gibt es kaum mehr Analogkopierer. Schwarz-Weiss-Drucker und Kopierer dürften solche Dots nicht drucken, nur die Farbversionen.


Neu 2012-03-16:

[17:30] Sie machen nicht freiwillig mit: Deutsche Provider verweigern Polizistenrolle

[9:45] Regierungen und Provider als Helfer der Musikindustrie: USA: Totale Raubkopier-Überwachung ab Juli

Bereits im Juli 2011 haben die Recording Industry Association of America (RIAA) und die Motion Picture Association of America (MPAA) mit allen großen Internet-Providern wie Comcast, Cablevision, Verizon und Time Warner Cable eine Kooperations-Vereinbarung geschlossen, deren Tragweite erst jetzt wirklich klar wird. Auf Basis des Vertrages wird wohl bereits in wenigen Wochen in den USA die totale Internet-Überwachung eingeführt werden.

Das ergibt neue Marktlücken für Provider, die da nicht mitmachen und auch für Politiker, die nicht mitmachen - 2012 ist Wahljahr.

Abmahnen ist rentabler als verkaufen
Diese Konstellation lässt auch vermuten, dass die deutschen Rechteinhaber an einer technischen Lösung nach amerikanischem Vorbild gar kein Interesse haben. Immerhin errechnete die Firma DigiRights Solution GmbH bereits 2009, dass es für die Industrie weitaus leichter ist, mit Abmahnungen als mit dem Verkauf von Songs Geld zu verdienen. Das Unternehmen, das für Rechteinhaber den kompletten Prozess von der Aufspürung von Copyright-Verletzern über deren Identifikation bis hin zur rechtlichen Abwicklung von Abmahnungen und eventuell anfallenden Gerichtsverfahren unter einem Dach bündelt, wirbt in einer Präsentation für seine Dienste mit dem Hinweis, dass ein abgemahnter illegaler Download so viel Wert ist, wie 150 verkaufte Downloads. In dem Powerpoint-Dokument heißt es: "Wenn 1.250 Rechtsverletzer erfasst werden, die zahlen, müssten zur Erwirtschaftung des entsprechenden Ertrages 150.000 Downloads legal verkauft werden".

Die deutsche Methode ist also noch brutaler: anstatt zu verkaufen, wird abgemahnt. Man muss sich nur wehren. Die Gegenseite hat ohnehin kaum etwas in der Hand, aber die Leute haben entzetzliche Angst vor diesen Anwaltsbriefen.

PS: gestern hat sich ein Inseratenkunde von hartgeld.com aus Österreich gemeldet, er ist wegen einiger Bilder aus Deutschland abgemahnt worden. Ich habe ihm gesagt, er soll seinen Shop gleich wieder Online stellen und einen Widerspruch gegen die Abmahnung absenden, denn klagen wird man ihn ohnehin kaum, das müssten die in Österreich tun. Aber die Angst ist gross und meist unberechtigt.WE.

[14:30] Leserkommentar-DE zu "Regierungen und Provider als Helfer der Musikindustrie":

Da hilft nur eines, selbst Business gründen - entweder als Provider oder als Anonymisierdienst (nicht nach heutigen Vorbild). Wenn man als unabhängiger Provider das Internet nicht zensiert, wird wohl den "Spionage Providern" bald die Luft ausgehen. Möchte mal sehen, wenn nur 10% der Internetnutzer ihnen den Rücken kehren würden, wie schnell sie dann einlenken. Man kann davon ausgehen, dass auch die "Spionage Provider" ihr Geschäft über Kredite finanziert haben. Sobald jedoch sich jedoch das Business abkühlt, könnte die Kreditbank schnell höhere Zinsen fordern.
Alternativ könnte sich die Internetgemeinde verabreden und einen der "Spionage Provider" auf Korn nehmen. Alle Kunden dieses Providers sollten ihre Verträge kündigen und zu einem anderen "Spionage Dienst" wechseln. Nach spätestens zwei Monaten wäre der ausgewählte "Spionage Provider" pleite. Die übrig gebliebenen Dienste könnte sich überlegen, ob sie weiter spionieren oder ob sie der nächste Pleitekandidat sein wollen.
Das INternet macht es möglich - dezentrale Organisation der Masse. Wie sagte eine Wissenschaftler, wir gehen Zeiten entgegen, wo sich die Organisationform der Menschen wandelt. Wir organisieren uns langasam aber sicher in der Form, wie ein Bienenvolk. Es gibt keine Elite, sondern eine flache Hierarchie - dank des Internets.

