
Enthält primär globale Wirtschaftsinformationen. Länderspezifische Informationen, die nur ein Land betreffen, sind auf den jeweiligen Landes-Infoseiten zu finden.
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Neu 2012-05-19:
[15:00] Übersicht: Das sind die spektakulärsten Handelsskandale
Neu 2012-05-14:
[9:45] AEP über die runtergehende Weltwirtschaft: World edges closer to deflationary slump as money contracts in China
...und er empfiehlt mehr Geld zu drucken - wieder einmal
Neu 2012-05-10:
[17:30] Weltweiter Credit-Crunch im Kommen: S&P warnt vor „Sturm an Kreditmärkten“
Neu 2012-05-05:
[16:15] Die sind aber optimistisch: Ford warnt vor Überkapazitäten in Europa
Rund ein Fünftel der Kapazitäten im europäischen Autobau könnten überflüssig sein, schätzt die Branche. Im FTD-Gespräch warnt Ford-Deutschlandchef Mattes vor ruinösen Rabattschlachten und spricht über die hiesigen Werke des US-Konzerns, in denen bereits kurz gearbeitet wird.
Der Grossschreiber: DIESE KASPERLN: BEI ÜBER 90% LEASINGQUOTE SIND ÜBER 90% DER KAPAZITÄT ÜBERFLÜSSIG !!!
Wenn das Leasing grossflächig weg es, braucht man einige Zeit gar keine neuen Autos mehr.
[18:30] Leserkommentar-DE:
Hahaha! Man braucht nur die wie gesäten Gebrauchtwagenhändler ansehen - die Höfe stehen überall voll mit Gebrauchtwagen. Sobald der Kreditboom crasht - schon sehr bald - dann wird der Neuwagenmarkt total zusammenbrechen. Die KFZ-Meister dürften dann wieder so eine Art Hochkonjunktur bekommen, weil die Masse sich eben gerade noch so, und wenn überhaupt noch eine KFZ-Reparatur des alten Ofens leisten kann, statt auf Kredit od. Leasing mit z.B. einem neuen Daimler mit allen erdenklichen Schnick-Schnacks über die Straßen zu brausen und damit ZU PROTZEN. Am meisten freue ich mich darauf, wenn die übergebliebenen Vertriebs-Keiler mit ihren derzeit noch schweren BMWs und so, bald maximal nur noch mit dem Fahrrad überall vorfahren werden :-D. Hoffentlich können sie sich dann auch noch eine Luftpumpe leisten...
[20:45] Dr.Morpheus:

Neu 2012-05-04:
[14:00] Die Krise der Airlines: Aus allen Wolken gefallen
Leserkommentar:
Das sagte schon der böse Gordon Gekko in Wall Street 1: "Fluggesellschaften? Lass bloß die Finger weg von Fluggesellschaften!"
Und der wußte vor 25 Jahren schon, daß Fluggellschaften nie was bringen. Die kann man eigentlich nur durchhandeln, aber wie blöd muß
man sein um dieses Risiko einzugehen?
Airlines sind Prestige-Macher und Geld-Vernichter. Daher finden sich immer welche, die dort ihr Geld reinstecken.
Neu 2012-05-03:
[10:00] Konjunktur-Indikator LKW-Absatz: Gewinneinbruch bei MAN
Die Talfahrt im europäischen Nutzfahrzeuggeschäft hat beim Lastwagen- und Maschinenbauer MAN tiefe Spuren hinterlassen. Der Gewinn nach Steuern sackte im ersten Quartal auf 129 Millionen Euro ab - das sind 77 Prozent weniger als vor Jahresfrist.
Es ist noch nicht so schlimm wie in 2008/9, wo der Absatz grossteils zusammenbrach, aber wir gehen wieder in diese Richtung.
Neu 2012-04-30:
[20:00] Video: Marc Faber Interview - Keynesian Clowns, Middle East to Blow Up, and Money Printing Pts 1 & 2
[12:15] Derzeit ist die Nettonachfrage nach neuen Krediten im freien Fall: Frage der Woche: Drucken bis der Arzt kommt?
Man hat in der Eurozone Angst vor Krediten bekommen - falls man sie bekommt. Ein Zeichen, dass der Pessimismus überhandnimmt.
