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Deflation - Inflation - Depression 2006-2008

Es läuft eine massive Debatte, ob der derzeitige Zustand des Finanzsystems durch Inflation oder Deflation "beendet" wird. Sowohl eine Deflation, als auch eine (Hyper-) Inflation kann in eine Depression eingehen.

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2008-12-31
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Neu 2008-12-24:

[10:00] Die Deflations-Experten sind wieder da:

Goldseiten: Die Inflation der Deflationsexperten bzw. die Deflation der Inflationsexperten

"The Deflation is back", könnte die Überschrift in Google Trends lauten. Seit dem dritten Quartal steigen die Beiträge zum Thema Deflation kontinuierlich an. Der Ölpreis bricht um 60% ein. Rhodium verliert über 90% an Wert (verursacht wahrscheinlich von den guten Spekulanten; Anmerkung des Verfassers). Die Volkswirte und Wirtschaftsweisen versprechen eine "echte" Rezession. Die EX-Experten erleben eine Renaissance, sind wieder "In" und die ausgetrockneten Deflationsboards gedeihen zu alter Blüte. Die Wenigen, noch übrig gebliebenen Inflationsexperten, sind dagegen unglaubwürdig und werden zu EX-Experten degradiert. Viele neue EX-Experten wechseln die Seiten, um auch diesen Trend nicht zu verpassen und weiterhin als Experte "In" zu sein.

"Erstens, die große Masse besitzt nicht die Fähigkeit, logisch zu denken und zweitens, dass den meisten, selbst wenn sie das Richtige erkannt haben sollten, ein augenblicklicher Sondervorteil wichtiger scheint als ein dauernder größerer Gewinn"
von Ludwig v. Mises aus seinem Buch Liberalismus

Jetzt kommen sie wieder heraus aus ihren Löchern und propagieren die "unbeschränkte" Deflation.

Hier sind noch zwei, die derzeit US-Staatsanleihen zu 0% Zinsen empfehlen: Biggest Sea Change of Our Lifetime!

The Fed, the Treasury and all major governments on the planet are throwing the kitchen sink at this debt crisis.

But their efforts are being overwhelmed by a monumental sea change — the shift from rising prices to falling prices, from booming asset values to crashing asset values, from wealth creation to wealth destruction, from inflation to deflation.

For my entire lifetime, and probably yours as well, we have been living with inflation — sometimes tame, sometimes rampant — but consistently eroding the purchasing power of our dollar.

Sie kennen alle die 3. Stufe der Deflation (siehe weiter unten) nicht - die "Deflation" der Staatsanleihen und der Währung mit Staatsbankrott. Die Menschen in Island, Ungarn oder Ukraine dürfen diese Mixtur bereits "probieren". Sie schmeckt nicht.

Kommt nächstes Jahr auch zu uns. Damit werden dann auch die "Deflationsexperten" wieder deflationieren und die "Goldexperten" inflationieren.


Neu 2008-12-16:

Leserzuschrift-DE - Deflation/Inflation:

Laut einem Interview mit dem Finanzexperten Hannich ist mit einer Deflation, ähnlich wie in Japan über Jahre zu rechnen.

Er hält einen zwischenzeitlichen Absturz des Goldpreises um 50% für wahrscheinlich.

Ist es denn nicht ratsam, Gold erst bei Umkehr in die Inflationsphase zu kaufen? Was meinen Sie dazu?

Hier ist er wieder, der Anti-Gold-Ideologe. Er will hyperinflationierendes Geld ohne Zinsen. Leider führt diese Weg in eine arme Subsistenzwirtschaft mit permanenter Oligarichie darauf - denn es gibt dann keine Kredite mehr.

Hier ein Auszug aus dem Privateer#618 von Bill Buckler:

Two Other Flanks Open On The US Deflation Crisis:
The collapse of US commercial mortgages and corporate debt paper will soon hit the balance sheets of
US lenders. This will be stark evidence of the US deflation entering further into its second stage. The
last part of the second stage deflation will be seen when all these lenders go broke.

The Third And Final Deflation Stage:
In all past deflations, the third stage hits when the last lender goes broke. In the US case, the last lender is
the US Treasury itself. Historically, all deflations end here because there is literally nowhere else to go.

Die (Asset-) Deflation hat nach Buckler 3 Stufen:
1. zuerst gehen die Schuldner pleite - ist passiert
2. dann gehen die Banken pleite - wird von den Staaten derzeit aufgehalten
3. dann gehen die Staaten pleite - dann endet die Deflation

Warum? weil dann die Flucht auch aus den Staatsanleihen und der Währung losgeht, die Hyperinflation beginnt. Siehe Island, Ukraine, etc.

Wir haben ja bei jeder ernsten Bankenkrise gesehen, was passiert - der Goldpreis geht auf $1000/oz.

[14:15] Leserzuschrift-DE dazu:

Zitat Leserkommentar:"Ist es denn nicht ratsam, Gold erst bei Umkehr in die Inflationsphase zu kaufen? Was meinen Sie dazu?"

Meine Antwort dazu:
1.) Der Spatz in der Hand ist besser, als die Taube auf dem Dach...

2.) Wer jetzt Gold verkauft, um hoffentlich später günstiger einzusteigen, ist kein Investor, sondern Spekulant (Spekulanten sind nichts Böses, sondern nützlich, da sie Liquidität in den Markt bringen!). Als Spekulant kann ich auch Zertifikate zocken, das geht damit billiger und gehebelt.

3.) Wer weiss, ob es dann in der Zukunft physisches Gold gibt? Eine Knappheit haben wir gerade (fast) hinter uns...

4.) Wer jetzt zehn Unzen hat und nicht verkauft und später sagt: "Jetzt habe ich aber Geld verloren!" (weil der Euro-Preis gefallen sein sollte); dem sage ich: "Schau in Deinen Keller - was liegt da? Immer noch 10 Unzen! ...welches Geld hast Du also verloren?!"

5.) Wer dann meint, er hätte das Euro-Geld aber für ein neues Auto, Konsum oder das Studium der Tochter benötigt, der liegt eh schief gewickelt: Man INVESTIERT und SPEKULIERT ausschließlich mit Geld, das mindestens mittelfristig nicht benötigt wird!!! (Regel Nr. 1a+ für alle Anleger!)

6.) Nichts desto trotz: Wenn Gold künftig billiger wird, kann man ja nachkaufen...!

Aber nicht vergessen: Gold bringt keine Zinsen! Rostet dafür aber nicht und rettet Kaufkraft über die Jahrtausende (und sämtliche Krisen). Nur essen kann man es nicht :-)

[20:15] Leserkommentar-DE - Gold erst bei Umkehr in die Inflationsphase kaufen?

genauso gut könnte ich fragen:

"Ist es nicht ratsam erst dann Vorräte zu kaufen, wenn es (Versorgungs)Probleme gibt?"

NEIN! Ist es nicht...

1. Es nennt sich "Vorsorge" weil es vorher erledigt sein muss und
2. Es gibt nix mehr, weil jeder Trollo dann einkauft!

Genau, wenn man dann wie die Masser versuchen wird zu kaufen, bekommt man nichts mehr.