Zu Zeiten des Internets braucht man keine Politiker, die entscheiden, ob ein Rettungspaket geschnürt wird oder ob man in den Krieg zieht. Man kann die Frage in den Raum stellen und unter Fristsetzung kann jeder sein Votum über das Internet abgeben. Insofern sind Politiker als Entscheider für die Masse unnütz !

Das Problem sind die Access Provider, denn diese haben die Telefonleitungen zu den Haushalten in der Hand. Und natürlich auch die Politik, die da mitspielt. Die Proteste gegen Acta und das Aufkommen der Piratenparteien zeigt aber, dass sich der Widerstand gegen diese Zensur bereits formiert.

[14:30] Der Stratege - DigiRights:

Die Firma DigiRights hat mir mal die Unterlagen zugesandt, wie diese Software für die Abmahnmasche funktioniert. Ich sollte ein Gutachten Erstellen, das Belegt, dass die Protokollierung und Speicherung der IP-Adressen von Begehern von Urheberrechtsverstößen in Tauschbörsen korrekt ermittelt und gespeichert werden, so dass diese später Gerichtsverwertbar und nicht angreifbar sind. Ich habe den Auftrag abgelehnt, da ich mich nicht zum Helfershelfer einer solch zweifelhaften Branche machen wollte. Denn was ich in den Zugesandten Unterlagen lesen konnte stellte mir die Haare im Nacken auf. Es ist gut, wenn man finanziell unabhängig ist und nicht jeden Auftrag annehmen muss.

Mit solchen gekauften Gutachten arbeiten die also. Warum speichern diese Tauschbörsen überhaupt die IP-Adressen und warum geben sie diese raus?

[15:30] Der Stratege zu: Tauschbörsen:

Das läuft noch viel Perfider. Diese Firmen bieten zunächst über eine Tauschbörsensoftware bestimmte urheberrechtlich geschützte Inhalte zum Download an. Ein argloser Tauschbörsennutzer (oft Kinder) lädt dann mit seiner Tauschbörsensoftware direkt bei den Urheberrechtsverfolgern eine Datei herunter (Peer to Peer). Nachdem er die Datei heruntergeladen hat, speichert seine Tauschbörsensoftware die Datei lokal auf seinem Rechner ab und stellt diese idR. sofort für andere User zum Download bereit. Jetzt kommen die Urheberrechtsverfolger und laden den Dateiheader vom arglosen User herunter und bilden davon einen Hashwert. Diesen vergleichen die mit dem Hashwert von ihrer eigenen Datei. Sind diese identisch, liegt ein Urheberrechtsverstoß vor und der Vorgang wird protokolliert inkl. Uhrzeit und dyn. IP-Adresse des DSL-Anschlusses der die Datei bereitgestellt hat.

Mit diesen Daten gehen die dann zur Staatsanwaltschaft und lassen ein Ermittlungsverfahren einleiten. In diesem Zusammenhang verpflichtet dann ein Richter den Accessprovider (z.B. T-Online) den Anschlussinhaber Preis zu geben, der zum Tatzeitpunkt die protokollierte IP-Adresse zugewiesen hatte. Die Staatsanwaltschaft stellt dann in der Regel das Verfahren ein. Doch jetzt kommen die Abmahner ins Spiel, die verfolgen dann diesen protokollierten Verstoß mit allen Mitteln auf zivilrechtlichem Wege. Eine richtige Industrie für arbeitslose Anwälte ist da entstanden und eine noch recht lukrative dazu.

