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Investment - Allgemein 6-7/2010

Diese Seite beschreibt allgemeine Themen zum richtigen Investieren.

Seite ab: 2010-06-01
Seite bis:
2010-07-31
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Neu 2010-07-30:

[7:00] Leserkommentar-DE - 100% Gold gegen 100% LV und RV = mindestens 100%Gewinn für Gold:

Und das bekannte abschreckende Beispiel eines Akademikers zur Zeit der letzten Hyperinflation in DE, zuletzt gestern auf Hartgeld, sollte jedem bewußt sein: Ca. 20 Jahre tapfer und konsequent in eine LV Monat für Monat unter vielen Entbehrungen eingezahlt. Auszahlungswert: 1 Laib Brot.
Mahlzeit und wohl bekomms!

Fakt ist:
Alle die in soetwas wie LV od. RV privat od. gesetzl. investierten wurden und werden maximalst geschröpft, bzw. wurde deren Kohle durch Verkäufer und die Vers.-Gesellschaften selbst, maßlos abgeschöpft und weitergehend allgm. verkonsumiert. Minimum 50-80% Verlust sind die unterste Regel, ob nun früher od. erst später. Denn selbst die Teuerungsraten und die systembedingte Inflation zehren gewaltig an jedem Stück investierten (festgelegtem) Geldpapier. Wer glaubt ab heute z.B. 100 € jeden Monat über 30 Jahre einzuzahlen und am Laufzeitende 36000 € etwas plus 10000 € Zinsen ausbezahlt zu bekommen, der unterliegt einer totalen Gehirnwäsche.
Selbst wenn es den Euro dann noch geben sollte, wird diese oder jede andere Papierwährung mindestens 100% Kaufkraft inkl. der vermeintlichen Zinszuwächse verloren haben!

Ob Riester, Rürup oder leicht korrupt, alle sind total korrupt!

1. Der Euro verlor bei der Umstellung von DM ca. 50% an Zahlenwert.
2. Nach der Umstellung kosteten alsbald alle Produkte in Zahlen das gleiche in Euro wie zuvor in DM. Verlust: 100%.
3. Bis heute innerhalb 8 Jahren hat der Euro bereits weitere ca. 50% an "Wert" verloren.
4. Wieviel hat man dann in 30 Jahren verloren? Minimum 100% an heutiger Kaufkraft des Euro.
5. Mit physischem Gold hat noch nie jemand innerhalb 30 Jahren verloren, es sei denn er hat mit Papiergold getradet.
6. Physisches Gold hat zu jeder Zeit die Kaufkraft (nicht den Papierzahlenwert, denn der ist Schall und Rauch) des investierten Geldes über Jahrhunderte erhalten.
7. Wir sind im Winter unseres Kontratief-Zyklus angekommen.
Da gewinnt man sogar wieder mit Gold. Die miesesten Analysten reden von mindestens 100%. Aber Gewinn!!!
8. Wer aufgepaßt hat weiß, 1912 wie auch noch 2010 hat man ca. 260 Gramm Gold gebraucht um z.B. einen gleichwertigen Dachstuhl zu bekommen! Aber in Papier...? Darum lieber ab sofort jeden Monat physisches Gold kaufen, bzw, wenn es günstig wie jetzt ist, desto mehr!
9. Z.B. Holz-, Ton- und Eisenwaren wurden allein 2010 innerhalb 6 Monaten ca. 30 % teurer.
10. Vor allem alle Frauen wissen, allein Butter wurde 2010 schon über 20% teurer...

Also eine Kiste Bier hat zuletzt 8 DM gekostet, heute 12 €.

Wer Gold noch nicht kapiert hat, der sollte nochmal genau überlegen.
Denn seine LV- und RV-Verträge hat er dann garantiert auch noch nicht kapiert.
Mit Versicherungsprodukten wie LV od. RV wird er aber eins garantiert:
Mindestens 100% verlieren!


