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Informationen Österreich 4/2009

Diese Seite befasst sich mit spezifisch österreichischen Themen.

Seite ab: 2009-04-01
Seite bis:
2009-04-30
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Neu 2009-04-30:

[12:45] Der Luxus-Tunnel:

Presse: Katschberg: Nach 35 Jahren Ende für Gegenverkehr

Ausbau der Tauernbahn im Namen der Sicherheit: Zehn Jahre nach dem verheerenden Unfall im Tauerntunnel sind nun im Katschbergtunnel erstmals beide Röhren befahrbar. Der Tauerntunnel wird erst 2011 mit zwei Röhren ausgestattet sein.

Der Ausbau der A10 war jahrelang zum Tabuthema geworden. Erst das Unglück brachte eine Wende: Im Namen der Sicherheit führte kein Weg mehr an den zweiten Röhren vorbei. Die Anrainer wurden mit einem Lärmschutzpaket befriedet: Wälle, Dämme, Wände, Einhausungen und Tunnel kosten mit rund 300 Millionen Euro genauso viel wie der Bau der zweiten Röhren.

Wir haben es ja, es ist ohnehin alles Kreditgeld, für das die Republik Österreich haftet. Welcher Gläubiger wird sich nach dem Staatsbankrott diese Autobahn mit den Tunnels holen? Ich erwarte einen Kommentar des SUV-Fahrers.

[17:00] Leserkommentar-AT des SUV-Fahrers:

Die ebenso verheerenden Kosten sind das desastreuse Ergebnis aus einem jahrzehntelangen peinlichen Doppelpassspiels von linksgrün und neoliberal beeinflusster Gutmenschenpolitik auf der einen Seite und grausamster, degenerierter Beamtendiktatur auf der anderen.

Ähnlich den Anlagegenehmigungsverfahren bei Firmen oder Bauverhandlungen usw. werden diverse (idR aus einer politischen
Anlaßgesetzgebungsnotwendigkeit heraus) sinnlose Kommissionen gebildet bzw. fragwürdige Organisationen für Wasserschutz-, Lärm-, Verkehrs-, Anrainerfragen zur Mitsprache eingeladen, welche brutalst und ohne Kostenbewußtsein, strengste Auflagen vorschreiben. Darüberhinaus habe ich mir sagen lassen, daß bei derartigen Bauvolumina einige private Villen für die Auftraggeber inkludiert sind.

Das System unseres derzeitigen Staatswesens basiert auf der Politik des verbrannten Steuergeldes, zum großen Schaden der ausgepressten Leistungsträger und der Volkswirtschaft. Erst ein ordentlicher Systemabsturz und Reset können diesen Unfug beenden.
 

[12:45] Julius Meinl ist weg:

DerStandard: Julius Meinl ist im Ausland

Der "Fünfer" weilt nicht mehr im Lande, seinen Aufenthaltsort kennt das Gericht

Die Justiz hat ihm den Pass zurückgegeben. Ob der Meinl wiederkommt?
 

[7:00] Leserkommentar zur Kredit-Traktor Demo:

Die auf dem zweiten Bild gezeigten zwei Traktoren sind ganz sicher ein Gag aber keine
vom Händler/Bank wieder eingezogenen Kredit-Traktoren.

Beide (ein MF 2xx, ein STEYR 80xx) sind ca. 30 Jahre alt, Zeitwert je um die 8.000 Euro !

Wahrscheinlich sind sie auf dem Anhänger, weil sie mit je ca. 2,5 t relativ leicht und
schmal sind und das hzlGGewicht des Anhängers mit zwei von den im ersten Bild gezeigten
'Luxus' Traktoren überschritten worden wäre ...

Obwohl selber (Wald)Bauer halte ich den Größenwahnsinn bei den Traktoren für bedenklich.
Finanziert werden sie neben den Banken durch Grundstückverkäufe (Bauland !), durch
'Quersubventionen' aus einem anderen Hauptberuf und den EU-Förderungen.

Die meisten dieser Traktorpiloten haben jegliche 'Bodenhaftung' verloren. Viele 'bearbeiten'
die meist zugepachteten Äcker ohne jemals die 'Scholle' zu betreten...

Also die Bauern haben auch schon abgehoben.


Neu 2009-04-29:

[15:30] Ein Funktionär hat erkannt, was los ist:

KleineZeitung: Präsentation des Steirischen Jahrbuchs für Politik.

Aufrüttelnde Worte des Präsidenten der Steir. Industriellenvereinigung an die Politik.
Wenig Optimismus. Optimismus verströmte er dabei wenig, zu dramatisch sind für ihn die aktuellen Zahlen. Umso plastischer seine Vergleiche: Die zuletzt so erfolgreiche Wirtschaft sei jener Damm gewesen, "in dessen Schutz wir jahrelang Party gefeiert haben". Damit sei jetzt Schluss, es wäre für alle Beteiligten besser, "die Gummistiefel anzuziehen und zur Schaufel zu greifen", so Pildner.

Strukturreform. Und eine Warnung an alle Schönredner, "die toten Optimisten werden gerade zu Grabe getragen". Von einem schnellen Ende der Krise könne absolut nicht die Rede sein, man habe keine Konsum- oder Geldkrise, sondern stehe vor einer dringend notwendigen Strukturreform: "Wir haben weltweit rund 25 Prozent Überkapazitäten", die notwendige Umstellungszeit bezifferte er mit zwei Jahren. Die Politik warnte er vor einem Kardinalfehler: Wer jetzt glaube, "dass nach einem dreijährigen Winterschlaf dann alles wieder gut sein wird, hat schon verloren".

"Die toten Optimisten werden gerade zu Grabe getragen" - das passt.
 

[13:00] Eigenbericht - die Kredit-Traktor Demo:

Also haben sie auf der Wiener Ringstrasse demonstriert - mit ihren Kredit-Traktoren. Einige Demonstranten haben mir bestätigt, dass die meisten Traktoren auf Kredit gekauft werden. Es waren Riesen-Luxus-Dinger dabei, das typische 8-Zylinder-Fauchen gut zu hören (der SUV-Fahrer würde vor Neid erblassen):

Einer hatte die vom Händler/Bank wieder eingezogenen Kredit-Traktoren am Anhänger mit:

Einige Traktoren auf dieser Demo kosteten sicher über €100'000. Pures Prestige. Dazu kommen noch die anderen Maschinen, sicher in einer ähnlichen Qualitäts/Preisklasse und natürlich der Benz in der Garage. Alles auf Kredit, besichert durch den Bauernhof. Alle Bilder W.Eichelburg.

Es ist natürlich klar, dass die Bauern bei solchen Kreditraten mit einem Milchpreis von 29 c/l nicht auskommen. Als Nächstes werden sie wohl für "faire Kreditzinsen" oder gegen Zwangsversteigerungen demonstriern. Als der Milchpreis vor einem Jahr sehr hoch war, hat man sicher bei Luxus-Traktoren auf Kredit kräftig zugelangt.
 

[9:15] Vom demonstrieren wird der Milchpreis für die Bauern auch nicht höher:

Presse: 300 Traktoren verstopfen Wiener Ring

Am Mittwoch werden rund 1.500 Milchbauern und 300 Traktoren auf der Wiener Ringstraße erwartet. Sie demonstrieren dort für höhere Milchpreise. In ganz Europa sind ähnliche Protestaktionen geplant.

Solange die Bauern nicht die Verwertungsketten kontrollieren, werden sie immer im Nachteil sein. Aber die Schulden dürften drücken, daher fordern sie eine "flexiblere Quotenregelung", sprich, sie wollen noch mehr produzieren. Damit sinkt aber ihr Preis noch weiter.

[14:00] Leserzuschrift-DE zu den Bauern:

Ich kann das Gejammere der Bauern nicht nachvollziehen.
Niemand wird gezwungen, Ware zu einem Preis unter den HK´s oder SK´s zu verkaufen. Das muß einen bewußte Entscheidung sein.
Natürlich weiß ich nicht, in wie weit Verbände oder die EU hier preislich wieder mal reinspielt, aber selbst dann habe ich keinerlei Mitleid.
Die Landwirte waren jahrelang immer EU-geil und wollten Garantiepreise.

Ich kann es auch nicht nachvollziehen, aber hier wirkt die Kredit-Logik. Sie müssen zu jedem Preis verkaufen um ihre Kreditraten zu bezahlen. Falls sie es nicht tun, dann können sie gleich Konkurs anmelden, sonst etwas später.

[15:15] Leserzuschrift - der SUV-Fahrer:

8 Zylinder Traktor als Stadtfahrzeug? Klingt verlockend sich so ein Ding im Zuge einer der vielen kommenden Zwangsversteigerungen (samt einiger Hektar Ackerfläche) billigst anzuschaffen und die Grünen zu ärgern.
 

[13:30] Das rollende Desaster ÖBB:

Presse: ÖBB verliert 2008 fast eine Milliarde Euro

Die ÖBB schließt das Jahr 2008 mit einem Nettoverlust von 965,9 Millionen Euro ab. 2008 stand noch ein Gewinn von 42,4 Millionen. Nun werden die Tarife erneut um 4,9 Prozent erhöht.

Trotzdem gibt es Bonus-Zahlungen für die Manager. Gefängnis wäre besser.

[18:00] Die Kunden sollen für das Manager-Versagen zahlen: ÖBB und VOR erhöhen mit 1. Juli ihre Tarife
 

[13:30] Das Cerberus-Bank Desaster:

Presse: Bawag: 950 Mio. Euro Staatshilfe, 548 Mio. Euro Verlust

Der Bund zeichnet 550 Millionen Euro Partizipationskapital und garantiert für giftige Wertpapiere mit einer Summe von 400 Millionen Euro. Zusätzlich schießt der Eigentümer der Bawag P.S.K., Cerberus, 205 Millionen Euro zu.