Neu 2008-11-28:

Leserzuschrift-DE - Armut und Inflation oder Deflation?

Viele Ihrer Prognosen treffen derzeit zunehmend mit erschreckender Genauigkeit ein.

Doch wenn ich mir zusätzlich so meine eigenen Gedanken mache, dann ergeben sich viele Widersprüche, zu den noch nicht eingetroffenen Prognosen.

Marc Faber sagt, die Weltwirtschaft wird zwischen Januar und März 2009 implodieren. Die Folge davon sollte sein, dass auch in Europa die Produktion einbricht, da der Export ebenfalls in sich zusammenfällt. Arbeitslosigkeit und Armut breiter Bevölkerungsschichten wären die Folge und Geld Mangelware.
Denke ich richtig, dass damit zunächst der Boden für eine handfeste Deflation bereitet wäre, weil sich verbleibende Anbieter durch Preiskämpfe Kunden abzujagen versuchen werden?

Wie kann sich aus einer solchen Situation der schnell schrumpfenden Wirtschaft eine Inflation entwickeln? Der Staat versucht sicher durch eine massive Reflation den Geldverkehr in Schwung zu halten, aber kann er damit eine zusammengebrochene Außenhandelswirtschaft reanimieren?

Wie kann es zu einer gallopierenden Inflation kommen, wenn die Bürger kein Geld zum Ausgeben haben. Arbeitslose haben ja keine Mittel, um der Inflation Paroli zu bieten. Wenn niemand Geld hat, dann kann doch auch niemand teuer einkaufen. Und sollte der Staat auf die Idee kommen, einen Währungsschnitt zu wagen, dann käme alles noch viel schlimmer, weil auch die Sparguthaben weg wären.

Was ist falsch an diesen Überlegungen, aus denen heraus sich nur eine Zeit allgemeiner Armut entwickeln würde.

Hat Gold, zu dem Sie Herr Eichelburg (und Marc Faber) so dringend raten, in einer Welt der Armut noch einen Wert? Wer soll es kaufen?
Sollten jetzt in diesen Wochen die Menschen - so sie es noch können - ihre Immobilien-Investments verkaufen und zunächst den Erlös als Bargeld horten? (Ich z.B. könnte es). Oder alles gleich in Gold einwechseln?

Um es ganz brutal zu sagen: die unteren 80% Nicht-Vermögensbesitzer spielen hier überhaupt keine Rolle. Interessant sind bei der heutigen Ungleichverteilung der Vermögen die oberen 10% und besonders das oberste Prozent. Wenn die "mit den Füssen" abstimmen und Geld und Staatsanleihen nicht mehr trauen, dann werden sie alles, was einen realen Wert haben könnte, aufkaufen. Die Preise explodieren dann. Hier warten unglaubliche Geldmengen auf die Flucht.

Immobilien werden fast wertlos werden, da heute auf Kredit finanziert. Ideal wäre, sie in Gold umzuwandeln. Ob die Zeit reicht?


Neu 2008-11-13:

Etwas für alle "Deflationisten":

iTulip: The deflation-inflation two-step: Too complex for deflationsts to grasp?

It appears that the deflationista camp is incapable of comprehending a model, and the events that it forecasts, that lays out a two step process. For some reason they cannot grasp the fact governments will respond to disinflation with inflation, that the impact of those interventions is not instantaneous, and that markets historically are not very good at foreseeing the change in inflationary conditions in either direction.

Die Deflationisten rechnen nicht mit der Macht des Staates, der beliebig Geld drucken kann - wie er es derzeit schon tut.

Der interessante Moment ist, wenn die Geldhelikopter "abgeschossen" werden, d.h. wenn der Markt Währung und Staatsanleihen abstossen. Dann bricht die Inflation durch Abwertung massiv hervor. Bereits zu sehen in einigen Staaten.

[19:00] Leserzuschrift-DE dazu:

Wie gesagt, ich bewundere Sie für die viele Arbeit die Sie sich machen und lese regelmässig auf Ihrer Webseite mit. Dennoch bin ich in letzter Zeit bei all den vielen Nachrichten die einem um die Ohren fliegen ziemlich verwirrt und auch am zweifeln ob man das Richtige getan hat. Daher auch meine Frage von vor ein paar Tagen.
Auch heute ist wieder so ein Tag - ich frage mich ernsthaft ob etwas Gold u Silber die richtige Entscheidung war - manche schreiben es wird noch weit fallen. Allerorten liest man von Deflation und um ehrlich zu sein, sehe ich momentan auch keine Inflation.

Wie der Artikel gezeigt hat, sind derzeit die deflationären Kräfte am Werk. Die Staaten schütten aber die Welt mit Geld zu.

Eine echte Deflation würde es nur geben, wenn man die Banken sterben lässt.

Gold die richtige Entscheidung? wer sich auskennt, deckt sich damit ein, daher gibt es auch kaum mehr welches.


Neu 2008-10-31:

Kommt wirklich Deflation?

FTD: Die Welt fürchtet sinkende Preise

So schnell kann es gehen: Vor Monaten waren Inflationsgefahren das beherrschende Thema. Doch nach dem Fall der Rohstoffpreise herrscht Angst vor Deflation: Nicht nur in Japan, sondern auch in Großbritannien und den USA.

Bei Finanzwerten und Luxusgütern sinken die Preise sicher. Bei allen anderen Dinge sollte man die Bürger von Ländern fragen, deren Währung abgestützt ist. Die Preise aller wichtigen Produkte sind dort explodiert.

Das ist eine bessere Beschreibung: Welt droht tiefe, langwierige Rezession

Die Depression wird aber im Grunde hyperinflationär.


Neu 2008-10-20:

Die Inflation in der Deflation:

Welt: Wirtschaftlicher Abschwung macht vieles billiger

Der Abschwung der Wirtschaft wird nach einer Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young zu fallenden Preisen für viele Produkte des täglichen Lebens führen. Dies betrifft unter anderem Kosmetik, Unterhaltungselektronik und Autos. Nahrungsmittel sind aber ausgenommen.

Die Studie ist mit Vorsicht zu geniessen. Lebensmittel werden natürlich weiter teurer. Luxusgüter werden sicher billiger, inklusive Privatjets und Yachten für russische Oligarchen. Bei Unterhaltungselektronik wäre ich vorsichtig. Die Margen sind recht gering und wenn der Import stoppt, werden sie knapp.


Neu 2008-10-11:

Leserzuschrift-DE zu Deflation oder Hyperinflation:

Ich habe Fragen und hoffe, dass Sie mir diese beantworten können:

1.) Bekommen wir Ihrer Meinung nach kurzfristig eine Deflation und dann eine Hyperinflation? Der Rohölpreis wird ja bspw. fallen.

2.) Würden Sie einen Kredit aufnehmen, um Gold oder Silber zu kaufen?

Das, was gerade bei den Banken läuft, ist sehr deflationär. Jedoch produziert die Politik gerade eine Hyperinflation.