Neu 2010-07-29:

[19:45] Auf was man alles draufkommt: Lebensversicherung: „Nicht zu empfehlen“

Doch dem nicht genug: Der VKI kritisiert weiters, dass die Assekuranzen nur jenen Betrag veranlagen, der nach Abzug der Spesen übrig bleibt. Im VKI-Beispiel wären dies knapp über 19.000 Euro. „Bloß 80 Prozent des einbezahlten Kapitals werden von der Versicherung veranlagt“, kritisiert der VKI. Am Ende der Laufzeit würde dem Beispiel zufolge ein Betrag zwischen zwischen 22.600 und 23.900 Euro garantiert. Die prognostizierte Auszahlung würde zwischen 27.000 und 30.500 Euro liegen. Die Rendite beträgt damit zwischen 1,15 und 2,33 Prozent, sagt der VKI.

Soso, nur 80% werden veranlagt. In PIGS-Staatsanleihen und ähnlichen Papieren. 20% gehen für Vertrieb, Verwaltung und Steuern drauf.

Vielleicht gibt es dann nach der Währungsreform für 20 Jahre Einzahlung wie in Deutschland 1023 den Gegenwert von einem Brotlaib. Besser, rette sich wer kann.
 

[11:45] Leserzuschrift-AT - jetzt selbst versichert:

Ich habe meine Pensionsvorsorge gekündigt. Anfang August erhalte ich eine stattliche Summe von der Versicherung. Habe mir schon Sorgen gemacht, ob das System noch solange durchhält bzw. ob meine Euros bis zum Auszahlungstag noch ihre Kaufkraft haben. Die Kaufkraft hat zwar etwas nachgelassen, dafür hat sich der Goldpreis sehr zu meinen Gunsten entwickelt.

Ich habe im Traum nicht mehr damit gerechnet, dass eine 1 Unze Philharmoniker um weniger als € 1.000.- zu erwerben wäre. Auch der Barrenpreis hat sich stark verbilligt und so hat die Preisdrückung auch ihre guten Seiten. Darum werde ich noch einmal kräftig EM nachkaufen um für die Bankster- Wirtschaftskrise ausreichend abgesichert zu sein.

Wer sich selbst absichert braucht keine Versicherungen. Diese wollen nur mitkassieren und mit meinem sauer verdienten Geld spekulieren. Am Auszahlungstag erhält man sein Geld entweder mit geringer Rendite bzw. gar nicht mehr. Aber jemand hat sicher nicht schlecht verdient, nämlich die Versicherung!!


Neu 2010-07-28:

[11:45] Leserkommentar-DE: Junge Menschen mit und ohne Geld:

ich muss doch noch einen Kommentar zu dem Verhalten junger Mensch zu Geld loswerden. Als alleinerziehende, selbständige Mutter habe ich meinen Kinder vom Kindergartenalter an beigebracht, was es bedeutet, Geld zu verdienen und - viel wichtiger- das Geld zu behalten: Du musst dein Geld mehr lieben als die anderen dein Geld lieben, dann bleibt es bei dir zuhause. Wie kann das praktisch gehen?

Die Kinder bekommen schon vor der Schulzeit ein großzügiges Taschengeld mit der Auflage, dass 2/3 davon gespart wird in einer Geldbörse zuhause, sichtbar, greifbar. Die Kinder machen die Erfahrung, dass das Geld da ist, ohne komplett ausgegeben zu werden. Kinder lernen, wie toll es ist, Geld zuhause zu haben und "reich" zu sein. Die Eltern, die ich kenne, geben ihren Kindern wenig Taschengeld, aber viele Geschenke. Warum? Sie behalten vermeintlich die "Macht" über ihre Kinder mit der Begründung, dass die Kinder "ja nicht mit Geld umgehen können". Weit gefehlt! Wer ganz jung mit Geld umgehen darf, lernt Selbstdisziplin, Selbstverantwortung und Reichtumsbewusstsein.