Das gedruckte Geld geht in die Verlustabdeckung von Staaten und Banken: Geldmengenwachstum legt deutlich zu – Kreditwachstum weiter schwach
[9:45] Der Grossschreiber zu Warum Forscher die Krise nicht kommen sahen
Für die meisten Konjunkturforscher kam die Krise 2008/09 überraschend. Denn ihre Daten bieten ihnen nur einen Einblick in die Nahe Zukunft - nicht aber in langfristige Entwicklungen.
DIE "FORSCHER" SIND FANATISCHE SEKTIERER EINER IRRATIONALEN PSEUDORELIGION NAMENS "DEMOKRATIE" . UM DIE WIRTSCHAFT ZU VERSTEHEN UND DAMIT RICHTIGE PROGNOSEN ABGEBEN ZU KÖNNEN , MÜSSTEN SIE ERST WIEDER ZUR REALTITÄT ZURÜCKKEHREN UND DAMIT ZUGEBEN, DAS SIE IN EINER KOMPLETTEN MATRIX UND ILLUSION GELEBT HABEN.
ABER WELCHER PSYCHOPATH ERKENNT SCHON DASS ER ER EINER IST ???
Diese Ökonomen sind alles Lineardenker und können daher keinen Bruch voraussehen. Das war schon 1929 so, 2008 und heute wieder. Ausserdem sind sie von ihren Geldgebern abhängig, die wollen "Positives".
[12:00] Peter Boehringer - Zum Statement des Großschreibers von heute:
Die pervertierte Parlamentsdemokratie ist eine FOLGE des pervertierten Geldsystems, denn ohne letzteres wäre erstere nie finanzierbar! Das Falschgeldsystem ist die Ursache, nicht die sogenannte „Demokratie“, die keine ist! Und entgegen anderslautender Gerüchte kam der Federal Reserve Act 1913 auch in keiner Weise „demokratisch“ zustande!
Etwas, das in der Weltgeschichte nie wahrhaft als echte Basisdemokratie ausprobiert wurde, kann auch nicht schuld an allem Übel der Welt sein! Stetige Wiederholungen des Demokratiebashings, die derzeit leider völlig undifferenziert immer häufiger werden, machen die Behauptung nicht stimmiger. Leider differenzieren auch Hoppe und das ef-Magazin nicht klar genug zwischen der Basisdemokratie als EINZIGER Regierungsform mit (zumindest im anzustrebenden Ideal) MENSCHENBETEILIGUNG – und den pervertierten Versionen der Parlamentsdemokrattie bzw. Parteiendemokrattie! Parteien und von Parteien dominierte Parlamente gehören verboten. NICHT aber das Ideal selbst. Die (unausgesprochenen) Alternativen der nicht differenzierenden Demokratie-Basher sind Monarchien von Gottes (oder Großschreibers?) Gnaden, pseudo-elitäre Adelsherrschaft oder gleich die Anarchie oder die totale Herrschaft durch welchen bürgerfernen Diktator auch immer! Wer undifferenziert auf die Basisdemokratie einschlägt, muss Alternativen präsentieren! Und die Kriterien deren Legitimation! Alles andere ist abzulehnende Demagogie, Vereinfachung, anarchischer Protest ohne legitime Alternative.
[12:45] Antwort der Grossschreibers:
BOEHRINGER FASELT VON DER "ECHTEN DEMOKRATIE" WIE DIE KOMMUNISTEN HEUTE NOCH VOM "ECHTEN SOZIALISMUS". EIN EWIGES UTOPIA !!
WARUM ENDETE WOHL DER ECHTE GOLDSTANDARD MIT DER MONARCHIE UND DIE MONRCHIE MI DEM GOLDSTANDARD ??? UND WAS KAM SOFORT NACH 1918 ????
UMVERTEILUNGSPOLITIK PUR !! IN PUNCTO DEMOKRATTIE IRRTE AUCH LUDWIG VON MISES, DER IN SEINEM WERK " BÜROKRATIE " VON 1944 DIE ABERWITZIGE UND DAMALS SCHON WIDERLEGTE BEHAUPTUNG AUFTSTELLTE, NUR EINE DEMOKRATTIE KÖNNE DAS WUCHERN DER BÜROKRATIE STOPPEN !!!
DIE DEMOKRATTIE IST WIE IHR LEDIGER BANKERT, DER KOMMUNISMUS EINE ANTICHRISTLICHE ERSATZRELIGION FÜR KRIMINELLE UND DUMMKÖPFE UND DAHER RATIONALER WIDERLEGUNG NICHT ZUGÄNGLICH. ERST DER TOTALE ZUSAMMENBRUCH WIRD EINE UMKEHR EINLEITEN, ABER DANN WAR WIEDER KEINER DABEI UND IMMER SCHON DAGEGEN , SO WIE 1945
[18:00] Bitte keine Kommentare mehr zum Grossschreiber, wir werden ihn nicht ändern können, müssen ihn respektieren, wie er ist.