In der Realität ist es egal, denn im Fiat-Money-System unterscheiden sich beide nicht besonders: es gibt eine Flucht aus dem System und dem Geld. Das sieht man daran, dass Gold ausverkauft ist. Als Nächstes wird man sich auf Realgüter stürzen, die Preise explodieren dann - der Crack-Up-Boom.

Die Politik könnte jetzt nur mehr durch extrem hohe Zinsen das Geld zurückholen. Geht aber nicht, da die Banken dann sofort kollabieren. Also Hyperinflation.

Gold auf Kredit empfehle ich natürlich nicht.
 

[21:30] Interessanter Artikel zu Inflation/Deflation:

MMnews: Drohende Anarchie? Wie rette ich mein Vermögen?

Finanzmärkte im deflationärern Crash. An der Wende von Inflation zu Deflation zerbrechen alle. Es droht die Massenverelendung.

Ein deflationärer Crash geht plötzlich, die Hyerinflation langsamer, der Effekt ist aber der Selbe. Die Politiker hassen die Schockwirkung. Auch ein deflationärer Crash kommt im Endeffekt nur bei Flucht aus der Währung/allen Papieren.

WICHTIG: Eine Hyperinflation ist eine Deflation gegenüber stabilem Geld (in unserem Fall Gold).


Neu 2008-08-19:

Leserzuschrift-DE zu Deflation vs. Inflation:

ich verehre Sie und habe das ungute Gefühl, dass die Deflation ungnädig zuschlagen wird, wie Russel schildert. Was meinen Sie?

Vergesst Inflation: wir bekommen eine sehr schmerzhafte DEFLATION

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Forget it, this is history -- this is not what's happening in the market. From what I see, the markets are telling us to prepare for hard times, and a global spate of the worst deflation to be seen in generations. This is why gold has been sinking, this is why stocks have been falling -- big money, sophisticated money, is cashing out, raising cash, preparing for world deflation. This is probably why Lowry's Selling Pressure stays at its high, smart money is selling into the stock market, day after day. They're raising cash in preparation for the hard times when deflation is in the saddle. Deflation is ushering in the new strong dollar. Big money sees deflation and the lower rates that go with deflation. Look, if you have five million dollars and you are only receiving 2% in interest on your money, that's only an income of hundred thousand dollars on your five million. Big money realizes that in a deflation you need a mountain of cash to keep up your lifestyle.

What I see is a coming world deflation, and I believe that's the message the markets are sending. What's the best stance in a deflationary situation? Lots of cash, and safe, solid, investments. Two areas that fit that requirement -- US dollars and US Treasury paper. What happens to stocks during deflationary times? They're sold to raise cash. What happens to business in deflationary times? It's crushed by ever-lower prices. What happens to the average citizen who's loaded with debt during deflationary times? They're battered unmercifully, as income buys less and less and as debt crushes them. What happens to assets during deflationary times? They're worth less and less and their sale brings in fewer and fewer dollars. Isn't the price of gold and oil already telling us that?

I just finished reading The New York Times, Los Angeles Times and Barron's and there isn't a hint of what I'm writing about above in any of these publications. Unfortunately, these coming deflationary times will come as a complete surprise to most people.

Richard Russel's Comment vom 18.8.2008.

Hier irrt Richard Russel - zumindest bei den Dollars und Treasuries. Typisch amerikanische Sicht. Er wurde wohl von den Markt-Manipulationen "überzeugt".

Natürlich gibt es die Deflation bei allen Finanzwerten und nicht-notwendigen Gütern. Aber gleichzeitig wird immer auch die Währung abverkauft, womit die Preise lebensnotwendiger Dinge explodieren. Siehe Argentinien 2002.

Hinweis: man muss aus der Währung heraus, wo das stattfindet, nur dann sieht man eine echte Deflation.


Neu 2008-07-13:

Leserzuschrift zu deflationäre Depression:

Was halten Sie eigentlich von der Prognose von "Dottore" von der deflationären Depression bzw. wie ist diese zu verstehen?

Wäre es in diesem Fall auch möglich/wahrscheinlich, dass auch die jetzigen Inflationstreiber (vor allem Lebensmittel u. Energie) im Preis fallen?

Könnte so ein Szenario auch negativ für Gold/Silber sein?

Meiner Meinung nach gibt es eigentlich kein negatives, realistisches Szenario für Gold/Silber in absehbarer Zeit.

Selbst massive Zinsanhebungen sollten gut für die PMs sein, da doch das Vertrauen der Anleger in FIAT-Money mehr und mehr schwinden wird.

Ist eine allgemeine Deflation für Sie vorstellbar und vor allem wie könnte Sie entstehen?

Durch massiven Konsumverzicht? Aber die Unmengen an USD welche inflationstreibend wirken sind ja in Asien nach wie vor vorhanden. Und selbst bei massivem Konsumverzicht wird das Lebensnotwendige ja trotzdem nach wie vor benötigt.

Vielleicht könnten Sie auf dieses Szenario bzw. die Einschätzung vom "Dottore" in einem Artikel eingehen?

Die "Deflation" ist schon unterwegs, trotz aller Rettungsversuche der Zentralbanken. Denn die Kreditvergabe geht zurück und damit die Geldmenge.

Aber man sieht deutlich, wo das Geld hingeht - in Realwerte, hier Öl, in Zukunft Gold. In jedem solchen Szenario fallen die Werte der Finanzanlagen, aber auch der Wert der Währung wegen Flucht. Die Bevölkerung sieht es als (Hyper-) Inflation.

Leserzuschrift-CH dazu:

Dazu wollte ich zwei Sachen loswerden (vor allem der 2. Punkt!!!):

1. Es kursiert jedoch anscheinend die Meinung, dass im Falle eines Deflationscrashs eben Bargeld am besten wäre. Das ist doch Unsinn. Diese Annahme geht davon aus, dass Papiergeld bei einem solchen Kollaps den Wert behalten würde (oder sogar steigern), Güter wären billiger. Ich denke eher, dass dann auch die Währung abverkauft würde. JA, es würde einen deflationären Kollaps geben, aber nur gegenüber Gold/Silber betrachtet ("echtes Geld") und ev. einigen anderen Rohstoffen, nicht aber gegenüber Papierwährungen. Siehe nur, was mit dem Dollar jeweils passiert, wenn wir in eine brenzlige "deflations-nahe" Situation à la Bear Stearns-Krise im März oder jetzt Freddie/Fannie-Fall kommen. Da wird der Dollar auch gleichzeitig panisch abverkauft und Goldpreis explodiert dann.

Zwar ist es richtig, dass beim 1929 USA-Crash der Dollar König war.
Jedoch damals war der Goldstandard da und der Dollar war goldgedeckt.
Somit behielt er auch wirklich den Wert, hatte man dollars, hatte man im Prinzip Gold. Jetzt ist die Situation eben genau umgekehrt.