Wer neue Spielsachen (später Handy etc.) möchte, muss es sich verdienen. Die Kinder verkaufen ihre alten Sachen auf dem Flohmarkt, so lange, bis sie genug gespart hatten, sich was Neues zu kaufen. Finanzielle Mathematik wird spielerisch gelernt. Geht etwas kaputt, was zu reparieren wäre, gibt es nichts Neues aus Bequemlichkeit, sondern einen gut ausgestatteten Werkzeugkasten zum Geburtstag und die Anleitung zur Reparatur usw.usw.

Meine Söhne haben beide eine handwerkliche Lehre gemacht, trotz Abitur, aus freien Stücken, und haben es nicht bereut, sondern das Studium danach gelassen. Seit Beginn der Lehrzeit haben sie Geld gespart, ohne Aufforderung, weil sie es "so gewohnt waren". Sie leisten sich trotzdem viel. Jeder hat sich als Azubi ein altes Auto, mehrere Motorräder, alte Vesparoller usw. finanziert ohne Probleme, sie wussten mittlerweile, wie man auch mal selbst etwas repariert. Sie haben gelernt, dass man sich auch so etwas selbst beibringen kann. Noch heute verkaufen sie alles Unnötige auf dem Flohmarkt und bei ebay. Sie haben immer Geld in der Tasche und im Sparschwein (natürlich dank hartgeld nicht mehr auf der Bank).

Im Gegensatz zu allen ihren gleichaltrigen Freunden. Die sind chronisch pleite, da im zweiten Lehrjahr einen BMW gekauft auf Pump usw.usw. Geht etwas kaputt, wird es neu gekauft.
Selbst wenn Hilfe angeboten wird, zusammen etwas zu reparieren, ist das ihnen zu stressig. Samstag und Sonntag wird nichts repariert, da der Kopf vom Saufen dröhnt. Traurig, aber leider wahr. Der Umgang mit Geld wird im Elternhaus vermittelt und dann zumeist ein Leben lang gelebt. Man bleibt, wenn man nicht an sich arbeitet,konditioniert durch das Verhalten der Eltern. Der Umgang bzw. Nichtumgang mit Geld ist ein gesellschaftliches Problem, vermittelt durch die Wohlstandskinder, die heute Eltern sind und ihren Kindern alles erkaufen, anstatt ihnen etwas beizubringen.

Fazit für junge Eltern: Bringt euren Kindern ganz, ganz jung den richtigen Umgang mit Geld bei, das hält ein Leben lang und sichert den Eltern einen ruhigen Lebensabend, da sie ihre Brut nicht noch mit durchfüttern müssen!
 

[6:30] Leserfrage - Erfahrungen mit Amtex/erdoelquelle.com?

Hätte eine Bitte. Vielleicht kann man einmal einige Hartgeld-Leser zu Wort kommen lassen, die in letzter Zeit eine Erdöl-Direktbeteiligung bei Amtex/erdoelquelle.com eingegangen sind. Deren Erfahrungen bzw. Erfolge mit diesem Investment würden mich (und vielleicht auch andere) sehr interessieren. Habe selbst vor etwa 18 Monaten ca. Eur 17.000,-- für solch ein Investment aufgewendet. Ergebnis bisher: viel Papierkram, sporadische Infos von Amtex, daß Salzwasser statt Erdöl aus der Erde komme und 0 % Rendite. Prognostizierte Rendite ca. 20 % / Jahr?! Na ja, auch unter Berücksichtigung einer gewissen Vorlaufzeit bei solchen Projekten, wäre ich mittlerweile schon froh, wenn früher oder später wenigstens das eingesetzte Kapital wieder hereinkommen würde. Nachdem ich auch bei AvW einen Batzen Geld versenkt habe (eigene Schuld, keine Due Dilligence gemacht!)…..

Due Diligence sieht dabei so aus, dass man sich die Quelle vor Ort ansieht und über die Bücher geht, sowie das Management beurteilt - schwierig, aber notwendig.