[20:00] Der SUV-Fahrer:
Beim Grossschreiber braucht man nichts ändern. Der Mann ist GOLDRICHTIG! Gehe absolut konform mit ihm. Wer ihn inhaltlich ablehnt, dürfte bereits sozialistisch verseucht und dem Untergang geweiht sein und da spielt es auch keine Rolle, ob man Gold besitzt oder nicht, weil Sozialisten irgendwann immer scheitern.
Neu 2012-04-28:
[11:15] Wennj die PIGS-Märkte zusammenbrechen: Gefangen in Europa
[11:15] Die Kreuzfahrtbranche taumelt: Wohlfühlreeder in Seenot
Das passiert, wenn eine Branche wie der Teufel expandiert: schon ein leichter Konjunktureinbruch wirft alle um.Und doch steckt mehr in dem Käuferstreik: Es ist die letzte Warnung vor der Hybris einer ganzen Branche. Denn nach der Containerschifffahrt, die wegen dramatischer Überkapazitäten rote Zahlen schreibt, könnte das gleiche Phänomen bald die Urlaubsdampfer treffen.
Auch dieses Gewerbe folgt vor allem einem Mantra: wachsen, wachsen, wachsen! Seit 1990 haben die Kreuzfahrtreeder jedes Jahr durchschnittlich 7,8 Prozent mehr Menschen an Bord gezogen. Die perfekte Welle für den schier endlosen Ritt.
Neu 2012-04-27:
[20:45] Dr.Morpheus:

Neu 2012-04-26:
[15:00] Der 2. Dip ist da: European Confidence Tumbles To November 2009 Levels, Euro-Wide Double Dip Inevitable
[11:30] VOR LAUTER AUFSCHWUNG: Europas Autobauer fordern Anschub-Hilfen der EU
Wollen sie auch Subventionen wie die Landwirtschaft?Während in Deutschland die Autobauer Gewinne feiern, stecken andere europäische Hersteller in der Krise. Sie beanspruchen nun Hilfen von der EU-Kommission, um ihre Überkapazitäten abzubauen.
Neu 2012-04-24:
[16:45] Der Chartist - Entwicklung europäischer Aktienindices:
nachdem ich mich jetzt durch viele Aktienkursindices gequält habe komme ich zu dem Schluss, dass die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist
(auf jeden Fall >50%), dass wir die Tiefstkurse in den europäischen Aktienmärkten vom November/Dezember vergangenen Jahres
wieder erreichen bzw. testen werden.
Und zwar bald.
[17:15] Leserkommentar - Das wird nicht passieren - das PPT hebt den Dow immer wieder über 13000 - und damit auch den Rest der Welt...
Siehe heute - Dow springt über 13000 und Europa verdoppelt die % nochmal.
Damit ist schon mal die Hälfte des gestrigen Tauchgangs ausgeglichen,,,
Gestern war der Dow intraday tot...da wurde auch die Hand drunter gehalten um den Rückgang gering zu halten.
The Party goes on !
Und was war Ende 2011? aber der wirkliche Aktiencrash kommt erst mit dem Bondcrash.
Neu 2012-04-23:
[17:30] Aktien, FR & NL-Bonds, alles raus: Frankreich und Holland schicken Börsen auf Talfahrt, Aussicht auf Hollande-Wahl vergrätzt Anleger
[16:45] Abwärts: Euro-Wirtschaft auf dem Weg in die Rezession
Neu 2012-04-22:
[15:00] Das Ende der Banken-Globalisierung: Geldnot wirft Banken auf Heimatmärkte zurück
Der Abkehr von der Globalisierung zerstückelt das Finanzsystem: Vorbei sind die Zeiten, in denen Geld ungehindert um den Globus fließen konnte. Regulierung beschleunigt den Trend.
Jetzt wird alles an Beteiligungen abgestossen, was früher teuer gekauft wurde.