Da werden Honey Pots eingerichtet, in die Leute hineinfallen sollen. Da muss es doch irgendwo juristische Angriffsmöglichkeiten geben. Was sagen die Juristen unter den Lesern dazu?

[17:30] Leserkommentar-DE - Tauschbörsen - Abmahnanwälte:

Mit Abmahnanwälten haben wir in der Familie auch schon zu tun gehabt. Von einer Kanzlei zwei Abmahnungen und von einer zweiten Kanzlei eine dritte Abmahnung innerhalb weniger Wochen.
Grundsätlich waren dass ein etwas besserer und einmal ein richtig schlecht gemachter Serienbrief, mit hohen Forderungen von je ca. 650 EUR und extrem kurzen Fristen.

Nach einem Brief, in dem alle Forderungen zurückgewiesen wurden und ganz klar gestellt wurde, dass man die mitgeschickte Unterlassungserkärung mit Schuldeingeständniss nicht unterschreibt und noch ein paar zusätlichen Auskunftsforderungen gemäß Datenschutzgesetz, worauf natürlich nicht mehr geantwortet wurde, war erst einmal wieder Ruhe.
Bis vor kurzem von einer, nicht ganz professionellen, Inkassofirma ein Brief kam. Wenn man schnell bezahlt, sogar mit 50% Nachlass. Dieser Brief war allerdings keine Antwort mehr Wert. Wer seine Forderungen per Infopost schickt (In DE nur für Werbung) darf wirklich nicht erwarten, dass man ihn ernst nimmt.

Wir vertrauen jetzt einfach einmal darauf, dass diese Abmahnanwälte und die Inkassofirma nur das schnelle Geld will, von verschüchterten Schafen und sie niemals vor Gericht ziehen um ihre zweifelhaften Forderungen durchzusetzen.

Man sieht die haben wenig in der Hand und wollen nur einschüchtern (was leider meistens funktioniert). Wichtig ist, dass man einen Widerspruch schickt (eingeschrieben mit Rückschein), denn dann kann der Anwalt nicht mehr einfach bei Gericht einen Exekutionstitel erwirken, sondern muss klagen. Das mit dem Inkassobüro zeigt, dass die nicht viel in der Hand haben.

Für diese Abmahner besteht ein grosses Risiko, falls sie vor Gericht gehen: der Geklagte kann den ganzen Instanzenzug hochgehen und in diesem kann ein Gericht zur Auffassung kommen, dass diese Methoden generell nicht zulässig sind, dann kippt das System.


Neu 2012-03-15:

[9:15] Leserzuschrift-DE - diese Zensur kann den Volkszorn wecken:

sitze gerade am Flughafen Leipzig und schaue mir hier über den öffentlichen Computer im Gatebereich ihre Seiten an. Versuche die Seite "info-De" aufzurufen und was passiert?

Fehlermeldung: Diese Seite wird blockiert da sie politisch nicht korrekte Worte enthält: "Volkszorn".

Versuche andere Wege. Nix zu machen. Seite wird nicht angezeigt.

"VOLKSZORN" wohlgemerkt.

Dieses Wort steht auf dem Index hier.

Was für ein verdammter Faschistenstaat. Volkszorn ist nicht zulässig. Ich meine, nicht Adolf H. oder H. Himmler, nein, so ein harmloses, normales Wort wie Volkszorn. Zum Kotzen.

War das nicht einmal die DDR? die Zensoren sind immer noch da und machen sich lächerlich. Herausfinden, wer diese Computer betreibt und dann dort beschweren und denen sagen, dass sie sich lächerlich machen.

[12:30] Leserkommentar-DE dazu:

Aber hallo. Das Wort Volkszorn wird nur von Terroristen verwendet, hahahahaha.

Noch lächerlicher wäre es, wenn man das Wort "Hartgeld", "Gold" und "Silber" blockieren würde.
Ausschließen würde ich es jedoch nicht. Denn der eine oder andere glaubt tatsächlich, ein Haufen elendiger Elite könnte das Volk/Masse aufhalten.