Neu 2010-07-27:

[7:30] Arrogante Versicherung - die Bilderbuch-Bestägigung: Von Pleite bedrohte Kfz-Versicherer lassen Kunden nicht kündigen

Zwei von der Pleite bedrohte Kfz-Versicherer wollen ihre Kunden nicht kündigen lassen. Ein außerordentliches Kündigungsrecht bestehe nicht, erklären die Versicherer Ineas und Lady Car Online auf ihrer Internetseite, wie der Bund der Versicherten (BdV) mitteilte. Die beiden Versicherer, die selbst womöglich nicht mehr für Schäden ihrer Mitglieder aufkommen können, raten dazu, eine zweite Kasko-Versicherung abzuschließen und damit dann die Kfz-Versicherung teils doppelt zu bezahlen.

Nicht nur vertreibt man so die letzten Kunden. Dieser Artikel zeigt auch, was mit pleite gehenden Schadensversichungen passiert: sie zahlen einfach nicht mehr bei Schäden. Und viele Versicherungen werden noch pleite gehen.

[9:30] Bei Autoversicherungen ist das Problem nicht besonders kritisch, da hier kaum Rücklagen gebildet werden müssen. Kritisch ist es bei allen Arten von Lebensversicherungen, Rentenversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen, die im Versicherungsfall in vielen Jahren und über viele Jahre zahlen müssen. Kann man vermutlich alles abschreiben.

[9:45] Leserzuschrift - wie man rauskommt:

Auto abmelden, dann Endet die Versicherung automatisch. Dann mit neuer Nummer und neuer Versicherung wieder anmelden. Alte Versicherung muss Restbetrag auszahlen. Evt. Auto auf Partner anmelden.

[10:00] Leserzuschrift-DE - Das wird demnächst bei den Lebensversicherungen genauso praktiziert:

Dank Ihrer einmaligen Info-Seite und meine Teilnahme am Eurocrashkurs in Berlin, kann mir das nicht mehr passieren. Lebensversicherung gekündigt, überflüssige Versicherunspolicen gekündigt, alle Forderungen beglichen, Rest in EM angelegt.
Vielen Dank für Ihre wunderbaren Inormationen!

Raus, raus, raus!


Neu 2010-07-26:

[15:30] Leserzuschrift-DE - Antiquitäten/Oldtimer als Wertanlage?

nachdem ich bereits im EM investiert bin wollte ich ein wenig streuen und habe mir aus diesem Grund ein altes Schätzchen zu einem sehr guten Kurs kaufen können ein 1967 Silver Shadow I mit gerademal 35 tkm und einem Gutachten mit 2 Plus. Jetzt wurde mir noch so ein Schätzchen Jaguar MK2 (Zustand ebenfalls 2 +) angeboten, zu einem Preis bei dem ich eigentlich zuschlagen müsste. Wie sehen Sie die Entwicklung solcher Sachwerte in der Zukunft?
Mir gehts es generell um Sachwerte. Die letzten Jahre habe ich mich fast auschlieslich auf Auktionen mit Möbeln etc eingedeckt (hauptsächlich hochwertiger Biedermeier) da es sich mir nie erschloss warum ich viel Geld für aktuelle Möbel ausgeben soll die man in ein paar Jahren nur noch wegwerfen kann. Mein Gedanke war damals alte Möbel im guten Zustand zu kaufen, die man später wieder zu Geld machen kann, wenn man muss. Wie sehen Sie bei solchen Sachwerten die Entwicklung? Lieber doch jetzt davon trennen und weiter in EM gehen?

Solche Sachen sind generell nicht gut als Wertanlage für Krisenzeiten geeignet, da sie in guten Zeiten häufig auf Kredit gekauft werden und da sie real niemand braucht. In Krisenzeiten kann man sie daher zu Spottpreisen einsammeln.

AUS DER WELT DER IDIOTEN: Edle Whiskys und Weine schlagen Gold um Längen

Auch diese Sachen wird es spottbillig geben.