[15:30] Alles muss raus: Europäische Banken könnten 3,8 Billionen Dollar abstoßen
Neu 2012-04-18:
[17:45] "Die Schuldenkrise ist richtig fest im Automobilmarkt angekommen" - Video: Autopapst Dudenhöffer: "Eingetreten, was wir befürchtet haben"
[15:00] Der Protektionismus kehrt zurück: Der Traum vom globalen Freihandel ist geplatzt
In schlechten Zeiten gehen die eigenen Arbeitsplätze vor.Die Schwellenländer bremsen den Welthandel mit Schutzzöllen und Exportquoten aus, die USA brechen Handelskriege vom Zaun. Die Folgen tragen die deutschen Exporteure.
Neu 2012-04-17:
[12:30] Kein Wunder: Pkw-Neuzulassungen in der EU rückläufig
Die Pkw- Neuzulassungen in der EU sind im März den sechsten Monat in Folge geschrumpft. Die Verkäufe seien zum entsprechenden Vorjahresmonat um 7,0 Prozent auf 1,453.407 Fahrzeuge gesunken, teilte der europäische Branchenverband ACEA mit.
Wenn die halbe Eurozone in Rezession ist, ist das kein Wunder. Interessant ist aber das:
Die deutschen Hersteller koppelten sich allesamt von der negativen Entwicklung ab. Dabei war Daimler mit einem Plus von 4,3 Prozent besonders erfolgreich. BMW steigerte die Verkäufe um 3,1 Prozent und Volkswagen (VW) setzte 1,3 Prozent mehr Fahrzeuge ab.
Die Konkurrenz aus Italien und Frankreich musste hingegen herbe Rückschläge hinnehmen: Am deutlichsten nach unten ging es für Fiat (- 26,1 Prozent), aber auch der Absatz von Renault (- 20,6 Prozent) und PSA Peugeot Citroen (- 19,4 Prozent) sank überdurchschnittlich.
Marken-Image, Technologie und Qualität zählen in Krisenzeiten besonders viel und diese findet man bei deutschen Herstellern, nicht aber bei Renault oder Fiat. Ausserdem brechen denen die Heimmärkte ein.
[13:45] Die Zulassungs-Lügner: überhitzter Neuwagen-Wettbewerb
[13:45] Leserkommentar-DE - zur Zulassungsstatistik:
Die Zulassungsstatistik ist noch viel zu optimistisch. Der Automarkt ist tot, das gilt auch für die Pseudo-Wertmarken Mercedes und BMW.
Im Februar wurde ein Drittel aller Fahrzeuge in Deutschland mit einer Tageszulassung auf den Markt gebracht, d.h. der Konzern zahlt dem Händler eine Prämie, dafür dass der Händler das Auto an sich selbst verkauft und zulässt. Ein DRITTEL aller Fahrzeuge wurde in Deutschland so im Februar in den Markt gepresst: Bei Mercedes und BMW wurden rund 33% aller Fahrzeuge so zugelassen.
Die Konzerne kaufen sich Marktanteile, um gut auszusehen. Genau so war es am Ende der Dot-Com-Blase, als sich Telekommunikationsfirmen neue Kunden „kauften“ indem sie Prepaid-Handys im Wert von 150 Mark für 50 Mark an Kunden verkauften. Jeder neue Kunde wurde von Analysten mit 300-400 DM bewertet wurde. Der SIM-lock der Handys wurden gecrackt, die Handys wurden nach Ex-Jugoslawien verkauft, die SIM-Karten wanderten auf die Halde. Die Zahl der „inaktiven Kunden“ war bei allen Telcos ein Staatsgeheimnis.
Wie würde der Auto-Markt ohne Tageszulassungen und Leasing-Autos aussehen?
Audi plant derzeit 6 (in Worten: sechs) verschiedene Geländewagen und SUVs, die alle parallel verkauft werden sollen. Drei Q-Modelle sollen eher wie komfortable SUV aussehen, drei Q-Modelle sollen eher geländegängig-rustikal aussehen. Vor ein paar Jahren war man bei Audi noch vorsichtig, ob sich das zu spät gekommene Q-Modell neben den Platzhirschen überhaupt verkaufen könnte.
Die Blase steht vor dem Platzen.
Das dürfte in ganz Europa so laufen. Aber irgendwann gehen die Abstellplätze zu Ende oder werden zu sichtbar.
[16:00] Leserkommentar-DE:
Habe in der Umgebung von München einen Autoverwerter gesehen, der sonst nur Fahrzeugmodelle in der Preisklasse bis 4000 Euro hatte (also, quasi Schrottwert+TÜV). Letztes Wochende habe ich dort etwas 10 Volvo SUVs gesehen. Es ist nur ein kleiner Platz.