Kein Wunder, dass sich der frühere CEO, Ewald Novotny rechtzeitig in die Nationalbank abgesetzt hat. Und das ist die Hausbank der Republik.
 

[13:45] Stadt Klagenfurt vor dem Bankrott:

ORF: Klagenfurt ist hoch verschuldet

Die Landeshauptstadt Klagenfurt ist in einer schweren Finanzkrise. Zum Schuldenstand von 93 Mio. Euro kommen 18 Mio. Euro Altlasten aus der Ära Scheucher (ÖVP). Auch bei den Stadtwerken zeichnet sich ein hohes Defizit ab.

Richtig "hart" wird es erst, wenn es keine Kredite mehr gibt. Dann kommen die Entlassungen und der Stadt-Bankrott.
 

[9:15] Das Desaster Kommunalkredit vor Gericht:

Presse: Milliardenverlust: Das Kommunalkredit-Desaster

Die Staatsanwaltschaft ermittelt im Zuge der Kommunalkredit-Affäre gegen 22 Personen. Unter anderem gegen Unterrichtsministerin Claudia Schmied. Die Kommunalkredit stellt damit den Bawag-Skandal in den Schatten.

In Österreich scheint die Justiz gegenüber Bankern weniger Beisshemmung zu haben als sonstwo.


Neu 2009-04-28:

[18:15] Die Stiftungen im Visier:

Format: Angriff auf Stiftungen: Der Kampf gegen die Steuerbegünstigungen ist eröffnet

Neue Runde in der Verteilungsdiskussion: Die AK und die EU-Kommission machen nun gegen ­Privatstiftungen mobil. Droht eine Kapitalflucht?

Die Stiftungen kommen ganz sicher "dran", egal welche Folgeschäden das verursacht. Die Linken dürsten danach.

Abgesehen davon sind Stiftungen recht unflexible und teuere Konstrukte.
 

[12:00] "Verarmte" Österreicher:

OÖN: Privates Geldvermögen schmolz 2008 um 19 Milliarden Euro

Obwohl die Österreicher im Vorjahr 18,8 Milliarden Euro zusätzlich auf die hohe Kante legten, schrumpfte das private Geldvermögen durch Kursverluste.

Das private Geldvermögen der Österreicher schrumpfte um 200 Millionen Euro auf 415,9 Milliarden Euro.

Insgesamt stehen die Österreicher mit 149,5 Milliarden Euro in der Kreide. Die privaten Haushalte stehen jedoch sehr gut da. Ihr Netto-Geldvermögen beträgt 266,3 Milliarden Euro.

Diese "Verarmung" ist noch harmlos: abwarten, wenn Bankkonten und Lebensversicherungen untergehen. Unsere ach so cleveren Banker haben diese nämlich in Osteuropa oder Island versenkt.

[18:15] Eine Folge davon? BA-Tochter BankPrivat wird in Mutter eingegliedert

Diese Bank war nur Prestige und Madoff-Fonds.
 

[11:00] Eine neue "Mittelstandspartei"?

Standard: Das BZÖ als "konstruktive Mittelstandspartei

Das BZÖ soll eine "Bürgerrechtsbewegung für den leistungsbereiten Mittelstand" sein oder werden, sagte Bucher. Er selbst stammt aus einer Kärntner Gastronomenfamilie und bringt damit das entsprechende Bewusstsein mit - gegen hohe Steuern, lästige Bürokratie, auch die Kammerbürokratie. Das BZÖ soll zu einer "leistungsorientierten, konstruktiven" Partei werden.
Aufhorchen ließ Bucher bei seiner Parteitagsrede Kenner des "Dritten Lagers" , indem er sich in einem bestimmten Punkt scharf von der Strache-FPÖ abgrenzte: "Die FPÖ würde am liebsten noch immer den Zweiten Weltkrieg gewinnen. Das ist eine Politik der Vergangenheit."

Brauchen würden wir eine solche Partei dringend, aber ob das BZÖ dazu fähig ist, ist stark zu bezweifeln.

[12:15] Leserzuschrift (SUV-Fahrer) dazu:

Sie haben vollkommen recht mit dem Hinweis nach der dringenden Notwendigkeit einer Mittelstandspartei als Gegenpol zu den systemgetriebenen Parteiapparaten, die in erster Linie Eigeninteressen zu Lasten der Leistungsträger, mit Zustimmung der Sozialparasiten, verfolgen.

Kleiner Lichtblick: wenigstens steht der krisenbedingte Zusammenbruch der politischen grünen Partei-Mißgeburt vor der Tür.

Deren Bastion, bestehend im wesentlichen aus Themen wie CO2, Homosexuellen, SUV Fahrverboten, Öko-Tempolimits auf 3 spurigen Autobahnen, Resozialisierung krimineller Migranten, abstrusen Frauenquoten etc ist bereits weitestgehend weggebrochen. In ihrem letzten Akt versuchen sie nun verzweifelt, ihre Existenz (Einkommen) über die Krise hinweg, mit irrwitzigen Forderungen, zu retten, da sie haben keinen Plan B zur Fristung ihres Lebensunterhaltes haben und Feldarbeit, diesen elitären Schöngeistern, sicher nicht den Sinn kommt.

Ich warte schon lang genug auf eine Mittelstandspartei, vielleicht auf die HPÖ (Hartgeldpartei Österreichs) mit Eichelburg als Parteiobmann?
 

[11:00] Frühpensionierungen beim ORF:

Presse: ORF schickt 440 Mitarbeiter in Pension

Das Pensionierungs-Programm am Küniglberg ist angelaufen: Niemand soll dort mehr über das Pensionsalter hinaus arbeiten. ORF-General Wrabetz verspricht sich davon jährliche Einsparungen in Millionenhöhe.

Wie üblich fällt ihnen in der Finanznot nichts besseres ein - soll also der Staat jetzt diese Leute erhalten.
 

[9:15] Absatz von Wohnbau-Anleihen sinkt massiv:

Wirtschaftsblatt: Exklusiv: Wohnbaubanken in der Krise - Markt bricht ein

Die Verunsicherung der Anleger trifft Österreichs Wohnbaubanken: Der Emissionsabsatz bricht branchenweit dramatisch ein, sagt die neue BA-Wohnbaubank-Chefin.

Bei diesen niedrigen Zinsen würde ich auch nicht zeichnen. Bei 50% vielleicht schon, aber dann ist die ganze Branche hin. Also auch wieder nicht.


Neu 2009-04-27:

[20:30] Zu den Steuer-Erfindern:

ef: Österreichisches Doppelbudget 2009/10: Ein in Zahlen gegossenes Trauerspiel

Ist schon das von Pröll vorgelegte Papier dazu angetan, jeden ordentlichen Kaufmann das Fürchten zu lehren, so reichen die Vorstellungen der Grünen und einiger notorischer Klassenkämpfer aus den Reihen der Sozialisten darüber noch weit hinaus. Grünenführerin Glawischnig etwa vermisst die verbindliche Festlegung auf die Einführung einer „bedingungslosen Grundsicherung“. Tatsächlich wäre die Umsetzung dieser gefährlichen Schnapsidee der wohl allerletzte Schritt auf dem Weg zur fahrlässigen Krida der Republik. Bislang hat sich nämlich niemand ernsthaft der Mühe unterzogen, seriös zu errechnen, auf welche Höhe sich die Gesamtkosten dieser Maßnahme belaufen würden. Da anzunehmen ist, dass Zehntausende von Geringverdienern das Angebot freudig annehmen, damit von Zahlern zu Empfängern im System würden (und künftig, statt sich vom Fiskus ausbeuten zu lassen, allenfalls schwarz dazuverdienen!) ist von einer gewaltigen Zusatzbelastung des Staatshaushaltes auszugehen. Und um des Irrsinns lichte Höhen zu erklimmen (Heimito v. Doderer), fordert die Grüne Frontfrau auch noch die Wiedereinführung der eben erst abgeschafften Vermögenssteuer – erweitert um ein paar zusätzliche Grausamkeiten wie eine „Zuwachssteuer“ auf Aktienanlagen.

Wer in Zeiten der Krise die Einführung neuer Steuern fordert (und das passiert dieser Tage unentwegt), hat nichts begriffen: Nicht dass Steuern – ohne Ausnahme – den materiellen Wohlstand einer Gesellschaft verringern; und schon gar nicht, dass Steuern auf Kapitalanlagen pures Gift für die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt darstellen, da nur prosperierende private Betriebe dauerhaft in der Lage sind, produktive Arbeitsplätze zu garantieren. Die Bestrafung vermeintlich ruchloser „Kapitalisten“ bedeutet am Ende des Tages, den Arbeitnehmern einen Bärendienst zu leisten. So läuft es eben, wenn ideologische Bekenntnisse jede Möglichkeit blockieren, auch nur einen einzigen klaren, auf Erkenntnissen basierenden Gedanken zu fassen.

Ja, die Bürokraten verstehen es nur neue Steuern für die Leistungsträger und neue Aufgaben für sich zu erfinden - bis die grosse Steuer-Revolution kommt.
 

[15:15] Bauern und Frächter demonstrieren:

ORF: Frächterprotestfahrt am 25. Mai in Wien
Standard: Bauern leiden unter sinkenden Preisen

Besonders schwierig sei die Lage für die Milchbauern, sie bekämen derzeit nur mehr 30 Cent für ein Kilo Milch, als kostendeckend gelten aber mindestens 40 Cent. EU-weit klagen die Milchbauern über niedrige Preise, Österreich exportiert laut dem Bericht 40 Prozent der Milchproduktion. Bei Käse und Butter werde hingegen besonders bei Billigprodukten viel importiert. Das drücke die heimische Milchnachfrage ebenso wie der Trend, Milch durch billigere Alternativen zu ersetzten - so findet sich etwa in Speiseeis immer öfter Pflanzenfett statt Obers.