Neu 2010-07-25:

[13:30] Leserkommentar-DE zu junge Menschen mit wenig Geld:

Die Diskussion dreht sich doch um von Niedriglöhnen und Zeitverträgen geplagte Berufsanfänger, also unterer bis "mittlerer Mittelstand". Die Löhne bewegen sich hier in einem Bereich von 900 bis etwa 1300 Euro Netto.
Mit so einem Gehalt ist es nicht möglich, eine Familie- selbst unter Hinzurechnung von Kindergeld und "besserer" Steuerklasse- zu ernähren.
Dies geht nur mittels Aufstockung durch Hartz 4 und Kinderzuschlag.

In der genannten Gesellschaftsschicht sind nahezu alle (Ehe-)Frauen mit (auch sehr kleinen) Kindern berufstätig, mindestens halbtags. Insofern kann ich die in den vorangegangenen Kommentaren fast durchweg negative Beurteilung der Ehefrau im allgemeinen und besonderen nicht nachvollziehen. In meinem Bekannten- und Verwandtenkreis arbeiten überall beide Elternteile, und erst dieses gemeinsame Einkommen ermöglicht überhaupt den Aufbau eines Vermögens. Mit einem Gehalt reicht es nicht einmal fürs nackte Überleben, wenn es keine Sozialleistungen gäbe. Mein Mann und ich sind beide voll berufstätig, Anfang 30 und haben eine Tochter. Alles, was wir besitzen, verdanken wir der Arbeitsleistung des jeweils anderen.

Bis in die 1970er Jahre war es möglich, dass selbst in der Unterschicht eine Person allein eine mehrköpfige Familie ernähren konnte. Allerdings auf niedrigerem materiellen Niveau. Dann kamen:
- die versteckte Inflation bei den Preisen, aber nicht bei den Löhnen
- die immer höheren Steuern und Abgaben auf Arbeit und Konsum
- die immer höheren Konsum-Ansprüche

Kein Wunder, dass immer mehr Leute in den unteren Schichten auf das Arbeiten verzichten und sich vom Staat erhalten lassen. Dort gibt es Geld "bedarfsorientiert".


Neu 2010-07-24:

[10:00] Leserzuschrift-DE - Was macht der junge Mensch mit wenig Geld?

immer wieder verfolge ich mit Interesse die Veröffentlichungen und Kommentare auf Ihrer Website "hartgeld.com" und kann natürlich verstehen, dass dabei jene im Mittelpunkt stehen müssen, die tatsächlich etwas zu verlieren haben (nämlich ihr Geld, und davon am besten recht viel).
Schließlich geht es dort ja eben nicht um "kein Geld", sondern um gute und sinnvolle Wege zur Rettung vorhandener Ersparnisse und zur Absicherung für die Zeit einer großen Katastrophe, und selbstverständlich muss sich ihr guter Rat in erster Linie an die Leute richten, welche tatsächlich von ihm profitieren können (wovon Sie als Betreiber der o.g. Webseite wiederum selbst profitieren, jedenfalls sollten Sie das tun).
Dass Ihre Vorschläge i.A. gut und richtig sind, steht in meinen Augen außer Frage.

Nun aber zum eigentlichen Grund meiner Mail, den die Überschrift bereits andeutet und der u.U. weitaus größere Teile der Bevölkerung betrifft:

Was macht jener junge Mensch in den nächsten Monaten bzw. Jahren, der eben keine nennenswerten Ersparnisse hat und auch gar nicht haben kann?

Wenn ich mich an meine früheren Jahre erinnere, bzw. noch heute im Bekanntenkreis umschaue, sehen bei vielen jungen/jüngeren Menschen die Lebensumstände schon ganz ohne jeden Konsumwahn in etwa folgendermaßen aus:

- Elternhaus mit geringem Einkommen und ohne Rücklagen, ggf. verschuldet; die Kinder haben also nichts zu erwarten
- oder Elternhaus mit durchschnittlichem Einkommen, jedoch nur sehr geringen Rücklagen (u.U verschuldet -> "Haus"); den Kindern wird ggf. teilweise Ausbildung oder Studium finanziert