Neu ! Die graue Folie zum Schutz des Lacks war noch drauf. Warum parkt man wohl dort diese Autos? Wer geht schon zu einem Quasi-Schrottplatz um einen neuen SUV zu besichtigen oder kaufen?
Jeder verfügbare Platz wird also zum Abstellen nichtverkaufbarer Autos genützt - nach erfolgter Erstzulassung vermutlich, aber nicht entkonserviert.
Neu 2012-04-16:
[8:30] Leserzuschrift-AT zu Die "Bad Banks" und ihr Giftmüll
Dagegen meint der Frankfurter Bankenprofessor Michael Grote: "Die 'Bad Banks' haben sich bewährt." Grote erklärt: "Mit einer Bank, die ständig in Gefahr ist, zahlungsunfähig zu werden, will niemand mehr Geschäfte machen. Sind die Probleme in einer 'Bad Bank' ausgelagert, kann zumindest die restliche Bank weiter existieren." Die Vehikel kauften auch Zeit.
Der Typ hat's ja nicht ganz. Der Steuerzahler kommt für den Mist auf, der Banker lukriert Boni für den gesunden Teil der Bank. "Sick Bank"
Ja, um das geht es: Zeitkaufen und Boni kassieren.
Neu 2012-04-15:
[13:30] Man muss nicht dem Apple-Glauben verfallen, es gibt Samsung: Das Anti-Apple-Reich
Neu 2012-04-13:
[11:15] Eine Allianz aus Politikern und Banken in Europa und Amerika hat sich dem Krieg gegen das Bargeld verschrieben: Der Krieg gegen das Bargeld
Freilich: In Italien dient Bargeld tatsächlich der Steuerhinterziehung. Schätzungen gehen von verpassten Einnahmen durch unversteuerte Transaktionen in der Höhe von 100 Mrd. Euro aus – das ist ein Fünftel des BIPs. Man muss aber schon ein Politiker sein, um sich der Illusion hingeben zu können, dass die Cosa Nostra wegen schärferer Anti-Bargeld-Gesetze ihre Umsätze versteuert.
Die wirtschaftliche Realität sieht anders aus: Das überschuldete Italien braucht jeden Cent. Spanien ebenso. Wer dort bei einer Bargeldzahlung über 2500 Euro erwischt wird, darf bald 25 Prozent der Summe als Strafe abgeben. In Frankreich liegt die Grenze bei 3000 Euro. Österreich hat die dem Krieg gegen das Bargeld zugrunde liegende EU-Richtlinie bisher nicht verschärft. Bis zu einer Summe von 15.000 Euro kann man Bargeld anonym für Zahlungen verwenden, dann muss man sich ausweisen.
Die Banken kassieren bei jeder bargeldlosen Zahlung etwas und die Politiker wollen die Steuerhinterziehung bekämpfen.
[12:00] Spanien: Barzahlungen über 2.500 Euro sind jetzt illegal; Auslandskonten müssen registriert werden
[16:00] Leserkommentar-DE - warum führen die Staaten jetzt Krieg gegen das Bargeld?
Die einschlägigen Argumente sind bekannt. Letztendlich ist es ein Krieg gegen die persönliche
Freiheit. Jeder der sich Freiheit und Unabhängigkeit in irgendeiner Form erarbeitet hat (es ist nichts anderes als "Arbeit") kann diese Freiheit und Unabhängigkeit in Bargeld speichern. Speichern in der Form, dass er es zuhause im Kopfkissen versteckt oder im Schließfach seiner Bank verwahrt. Das hat zunächst einmal eine beruhigende Wirkung auf die persönliche Gemütsverfassung. Das der Wert immer weniger wird liegt auf der Hand, diese Funktion erfüllt Giralgeld aber auch. Bargeld erfüllt anonyme Funktionen, die dem Staat nicht passen, das ist der Knackpunkt. Man kann es vererben, Vater Staat kriegt nichts mit. Man kann Bedürftigen (auch in der Familie) jeder Art unter die Arme greifen, Vater Staat kriegt wieder nichts mit. Man kann arm nach außen auftreten und hintergründig reich sein. Keiner weiß was. Eine Gesellschaft ohne Bargeld unterliegt der totalen Kontrolle des Staates und seiner Amtskraken, das ist der Sinn der Übung. Und natürlich der "totalen Besteuerung". Geld auf Konten jeglicher Art kann ich sofort einfrieren und unbeweglich machen. Bargeld bleibt beweglich. Und mache mir keiner weiss, dass damit die Anzahl von Überfällen auf Banken und Geschäfte abnimmt. Allerdings macht die "moderne Technik" dieses Verhalten überhaupt erst möglich. Und der "Homo Neugier" macht gerne Gebrauch von diesem Verhalten. Wenn also mit irgendeiner Technik etwas beobachtet oder abgefragt werden kann wird nicht nur ein krimineller Mensch das zur Befriedigung aus reiner Neugier tun. Da brauche ich mich nur im Bekanntenkreis umzuschauen. Die Delikte von Cyberkriminalität nehmen doch schon jetzt in x-fachen Tempo zu. Wir erleben gerade die Endphase des FIAT-Geld-Systems. Dazu gehört auch der Ruf nach der Abschaffung von Bargeld um dieses System noch so lange wie möglich am Leben zu erhalten. Und wer mit großen Banknoten daherkommt macht sich verdächtig ("nach was überhaupt?", frage ich mich). Zum Schluss ist es egal. Alles FIAT- und Bargeld hat dann einen Wert "Null".