Ist schon jemanden aufgefallen, dass offenbar das Handelsblatt und Welt Online langsam aufwachen? Sobald die Masse/das Fussvolk in den Mainstream-Medien sieht, dass sie selbst betroffen sind, werden die Redakteure keine Wahl haben als auch augenöffnende Artikel zuzulassen !
Gnade Gott dem, der sich so kurz vor dem Kollaps exponiert.

Wer Seiten wegen solcher Worte zensiert, macht sich einfach lächerlich.

[17:00] Leserkommentar-DE:
Dasselbe habe ich erlebt, als ich von unterwegs (Internetstation) eine von Wikipedia verlinktes "medizinisches ABC-Manual" besuchte. Da wurde der Abruf einer Seite geblockt, weil das Wort "PO-210" (radioaktives Isotop von Pollonium) stand. Offensichtlich hat die Regierung Angst, daß ich eine Atombombe (das ist jetzt schon das zweite Stichwort in meiner Mail, das den BND beschäftigen wird) bauen will. Es ist offiziell bekannt, daß der Mailverkehr vom BND nach 15.000 Stichworten durchsucht wird.

Die Zensoren machen sich noch lächerlicher, jetzt zensieren sie schon medizinische Texte.


Neu 2012-03-12:

[13:45] Gegen das Spyphone: Freiheit für das Smartphone! Wie Sie Ihr Handy von Google und Apple abklemmen

Das Haupteinfallstor für die Spionage durch Apple und Google dürften die Accounts zu deren Appstores sein. Ohne einen solchen Account kennt der Hersteller den User nicht und kann nichts zuordnen.

Geheimdienste haben ganz andere Möglichkeiten: sie können aus der Ferne das Mikrofon zum Abhören einschalten. In den Flight Mode gehen, da MUSS der Sender aus Sicherheitsgründen ausgeschaltet sein.


Neu 2012-02-22:

[19:30] Damit dürfte ACTA in Europa tot sein: EU will Angst vor Acta nehmen


Neu 2012-02-17:

[14:15] Die EU will ihren Versager umbenennen: EUdssr: Aus ACTA wird nun IPRED

[14:00] UK: "Die Musikindustrie geschädigt": Britische Polizei bedroht Musik-Fans

Die britische Polizei hat ein beliebtes Musik-Blog beschlagnahmt und droht dessen Lesern recht direkt mit Haft- und Geldstrafen. Der Vorwurf an die Betreiber des Blogs: Sie hätten auf der Internetseite Downloadlinks zu illegalen Quellen angeboten und damit die Musikindustrie geschädigt.

Dem Betreiber des Blogs, der am Dienstag im britischen Leicestershire verhaftet wurde, wird der Angebot illegaler Downloads vorgeworfen. Das erklärte laut ZDnet.uk ein Sprecher der SOCA. Laut dem Bericht des Online-Magazins soll fallweise geprüft werden, ob Nutzer der Seite illegale Dateien herunter geladen haben. Aber laut britischem Recht soll schon ein einziger illegaler Download ausreichen, um eine Gefängnisstrafe zu verhängen.

Leserkommentar: da kann Großbritannien fast 30% der Jugend einsperren

Die spinnen die Briten: nur weil ein Blogger Links zu "illeglen Downloadseiten" hat, wird er schon verhaftet und die Downloader ebenfalls. Und die Polizei macht bei diesem Unsinn mit. Dort woh die Verschuldung am Höchsten ist, ist diese Paranoia und Büttelei für die Musikindustrie auch am Grössten.