UND PUNKT 2 - FAST NOCH WICHTIGER ALS PUNKT 1:

Wir schauen auf die Sache von der falschen Seite - nämlich diese des
Papiergeldes!!! Wenn man die Situation der letzten Zeit von der Seite
des Goldes/Silbers schaut, so findet schon eine langsame Deflation statt
- seit 2001 sind praktisch alle Güter, wenn man sie in Relation zu Gold
betrachtet, um 50-70% billiger geworden. Wir meinen zwar, dass alles
samt Gold derzeit teurer wird. Wenn man das aber umgekehrt betrachtet,
so ist es eine Deflation von praktisch allem (ausgenommen Öl, manche
Nahrungsmittel) gegenüber ECHTEM GELD!!!
Ich denke genau dies merken noch 99% der Leute eben nicht, weil wir
damit aufgewachsen sind, das umgekehrt zu sehen.

Fazit ist (meiner bescheidenen Meinung nach) - egal ob es zur
Hyperinflation oder zum Deflationscrash kommt, wird Gold der gewinner
sein. Die Frage sollte nicht sein, wieviel Dollars oder Euros dann 1
Unze kosten wird, sondern wieviele Güter man damit kaufen kann. Und das
Ergebnis wird in beiden Fällen etwa gleich sein!

Stimmt exakt.


Neu 2008-07-02:

Hyperinflationäre Depression kommt:

Weissgarnix: Hyperinflationäre Depression?

Auf Bloomberg lief vorhin ein Interview mit Martin Hennecke, Analyst der “Tyche Group” in Hong Kong. Er gelangt zur Ansicht, dass aufgrund der hohen US Staatsverschuldung ein wirtschaftlicher Kollaps in den USA womöglich nicht in die Deflation, sondern in die Hyperinflation mündet. Als Beispiel dient ihm die Weimarer Republik. Sein Fazit: Gold und Silber kaufen!

Moderator
Leuten, die jetzt aufgrund ihrer Aussagen den Dollar verkaufen und etwa den Euro kaufen wollten, raten Sie aber davon ebenfalls ab. Warum?

Hennecke
Genau. Der Grund ist, dass wenn man nach Europa sieht, einige Länder in einem noch schlimmeren Zustand sind, als die USA. Nehmen Sie mal Spanien, das mögen die besten Fußballspieler sein, aber sie haben ein riesiges Zahlungsbilanzdefizit, schlimmer als in USA, und ihre eigene Housing Bubble, ebenfalls schlimmer als die amerikanische, und davon 97% zu variablen Zinssätzen finanziert. Oder nehmen Sie Frankreich. Frankreich hat im Prinzip zugegeben, pleite zu sein. Oder Griechenland. Das sind also alles keine Optionen. Edelmetalle sind daher die erste Wahl.

Kurz gesagt, es gibt keine Vermögenssicherung ausser Edelmetalle.


Neu 2008-06-29:

Depressions_Ratgeber:

Doug Casey: The Greater Depression

It seems to me a near certainty that we're about to enter something I have long called "The Greater Depression." I suspect it will be inflationary (in the direction of what Germany underwent in the early '20s, or Zimbabwe today), rather than what the U.S. had in the '30s. I should somehow trademark the term "Greater Depression," except that I'm sure Boobus americanus would then blame me for it.

What should you do?
Reduce your standard of living now (while the situation is still under control), greatly increase your savings (in gold, which is real money) and rig for greatly changed patterns of production, consumption, employment and business for a considerable time. The hurricane that's just starting to hit the economy will both trigger and worsen problems in other areas. Starting with politics, because nearly everyone today believes the ridiculous notion that the government should guide the economy.

Die Greater Depression ist unterwegs und sie kommt weltweit. Sie wird hyperinflationär.


Neu 2008-06-26:

Welche Art von "Flation":

Aus dem Midas vom 25.6.:

To all; the Fed met today and left interest rates unchanged. What a shock! As I write this, the Dow is up +- 70 points. How can the Fed possibly raise rates at this juncture? They can't. All they can do is huff and puff, interfere in all markets, and hope. Hope that their rhetoric, interventions, and spin convince enough people that all is well so to avert the coming panic. There is no way possible to raise rates with real estate and derivatives imploding. The immediate result of any rate hike or fiscal conservatism will be a panic. Currently the entire banking system is upside down, insolvent, and completely fragile. We were told 3 months ago that the Fed would be raising rates at this meeting. What happened? Well, real estate, junk bonds, derivatives, the economy as a whole, all have continued to slide further and further towards their intrinsic values. The Fed can only hope that negative real interest rates buy enough time for the system to cleanse slowly. These negative real rates are designed to INFLATE. As Richard Russell says " either inflate or die". This is the only way out from under the crush of the current debt burden. What in fact is happening, is that M3 money supply is exploding while debts are being written off more rapidly. This is the rub. At some point, M3 growth cannot outpace writeoffs. When big money decides that the Fed's money spigot cannot keep up with debt destruction, we will witness a financial event that will make 1929 look like an intraday correction.

One very humorous statement by the Fed today was "inflation will slow in the second half of the year". Really? Inflation is, by definition, how much a money supply increases. The only way inflation can slow is if the Fed prys its foot out of the engine compartment and lets the money supply accelerator lift. They cannot do this. They have placed themselves in a position sad to say with NO OPTIONS. The Fed was created for all intents and purposes of creating and continuing inflation. It is the only way a fiat banking system survives. I think debt will disappear through writeoffs, bankruptcies, etc., faster than the Fed can shovel new credit in. My guess as opined many times before, will be a hyperinflation of necessities, and a debt implosion of the things we call assets. Thus, I think we will be considering assets as liablities very soon. Regards, Bill H.

Deflation bei Finanzwerten, Hyperinflation sonst.


Neu 2008-06-04:

Doug Casey zu Deflationäre oder Hyperinflationäre Depression:

Aus seinem International Speculator vom Juni 2008 (Leserfrage):

Q: In your recent lengthy assessment of inflation, subscribers
are invited p. 61. to propose other potential
straws in the wind…In my view, some of the most cogent
analysis against Casey’s (and others’) monetary inflation
argument comes from Prechter. In the last couple
years, the occasional commentary I’ve seen from Casey
against a full-blown monetary contraction has been circumscribed
and thereby unpersuasive.Why not take the
time to develop a longer, greater-depth rebuttal to
Prechter’s base argument that the present credit contraction
will produce a monetary contraction quicker than
the Fed can inflate, ultimately sweeping price deflation
across the economy widely, not just in certain pockets?

A: Bob Prechter and I are old friends.And we agree on
about everything I can think of (including politics and
religion), except for this. I don’t want to speak for him
and possibly miss some nuance of his views, but Prechter
believes that we will have a deflationary collapse, similar
to 1929. I think it’s possible that we’ll have an instant replay
of those events, but it’s unlikely.

The reason is that governments are so much more aggressive
and powerful than in the past, and so much
more committed to preventing a deflation.Their efforts
to forestall a housing collapse so far have worked. Prices
are only off maybe 15-20%, and they’ll do any of a hundred
different things to keep them from falling 90%, as
they did in the ‘30s. In fact, since there was relatively little
debt in those days, and mortgages were hard to get
even in the best of times, and even then were generally
for only 5 years and required 20% down, this deflationary
collapse “should”be much worse than that of the
Great Depression.