Wo gibt es in der Eurozone diesen "Krieg": primär in Pleitestaaten, die Steuerhinterziehung bekämpfen wollen. Ob es damit gelingt, ist eine andere Frage. Wo etwa sind die meisten 500 Euro-Scheine? in Spanien und werden für Schmiergelder verwendet.
Neu 2012-04-12:
[8:45] Die Kreuzfahrt-Branche bricht ein: Preise für Kreuzfahrten sind unten
Ok, bei Costa ist der Rückgang kein Wunder, wenn die Schiffe laufend untergehen oder brennen. Aber was sich zusätzlich auswirkt, ist, dass sich viele Urlauber das wegen Depression im eigenen Land und der Inflation nicht mehr leisten können. Ausserdem kommen noch gewaltige Überkapazitäten dazu. Die Branche hat in den letzten Jahren laufen neue Schiffe gebaut. Die Manager sind ohne Vision auf die Realität.Der Untergang der „Costa Concordia“ belastet nicht nur die Reederei Carnival. Die ganze Branche leidet unter stark gesunkenen Preisen. Bei Costa selbst sind die Buchungen um 75 bis 80 Prozent eingebrochen.
Neu 2012-04-10:
[16:00] Der Aktienmarkt hat seine Höchststände erreicht und steht davor, um 10 bis 20% abzustürzen: Marc Faber: Aktienkurse haben Höchststände erreicht
[15:30] Nach dem Platzen von Immo-Bubbles: Die Jahre danach
[14:45] Basel III und andere Bürokratie lassen grüssen: Finanzierung: Unternehmen verlieren das Vertrauen in die Banken
Neu 2012-04-08:
[17:45] Zu den Ratingagenturen: Die Notengeber der Weltwirtschaft
Neu 2012-04-07:
[15:00] Krisenindikator - Aluminium-Produktion schrumpft: Look Out Below
[9:15] Verbotene Studien wegen Political Correctness: Nationen und ihr Wohlstand
Das hat sich lange keiner mehr getraut: Zwei US-Wissenschaftler versuchen mittels einer Großtheorie zu erklären, weshalb manche Nationen wohlhabend sind, andere das einfach nicht schaffen. Ein mutiges Unterfangen - und eine faszinierende Lektüre.
Wobei es um die Faktoren, die den Wohlstand eines Landes dauerhaft mehren, in der Fachwelt relativ wenig Streit gibt. Entscheidend sind funktionierende gesellschaftliche Institutionen: unabhängige und faire Gerichte. Eine Verwaltung, die nicht allzu korrupt ist. Eine Regierung, die sich den Interessen des Volkes stärker verpflichtet fühlt als dem eigenen Wohlergehen. Schulen, in denen Kinder tatsächlich etwas lernen und nicht bloß verwahrt werden. Solche funktionierenden Institutionen schaffen eine gesellschaftliche Atmosphäre, in der Menschen einen Anreiz besitzen zu sparen und zu investieren, sich zu bilden und Innovationen hervorzubringen. Aus dieser Akkumulation von Kapital und Wissen entsteht dauerhaftes Wirtschaftswachstum.
Man will nicht als politisch unkorrekt gelten, also lassen die Meisten die Finger von soetwas.