Neu 2012-02-16:

[13:15] Zu ACTA: Gegen die Geheimniskrämer


Neu 2012-02-15:

[16:00] Zu ACTA: EuGH: Die Überwachung von Internet-Usern ist rechtswidrig


Neu 2012-02-12:

[9:45] Immer mehr wehren sich gegen die Zensur: Deutschland: Zehntausende protestieren gegen Acta


Neu 2012-02-10:

[18:30] Damit dürfte ACTA tot sein: ACTA: Deutschland unterschreibt vorerst nicht


Neu 2012-02-08:

[12:30] ACTA dürfte auch in Österreich scheitern: "EU hat uns bei ACTA am Schmäh gehalten"

Proteste wirken - derStandard.at hat nachgefragt: Österreichs Parteien sehen das Anti-Piraterie-Abkommen mittlerweile kritisch

Gegenüber derStandard.at erklärt Maier, der für die SPÖ im Datenschutzrat sitzt, dass die ursprüngliche Intention von ACTA für ihn durchaus Berechtigung hatte: "Ausgangspunkt war eine Verschärfung im Bereich der internationalen Produktpiraterie bei physischen Konsumgütern. Betroffen wären etwa schlecht gefälschte Medikamente, Kfz-Bremsbacken oder Flugzeugersatzteile. Hier gibt es konsumentenpolitisch einen absoluten Handlungsbedarf." In weiterer Folge hätten sich aber einige Staaten, vor allem die USA und Frankreich, aber für die Miteinbeziehung von Urheberrechtsangelegenheiten stark gemacht.

Das ist also passiert: ursprünglich ging es nur gegen Fälschungen von sicherheitsrelevanten Produkten. Aber die USA und FR haben auf Druck der Unterhaltungsindustrie eine Art von Internet-Zensur draufgepackt -Überrupelungs-Taktik.

[15:30] Leserkommentar-CH:
Wirklich auf Druck der Unterhaltungsindustrie? Für mich sieht das sehr stark nach grober Zensur aus - und die Unterhaltungsindustrie dient als Vorwand. Vorallem auch, weil der Druck von USA und FR kommen, die beiden also, welche am letzten G20-Gipfel die Zensur im Internet zum Hauptthema erklären wollten.

Ja, ausschliesslich auf Druck der Unterhaltungsindustrie. Eine Internet-Zensur wie in China oder im Iran sieht anders aus. Die wagt man bei uns (noch) nicht.


Neu 2012-02-07:

[13:15] Und die Facebook-Bosse krochen zu einem Wiener Studenten: Max Schrems: "Facebook wirkt hochgradig unprofessionell"

Am Montag haben sich Vertreter von Facebook Irland mit Max Schrems, dem Initiator der Gruppe Europe vs. Facebook, getroffen, um die geforderten Änderungen am Datenschutz zu verhandeln. Eine Einigung konnte in der sechsstündigen Debatte nicht erzielt werden, wie Schrems am Dienstag bekanntgab.

2011 brachte die Gruppe insgesamt 22 Anzeigen gegen den europäischen Sitz des sozialen Netzwerks ein, der für alle Facebook-User außerhalb der USA zuständig ist. Vorrangig wird kritisiert, dass Inhalte nach dem Löschen noch auf den Servern von Facebook vorhanden sind und mehr Daten von Nutzern gesammelt werden, als diesen bekannt ist. Das Löschproblem sei teilweise auf einen Software-Fehler zurückzuführen, erklärt Schrems. "Facebook wirkt hochgradig unprofessionell", so das Urteil des Jus-Studenten.

Im ORF-Interview sagte er, dass man bereits im 1. Jus-Semester lernt, was bei den Facebook-Geschäftsbedingungen verboten ist...

[14:00] Der Stratege:
Facebook ist nicht nur rein juristisch hochgradig unprofessionell gemacht. Auch in Sachen Usability und Software-Ergonomie ist Facebook eine Katastrophe. Eine kommerzielle Auftragsentwicklung, in einem so instabilen und schlecht bedienbaren Zustand, wie Facebook, würde maximal Entwicklungsstatus Alpha bekommen. Für Beta würde es nicht reichen.

Nur der Markerting-Hype funktioniert.
 

[13:15] Noch ein EU-Staat springt ab:ACTA: Auch Tschechien stimmt nach Protesten nicht zu

Das umstrittene Anti-Piraterie-Abkommen soll nach massiven Protesten genauer unter die Lupe genommen werden. Auch in Wien wird ACTA kritisiert.