Except that this time, it’s unlikely to be a deflationary
collapse. It’s likely to be more like the inflationary collapse
Germany (and Austria, and Hungary, and others
in Europe) had in the ‘20s.

Prechter and I totally agree that what’s coming is going
to be an earthquake; we just disagree on its monetary implications.
This is an argument that’s been raging between
inflationists and deflationists since the ‘60s.My
criticism of his method is that I believe he’s got a bit of
an idée fixe when it comes to deflation.And I think it’s a
mistake to be too slavish to any mechanistic theory –
whether it be DowTheory, various schools of technical
analysis,KondratieffWaveTheory,ElliottWaveTheory,
or what-have-you. I’d point out that, as much as I enjoy
his analyses, and even though he called the bottom of the
stock bull market of the ‘80s, he’s been dead wrong on
the direction of gold and commodities for the last 8 years.

But I’m confident we’ll both be right about how bad
things are going to get. I just think I’ll be richer (owning
a lot of gold – and gold shares), and safer (outside of the
U.S. – Bob is still in Georgia).

Doug Casey meint, dass die Regierung heute wesentlich mächtiger als in den 1930er Jahren sind und daher eher ein hyperinflationärer Kollaps kommt.

Ausserdem meint er, dass er am Ende wesentlich reicher und sicherer als Robert Prechter sein wird, da er viel Gold besitzt und ausserhalb der USA ist.
Er meint, dass Robert Prechter zu stark auf seine deflationären Idee fixiert ist.

Kommentar W.Eichelburg: die Entwicklung des letzten Jahren hat eindeutig gezeigt, dass die Regierungen alles tun um einen deflationären Kollaps zu verhindern und dafür lieber einen hyperinflationären Kollaps riskieren, wie ihn Doug Casey beschreibt.


Neu 2008-04-09:

Leserfrage - was ist eine Depression:

was ist eine DEPRESSION, sie schreiben heute auf ihrer Internetseite, dass Deutschland (wahrscheinlich Europa ingesamt) in eine solche hineinfällt. Ich glaube es ist eine tiefe Rezession aber so richtig kann ich mir darunter nichts vorstellen. Wie lange braucht es ungefähr bis diese da ist und was für Berufe funktionieren in solch einer Phase noch? Evt. auch Immobilienmakler oder privater Arbeitsvermittler?

Eine Depression ist da:
a) wenn für die Masse der Bevölkerung der Lebensstandard massiv sinkt
b) die Arbeitsteilung in der Wirtschaft massiv schrumpft

Eine Depression dauert normalerweise 3..5 Jahre, diesesmal (in USA, UK, ES, etc) wird sie 10..20 Jahre dauern. Sie kann deflationär oder hyperinflationär (in unserem Fall) sein.

Was braucht man dann?
Nichts, was von Luxus und Finanzwerten abhängt, aber alles was für die Basisversorgung und die Abwicklung der vorigen Bubbles notwendig ist. Arbeitsvermittler ist sicher gefragt, denn die Arbeitslosigkeit wird 40..50% betragen. Auch Krisen- und Goldwebsites und Beratung wird gut gehen - haha.


Neu 2007-12-26:

Leserzuschrift zur "Vorausschau 2008":

Wieviel Bargeld haben Sie momentan in Ihrer Geldtasche?
Und wieviel Bargeld liegt im allgemeinen in Ihrer Wohnung herum?
Also bei mir ist das nicht extrem viel; und zumindest persönlich kenne ich niemanden, bei dem das anders wäre.

Was wird also passieren, wenn die Bankenkrise ihren Lauf nimmt, und die Banken reihenweise zusammenbrechen?

Ich denke, dann
- werden wir uns vom Online-Banking für lange Zeit verabschieden können;
- wird der Bankomat nichts mehr ausspucken;
- werden Bankfilialen (und damit auch der Zugang zu einem eventuellen "Bargeld-Vorrat" im Schliessfach) für längere Zeit geschlossen bleiben.

Was bleibt, ist somit der Bargeldvorrat in der Geldtasche. Und der ist, wie ich annehme, bei Otto Normalverbraucher eher gering. (Sogar im Supermarkt wird derzeit vorwiegend mit der Bankomatkarte bezahlt.)

Dem vorhandenen Warenangebot wird deswegen schlagartig ein um Zehnerpotenzen verringertes Geldangebot gegenüberstehen. Ich denke daher, dass das Jahr 2008 uns zunächst eine kräftige Deflation beschert, welche mehrere Monate andauern wird. Erst danach wird diese in eine Hyperinflation übergehen.

In Ihren Ausführungen ist stets nur von der kommenden Hyperinflation die Rede. Eine Deflation scheinen Sie nicht für möglich zu halten. Aufgrund meiner obigen Überlegungen kann ich dies nicht nachvollziehen. Was übersehe ich? Oder haben Sie etwas übersehen?

Diese "Deflation" wird es vermutlich geben, wenn die Banken dann doch zusammenkrachen. Nur wird sie anders aussehen, wie sich viele Autoren das vorstellen. Nicht mehr wie in den 1930er Jahren. Denn mit dem Zusammenbruch der Banken beginnt auch eine massive Flucht aus dem System und der Währung, diese wertet ab. So war es bisher bei allen Krisen dieser Art. Die Preise für Lebensmittel und Energie explodieren daher. Für die Menschen sieht es daher eher wie eine Hyperinflation aus.

Die Preise für Finanzassets und Luxusgüter (Yachten, Uhren, etc.) kollabieren dagegen.

Ich empfehle daher immer, auch einen Bargeld-Vorrat für einige Monate zu haben: in EUR und CHF.


Neu 2007-11-13:

Leserzuschrift (DE) zu den Texten von Gestern:

Zunächst einmal meine allergrößte Hochachtung für die von Ihnen so fleißig Neuigkeiten liefernde Website. Die Kommentare zu den Kurzartikeln finde ich auch sehr hilfreich, sie treffen in der Regel den Kern. Ich finde auch, daß Sie die Gesamtlage sehr realistisch einschätzen. Ich kenne auch hochqualifizierte Banker aus dem inneren Kreis. Die sagen auch alle, daß im Vorstand keiner mehr durchblickt, was wirklich läuft - das macht Angst! Aber keiner will es hören. Allerdings will auch keiner von den Bankern hören, daß es irgendwann mal zuende geht mit dem krankhaft übersteigerten Bankenselbstbewußtsein, die können sich wirklich nicht vorstellen, daß es mal einen richtigen Crash gibt.

Nun aber zu dem ständigen Streit über: Haben oder kriegen wir nun Inflation, Hyperinflation oder Deflation?