[11:45] Leserkommentar-DE:
Dann kann es mit Deutschland ja nur noch abwärts gehen, denn alles was die Wissenschaftler als Voraussetzung für Wohlstand erkannt haben gibts in D nicht mehr.
Eine Regierung, die keine kritischen Fragen beantworten will und Kritikern den Mund verbietet,
die es zulässt, dass unsere Lebensmittel immer minderwertiger und vergifteter produziert werden,
Schulen in denen immer weniger gelernt wird aber wo die Kinder immer mehr Zeit verbringen,
ein Rechtssystem, das sich nicht mehr ans Gesetz hält sondern nur noch tyrannisch wirkt,
ein Wirtschaftssystem wo nur noch Unfähige, Schleimer und Arschkriecher nach oben kommen,
und Korruption bis in den letzten Winkel.
Wie soll es da jemals wieder besser werden?
Aber das Schlimmste ist, dass die Mehrzahl meiner Mitmenschen das alles für völlig normal und in Ordnung findet.
Auch in Deutschland geht es etwas abwärts, aber trotzdem sind dort die Verhältnisse, etwa im Vergleich zu Afrika noch paradiesisch.
Neu 2012-04-06:
[9:45] AEP über Lohnkürzungen in Krisenzeiten: Europe and the Law of Sticky Wages (technical)
You can erode real wages through inflation, but it is nigh impossible to cut them in absolute terms. They are famously "sticky", as Keynes warned in the 1920s. Call it cultural resistance if you want, or human psychology, or common sense.
Employers are loathe to cut to nominal wages because this "can reduce morale and prompt resistance even in difficult economic times
In manchen Staaten Südeuropas hat man es gemacht, aber nominelle Lohnkürzungen sind schwer durchzusetzen. Leichter geht es über Inflation.
[15:15] Leserzuschrift-DE - Nominale Lohnsenkungen werden auch hingenommen:
Ein Bekannter von mir betreibt eine GmbH, welche Dienstleistungen für Kommunen und Städte erbringt. Da es den Städten mies geht, laufen auch die Geschäfte der GmbH schlecht. Mein Bekannter musste daher die Löhne seiner Angestellten um ca. 30 Prozent absenken - sie haben das ohne Murren und Knurren hingenommen, so groß ist die Angst, den Job zu verlieren.
Aber sie werden jetzt nach anderen Jobs zu suchen beginnen. Die Situation in DE ist nicht so schlimm wie in GR oder ES.
Neu 2012-04-05:
[18:30] Das Sentiment an der Börse dreht sich ins Negative: Alle bekloppt? Wenn Gutes auf einmal schlecht sein soll
[10:00] Das "Aktienwunder": Claus Vogt: "Gelddruckmaschine ist der einzige Grund für Kursrallye"
Neu 2012-04-02:
[18:45] Börsenumsatz: Börsen-Bilanz: Frankfurt minus 23 Prozent, Wien minus 52
Wie bereits von Insidern bestätigt: das Publikum zieht sich zurück, einige Grossbanken heben überall die Kurse - "Heile Welt Show".
Neu 2012-04-01:
[14:45] Leserzuschrift-DE - Aufschwungpropaganda in der Praxis nicht haltbar: read!
heute hatte ich durch Zufall die Gelegenheit, mit einem Unternehmer aus der Tiefbaubranche zu sprechen. Es begab sich, da hier ein neues, kleines Baugebiet ausgewiesen wird, und er sich die Sache ansah um ein Angebot abzugeben. Die Abgabefrist ist der 11.04., und jetzt halten sie sich fest: Baubeginn ist für KW17 angeordnet!! Das wäre ja nicht mal 4 Wochen von heute und 2 Wochen von der Angebotsabgabe.
Als ich ihn fragte, ob denn das überhaupt gehe, so kurzfristig, meinte er: ja, freilich, sie bräuchten die Arbeit sehr dringend, es gäbe derzeit nichts zu tun. Auftragslage absolut null. Auf meine Gegenfrage, dass es ja überall vom Aufschwung die Rede sei, meinte er, es sei paradox, überall das Gleiche, auch bei seinen Branchenkollegen: Super Stimmung, aber keine Aufträge, null! Ganz schlimm sei es im Bayrischen Wald, da ist absolut tote Hose, die Firmen drängen nun in den Raum Passau, Deggendorf, Straubing und die dort ansässigen Firmen nun ins westlichere Niederbayern, und die dortigen wiederum nach Oberbayern (meist Münchner Raum).