Nach Polen hat nun auch Tschechien die Ratifizierung des umstrittenen Urheberschutz-Abkommens ACTA vorerst ausgesetzt. Das Kabinett von Ministerpräsident Petr Necas müsse den Pakt zunächst näher analysieren, bestätigte Regierungssprecher Jan Osuch am Montag der Nachrichtenagentur dpa. "Wir dürfen auf keinen Fall zulassen, dass die bürgerlichen Freiheiten und der freie Zugang zu Informationen in irgendeiner Weise bedroht sind", erklärte Necas.

USA und EU wollten ACTA den Staaten im Auftrag der Unterhaltungsindustrie heimlich unterjubeln. Damit wird wohl jetzt nichts.

Und noch einer: Auch Slowakei legt Anti-Piraterie-Abkommen ACTA auf Eis


Neu 2012-02-01:

[17:30] Ein Politiker, der das Internet offenbar nicht kennt: „Blogger haben bald keine Relevanz mehr“

Nach einer provokanten Kampfansage an die „Netzgemeinde“ fühlt sich der CDU-Abgeordnete Ansgar Heveling von den heftigen Reaktionen im Internet bestätigt - und legt nach: Blogs werden künftige keine Relevanz mehr haben, glaubt er.

In dem Gastbeitrag hatte Heveling die umstrittenen US-Gesetzesinitiativen Sopa und Pipa für einen strengen Urheberrechtsschutz befürwortet und die Gesetzesgegner als „digitale Maoisten“ bezeichnet. „Liebe Netzgemeinde“: Ihr werdet den Kampf verlieren“, schrieb der 39 Jahre alte Jurist.

Das ist ein Lobbyist der Musik- und Filmindustrie, der muss ja Stimmung für seine Auftraggeber machen. Allerdings kennt er die Macht der "Maoisten" nicht. Nachdem einige grosse Websites in den USA gegen Sopa und Pipa aufgetreten sind, ist die Gesetzesvorlage wieder verschwunden.

Passt dazu: ACTA – Internet-Zensur


Neu 2012-01-29:

[8:45] Deutscher Postfuchs von allen guten Geistern verlassen: Verbraucherschutz warnt vor Datensammlung der Deutschen Post

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein warnt aktuell vor strittigen Geschäftsmethoden einer Tochter der Deutschen Post. Diese gibt auf ihrer Internetseite bekannt, dass man Adressen der Postkunden für Werbezwecke frei verkaufe. Die angepriesene Datenbank werde überdies durch die Analyse von Anschriftenüberprüfungen und Umzugsmeldungen aktuell gehalten. Über 37 Millionen Adressen sollen im Datenpool enthalten sein.

Diese Verrückten wissen offenbar nicht, dass sie damit ihr Kerngeschäft, den Brief- und Paketversand massiv schädigen. Wer will noch deren Dienste verwenden wenn er und der Empfänger ausspioniert werden.


Neu 2012-01-28:

[20:15] Zu den Zensurwünschen der Filmindustrie: Acta und Sopa: Schrotflintenpolitik der Film- und Musikindustrie


Neu 2012-01-27:

[11:30] Nur EU und einige Politiker sind dafür: Vorratsdatenspeicherung ist Ermittlern keine Hilfe


Neu 2012-01-26:

[11:30] Leserzuschrift-CH - Was ich mich frage: wird beim crash das Internet abgeschaltet?

"Denn wenn der wirkliche Crash kommt, dann werden verschiedene Sachen über die Eliten an die Öffentlichkeit kommen"

Niemand soll möglichst etwas wissen. Wie weit wäre das machbar?
Von einem Journi weiss ich, dass beim letzten G20 Sarkozy und Obama das Internet als oberste Priorität diskutieren wollten.
Allerdings sahen die meisten andere Probleme als wichtiger.

Klar ist vielen in der Politik das Internet ein Dorn im Auge, die grossen Medien können sie leichter kontrollieren. Eine Internet-Abschaltung bringt die Wirtschaft gleich zum Kollaps. Wollen sie das? vermutlich nicht.