Bei allem Respekt vor Herrn Hannichs sonstigen Ausführungen: Herr Hannich ist meiners Erachtens zu dogmatisch und übersieht, daß es keine Reinstform dieser Zustände gibt. Wir beobachten im täglichen Leben doch jeder für sich am Besten, daß es Bereiche mit Deflation (Grundstücke, Computerpreise...) und mit Inflation (Energie, Lebensmittel, Benzin, Dienstleistungen, Teuro) gibt. Inflation und Deflation treten regional und von Land zu Land verschieden auf. Entscheidend ist doch nur, daß Inflation und Deflation immer ausgeprägter werden. Insgesamt haben die Leute durch Medien zusätzlich eingelullt den Eindruck, daß die Inflation nur wenige Prozent beträgt. Wer aber mit der Mittelschicht übers Einkaufen spricht, der kann sehr schnell erfahren, daß in den letzten Jahren und insbesondere mit dem Teuro sich hier gewaltig was in die inflationäre Richtung getan hat. Grundbedürnisse sind vielfach nur noch mit dem Doppelten zu bezahlen, während Computer, Drucker, Digitalkameras etc. immer billiger werden. Ich selbst verdiene nicht schlecht, staune aber im Vergleich zu früher immer mehr, wie wenig davon am Monatsende übrigbleibt, obwohl wir keinen ausufernden Lebensstil haben. Ich frage mich oft, wie Menschen mit weniger Verdienst ihr Leben noch bestreiten können. Insofern kann man nur dankbar sein, daß es eine "Institution" wie Herrn Eichelburg gibt, der die Menschen aufrüttelt - auch wenn es anscheinend nur wenige sind - die Wenigen werden es zu würdigen wissen.

Sehr gut, immer realistisch beiben und die Wirtschaftsgeschichte ansehen.


Neu 2007-11-12:

Neue "Deflationsgerüchte" (Leserzuschrift-DE):

Seit ein paar Tagen gehen in einigen deutschen Börsenbriefen Gerüchte herum wonach wir uns kurzfristig in eine Deflationäre Phase bewegen,was halten Sie davon ? Dann müßte doch noch einmal alles günstig zu kaufen sein,man sieht es ja schon bei Autos und Immobilien!
Eignen sich alle Gold und Silbermünzen zur Absicherung oder nur bekannte wie Krüger oder Maple ?

Siehe auch weiter unten. Eine "Deflation" kann es nur bei Finanz-Assets geben, in jeder solcehn Krise wertet aber die Währung ab.
Diesesmal (USD) kann es nur gegen Gold sein.

Offenbar ist dieser Hannich-Artikel gemeint:

Eine Deflation jedoch hat vollkommen andere, sogar viel gravierendere Auswirkungen auf den einzelnen als eine Inflation. In der Deflation müssen Sie damit rechnen, bspw. nicht mehr an Ihr Vermögen auf der Bank zu kommen, da die Bankschalter geschlossen sind. Anders als in einer Inflation werden Ihre Schulden in der Deflation aufgewertet – das heißt, Sie müssen immer mehr für die Bedienung der Kredite arbeiten. Während Sie in der Inflation keineswegs sofort Ihren Arbeitsplatz verlieren, da eine Geldmengenaufblähung sogar die Wirtschaft zusätzlich anheizt, sind in einer Deflation in kurzer Zeit sehr viele verschuldete Unternehmen bankrott und stellen die Produktion ein. Gold und andere Edelmetalle nutzen Ihnen da auch wenig, da alle Sachgüter im wert verfallen. Weil die Geldmenge durch die vernichteten Buchvermögen schrumpft, wird das noch vorhandene Bargeld um so wertvoller und je mehr der Geldwert steigt, desto unwichtiger werden Edelmetalle. In einer Deflation will die Kassiererin im Supermarkt keine Krügerrand, sondern Bargeld sehen!

Hr. Hannich ist ein Goldhasser. Natürlich stimmt vieles, was er oben schreibt.

Halten Sie es lieber mit Doug Casey (er kann im Gegensatz signifikanten Investor-Erfolg nachweisen): "Gold goes to the moon" und er ist massiv in Gold und Goldminen.

PS: warum explodieren in der "Deflation" die Zinsen? weil alles aus dieser Währung flüchtet - diesesmal in Gold/Silber.


Neu 2007-11-08:

Leserzuschrift zu Deflations-Szenario:

Vorab vielen Dank für Ihre aufklärende Arbeit rund um das Geschehen im Weltfinanzsystem, welche für mich
als Kleinanleger von existenzieller Bedeutung sein kann. Nun zu meiner Frage / Bitte:

Sie sehen als Endszenario hauptsächlich die weltweite Hyperinflation und beschreiben ausführlich, wie man
sich davor schützt. Aber sowohl auf Ihrer Seite (z.B. Collapsometer), wie auch in Kolumnen von anderen Autoren
kommt immer ein vorheriger deflationärer Crash zur Sprache.

Meine Frage wäre, auf was man sich Ihrer Meinung nach als Edelmetallinvestor (AU und AG, physisch und Aktien) bei deflationären Tendenzen vorbereiten muss, auch wenn sie "nur" vorübergehend wären. (z.B. kurzfristige, extreme Kurs- und Preisschwankungen)

Meine Bitte wäre, dass Sie für Investoren vorbereitend einige Risiken und Chancen (evtl. Schnäppchenkäufe) auf Hartgeld.com dazu veröffentlichen, damit man sich darauf organisatorisch und vor allem psychisch vorbereiten kann bzw. nicht mehr überrascht werden kann.

Es wird Deflation geben und zwar bei Finanzassets. Die werden auch noch in den Keller fallen, teilweise tun sie es schon. Der Rest (lebensnotwendige Güter) explodiert aber im Preis. Das war immer so. Sehen Sie meinen Artikel über das Märchen von der Deflation.


Neu 2007-10-24:

Leserzuschrift zu Deflation/Hyperinflation:

In endlos vielen Artikel ist davon die Rede, die Regierungen (vornehmlich die amerikanische) könne sich "durch die Druckerpresse herausinflationieren"..Was soll mit dieser Phrase gemeint sein? Wenn der Staat die Druckerpresse anwirft heißt das nichts anderes als dass er Staatsschulden macht. Unser Geld ist Schuldgeld. Der Staat hat keine Befugnis schuld- und zinsloses Geld zu produzieren. Er lässt Geld von der jeweiligen Zentralbank drucken gegen Zins und Zinseszins. Der Staat kann sich nicht "herausinflationieren" weil mit dem neu geschaffenen Geld nur die alten Schulden inflationiert werden, nicht aber die neuen Schulden, durch die erst die alten teilentwertet werden. Diese Aktion wäre nicht nur sinnlos, sie würde die Schulden noch weiter vermehren, weil der Inflations-Effekt in keiner Relation zu den neu gewonnen Schulden steht.

Die einzige Möglichkeit die der Staat hat um sich durch Inflation zu entschulden ist die, dass er seine eigene Währung ganz bewusst in Ansprachen und Medien schlechtredet und die Leute dazu bringt sie abzustoßen, was dann direkt in der Hyperinflation mündet. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Ohne dieser Möglichkeit wird der "normale" Weg beschritten...Zuerst leicht Inflation, dann schwere Inflation (um die 10-20% - alles durch Kreditexpansion), danach Deflation und Bereinigung der Kreditexzesse.
Ich würde mich freuen wenn sie dazu Stellung nehmen. Ich halte eine Währungsreform für wahrscheinlich (in der man mit Gold/Silber sein Vermögen retten kann), aber keine Hyperinflation..ich wüsste ja nicht mal wie das funktionieren sollte.