Auf meine Anmerkung "Dann ist das ja alles nur Propaganda!" meinte er, ja, dies ist reinste Propaganda und hat mit der Realität nicht das Geringste zu tun. So eine Auftragsflaute wie jetzt habe er noch nie erlebt. Der kommunale Sektor sei aufgrund der faktisch bankrotten Gemeinden quasi tot, Baugebiete würden nur mehr ausgewiesen wenn so viele Interessenten da sind dass die Kosten vor Baubeginn gedeckt seien und für die Gemeinden kein Risiko bestehe.Der private Konsum sei von der Größenordnung irrelevant für sein Segment.
Mich erinnert das an die Erzählung eines Bekannten, der in Aachen aufwuchs und Nachkriegsjahrgang (glaube 1948) war. Er hat seine Mutter mal gefragt, wie sie denn die Niederlagen der Wehrmacht von Moskau und Stalingrad empfunden habe. Sie meinte, das hätte sie schon irgendwo beunruhigt, aber das war letztlich weit weg und man glaubte an die eigene politische Führung. Die Landung der Allieerten in der Normandie empfand sie, weil es schon näher war, als stärkere Bedrohung, aber da in der eigenen Umgebund noch nichts zu spüren war, ignorierte man auch das, und ging zur Tagesordnung über. Auf seine Frage, wann sie denn endgültig den Glauben an den "Endsieg" verloren habe, kam die Antwort: "Als die amerikanischen Truppen im März 1945 in Aachen einmarschiert sind!". Fazit: die gemeine Masse will die Wahrheit nicht wissen bis sie vor der eigenen Tür steht.
Noch ein paar Fakten zur wirtschaftlichen Lage:
- Hotelgewerbe (AT): Ich war dort jetzt ein paar Tage in einem Luxushotel zur Erholung im Südburgenländisch-steirischen Bädereck. Auslastung vielleicht 30, maximal 40%. Auch für Nebensaison viel zu gering. Dafür wird das Personal reduziert und massiv geknechtet um Einsparungen zu holen. Als ich mich so mit den Leuten unterhielt, war sie vor ein paar Wochen noch niedriger, nur 20% unter der Woche. Wenn man dies sieht, wie viel hier mit Riesenkrediten expandiert worden ist, dann weiß man, wie groß der Knall werden wird in der Branche. Da sind unbeschreibliche Überkapazitäten gerade im oberen Preissegment, und schon jetzt ohne richtige Krise ist das nicht mehr zu füllen. Wie sieht es in der richtigen Krise erst aus.
- Autohändler: Aufgrund der immer schlechter werdenden Straßen hatte ich mich letzten Herbst für einen BMW X3 interessiert, davon aber Abstand genommen, da die Lieferzeit 11 Monate betrug. Jetzt habe ich noch einmal nachgefragt, da wären wir bei 3 Monaten! Wenn man weiß, dass das Auto in USA gebaut wird, und noch mit Schiff transportiert wird, ist die Lieferzeit quasi null und damit der reale, mit Kundenorders hinterlegte Auftragsbestand (die Händler müssen wohl vorordern um die Kontingente zu erfüllen). Jetzt warte ich erst mal ab und schaue zu was der Preis macht, denn so eine Situation muss in großen Rabatten münden.
Also: nix mit Aufschwung, das wird immer deutlicher, auch nichts mehr mit Crack up Boom; kein Stroh mehr da das man ins Feuer werfen könnte. Aber auch nichts derzeit mit Inflation: die kommt erst, wenn durch Kreditsperre und Bankrotte die Produktion in ein sichtbares Mißverhältnis zur Nachfrage gerät. Davon sind wir noch ein Stück weg, da momentan überall massive Überkapazitäten herrschen.
Nur Propaganda, darunter bricht die Wirtschaft zusammen - auch dort wo noch Milch und Honig fliessen (DE, AT). Die "Kriseninvasion" kommt bald.
[16:30] Passt dazu: Maschinenbau Bayern Aufträge 3-Monats-Schnitt: -25%
Leserfrage: Kommentar: 25% weniger Auftragseingänge im 3 Monats-Durchschnitt im Jahresvergleich, aua, wie kann eine Firma das überleben?
25% Einbruch in einer Rezession (die schon da ist) sind in dieser Branche normal. Schwierig wird es erst, wenn es keinen Kredit mehr gibt.
[10:45] Kommen gerade wieder: Die langen Schatten der Depression