Für Investoren: Bauernhöfe, Traktoren und LKWs gibt es bald aus Konkursmassen viel billiger. Warum dieser Preisverfall: weil alle verschuldet sind und auf Teufel komm raus verkaufen müssen um ihre Kreditraten und andere Kosten zu bezahlen.

PS: In den 1930er Jahren war es ähnlich: die Bauern waren verschuldet, sie bekamen ihre Produkte kaum mehr los, das Einzige, was sie oft noch vor der Zwangsversteigerung gerettet hat, war dass man auch Bauernhöfe kaum losbekam.
Dafür fuhren Viehaufkäufer aus den Städten über das Land, die den Bauern ihre Tiere zum Minimalpreis abkauften.

[20:00] Leserzuschrift dazu:

Leider ist bei den Bauern nicht die Verschuldung die Ursache für die höhere Produktion. Jeder Milchbauer in der EU unterliegt einer Regelung der Milchquote. Letzes Jahr wurden von der EU genau diese Quoten um ein paar Prozent erhöht. Das bedeutet natürlich auch eine um diese Prozent höhere Milchproduktion.
Bei freiwilliger Überproduktion über der zugeteilten Quote werden dem Landwirt ca. 20 Cent pro Kilo abgezogen. Es gibt in ganz Europa sicher nicht viele Landwirte, die um 10 Cent Milch rentabel produzieren können, so günstig kann die Lage gar nicht sein. Die Kosten der Milchproduktion werden von der EU aber nicht herabgesetzt, die Preise schon durch erhöhtes Angebot.

Also, nicht die Schulden sind der Ansporn für Überproduktion, sondern die EU hat wiedereinmal auf kosten der Landwirte die Inflation bekämpft.

Genau so geht auch aus dem Artikel hervor, das Österreich 40% Milch Exportiert und somit abzüglich der Importe immer noch ein Überschuss besteht. Die Produktion ist also in Österreich (wie in DE) auch in Krisenzeiten gesichert, das Problem ist höchstens die Verteilung.

Man sieht, es gibt Überproduktion.
 

[9:00] Teurer Eurofighter:

Presse: Eurofighter-Kosten bringen Heer in Bedrängnis

Ein Eurofighter verbraucht pro Flugstunde mehr, als ein Soldat im Schnitt pro Jahr verdient. Hohe Betriebskosten spielten bei der Typen-Entscheidung keine Rolle, das rächt sich heute.

Man wollte unbedingt diesen Prestige-Flieger haben.
 

[6:30] Kaiser Frank:

FTD: Frank Stronach - Der heimliche Kaiser

Magna-Gründer Frank Stronach wird von den Österreichern verehrt wie kein zweiter Unternehmer. Selbst die Politik ist ihm hörig. Die Opel-Übernahme wäre für den Milliardär die Krönung seines Erfolgs.

Wenn Seine Majestät mal wieder eine zukunftsweisende Idee hat, bringen sie Österreichs Herolde schnell unters Volk.

Alle diese Aktivitäten, um sich bei der Politik "einzukaufen", müssen enorm viel Geld kosten. Daneben verschwendet er noch Unmengen an Geld für Sport, Pferderennen, etc. Und die Autosparte von Magna kann das in der heutigen Zeit alles finanzieren?

PS: sein Stern stand in Österreich vor etwa 10 Jahren bereits "höher".

[12:00] Der "Nur mehr Millionär" muss schon verkaufen: Deripaska gibt Strabag-Anteile ab

Also hat er jetzt auch von Raiffeisen den Margin Call bekommen. Aber was macht Raiffeisen mit diesen Aktien?

[20:45] Noch etwas zu Franz Strohsack: Opel-Fans hoffen auf das Magna-Wunder


Neu 2009-04-26:

[18:00] Die "Bad Banks" wollen länger Staatshilfe:

OÖN: RZB will Bankenhilfe verlängert wissen

"2009 und 2010 sind als Krisenjahre zu sehen", stellt Rothensteiner fest. Ende 2010 könnte die Bewegung nach oben einsetzen. Ob es dann 2011 eine "Normalität" geben werde wie vor der Krise, sei fraglich. In Osteuropa sei damit aber eher und früher zu rechnen.

Also der RZB-Boss sieht auch keine Erholung in 2010, offenbar weiss er, wie es in den Banken wirklich aussieht.
 

[8:30] Fast alle lebenslangen Funktionäre sind für die Vermögenssteuer:

Presse: Debatte über Vermögenssteuer nun auch in der ÖVP

VP-Wirtschaftsminister Mitterlehner schließt neue Steuern in ein paar Jahren nicht aus und stößt damit in seiner Partei auf wenig Gegenliebe. Für Kanzler Faymann geht es darum, „Vermögen zu besteuern und Arbeit zu entlasten“.

Denn sie sorgen sich um ihre Jobs, die immer die Steuer- und Beitragszahler bezahlt haben. So auch in diesem Fall.

Ex-Bundeskanzler Gusenbauer scheint anderer Meinung zu sein, seit er eine Firma hat: "Dort spielt in Zukunft die Musik"

[17:30] Kampf in ÖVP um Vermögenssteuer: "Strikt dagegen": Pröll weiter gegen Vermögenssteuern
 

[8:30] Der Arbeitsstrich:

Presse: Arbeiterstrich: Sechs Euro für den Bruder vom Parkplatz

Auf dem größten Arbeiterstrich Wiens stehen Männer den ganzen Tag wie Prostituierte herum. Haben sie Glück, gibt es Knochenarbeit auf dem Bau - für ein paar Stunden oder Tage, illegal und ohne jede Sicherheit.

Derzeit sind es meist Leute aus Osteuropa, die Österreicher kommen auch noch dorthin - nicht nur als Kunden.


Neu 2009-04-25:

[13:30] Hier kommen die neuen Steuern:

Presse: Steuerdiskussion: "Werden neue Einnahmen brauchen"

Kanzler Faymann spielt mit dem Gedanken, Vermögenszuwächse zu besteuern und Arbeit zu entlasten. Wirtschaftsminister Mitterlehner schließt neue Steuern nicht aus. Die Österreicher werden wieder zur Kasse gebeten, kritisiert das BZÖ.

Abkassiert wird natürlich wieder bei den Leistungsträgern.


Neu 2009-04-24:

[20:00] Leserzuschrift - Schülerstreik:

Schüler streiken, Schokolade und Zuckerl fressen, Drogen schnupfen, Handy telefonieren - arbeiten nutürlich nichts, nur das Maul aufreissen und fordern, keine Disziplin - total verwöhnte Affen (zukünftiges Kanonenfutter ? ) selbstverständlich später weiterstudieren auf Staatskosten siehe 68er - Mißgeburten - Generation.
Und dann irgendwo einen guten Staats- oder Parteijob durch die vielen einflußreichen Tanten und Onkels vermittelt bekommen.
Von soetwas sollen wir Arbeiter, denen täglich immer mehr und mehr der Arsch aufgerissen wird dann verwaltet werden.
Verkehrte Welt - höchste Zeit für eine Totalumkehrung.

Ja, die "höheren" Schüler wollen Karriere machen, aber nur wenig arbeiten.
 

[10:30] Die "Ökonomen" sind davon überrascht worden:

Presse: Konjunktur: Deutschland zieht Österreich in den Keller

Neue Daten gehen von einem Wirtschaftsrückgang von sechs Prozent in Deutschland aus. Das könnte auch Österreich schwer treffen, fürchten Experten und rechnen für die heimische Wirtschaft mit einem Minus von vier Prozent.

Kein Wunder, sie saugen sich ihre Prognosen aus einer Glaskugel - wie die Wahrsager.

Da sollten sie einmal da nachfragen: Umfrage: Krise erfasst Salzburger Industrie

Nur mehr 4% der Firmen bezeichnen die Auftragslage als "gut". Der Rest wohl als "schlecht" oder "sehr schlecht".
 

[7:30] Der Meinl-Schaden - 6.4 Mrd.:

Presse: Meinl: Staatsanwalt sieht zumindest 6,4 Mrd. Schaden

Das Magazin "Format" zitiert aus dem U-ntersuchungshaft-Beschluss: Der Schaden sei Meinl zuzurechnen, da er "faktischer Entscheidungsträger" bei der MEL war. Meinls Anwälte nennen die Summe "absurd und nicht nachvollziehbar".

Wenn das bei Gericht durchgeht, gibt es leicht 10 Jahre Gefängnis. Da wird er sich wohl heimlich auf seine britische Kanalinsel Jersey zurückziehen und die Kaution fliegen lassen. Seinen Namen dürfte er in Österreich auf jeden Fall "verbrannt" haben.


Neu 2009-04-23:

[16:00] Von mangelnder "Partizipation" und Giebelkreuz-Kraken:

Presse: Erste Bank: Ladenhüter PS-Kapital, Strache zu Raiffeisen:"Netzwerk der Giebelkreuz-Krake"

Acht Prozent Zinsen und dennoch nur "befriedigende" Nachfrage: Die Erste Bank hofft, dass private Kunden 400 Millionen Partizipations-Kapital geben. Anfang März hätte dieses Volumen schon "gesichert" sein sollen.

Strache holt erneut zum Rundumschlag gegen Raiffeisen-Chef Christian Konrad und gegen Raiffeisen im Allgemeinen aus. Konrad habe einen Staat im Staat aufgebaut und sei "heimlicher Kanzler". Weiters werden Medienverflechtungen kritisiert.