- nach abgeschlossener Ausbildung etliche Jahre Arbeit bei eher geringer Bezahlung, daher kaum Möglichkeit zum Sparen
- oder Studium nach Ausbildung/Schule, wofür das Geld gleich säckeweise zum Teufel geht; bei o.g. Ausgangslage meistens BaföG-Empfänger und Nebenjobber

- nach abgeschlossenem Studium meistens deutlich verschuldet
- in den ersten Jahren als Akademiker häufig nur mittelmäßig bezahlte Arbeit, wovon in erster Linie Ausbildungsschulden zurückgezahlt werden -> immer noch kaum eine Chance, etwas zu sparen oder gar anzulegen

- für beide Fälle in den folgenden 2-8 Jahren(Ausbildung oder Akademiker):
- typische Sparer-Kleinbeträge, z.B. über vermögenswirksame Leistungen oder vergleichbare Depots, vielleicht auch Lebensversicherungen, sind nicht jederzeit bzw. nicht ohne herbe Verluste verfügbar und nach den letzten 2 Jahren oft bereits mit Verlusten behaftet, dieses Geld wäre spätestens beim Crash also futsch
- oftmals kleine Kredite unter 10.000 €, um sich den einen oder anderen Wunsch zu erfüllen oder ganz einfach nötige Arbeitsmittel und Weiterbildungen zu finanzieren
- dummerweise manchmal Ehefrauen und Kinder -> u.U. unfassbar teure Scheidungen und ordentliche Unterhaltszahlungen, falls o.g. junger Mensch eben keine Frau ist
- manchmal größere Kredite bis 20.000 oder gar 50.000 € zwecks "Existenzgründung", jedoch anschließend in den ersten 2-3 Jahren meistens keine nennenswerten Gewinne

Um es kurz zu machen:
Ein sehr großer Teil der zumindest halbwegs intelligenten Menschen zwischen 20 und 35 Jahren aus durchschnittlichem Elternhaus steht praktisch ohne Rücklagen/Ersparnisse da, rechnerisch oftmals sogar völlig ohne Geld oder mit "negativem Vermögen" und fast immer ohne das, was so gern als "Eigentum" bezeichnet wird.
Nur ein kleinerer Teil davon ist durch hemmungslose Prasserei/Konsumwahn oder Gier in diese Lage gekommen, die sich in den meisten Fällen kaum vermeiden ließ.
Ebenfalls nur ein geringer Teil davon besitzt Fähigkeiten, die sich in einer handfesten Krise auszahlen könnten, sprich: etwas mit Nahrung oder zumindest Handwerk zu tun haben.
Schaut man eine "halbe Schicht tiefer", ist die Lage meistens ganz ähnlich, wenn auch aus anderen Gründen.

Was würden Sie diesen Leuten raten?
Ich meine: Wirklich raten, anstatt sie zu verfluchen oder zu verhöhnen, wie es anderenorts häufig geschieht?

Was macht in den kommenden Monaten und Jahren z.B. der junge Verwaltungsangestellte mit einem derzeitigen Gesamtvermögen von vielleicht 3000-5000 € und einem monatlichen Nettolohn von deutlich unter 2000 €?
Gut, der könnte zumindest einen Teil der Kohle in Silber investieren. Mit Frau und Kind hätte er allerdings in den meisten Fällen überhaupt keine Ersparnisse, mit Glück aber auch keine Schulden.

Was macht der junge Akademiker, bei dem vielleicht nur wenige hundert Kröten auf einem Konto lagern, während der sichere Job noch nicht gefunden ist und etliche tausend € BaföG auf ihre Rückzahlung warten?

Was macht der ganz normale Angestellte um die 30, der, Schulden gegen Ersparnisse aufgerechnet, oftmals auch nur ein bis zwei Monatslöhne übrig hat, wenn überhaupt?