Herausinflationieren durch Währungsabwertung geht unter bestimmten Umständen schon: die Verschuldung darf nicht zu gross sein, das System sollte möglichst abgeschlossen sein, das Lohnniveau darf nicht zu hoch sein. Alle diese Bedingungen sind derzeit nicht erfüllt und produzieren bei massiver Inflationierung einen noch grösseren Bond-Abverkauf.

Wichtig ist, dass die Einkommen kräftig steigen (dazu sind sie bei uns zu hoch). Auch einen Staatsbankrott überlebt der Staat. Dann gibt es eine 2., 3., 4., 5. Republik mit neuer Regierung. Jede Inflation geht einmal in eine Deflation über = Stabilisierungskrise. Meist unter einer neuen Regierung, die dann oft eine neue Währung einführt.

Sobald der massive Währungsabverkauf beginnt, wird es ernst. Dann bricht das System entweder deflationär (Währungsrettung) oder hyperinflationär (vorrübergehende Regierungsrettung) zusammen. In jedem Fall kann man sich nur ausserhalb dieses Währungsraumes retten, denn die Währung bricht in jedem Fall massiv ein. Die Konsumgüter-Preise explodieren, die Finanz-Assets implodieren.

Mit den heutigen Politikern im EU-Raum ist aber eine Hyperinflation wahrscheinlich, aber erst beim Ausbruch aus dem Euro und nicht überall. Abwarten.


Neu 2007-05-07:

Die Realität im Einzelhandel - die Realeinkommen gehen wegen Inflation zurück:

Hier in Wien sieht man 2007 wieder ein deutlich zunehmendes Sterben von Geschäften. Die Läden der grossen Ketten halten noch durch, aber viele unabhängige Geschäfte sperren zu - ähnlich wie 2003.

Das Bild links zeigt die Situation einer "zweitrangigen" Shopping Mall im 21. Bezirk von Wien. Dort sind derzeit etwa 35% aller Ladenfronten dicht, sprunghaft ansteigend, oft mit einem "zu vermieten" Schild darauf. Offenbar gelingt es nicht einmal mehr irgendwelche Billigshops oder Teppichhändler (die nimmt man sonst gerne) hereinzubekommen, um die Lücken auzufüllen.

Die Situation bei Einkaufsstrassen ist ähnlich.

Natürlich hat man in den letzten 10 Jahren zu viele Malls gebaut und baut noch weiter. Aber es fehlt etwas wesentliches:
Reale Kaufkraft bei der Masse.

Diese ist seit 2001 massiv geschwunden. Trotz aller Beteuerungen über einen Wirtschaftsaufschwung und gute Konjunktur, die Realität sieht anders aus. Wir sind seit dieser Zeit eigentlich in einer Rezession, geschönt durch falsche Statistiken.

War es um 2003 die steigende Arbeitslosigkeit und geringere Kreditverfügbarkeit, so muss es diesesmal die Auswirkung der real hohen Inflation von 7...8% pro Jahr mit stagnierenden Einkommen und steigenden Steuern sein. Dem "Normalbürger" fällt das natürlich nicht auf, aber der "Investor" hat ein Sensorium dafür.

Inflation ist Deflation der realen Kaufkraft! Hyperinflation bringt daher totale Verarmung.


Neu 2007-03-19:

Der Goldpreis in der Deflation:

Gold Value Increases During Extreme Deflation (or Inflation)

Der Autor erwartet eine "extreme Deflation", wenn die heutige Derivatenpyramide herunterkommt.
Er sieht dann praktisch jede Möglichkeit, Vermögen im Fiat-Money-System zu speichern als unmöglich an. Das wird die Investoren zwangsläufig in das Gold treiben.

Seine Abschluss-Bemerkungen über den "Amero" vergessen Sie bitte, der wird nach so einem Ereignis sicher nicht kommen.


Neu 2007-01-11:

Ein interessanter Beitrag zur Deflations/Hyperinflation-Debatte:

von Mike Shedlock: Q&A on the Psychology of Deflation Lesenswert

Mike Shedlock beantwortet hier Leserzuschriften zu diesen Thema. Hier einige wichtige Aussagen:

Prechter may be right about social mood, but he was horribly off on both his deflation call and his call on gold. He missed a huge disinflationary boom, otherwise known as "Autumn" on the K-Cycle. Thus, he was not off by a decade, but decades. As for gold, he seems to think it will do poorly in deflation, and I disagree.

Das spricht für sich selbst.

If and when the Fed starts fighting deflation by lowering interest rates, I believe, but cannot prove, that gold will be the beneficiary. But it will not be just a gold rise against the U.S. dollar, but a rise in gold compared with all fiat currencies. The dollar is likely to crack in due time, but now does not seem to be the time. Even IF the dollar were to crack now, it is debatable as to what effects that might cause on the prices of goods and services in the U.S. Besides, a focus on the dollar is secondary to credit and debt servicing issues. Yes, the dollar will ultimately collapse, right with every other fiat currency, and the answer to the question I posed, "Against what?" is gold.

Also, Gold wird der Gewinner sein. Nicht nur gegenüber dem US-Dollar, sondern gegen alle Währungen.

Sehen Sie auch: Das Märchen von der Deflation


Neu 2007-01-02:

Wenn die Bubbles (deflationär) platzen:

Wir leben derzeit in der grössten Spekulations-Bubble, die weltweit existiert.
Einige Immobilien-Bubbles platzen aber bereits. Jede Bubble platzt einmal, das ist sicher.

Was passiert, wenn die Kredit-bubbles massiv platzen?

Robert Prechter in Investment Rarities, Great Quotes, December 26, 2006

"People often ask how the Fed can possibly be caught off guard enough to allow deflation to happen. The answer is speed. A debt implosion and across-the-board financial collapse will happen too fast for the Fed to do anything about it, and the unwinding of leverage and the devastating institutional results could be so complicated and shocking that the Federal Reserve Board won’t even have time to figure out what to do."

Wenn die Grossbanken betroffen sind (Derivate, etc.), dann geht es seiner Meinung nach so schnell, dass die Zentrabanken nicht einmal genügenmd Zeit haben, zu überlegen, was zu tun ist.

Ok, Mr. Prechter ist ein Deflationist, aber seine Meinung ist realsistisch (solange es sich nicht um Gold handelt). Wenn wirklich der Run auf die Ausgänge (Verkauf von Wertpapieren) unter den Spekulanten und Hedge Fonds beginnt, dann geht es schnell. Rohstoffe und Aktien sind nicht so gefährlich wie Kredite und Kreditderivate, sowie die Carry-Trades.

Mike Shedlock: How Will Deflation Play Out

Das ist ein langsameres Szenario, wie es derzeit mit der US-Immobilien-Bubble passiert.
Aber es wird sich massiv beschleunigen, wenn die anderen Bubbles weltweit auch platzen:
- Immobilien, andere Länder
- Hedge-Fonds
- Private Equity Fonds
- Dollar
- Bonds, Aktien
- Derivate


Neu 2006-10-19:

Interessantes aus einem Newsletter von Harry Schultz vom Juli 2006 auf Market Watch:

Schultz's macro analysis continues to be dark: "The world is on a knife edge between inflation, which often suddenly gets out of control when it passes point X, and deflation, when monetary liquidity suddenly falls behind the X-factor point to keep economies afloat (or triggered by a major debt default or by stock market implosions, e.g. South east Asia markets a few years ago). Being wrongly invested when a "flation-tsunami" hits, can (and often does) slash a portfolio's value by 40% in 72 hours."