Das Interesse am Erste Parizipationskapital ist nicht einmal beim eigenen Management besonders gross. Aber vielleicht zeichnet es der "Krake".
 

[16:00] Der sündhaft teure Skylink-Terminal:

Presse: Kostenexplosion bei Airport-Terminal: Suche nach Schuldigen

Nachdem sich die voraussichtlichen Kosten für den Bau des Terminals "Skylink" verdoppelt haben, wird der Bau nun gestoppt. Nun wird geklärt, ob der schnelle Abgang von Vorstand Christian Domany in Zusammenhang mit der Kostenexplosion steht.

So "teuer" sieht das Ding von Aussen gar nicht aus. Was wollte man da einbauen? wohl ein Denkmal für die Manager.

Heute ist der Terminal ein "Stranded Investment".

[17:00] Leserkommentar dazu:

Der Verlauf dieses Bauprojektes ist typisch für den Flughafen Wien. Baupfusch und das Versenken von Millionen hat dort Tradition. Jede Entscheidung, jedes Projekt, vom Vorstand bis zum kleinen Gewerkschaftsfunktionär irgendeiner Tochterfirma, ist am Flughafen parteipolitisch motiviert. Es stellt sich nur die Frage: Rot oder Schwarz? Alles weitere ist nebensächlich. Ich beobachte das seit vielen Jahren und kann nur sagen: Viele Köche verderben den Brei.
 

[7:00] Hypo Group Alpe-Adria muss schrumpfen:

Handelsblatt: Harte Einschnitte bei Hypo Group

Die Hypo Group Alpe Adria (HGAA), die österreichische Tochter der Münchener BayernLB, baut massiv Personal ab. Wie am Mittwoch aus Unternehmenskreisen verlautete, sollen in den nächsten Jahren ungefähr 2 000 Stellen bei der Klagenfurter Tochterbank gestrichen werden

Was hat sicher die BayernLB mit dieser früheren Haider-Bank aufgehalst? den ganzen Balkan - und Verluste.

[21:00] Jetzt "Verkauf" der Hypo:

Presse: BayernLB macht Kärntner Hypo zum Verkauf bereit

Hypo erzielte einen Rekordverlust von 520 Mio. Euro. Dieser könnte nur noch von der Bawag übertroffen werden, die nächste Woche die Kennzahlen veröffentlicht.

Wer soll denn diesen Balkan-Sumpf kaufen. Da muss die BayernLB ordentlich drauflegen - beim Verschenken.

Leserkommentar-DE: DER CSU-OBERVERBRECHER FALTLHAUSER HAT BEIM KAUF DIESER BALKANISCHEN PUFFBUDE STOLZ VERKÜNDET:
"ES HANDELT SICH UM EINE WIN-WIN -SITUATION FÜR ALLE BETEILIGTEN " (er hat dann im Aufsichtsrat abkassiert, das Schwein )


Neu 2009-04-21:

[14:30] Prölls 1930er Jahre Rede:

Handelsblatt: „Österreich in schwerster Krise seit 30er Jahren“
Presse: Budgetrede: "Jetzt schlägt die Stunde der Wahrheit"

Die Finanz- und Wirtschaftskrise reißt ein tiefes Loch in die Staatsfinanzen Österreichs. Die Alpenrepublik muss zur Finanzierung der Konjunkturpakete und des Bankenhilfspaketes massiv mehr Schulden machen. Dass nun ein EU-Verfahren wegen nicht erreichter Schuldenziele droht, ficht die Regierung des Landes nicht an.

„Wir sind in der schwersten Krise seit den 30er Jahren. Wir müssen die Nachfrage stärken, die Beschäftigung und den Standort sichern. Das hat Priorität“, begründete Finanzminister Josef Pröll am Dienstag vor dem Wiener Parlament die Ausweitung der Defizite.

Hat er es kapiert?
 

[11:45] Gehaltsreduktion bei Wüstenrot:

ORF: Einkommenskürzungen bei Wüstenrot

16. Gehalt und Vorrückungen abgeschafft
Konkret geht es um die Abschaffung der automatischen Vorrückungen und des
16. Gehalts sowie die Umwandlung der Bezahlung über Kollektivvertrag in eine Zulage.

Denen muss es schon ziemlich schlecht gehen. Die Branche nennt sie schon einige Zeit "Wüstentot".
 

[7:00] Bonus-Frechheit bei ÖBB:

Presse: ÖBB: Trotz roten Zahlen Bonuszahlungen für Management

Einem Bericht in der "Zeit im Bild" zufolge sind Ausschüttungen von etwa vier Millionen Euro geplant. Gewerkschafter Haberzettl verweist auf den 900 Millionen-Euro-Verlust, auf den die ÖBB zusteuern.

Ohne Bonus kann ein Vorstand wohl nicht leben, selbst wenn er nur Verluste und Mist baut. Hier sieht man wieder einmal die enorme Arroganz der Managerkaste. Da sind selbst die Gewerkschaftsbosse noch sauberer.


Neu 2009-04-20:

[20:15] Toxische CDOs bei der Cerberus-Bank:

Presse: Giftpapiere aus 2002 bis 2007 lasten auf Bawag-Bilanz

Die Bawag verhandelt mit dem österreichischen Staat und US-Bankeigentümer Cerberus über einen Ausweg. Eine Staatshilfe bis zu einer Mrd. Euro steht im Raum. Cerberus soll bis zu 250 Mio. beitragen.

Bis jetzt hat man diesen Giftmüll also verschwiegen. Es müssen CDOs sein.
 

[12:00] Meinls Landgut ist schon "weg":

Presse: Causa Julius Meinl: Gericht "plombiert" Landgut

Sollte das zuständige Gericht dem Antrag eines klagenden MEL-Anlegers auf Sicherstellung des Guts Lehenshofen stattgeben, würden dessen Ansprüche vor allen anderen gereiht werden - sogar vor Meinl selbst.

Dieses Gut dürfte weg sein, denn Meinl hat in seinem MEL-Prospekt persönlich für die "Mündelsicherheit" der MEL-Zertifikate geworben.

[14:00] "Privilegierte" MEL-Anleger werden von Meinl entschädigt: Prinzhorn-Stiftung und die Meinl-Causa:
 

[14:00] Staatsdefizit explodiert auf 8%:

Profil: OECD-Prognose sagt Rekorddefizit voraus:

Österreich steuert auf dunkle Zeiten zu. Nach einem bisher unveröffentlichten Länderbericht der OECD soll das Budgetdefizit 2010 auf acht Prozent der Wirtschaftsleistung explodieren. Um wieder auf ein Nulldefizit zu kommen, müssten Sparpakete im Umfang von bis zu
22 Milliarden Euro geschnürt werden.

Wann wollen die Herren Faymann und Pröll endlich mit den Sparen beginnen?
 

[9:15] Die Politik ist unfähig zu jeder Budgetsanierung:

Presse: Einigung: Doch keine Mehrarbeit für Lehrer, Viel Lärm um nichts

Auch wenn der Schulstreit bald beigelegt ist: Ruhmreich geschlagen hat sich weder die Politik noch die Lehrerschaft.

So weit so gut oder vielmehr schlecht: Denn in Wahrheit sind jetzt alle anderen beschädigt: an erster Stelle die Unterrichtsministerin. Sollte sie tatsächlich mehr Geld vom Finanzminister bekommen, ist das trotzdem nur ein Pyrrhussieg. In Wahrheit hat sie ihre Muskeln spielen lassen, ist damit aber kläglich gescheitert. Und sie hat jene verärgert, die sie eigentlich als Verbündete braucht. Ein Bildungspolitiker, der die Lehrerschaft nicht auf seiner Seite weiß, kann Reformen gleich vergessen. Mithilfe von Boulevardmedien und einer Umfragekaskade wurden die Pädagogen nachgerade gemobbt. Der Berufsstand ist ebenfalls schwer beschädigt. Lehrer stehen nun als Privilegienritter und Minderleister da, die nicht einmal dann zu Zugeständnissen bereit sind, wenn rund um sie die Welt untergeht.

Da gibt es eine grosse Koalition mit einer satten Mehrheit im Parlament. Da will man den Lehrern ein kleines Zugeständnis entreissen, verhandelt wochenlang und knickt bei der 1. Streikdrohung bereits ein. Wie diese Artikel sagen, werden jetzt alle Gruppen im öffentlichen Dienst kommen und mehr Geld verlangen.

Diese Regierung wird Geld drucken ohne Ende, wenn es kritisch wird. Hyperinflations-Faymann und Hyperinflations-Pröll.


Neu 2009-04-19:

[21:45] Zustand im Maschinenbau Österreich:

Schnitttpunkt 2012: Wird´s ein heisser Sommer?

(Weiter unten) Bis zur Jahresmitte 2008 war unser Betrieb verwöhnt mit zweistelligen jährlichen Wachstumsraten. Ab dem Sept. 08 gings bereits sehr zäh, Aufträge wurden platziert, die notwendigen Finanzierungsbestätigungen, Akkreditive od. Garantien konnten in vielen Fällen jedoch nicht mehr von den internationalen Abnehmern beigebracht werden. Somit waren die Aufträge "wertlos".

Die Realität sieht offenbar viel schlimmer aus, als alle Bosse und deren Berater glauben.
 

[14:15] Leserzuschrift - Kurzarbeit in Kleinbetrieben:

Seit kurzem müssen anscheinen die Gewerkschaftsvertreter und Wirtschaftskammermitarbeiter zu den Kleinbetrieben fahren (bis ca. 30 Arbeitnehmer) und die Kurzarbeitsmodelle erklären.