Das betrifft ja dummerweise doch nennenswerte Teile der Bevölkerung (so auch mich selbst) und ich bin gespannt auf Ihre Antwort - obwohl Sie von dieser überhaupt nichts haben würden

Ich kenne persönlich einen "Jung-Millionär" (wenn er das liest, wird er grinsen), der hat gerade mit 25 Jahren seine 1. Euro-Million gemacht. Gratulation, das schaffen nur sehr wenige Leute und dann erst ab 50. Wie hat er das gemacht:
- er hat nicht studiert, dafür mit 16 Jahren bereits als Investor/Trader begonnen und damit viel Geld verdient
- vor einigen Jahren hat er seine Firma gegründet, er war nie Lohnsklave
- er "genehmigt" sich unter €1000/mo "Gehalt" aus seiner GmbH, viele Sachen kann er auf die Firma schreiben, Handy, etc.
- er hat nicht einmal ein Auto, genemigt sich natürlich keine teuren Häuser, Frauen, Scheidungen

Was machen die oben berschriebenen Leute falsch:
- Sie müssen unbedingt studieren, was viele Jahre dauert und verschulden sich dabei oft
- Sie zahlen als Angestellte die höchsten Steuern und verprassen dann alles, wobei sie wieder Steuern zahlen
- Sie leisten sich Paläste, teure Frauen, noch teurere Scheidungen, etc.
- Für ihre Schulden zahlen sie ständig Zinsen, die aus ihrem Nachsteuer-Einkommen kommen müssen
- Sie können ganz einfach mit Geld nicht umgehen, wenn sie an welches kommen, geben sie es aus - wie die Politiker.

Noch Fragen?

PS: einer meiner früheren Bosse hat schon vor 15 Jahren erzählt, dass sein Normalgehalt gerade für die laufenden Kreditzahlungen reicht, "gelebt" hat er von den vielen Überstunden. Als er dann Geschäftsführer wurde, hat er richtig geprasst. Inzwischen wurde er von Siemens "übernommen" und ist dort irgendein Mittelmanager - hat ständig Angst um seinen Job, wegen der Schulden.WE.

[11:00] Leserkommentar-DE dazu:

In der Leserzuschrift heißt es: "Was macht ... der junge Verwaltungsangestellte mit ... einem monatlichen Nettolohn von deutlich unter 2000 €?"
Ich gehe jetzt einfach einmal von 1500 Euro Nettoeinkommen aus und kann dazu nur sagen: Das ist doch für einen jungen Verwaltungsangestellten schon ein nennenswerter Betrag, mit dem man etwas machen kann.

Mein Ratschlag (habe es selbst so gemacht):
1. Kein Auto besitzen, sondern öffentliche Verkehrsmittel benutzen
2. In einer möglichst kleinen und preiswerten Wohnung leben (das reduziert automatisch auch die Nebenkosten, ohne dass man sich einen Kopf über Wärmedämmung usw. machen muss)

Damit hat man die beiden größten Kostenblöcke deutlich reduziert und finanziell Luft. Dass die freien Gelder nicht verprasst, sondern gezielt angelegt werden, versteht sich wohl von selbst. Von nichts kommt nichts.

Was ich mir aber immer gegönnt habe, war eine ordentliche Mittagspause mit einer vernünftigen Mahlzeit statt einem Butterbrot. Das hat der ein oder andere Kollege nicht verstanden ("Du musst aber dick verdienen"), hat also Neid erzeugt. Diese Neider wollten mich aber natürlich nicht verstehen - ein Akademiker ohne eigenen PKW passte wohl nicht in ihr Weltbild.
Ich erinnere mich an einen "Jung-Akademiker", der sich mit seinem 1. Job sofort (also direkt nach dem Studium) einen BMW geleast und eine 80-qm-Neubauwohnung gemietet hat, und das als Single. Wie dumm kann man nur sein?! Der Knabe war natürlich einer von denen, die mein Mittagessen nicht nachvollziehen konnten.

Fazit: Man muss wissen, was man will. Und dann muss man seinen eigenen Weg gehen, auch wenn die "Mitmenschen" über diesen Weg nur den Kopf schütteln.