[14:45] Leserkommentar-DE - Nach einem Crash wird ein noch größerer Teil der Bevölkerung der Massenmedien misstrauen:

Wie sollte dann die neue Elite die Bevölkerung kontrollieren? Es geht nur über das Internet.
Die Kontrolle geschiecht immer über Kommunikationsmittel. EIn Land/Staat kann nur so groß sein/werden, wie weit die kommunikativen Mittel der Elite reichen die Bevölkerung zu erreichen.
Im Mittelalter brauchte ein Bote einen Tag um bestimmte Nachrichten zu übermitteln. Das bedeutet, die Strecke, welche er zurücklegen konnte, soweit war der Einfluss/Macht der Elite. Später zu Zeiten von Radio und Fernsehen war es schon einfacher seinen Machtbereich auszudehnen. Deshalb, mit einem Zusammenbruch der Medien ist die Elite schnell beseitigt, da man mit einfachen Gerüchten die Leute "umpolen" kann.
Deshalb ist man im Falle eines Krieges/Invasion etc. bestrebt die Medien unter seine Kontrolle zu bringen - Primär Radio und Fernsehen. Zeitungen brauchen zu lange, insofern sind sie eher Sekundär.

Das Internet ist viel mehr als nur ein Informationsmedium. Es ist ein Kommunikationsmedium für jede Art von Firmen. Wenn man das abdreht, bricht alles zusammen.


Neu 2012-01-21:

[11:00] Leserzuschrift-DE - Internetzensur:

Wenn ich unterwegs bin, muss ich immer über gebührenpflichtige Internetstationen ins Internet. Da der Inhalt der aufgerufenen Seiten von einem Zensurfilter kontrolliert (und geblockt) wird, kann ich Hartgeldseiten mit Wörtern wie "Volkszorn" u.ä. regelmäßig nicht aufrufen. Gestern habe ich kontrolliert, ob auch beim Spiegel Seiten mit diesem Wort geblockt werden. Grosse Überraschung: Nein! Das Unternehmen hat offensichtlich Systemmedien von dem Filter ausgenommen. Wahr und Gut ist also nur, was die Systemhuren schreiben. Willkommen in 1984!

Manche Firmen, Hotels, etc. erdreisten sich, zu wissen, was man ihren Kunden und Mitarbeitern vorsetzen darf. Sie abonnieren einen Filter-Service, wo entweder ein Filter-Inder oder eine Suchmaschine entscheidet, was "zumutbar" ist. Bei den grossen Medien gibt das offenbar zu viel Stunk.

Wenn es passiert, sofort das Management zur Rechenschaft ziehen, warum die verbotenerweise zensieren - wie China oder der Iran. Dass die Kunden dann etwa solche Hotels meiden, verstehen diese Affen nicht. Noch besser: nur über einen eigenen UMTS-Stick in das Internet gehen.
 

[10:00] DE: dieses "angeblich so wichtige" Fahndungsmittel: Handydatenauswertung: Großer Aufwand, kleine Wirkung

Es gibt offensichtlich zu viele Beamte, die Beschäftigung brauchen.


Neu 2012-01-19:

[18:15] Schon wieder eine Überwachungsmethode: In Hamburg 134.700 heimliche Ortungsversuche

Und noch mehr: Massenhafte Funkzellenabfrage jetzt auch in Berlin: Was Vorratsdatenspeicherung wirklich bedeutet


Neu 2012-01-17:

[21:30] Die Lobby-Macht der US-Musikindustrie: US-Konzerne lassen das Netz zensieren

[13:00] Don't remove this spy: Datenschützer lesen "kleine Spione" in Kleidung aus

Wer Kleidung der Modefirma Gerry Weber kauft, bekommt gleich noch eine Spionagewanze in Form eines RFID-Chips dazu. Dieser verbirgt sich im Pflege-Etikett, enthält eine eindeutige Produkt- und Seriennummer – und kann überall auf eine Entfernung von mehreren Metern ausgelesen werden.