Ein Fachkollege hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass sich anscheinend etliche Betriebe in seiner Umgebung für die zweite Jahreshälfte eine Kurzarbeitsunterstützung sichern.

Es geht nämlich vermehrt der Zorn um, warum das die Großen machen und die Kleinen dabei vergessen werden. Dabei sollte aber noch erwähnt werden, dass nicht alle Betriebe die die Kurzarbeit ansuchen tatsächlich unter einem Auftragsrückgang leiden, im Gegenteil, die Leute geben noch vermehrt Geld aus und kaufen alles was Sie als Investition für die Zukunft sehen. Für mich sind die Modelle der Kurzarbeit für diese Betriebe nur eine Gewinnerhöhung, da die Arbeitnehmer voll in der Firma sind, aber der Staat die Arbeitszeit bezahlt. Frage: Wer kontrolliert zu welcher Zeit der Arbeitnehmer seine reduzierten Stunden in der Firma ist? -> Keiner !! à Ergebnis: Die Firmen zahlen dem Arbeitnehmer trotzdem die sogenannten „Überstunden“, natürlich in bar, aus und jeder freut sich hier eine steuerschonende Lücke gefunden zu haben. Naja, soll jeder selber darüber nachdenken wie sinnvoll die Kurzarbeitsmodelle sind (vgl. Verschrottungsprämie).

Aha, Kurzarbeit vom Staat bezahlt und gleichzeitig Überstunden - das nennt man Mitnahmeeffekt.

[17:15] Leserzuschrift-DE zu Kurzarbeit in Kleinbetrieben:

Natürlich wird das so gemacht. Auch in Deutschland. Aber was bleibt denn Kleinbetrieben übrig, wenn Sie wie im Baugewerbe zu den Sozialabgaben noch in etwa die gleiche Summe nochmal in die Urlaubskasse zahlen müssen? Diese Art sichert vielen Kleinetrieben die Existenz und den Mitarbeitern den Arbeitsplatz.


Neu 2009-04-18:

[15:00] Leserkommentar - Krugman und Österreich:

Nobelpreisträger Krugman fetzt gegen Österreich, warum, wer ist der?

Krugman ist ein, für diese Schule eher rechter „Neukeynesianer“, der seit Jahrzehnten versucht, den Neo- Keynesianismus an das Umfeld der Globalisierung anzupassen. Daher hat er die Theorie des internationalen Handels revolutioniert und dafür 2008 auch den Nobelpreis bekommen. Krugman hat zudem wissenschaftlich bewiesen, dass zunehmende Spreads in der Einkommensverteilung zur Explosion des Kreditmarktes führen, vgl. „The Conscience of a Liberal“ Er ist der erste Neukeynesianer, ja der erste Keynesianer seit 20 Jahren, der den Nobelpreis bekommt. An sich hätte allein dieser Umstand bei allen Vertretern des zusammenbrechende Monetarismus bzw. Neoliberalismus die Alarmglocke und bei exakt extrem gemäß diesem Monetarismus bzw. Neoliberalismus exponierten Staaten das Einleiten der Notbremsung bzw. Marsch zurück mit Volldampf einleiten müssen.

Sie haben monetaristisch- arrogant gelacht und nicht gehört. Krugman ist steinhart und hatte mit Eklat eine Nominierung für ein Spitzenamt durch Clinton zurückgewiesen, weil dieser Greenspan nicht feuern wollte. Er war ein vehementer Bekämpfer des Gramm- Leach- Bliley Act von 1999 (dem Gesetz des Untergangs, dass die Schranken zwischen Banken, Investment Banken und Versicherungen und deren Produkten aufgehoben hat- mit katastrophaler Wirkung). Seit diesem Gesetz werden Investmentbanken im beibehaltenen Status von vor 1999 übrigens Investment- Bank- Boutiquen genannt. Vom Dickkopf her ist Krugman daher ein „Lafontaine“- mindestens.

Seine Prognosen und Aussagen zu Österreich sind kein regionaler Angriff der USA gegen AT, aber es ist ein politischer, ein wirtschaftspolitischer Angriff gegen Neokonservative und Monetaristen und extrem dort Verirrte, nicht nur AT-ler.

Fitch schwenkt auf Krugman- Linie ein, jetzt wird es ernst, denn Fitch ist eine Rating- Agentur

Merke: Ratings sind analytische wirtschaftspolitische MEINUNGEN, die sich bei Wechsel der Theorie RADIKAL ÄNDERN müssen.

[18:45] Leserkommentar-DE zu Krugman:

Soso, Krugman sei also ein "Dickkopf", er habe schon immer alles schon gewusst und immer schon gewarnt, achja, und er ja schon immer ein Gegner von Greenspan gewesen. Dazu kann man nur feststellen: Dummes Zeug.

Krugman hat vor Jahren eben genau die verantwortungslose Verschwendungspolitik gefordert, deren Fruechte sich jetzt zeigen.

So schrieb Krugman in einem Artikel fuer New York Times am 01.10.2001:
"Alan Greenspan startete besser als seine japanischen Gegenstücke. Die Fed schnitt die Zinssätze früh und häufig. Dies 11 Zinskürzungen 2001 fütterten einen Boom sowohl in Eigenheimkäufen als auch in Darlehens-Refinanzierungen, was beides der Wirtschaft half, eine noch schlimmere Rezession zu vermeiden.
Aber es beginnt so auszusehen, als wären diese Zinskürzungen nicht ausreichend gewesen."

Ein Warner? Ein visionaerer Vordenker? Ein Gegner Greenspans? Wohl kaum.

Am 07.10.2001 ergänzte Krugman in derselben Zeitung:
"Die Wirtschaftspolitik sollte weiteres Ausgeben fördern, um das vorübergehende Nachlassen von Geschäftsinvestitionen auszugleichen. Niedrige Zinssätze, welche Ausgaben in Immobilien und anderen dauerhaften Gütern fördern, sind die Hauptantwort."

Und am 02.08.2001 Krugman erneut in der New York Times:
"Um diese Rezession zu bekämpfen benötigt die Fed mehr als eine Einzelaktion; sie benötigt rapide steigende Privatausgaben, um kränkelnde Geschäftsinvestitionen auszugleichen. Und dafür muss Alan Greenspan eine Immobilienblase erschaffen, um die Nasdaq-Blase zu ersetzen."

Krugman ist ein typisch "american-liberal"-Gewaechs (im amerikanischen Sinne, wo der Begriff "liberal" naemlich fuer das genaue Gegenteil von freiheitlich steht, naemlich fuer links, sozialistisch und die sog. "Great Society", in der es vorrangig um Wohlfahrtsstaat und Umverteilung geht).

Krugman schert sich einen Dreck um echte Stabilitaet, und er haengt sein Faehnchen - wie so viele - nach dem gerade guenstigen Wind.

Dass Krugman uebrigens einen Nobelpreis bekommen hat, tja, was heisst das
schon: Al Gore wurde fuer seine Klimaschwindelpanik belohnt, Arafat fuer seine Gewaltverbrechen.

Hier weitere Links zu Krugman und dem ideologischen Unsinn, den er verzapft:
http://ef-magazin.de/2008/10/13/742-nobelpreis-an-paul-krugman-gewohnt-ins-klo-gegriffen
http://www.lewrockwell.com/anderson/anderson205.html

Ein Karrierist ist er also. Da muss man Wetterfahne sein.
 

[14:00] Leserzuschrift - Realitätsverweigerung - Vortrag -"Zeit nach der Krise":

anbei übersende ich Ihnen einen Auszug aus unserem lokalen Wirtschaftsblatt (Kärnten). Darin wird über 4 Seiten über einen Vortrag berichtet, in dem „führende Wirtschaftsgrößen“ die Unternehmer motivieren, erklären, dass die Krise „Aus dem Nichts kam“, und beschwichtigen. Sehen Sie sich nur die Kommentar an, da kommt mir das Lachen. Ich meine, da spricht ein gewisser Herr Gottfried Haber, Wirtschaftsprofessor: „Die Finanzkrise ist vorbei. Aufwärts gehen werde es für die Wirtschaft aber erst im nächsten Jahr.“ Dabei prahlt er noch damit, dass er nicht so optimistisch ist, wie einige seiner Kollegen.

Noch einige Aussagen gefällig?
„Es gäbe keine Krise, würde nicht so viel darüber berichtet“
„Er hat bestätigt, dass die Krise herbeigeredet wurde“

O Gott, mir wird schlecht. Da lese ich doch lieber in Hartgeld.com. Sie sagen wenigstens die Wahrheit – und wenn auch nicht immer 100Prozentig – noch wichtiger ist ein gesunder REALISMUS!

Die machen sich wohl selbst Mut, weil sie wegen ihrer Kredite Angst vor der Krise haben. Das war die Wirtschaftskammer Kärnten. Hier sieht man sehr schön, wie diese "Eliten" mit unangenehmen Dingen umgehen - mit grossem Aufwand verdrängen-

Leider kann ich den mitgesendeten Scan aus Copyright und Platzgründen nicht zeigen.

PS: Wirtschaftskammer: das sind die selben Funktionärstypen, die uns Unternehmern diese Zwangseinzahlungen in die Verlust-Pensionskassen und jetzt auch noch eine "Arbeitslosenversicherung" (zum Glück nur freiwillig) gebracht haben. Die haben selbst Angst vor der Zukunft.
 

[13:00] Der Kanzler und die Reichensteuer:

Standard: Wer hat Angst vorm roten Mann?, "Worin liegt die ökonomische Kompetenz unseres Kanzlers?"