Fortunately, says Schultz, gold protects against both "flations," "though it is usually 'relative' in deflation."

Eine "Sudden Inflation" würde einen raschen Abverkauf des Dollars und anderer Währungen bedeuten. Eine Deflation den Untergang eines grossen Schuldners (Hedge-Fonds, Banken, GM?). Beide Ereignisse können das Portfolio innerhalb von 72 Stunden um 40% reduzieren - wenn man falsch investiert ist. Wahrlich keine einfache Sache!

Gold schützt gegen beide Ereignisse. Sehen Sie einen neueren Schultz-Kommentar unter "Wieviel Zeit ist noch?".

PS: Die Rezession in den USA aus dem Artikel ist inzwischen schon eingetroffen.


Informationen aus der Investment-Literatur, August 2006:

Ein Artikel von Chris Laird:
EXPECTATION OF US RECESSION

Er erwartet, dass die USA im Januar 2007 in eine Depression eintreten, kurz darauf gefolgt von Europa und Asien.
Ursache: die geplatzte Immobilien-Bubble in den USA.
Ob das Gold wirklich dabei auf heutigem Niveau bleibt, wie er schreibt, ist fraglich. Denn ein Aktien- und Konsumcrash in den USA wird einen Dollarabverkauf auslösen. Die bisherigen Lieferanten werden die USA sicher nicht mehr weiterfinanzieren, wenn diese nicht mehr kaufen können. Siehe auch das Märchen von der Deflation.

Hier 3 Warnungen von Aubie Baltin:
- THE CALM BEFORE THE STORM
- FINANCIAL TORNADOS 2006
- HOW NOW BROWN COW

Wem das nicht reicht, eine schöne Prognose von Jas Jain:
- The Pause That Depresses: Recession to Begin Within Six Months and Depression Prior to 2008Q2

Etwas über Ökonomen und deren wahre Vorhersagekraft:

So, please ignore a crank like myself, or any other non-economist prognosticator of the economy, if you must, but don't hold your breath for an economist to forecast a recession until after the economy is already in a recession. And in many cases until it has already come out of a recession. The best ability to forecast recessions and depressions is to be found among those that dwell into investments and among professional speculators. A degree in economics is a very big hindrance in forecasting recessions and depressions; on that history's verdict is clear.

Also, Investment-Profis geben bessere Prognosen ab, als Leute mit einem Ökonomie-Degree.
Das ist kein Problem für diese Ökonomen, das sie meist ohnehin vom Staat bezahlt werden, aber investoren investieren ihr eigenes Kapital - daher haben sie mehr Interesse an der Wahrheit.

Hier der Deflationist Jay Taylor:
- With Recession Heading Our Way, What Do We Do Now?

Er könnte recht behalten. Aber nur, wenn die US-Eliten ihren Dollar und ihr Imperium für wichtiger halten (sie stützen den Dollar mit hohen Zinsen) als ihr Überleben im eigenen Land (Revolution nach einen deflationären Crash). Man darf nicht vergessen, dass in einer Depression meist das politische System stürzt.

Kurzfristig: Inflate or Die, langfristig: Inflate, then Die

In der Zwischenzeit (bis zu den US-Wahlen im November 2006) sieht es nach mehr "inflate" aus. Aber endgültig werden wir deren Entscheidung erst sehen, wenn der Dollar-Index unter 80 geht.

Im Jahr 2007 sind dann wir dran!


Juli 2006 Beiträge:

Steve Saville, The Main Flaw in the Deflation Case, Part 1
Steve Saville, The Main Flaw in the Deflation Case, Part 2

Er argumentiert, dass am Ende ein monetärer Kollaps kommt - durch Flucht aus dem Geld und den Finanzwerten.

Lassen wir Ludwig von Mises, den grossen österreichischen Ökonomen über den Kredit-Boom und seine Nachwirkungen sprechen:

"An increase in the quantity of money or fiduciary media is an indispensable condition of the emergence of a boom. The recurrence of boom periods, followed by periods of depression, is the unavoidable outcome of repeated attempts to lower the gross market rate of interest by means of credit expansion. There is no means of avoiding the final collapse of a boom brought about by credit expansion. The alternative is only whether the crisis should come sooner as a result of voluntary abandonment of further credit expansion, or later as a final and total catastrophe of the currency system involved.

The breakdown appears as soon as the banks become frightened by the accelerated pace of the boom and begin to abstain from further credit expansion. The change in the banks' conduct does not create the crisis. It merely makes visible the havoc spread by the faults which business has committed in the boom period.

The dearth of credit which marks the crisis is caused not by contraction but by the abstention from further credit expansion. It hurts all enterprises - not only those which are doomed at any rate, but no less those whose business is sound and could flourish if appropriate credit were available. As the outstanding debts are not paid back, the banks lack the means to grant credits even to the most solid firms. The crisis becomes general and forces all branches of business and all firms to restrict their activities. But there is no means of avoiding these consequences of the preceding boom.

Übersetzung:
Eine Erhöhung der Geldmenge ist eine unbedingte Notwendigkeit für das Erscheinen eines Booms. Die Aufeinanderfolge von Boom-Perioden mit Depressions-Perioden ist das unvermeidliche Resultat von wiederholten Versuchen zur Reduzierung der Zinssätze durch Kredit-Expansion. Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Boomes durch Kredit-Expansion zu vermeiden. Die Alternative ist nur, die Krise durch freiwillige Aufgabe der Expansion früher kommen lassen oder später eine finale und totale Katastrophe des Währungssystems zu riskieren.

Die Krise beginnt, sobald die Banken ängstlich werden und keine weiteren Kredite vergeben. Diese Änderung im Verhalten der Banken verusacht die Krise nicht. Sie macht nur die vielen Fehlinvestitionen durch den Boom sichtbar. Der Mangel an neuem Kredit, welcher ein wesentliches Kennzeichen der Krise ist, wird nicht durch Kontraktion der Kreditmenge, sondern allein schon durch die Beendigung der Expansion sichtbar. Er schädigt alle Firmen, nicht nur jene, die sowieso dem Untergang geweiht sind, sondern auch jene soliden Firmen, die bei weiterer Kreditvergabe keine Probleme hätten. Da die ausstehenden Kredite nicht zurückbezahlt werden, können die Banken keine weiteren Kredite auch an solide Firmen vergeben. Die Krise wird allgemein und zwingt alle Branchen und Firmen zur Reduktion ihrer Aktivitäten. Es gibt keinen Weg, diese Konsequenzen eines Booms zu vermeiden.

In der Realität ist das heute der einzige Ausweg. Der Kollaps kann kurzzeitig deflationär aussehen, aber nicht für lange.

 
     
 
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