Die Datenschützer kritisierten dabei auch, dass der Chip unter einem Aufnäher platziert wurde, auf dem "Don't remove this label" steht – "Diesen Aufnäher nicht entfernen". Das sei ein massiver Eingriff in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung der Kunden. Denn wenn jemand nicht weiß, dass seine Kleidung erstens mit Funketiketten ausgestattet ist und zweitens von Geräten ausgelesen werden kann, die in Fußböden oder Türrahmen versteckt sein können, dann weiß er nicht, wann welche Daten zu welchem Zweck über ihn erhoben und verarbeitet werden.

Auf diese "Idee" müssen irgendwelche durchgeknallte Marketingleute, vermutlich unter Kokaineinfluss gekommen sein. Sie wollen wohl die Bewegungen ihrer Kunden überwachen. Dass das in die Medien kommt, haben sie nicht bedacht.

PS: man muss den Aufnäher nicht entfernen. Ein kräftiger Druck mit einer Zange zerstört den Chip.


Neu 2012-01-08:

[14:30] Neues zu Spyphone & Co: Leaked Memo Says Apple Provides Backdoor to Government

In a tweet early this morning, cybersecurity researcher Christopher Soghoian pointed to an internal memo of India's Military Intelligence that has been liberated by hackers and posted on the Net. The memo suggests that, "in exchange for the Indian market presence" mobile device manufacturers, including RIM, Nokia, and Apple (collectively defined in the document as "RINOA") have agreed to provide backdoor access on their devices.

Für Marktanteile ist diesen Herstellern nichts zu schäbig.

[15:00] Leserkommentar:
Wenn man sich wenigstens noch ein kleines Stückchen Realitätssinn in diesem von kriminellen Finanzkräften beherrschen Irrenhaus bewahrt hat, KANN man gar nichts anderes annehmen, als daß alle westlichen Kommunikationsgeräte solche Hintertüren besitzen. Für einige ist es ja bekannt.

Aber man kann nicht alles zugleich abhören, zu viele Daten, die niemand auswerten kann.

[15:30] Leserkommentar-DE:
Da wir ja nicht wissen, wie die politische Lage in Europa nach dem Crash aussieht/ sich entwickelt, kann man nur jeden interessierten Leser empfehlen z.B. alte Handys auf zu bewahren (Stichwort: Opposition).

Bei dem Artikel über Indien geht es um die Mailserver, die in Kanada oder den USA stehen, nicht um Spionagesoftware in den Telefonen selbst. Ohne Daten vom Provider ist ein Telefon kaum zu finden. Telefongespräche selbst werden immer zentral beim Provider abgehört, da hilft auch ein altes Telefon nicht.

Beispiel aus Österreich: Ex-Finanzminister Grasser verwendete wie die Ganoven 10 verschiedene Handies. Trotzdem konnte man ihn abhören. Weil wegen der Korruptionsgeschichten über ihn viel an die Medien kommt, erfuhr man auch davon.

[18:15] Leserkommentar-AT - Handy abhören, alte Handy:

alte Mobiltelefone zu verwenden nutzt nur dann etwas, wenn sie vorher nicht auf die selbe Person gemeldet waren. Auch eine beue SIM-Karte nützt nichts, da die Gerätenummer auch bei einem SIM-Kartenwechsel die selbe bleibt. Die Telefone (Wertkarten und Gemeldet) sollten auch niemals gleichzeitig aktiv sein, da über eine Standortbestimmung ein Zusammenhang hergestellt werden kann.

Einfach beim Diskonter Mobiltelefone kaufen und zu unterschiedlichen Zeitpunkten und an unterschiedlichen Orten aktivieren. Öffentliche Verkehrsmittel eignen sich dafür sehr gut.

Erst vor Kurzem wurde ein Dokument der bayrischen Polizei geleakt. Mit diesem internen Dokument und ein bischen Hausverstand sollte man sich eine Vorgehensweise fürs Mobiltelefonieren zurechtlegen können und somit die Privatsphäre auch aufrecht erhalten können.


Neu 2012-01-01:

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