Die SPÖ braucht eine Position zur Reichensteuer - und einen Chef, der sich das traut

Pfabigan: Das ist immer eine Frage der Definition. Wir haben einen relativ hohen Staatsanteil, der auf dem Gehaltszettel nicht vollständig sichtbar ist, weil Einiges schon vorher abgezogen wird. Länder, die eine höhere Vermögenssteuer haben, haben dafür eine niedrigere Einkommenssteuer. Die wirklich Vermögenden deponieren ihr Geld in steuerlich unangreifbaren Situationen. Zu holen ist noch etwas bei der Mittelklasse, denn die Masse bringts. Wenn die Mittelklasse zur Kasse gebeten wird, kommt viel mehr herein, als wenn man das Vermögen der fünf Milliardäre etwas höher besteuert.

1. Faymann versteht offenbar wenig von Wirtschaft, will sich daher auch nicht festlegen
2. Er ist Populist genug um zu erkennen, dass eine solche "Reichensteuer" bei der Mittelschicht - seinen Wählern zuschlagen wird
3. Eine neue Palastrevolution in der SPÖ ist im Gang: gegen den Kanzler und Parteivorsitzenden

Übrigens, solange diese Koalition hält, wird es keine Reichensteuer geben. Die ÖVP ist strikt dagegen.
 

[10:00] EU-Hilfspaket für Österreich notwendig?

Standard: Nächster Querschuss aus New York

Die US-Ratingagentur Fitch prognostiziert einen Einbruch des Eigenkapitals führender heimischer Banken

Der von Fitch prognostizierte Absturz des heimischen Bankenapparats nährt Spekulationen, dass die Austro-Institute ein europaweites Hilfspaket benötigen könnten.

So sieht die Sache also real aus:


 

[10:00] Osttirol - die Schuldenberge sind höher als die echten Berge:

KleineZeitung: Gemeinden haben Berge von Schulden

Jede Fünfte Bankrott. Von den 33 Kommunen im Bezirk steht jede fünfte vor dem Bankrott, jede dritte ist stark verschuldet, 15 Gemeinden liegen im mittleren Bereich. Nur St. Veit hat (fast) keine Schuldenlast am Buckel.

Konkurs anmelden! Offenbar gibt es bei Politikern nicht das Delikt der Konkursverschleppung, bei Geschäftsführern schon.


Neu 2009-04-17:

[15:15] Die Landes-Verzocker von Niederösterreich:

Profil: Das verflixte 7. Jahr

Affäre. Das Land Niederösterreich versuchte sich auf dem Kapitalmarkt.
Das war verfassungsrechtlich fragwürdig und hat den Steuerzahler eine Milliarde Euro gekostet.

Es wird Zeit, dass Pröll sen. und alle andere Verantwortlichen den Fusstritt bekommen.

Leserzuschrift dazu:

Das Profil schreibt also, dass die Darlehen
*SELBST* verkauft wurden. Beim ueblichen Studium der Massenmedien gewann man bis dato eher den Eindruck, es ginge "bloss" um die Veranlagung irgendwelcher Foerdergelder? Wurden also die Forderungen an die Haeuselbauer umlauffaehig gemacht?

Ich selbst würde keinen solchen Förderungskredit haben wollen - schnell weg damit. Wer weiss, was die wirklich verkauft haben.
 

[15:15] Die "Reichensteuer" der Gewerkschaft:

Presse: Der fertige Plan für die „Reichensteuer“

Kanzler Faymann wollte von seiner SPÖ Berechnungen haben. Die Gewerkschaft der Privatangestellten hat ein eigenes Vermögenssteuer-Modell erarbeitet.

Die Besteuerung von Vermögen kommt ab einer Grenze von 500.000 Euro zum Tragen (Details siehe Grafik unten). Demnach sollen Eigenheime unter diesem Wert, etwa ein Haus im Burgenland (siehe Beispiele unten), ausgenommen bleiben.

• Um den Charakter einer „Reichensteuer“ zu unterstreichen, steigt der Steuersatz in Stufen mit steigendem Vermögen (von 0,25 Prozent bei 500.000 Euro auf 1,45 Prozent bei einem Vermögen von zwei Millionen Euro).

• Mehr Geld soll nach dem GPA-Plan unter anderem durch eine höhere Besteuerung von Kapitalerträgen aus Stiftungen für den Staat hereinkommen.

Natürlich trifft es wieder einmal die obere Mittelschicht. Die Leute mit den Stiftungen werden vermutlich vor der Einführung aus Österreich flüchten. Wie überhaupt Stiftungen nicht günstig sind - sie ziehen die Aasgeier besonders an. Teure Immobilien offenbar auch. Ich selbst falle jedenfalls unter den unteren Grenzwert - nix zu holen.
 

[7:15] Cerberus-Bank BAWAG so marode wie Cerberus?

Standard: Geld, Garantien und eigene Bad Bank

Die Bawag soll 250 Millionen Euro von Cerberus, 500 Millionen vom Staat und Garantien verpasst bekommen

Das ist übrigens die Hausbank der Republik Österreich.


Neu 2009-04-16:

[19:45] Wann kommt das AUA-Grounding?

Presse: AUA droht das Geld auszugehen

Übernahme. Passagierzahlen im ersten Quartal im freien Fall, Fluglinie hofft auf Greifen der Sparmaßnahmen. Der drastische Nachfragerückgang verheißt nichts Gutes.

Der Markt ist weggebrochen“, sagten Malanik und Bierwirth am Dienstag. Wie sehr das zutrifft, zeigen die neuesten Passagierzahlen: Minus 13 Prozent im Jänner, minus 16,4 Prozent im Februar und minus 16,5 Prozent im März – das ergibt einen Rückgang von 15,5 Prozent im ersten Quartal.

Dann werden die Leasingfirmen die AUA-Flugzeuge abholen - der Aircraft-Repo-Man kommt. Allerdings nicht im Blaumann mit Abschleppwagen, sondern im Anzug mit Piloten.
 

[14:30] "Staatsbankrott" ist jetzt ein Reizwort:

MM: Droht Österreich der Staatsbankrott?

Starökonom Paul Krugman heizt die Debatte um die Probleme der österreichischen Banken in Osteuropa erneut an: Sogar das Reizwort Staatsbankrott nahm er in den Mund. Entsprechend macht sich in Österreich Empörung breit. Doch wie konkret ist das "Bedrohungsszenario Ost" wirklich?

Heute hat man wieder einige Gross-Häuptlinge vor die Medien geholt, um zu beschwichtigen.

Aber man sollte nicht vergessen: selbst die Banken in Österreich nennen den Osten bereits ein "monetäres Stalingrad" - fast nichts kommt zurück.

[16:30] Unternehmenssteuern gehen schon stark zurück: Pröll: „Es wird noch schlimmer

Wo darf Hr. Pröll in einigen Monaten den Staatsbankrott anmelden?

[19:45] Noch ein Kommentar: Absurdes Szenario?

[21:15] Leserzuschrift zu Krugmann - Pröll:

- Also, wenn die Ostkredite ausfallen, und die werden ausfallen, sind die Spareinlagen weg. Oder umgekehrt, wenn die braven Sparer sich die Sparbücher von den Banken holen - tun sie aber nicht weil sie zu blöde und zu obrigkeitshörig sind, sind die Ostkredite nicht mehr gedeckt und
*dann* kommt es zum Totalausfall.
Weiters behauptet dieser arrogante obergescheite Schwätzer in Anspielung auf Krugmann`s Aussagen, dass mit Argwohn und Neid in den vergangenen zehn Jahren die Osteuropa-Expansion der Österreicher beobachtet worden sei, gerade von Ländern, die selber diese Entwicklung _verschlafen !!! _ hätten.
Ein absoluter Wahnsinn wie Bankster und deren Politiker als Helfer Volkseigentum ganz offensichtlich verpfänden. - Man darf nicht mehr nachdenken - es fehlen die Worte.
Und das noch aller, aller,....allerschlimmste: Die Schafherde steht stille und läßt sich zur Schlachtbank abführen.


Neu 2009-04-15:

[20:00] Die böse EU-Diktatur verklagt Österreich wegen Vorratsdaten-Speicherung:

Presse: Vorratsdaten: EU verklagt Österreich

Weil Telefon- und Internetdaten noch nicht gespeichert werden, zerrt die EU-Kommission Wien vor das Gericht. Österreich war von der Kommission wegen Nicht-Umsetzung bereits zweimal gemahnt worden.

Wie wäre es mit einer grossen Österreicher-Demonstration vor der EU in Brüssel wo alle Schilder mit Barroso als Hitler oder Stalin zeigen? Alle anderen Länder wären natürlich auch zum Mitmachen eingeladen. Dann wäre der Spuk bald weg.

Es ist Zeit, dieser EU-Diktatur bald die Stirn zu bieten.
 

[13:00] Die Panik der Politiker nach dem Krugman-Interview:

Presse: Pröll: "Wirtschaftskrieg am Rücken Österreichs"

Finanzminister Josef Pröll ist empört über die Analyse von Paul Krugman, wonach Österreich der Staatsbankrott drohe. Sie sei glatt falsch und auch auf den Neid der vergangenen Jahre zurückzuführen.

Also hat man den Nationalbank-Boss und den Finanzminister in Pressekonferenzen geschickt - um das Gerücht über den bevorstehenden Staatsbankrott auszuräumen.

Was werden die sagen, wenn der Staatbankrott wirklich da ist?


Neu 2009-04-14:

[16:00] Österreich heisser Pleitekandiat?

BerlinerUmschau: Wirtschaft: Österreich droht neben Island und Irland Staatsbankrott
Standard: Österreich ist ein heißer Pleitekandidat

Paul Krugman sieht eine Bedrohung der Finanzstabilität durch die Ost-Kredite der Banken

Österreich ist nach Island und Irland das Land mit dem größten Risiko einer Staatspleite, glaubt der amerikanische Star-Ökonom Paul Krugman. "Island und Irland geht es ziemlich schlecht, Österreich könnte sich dieser Liga als drittes Land anschließen", sagte Krugman laut Berichten am Montag.

Wenn es schon der Nobelpreisträger sagt, muss es wohl stimmen, oder?

Heute fliegt der österr. Pleitegeier 90 Basispunkte tiefer als der deutsche Pleitegeier. Aber auch die USA oder Deutschland sind nicht viel besser dran als Österreich, wird wohl alles gemeinsam kollabieren.
 

[16:00] Standard malt Pleitegeier schon auf AUA-Flugzeuge:

Standard: Krise gefährdet Übernahme durch Lufthansa

Der Restrukturierungsplan der AUA scheint unrealistisch und muss daher nachgebessert werden

Also ist der Geier schon praktisch gelandet. Damit darf man die AUA jetzt wohl "Pleitegeier" nennen.
 

[15:30] Marode Fernsehsender:

FTD: TV-Existenzkampf in Österreich

Der öffentlich-rechtliche ORF geht finanziell am Stock, auch die private Konkurrenz leidet. Herbert Kloiber, Chef des Senders ATV, fordert jetzt offensiv Förderung ein. Sonst werde er Österreich verlassen - wenigstens ein bisschen.

Die Privatsender scheinen noch maroder zu sein als der Staatssender ORF. Zusätzlich gibt es all die deutschen Kanäle mit Österreich-Werbefenstern.


Neu 2009-04-11:

[12:30] Deutsche Banken werben in Österreich mit "Sicherheit":

Kurier: Harte Bandagen aus Bayern

In Europa sind derzeit nur Griechenland, Irland und Island schlechter eingestuft." Die bayerische Sparkasse Berchtesgadner Land mit Sitz in Bad Reichenhall geht derzeit mit einem recht ungewöhnlichen Brief auf Kundenfang in Österreich, vor allem in Salzburg.

In dem Brief wird den österreichischen Banken ein erhebliches Risiko in Osteuropa "bescheinigt".

Dabei hängt diese Bank an der maroden BayernLB. Will österreichisches Geld dorthin umleiten, oder gleich zu Steinbrück?

Neu 2009-04-09:

[20:15] Credit-Crunch:

Wirtschaftsblatt: Finanzierungs-Notstand: Aufschrei der Top-Konzerne
Standard: Firmen bekommen immer schwerer Kredit

Die österreichische Wirtschaft ist zunehmend gezwungen, ­teure Bank-Kredite zu akzeptieren. Andere Möglichkeiten der ­Finanzierung gibt es nämlich nicht mehr.

Allen Beteuerungen zum Trotz: Für Unternehmen ist Geld immer schwieriger zu bekommen. Und wenn es gelingt, die Bank zu überzeugen, müssen für Kredite immer ­höhere Zinsen bezahlt werden. Das geht aus dem ersten Kreditbericht der Oester­reichischen Nationalbank ­hervor.

Also auch in der "Ober-Liga".
 

[15:00] Wird das Meinl-Vermögen jetzt filetiert?

Presse: Anwälte wollen Meinls Landgut für Wiedergutmachung

Das Landgut Meinls im steirischen Rabenwald soll mit einem Verbot zur Veräußerung belegt werden. Die Liegenschaft hat 57 Hektar. Meinl soll sich derzeit dort aufhalten.

Der Prozessfinanzierer Advofin will in der Causa Meinl schon wieder eine einstweilige Verfügung zur Sicherstellung von Vermögen für mutmaßlich geschädigte Anleger der ehemaligen Meinl European Land (MEL, heute Atrium Real Estate) erwirken.

Wenn dieser Prozessfinanzierer hier gegen alle Meinl-Anwälte aktiv wird, dürften die Chancen nicht so schlecht stehen.
 

[8:45] Ost-Headquarter Wien:

Wienerlloyd: Kopflastig

Wien ist die "Headquarter"-Metropole Europas. In der Stadt an der Donau siedeln sich, den Osten vor Augen, nach wie vor viele Firmen an, doch Geld investieren sie wenig.

Der Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF) freut sich über eine weiteres "Rekordjahr für internationale Ansiedlungen in Wien". Immerhin haben sich 2008 "119 internationale Unternehmen" in Wien neu niedergelassen. Dass sie zusammen rund 900 Arbeitsplätze schufen, klingt da schon ernüchternder. Und auch die Investitionen von rund 125 Mio. EUR, wie sie der WWFF angibt, sind bei der Masse von neuen Briefkästen eher marginal, entfallen ja auf jedes Unternehmen im Schnitt gerade etwas mehr als eine Million EUR Investitionen und 7-8 Mitarbeiter.

Aber Büros für diese "Headquarters" werden immer noch genügend gebaut, auch wenn sie wegen dieser "Mini-Headquarters" leer stehen. Aber die Politiker können sich am Wort "Headquarter" berrauschen.

Leider bricht der Osten gerade zusammen.


Neu 2009-04-08:

[17:45] Eine Frage der Terror-Loyalität:

Presse: Terrorermittlungen gegen österreichische al-Qaida-Zelle

Mehrere arabisch-stämmige Österreicher sollen in Pakistan in einem al-Qaida-Camp ausgebildet worden sein. Gegen die Gruppe wird seit Jahren ermittelt.

Falls es stimmt und keine Polizei-Ente ist: Was machen sie da in einem Terrorcamp in Pakistan? Soweit mir bekannt ist, steht im österreichischen Staatsbürgerschafts-Gesetz: wer für ein fremdes Land kämpft, verliert die österr. Staatsbürgerschaft.

Ein klarer Fall: ausbürgern und nach Pakistan abschieben, dort wo anscheinend der richtige Islam zu Hause ist. Diese Art von "Loyalitäts-Konflikten" wird es in Österreich und Europa immer mehr geben. Eine erworbene, westliche Staatsbürgerschaft zählt bei diesen Leuten offenbar nichts, abgesehen von einigen rechtlichen Annehmlichkeiten.
 

[10:30] Die EU-Gläubigen werden bei der EU-Wahl untergehen:

Presse: EU-Wahl: ÖVP droht schwere Schlappe

Der Volkspartei droht bei der EU-Wahl laut Prognose schlechtestes Resultat, seit es EU-Wahlen gibt. Drei von zehn Österreichern könnten FPÖ oder BZÖ wählen – so viele wie nie zuvor.

Früher hat diese Partei an den Vatikan geglaubt, jetzt an die EU. Zuletzt der EU-Angriff auf das Bankgeheimnis hätte die Partei aufwecken müssen.


Neu 2009-04-07:

[13:30] Ein kleiner Sieg für die Franken-Schuldsklaven:

Kurier: Geld zurück für Franken-Kredite

Es gibt Hoffnung für Fremdwährungs- kreditnehmer. Die Banken müssen Verluste aus dem Zwangsumtausch großteils ersetzen.

Abgesehen davon, dass man derzeit als Amateur gar keine Kredite haben sollte, sollte man Fremdwähungsspekulationen generell den echten Profis überlassen. Und diese kaufen auf Kredit sicher keine illiquiden Häuser.
 

[13:00] Riesenverlust bei den Volksbanken:

ORF: Eine Milliarde vom Staat für Volksbanken

Die Volksbank AG (ÖVAG) bekommt heute noch eine Milliarde Euro vom Staat auf ihr Konto überwiesen. Die Gruppe war aufgrund des Debakels der Kommunalkredit und teurer Abschreibungen tief in die roten Zahlen gerutscht.

Vorsteuerverlust liegt bei 400 Millionen
Die Bilanz sieht alles andere als rosig aus: Der Vorsteuerverlust belief sich 2008 auf 402 Mio. Euro, der Nettoverlust auf 152 Mio. Euro.

Eine Bank, die Verluste herzeigen muss.
 

[13:00] Leserzuchrift - Die Krise ist beim kleinen Mann noch nicht angekommen - auch am Flughafen Wien nicht:

Vor ein paar Wochen schrieb ich Ihnen, daß es in diesem Jahr am Flughafen Wien nicht ausgeschlossen werden kann, daß im Sommer weniger los ist als im Winter. Es wäre damit ein seit mind. 4 Jahrzehnten bestehendes "Naturgesetz" gebrochen worden. Jetzt wo der Sommerflugplan da ist, muß ich feststellen, daß dieses Naturgesetz weiterhin seine Gültigkeit hat. Wir fragen uns alle, wo die Krise sein soll, denn seit 1 Woche haben wir wieder alle Hände voll zu tun. Es gibt immer noch Überstunden, wenn auch längst nicht mehr soviele wie früher.
Rund um die Osterferien gab es volle Charterflüge - die Leute reisen weiterhin in der Welt umher -, es gibt zeitweise wieder Platzprobleme in den Linienmaschinen - Passagiere müssen zurückbleiben -, und auch im Frachtraum wird's öfters wieder eng.

Bei diesem Umfeld fragt sich der kleine Mann mit Recht "Wo ist da eine Krise?". Ich habe tatsächlich schon mehrmals mithören können wie manche Leute unabhängig voneinander behaupten, die Krise sei künstlich herbeigeredet, damit die Konzerne unter irgendeinem Vorwand die Mitarbeiter noch mehr auspressen können. Natürlich gab es im Jänner und Februar zweistellige Rückgänge bei den Kennzahlen, wir sind aber immer noch auf dem Niveau von 2007.
Das große Damokles-Schwert am VIE ist jedoch die AUA. Niemand weis wirklich wie es weitergeht. In den oberen Etagen wird vermutet, daß man die Airline gegen die Wand fahren läßt, um einen fundamentalen Neustart durchführen zu können. Nur wann das ist wissen wahrscheinlich nicht einmal die AUA-Vorstände. Es gibt interne Informationen wonach die AUA in den nächsten Monaten bis zu 60 Flüge täglich streichen könnte, oder aber auch gar keinen. Wie soll man da noch planen!?
Im Extremfall ist es möglich daß die AUA ein Swissair-Schicksal erleidet - plötzliches Grounding - oder aber die Airline wird noch jahrelang weiter vom Staat oben gehalten und kann auch ohne Lufthansa weiterbestehen. Das kommt ganz auf die Liquidität der zugehörigen Banken an.

So wie es aussieht ist der Deckel am Finanzsystem für ein paar Monate wieder drauf. Es wird ebensolange dauern bis der Goldpreis wieder in die Nähe der 1000$-Marke kommt.

Eines weis ich inzwischen auch: alle (im Internet) angesagten Crash-Termine bzw. Währungsreformen und/oder Bankschließungen sind für die Mülltonne - es wird so nie eintreffen. Wenn es passiert dann wirklich überraschend, auch für jene die schon die ganze Zeit damit rechnen.


Neu 2009-04-06:

[14:45] Leserkommentar zu Meinl:

Eliten und immer wieder Eliten

In der Causa Meinl hat Advofin bereits mehrere Klagen laufen.
Salburg schätzte die Schadenssumme aller MEL-Anleger auf "weit über eine Milliarde Euro".

Unter anderem wird ins Treffen geführt, dass sich Meinl vor kurzem scheiden ließ. Da die Ex-Frau des Bankers "erhebliche Vermögenswerte"
erhalten habe, sei das ursprüngliche Vermögen des Bankers kräftig geschmälert worden.

Sollte der Antrag durchgehen, wolle Salburg die gesamten 100 Mio.
Euro einfrieren lassen. Aufgrund der hohen Gerichtsgebühren werde vorerst nur die Sicherstellung von 100.000 Euro angepeilt. Der Grund für die "Zurückhaltung": Der Antrag auf Sicherstellung der ganzen Kautionssumme würde rund 600.000 Euro an Gebühren verschlingen, so der Rechtsvertreter auf APA-Anfrage.

http://www.orf.at/090406-36957/index.html

Leserkommentar:

Jetzt bekommt die Masse langsam eine Ahnung wie das läuft bei den Eliten.
Noch immer kein Revolutionspotenzial ?
Bella gerant alii, tu felix Austria nube. Nam quae Mars aliis, dat tibi diva Venus.
Kriege führen mögen andere, du glückliches Österreich heirate. ...
glauben die Ösis noch immer an die Habsburger ?

Einstein hatte wohl recht:
Es gibt zwei Dinge die sind unendlich, das Universum und die Dummheit der Menschen.
Nur beim Universum war er sich nicht sicher.
Man kann gar nicht so viel saufen, wie man kotzen möchte.


Neu 2009-04-05:

[12:00] Die NÖ-Landesausstellung - ein Vorbote für einen neuen Schilling?

ORF: Der neue Schilling stoppt die Inflation

Der neue Schilling stoppt die Inflation
Am 20. Dezember 1924 wird in Österreich der Schilling als neue Währung eingeführt. Damit kann die Inflation gestoppt werden. Der Schilling wird zu einem Symbol für eine starke Währung und soll Impulse in der Wirtschaft auslösen.

1922: Das Jahr der galoppierenden Inflation
Im Jahr 1922 zahlt man in Österreich mit Hundertausender- und Millionenscheinen. Eine galoppierende Inflation bringt immer höhere Lebenshaltungskosten. Von Mai bis September 1922 steigt der Index von 1.364 auf 15.123 Punkte.

Österreich musste Staatshaushalt sanieren
Mit der Genfer Sanierung 1922 übernahm Österreich auch die Verpflichtung zu einer Sanierung des Staatshaushaltes und räumte dem Völkerbund weitreichende Kontrollrechte ein, musste aber auch das Anschlussverbot erneuern.

Kurz darauf wurde die Budgetfinanzierung über die Banknotenpresse eingestellt, tausende Beamte entlassen. Was folgte, war eine massive Stabilisierungskrise.

1 Schilling für 10.000 Kronen
Die Inflation konnte mit der Einführung des Schillings als neue Währung am 20. Dezember 1924 beendet werden. Für 10.000 Kronen erhielt man einen Schilling. Die Ausgabe der neuen Banknoten erfolgte schrittweise ab dem Frühjahr 1925.

Bezeichnend: warum kommt dieses Thema 2009?
 

[9:30] Leserzuschrift - Staaten: Vorsicht vor AT:

Die AT- Handels- und Leistungsbilanz bricht trotz derzeit noch fröhlichem Konsum in wichtigen Exportmärkten IT, DE, CZ, SL, SK, PL jetzt schon zusammen, dazu haben HU und RU plus Übersee schon gereicht. Die AT- Wirtschaft steht auf lebensgefährlichen IMMO- Risken zu Hause und in CEE und eben dazu auf einer Industrie, die ebenfalls nur mit dem Osthype jemals eine positive Handelsbilanz zusammengebracht hat. (Finanzierung des eigenen Exports Richtung Ost durch Kredite Richtung Ost).

Die effektive Bailoutsumme in AT liegt derzeit ca. auf gleichem Absolutniveau wie in FR, bei 1/8 der Bevölkerung recht vielsagend. Krisenreaktion gibt es gar keine, Höchststeuertradition jede Menge, Strassenbahn an Amis verzockt und das Schockierendste überhaupt: KEINE DEMONSTRATIONEN, KEIN REVOLUTIONSELAN = DIE FINDEN DAS AUCH NOCH GUT…… Das geht schief!

Dass der Pleitegeier Österreich frisst, ist ohnehin klar - wie den Rest der Welt auch.


Neu 2009-04-03:

[21:00] Export-/Import-Einbruch:

Presse: Österreichs Exporte brechen um ein Viertel ein

Im Jänner wurden Güter im Wert von einer halben Milliarde mehr nach Österreich importiert als ins Ausland exportiert. Vor einem Jahr war Österreich noch Nettoexporteur.

Das sind schon recht "alte" Zahlen. Die Februar/März-Zahlen sollten schlimmer sein.
 

[12:30] Meinl fühlte sich wohl zu sicher:

Presse: Julius Meinl bleibt vorerst in U-Haft: Justiz prüft Rekord-Kaution

100 Mio. Euro Kaution werden für den am Mittwoch verhafteten Eigentümer der Meinl Bank AG bezahlt. Das Geld ist allerdings mit einem 24-stündigen Rückrufrecht versehen. Die Justiz wartet ab, Meinl bleibt in U-Haft.

Die Staatsanwaltschaft wittert Fluchtgefahr: Angeblich wartet der Falcon-2000-Jet des Milliardärs flugbereit im General Aviation Center des Wiener Flughafens. Die Falcon 2000 schafft mit einer Reichweite von 7000 Kilometern auch interkontinentale Distanzen. Meinl ist britischer Staatsbürger und besitzt Ländereien in Uruguay. Ist er erst einmal außer Landes, wird es wohl schwierig, ihn vor ein österreichisches Gericht zu zitieren.

Er hat wohl nicht geglaubt, dass er verhaftet wird. Inzwischen ist er wieder frei.

Die FTD zum schwarzen Meinl-Schaf: Julius Meinl V. - Abstieg eines Multimillionärs


Neu 2009-04-02:

[7:00] Weit hat es Julius Meinl V gebracht - bis ins Gefängnis:

Presse: Bankier Julius Meinl V. verhaftet

Der Eigentümer der Meinl Bank AG wurde im Anschluss an eine Einvernahme der Staatsanwaltschaft Wien festgenommen. Meinl werden Anlegerbetrug und Untreue vorgeworfen. Die Bank versichert, dass es keine Auswirkungen auf den laufenden Geschäftsbetrieb gebe.

Es sieht aus, dass die Justiz in Österreich gegen Banker härter vorgeht, als in anderen Ländern.

Alle Geschädigten von Meinl European Land & co werden es mit Genugtuung sehen. Meinl hat sich sicher mit allen Anwälten der Welt gegen seine Verhaftung gewehrt.

[13:00] Leserkommentar: Wenn sie alle Bilanzfälscher und Anlagebetrüger einsperren wollen, dann brauchen wir wesentlich mehr Gefängnisse !!!

[19:00] Meinl schmeckt das Gefängnis nicht:

Welt: Wiener Bankier zieht aus der Villa ins Gefängnis um

Die Polizei hat den österreichischen Privat-Bankier Julius Meinl V. verhaftet. Statt in seiner Villa musste Meinl die Nacht in der Gefängniszelle verbringen. Trotz einer Rekord-Kaution von 100 Millionen Euro lässt die Justiz den Unternehmer zunächst nicht frei. Er wird verdächtigt, Anleger mit Immobilienfonds betrogen zu haben.

Zu schmutzig und zu proletarisch. Da hinterlegt man sogar 100 Millionen Kaution, um da wieder rauszukommen.

PS: man sollte auch seinen Privatjet einziehen.


Neu 2009-04-01:

[13:30] Arbeitslosigkeit steigt:

Presse: Arbeitslosigkeit um 29 Prozent gestiegen

Im März hatten 334.007 Menschen in Österreich keine Arbeit. Die Arbeitslosen-Quote beträgt damit 7,5 Prozent. Besonders stark stieg die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen. Am härtesten trifft es Salzburg mit 60,5 Prozent Steigerung.

Das ist nur der bereits geschönte Anfang.
 

Seitenauslagerung.


 
 
     
 
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