[14:00] Leserkommentar-CH dazu:

Bin selber erst 20, und sehe die Probleme ebenfalls bei meinen Bekannten.
Was man da machen kann:
- Möglichst laufende Kosten reduzieren, dass heisst: Kein Auto, günstige Wohnung(evt. zurück zu den Eltern), günstigere Krankenkassenversicherung(wenn ihr das in DE auch habt), Andere Versicherungen die nicht benötigt werden kündigen(z.B. Lebensversicherung).
- Nebejob suchen, um etwas mehr Geld für Edelmetalle zu erarbeiten. Die meisten Leute könnten problemlos noch 2-4 Stunden mehr am Tag arbeiten, wenn man die Motivation dazu aufbringt und den Abend nicht vor der Glotze verbringt.
- Wenn man bereits soviel Schulden hat, das man diese nicht in kürzerer Zeit abbezahlen kann, würde ich wenn möglich die Raten senken oder gar nicht mehr bezahlen, da man die Schulden bis zum grossen Crash wahrscheinlich sowieso nicht los wird.
- Keine Neuverschuldungen.
- In Deutschland ist laut (gefälschten?) Statistiken jeder vierter zwischen 20 und 30 shoppingsüchtig. Das shoppen sollte komplett aufhören, man sollte nur noch Dinge kaufen die man zum leben braucht.
- Zuhause ausmisten: in vielen Haushalten staut sich mit der Zeit viel Zeug an(besonders bei Shoppingsüchtigen) welches man gut auf einem Flohmarkt loswerden könnte, und damit Geld reinkommt. Eine Bekannte von mir hatte zum Beispiel 200 Paar Schuhe, sie hat "nur" die 20 wichtigsten behalten, der Rest wurde verkauft. (Verkaufen könnte man auch an Freunde...)
- Essen in Restaurants und Imbissbuden vermeiden, selber kochen ist günstiger und macht auch mehr Spass.
- Das ganze eingesparte Geld investiert man dann in Edelmetalle. Wenn man nur wenig Geld zur Verfügung hat, eher in Silber als in Gold investieren, da Silber sehr wahrscheinlich den grösseren Wertzuwachs haben wird. Ausser man plant bereits zu flüchten.
- Nach dem Wertzuwachs der Edelmetalle könnte man dann seine Schulden schneller loswerden als wenn man garnichts hat.

[14:15] Leserkommentar-DE - Wo junge Menschen investieren sollen:

also was mich immer noch interessiert ist : Wo zum Teufel soll denn ein 30 jähriger Angestellter investieren der montatlich so um die 1500 Euro netto verdient ? Dem nach Abzug von Versicherungen , Auto , Lebenshaltungskosten Frau/Freundin und evtl. Kind gerade noch und auch nur wenn er Glück hat 500 Euro im Monat übrig bleiben . Sollte man in Gold und Silber sein Glück versuchen ??? Oder in Aktien ??? Oder auf Pferde wetten ??? Wie kann ein " kleines Würstchen " alos zu einem strammen Whopper werden??

Wie kann man also am besten die 5oo Euro monatlich investieren, oder sollte man lieber einige Jahre warten und dann ein paar tausend Euro investieren ??

Wartet man zu lange kommt der Haircut... und das angesparte ist wieder weg ...Fragen über Fragen ...

In dieser Zuschrift steht alles, warum es nicht geht:
- Lohnsklave mit den höchsten Steuern: 50% Steuer
- Viele Ausgaben für Versicherungen, Frau(en), Kinder, Auto, etc. - nochmals mit 19/20% Mwst belastet
- Den "finanziellen Erfolg" sucht er im Glücksspiel

Also, der Weg kann nur sein: Einnahmen mit möglichst wenig Steuern lukrieren, weniger ausgeben. Die ganze Website hartgeld.com handelt davon - Investor-Ausbildung. Nicht vergessen: dem "normalen Angestellten" lässt man nur so viel Geld, dass er davon leben kann. Falls er mehr hat, zieht es ihm der Konsum aus der Tasche. Er wird daher nie zu etwas kommen.

[14:30] Leserzuschrift-CH - die Leute können nicht sparen:

Ich persönlich bin 24 Jahre alt, arbeite (Lohnsklave) seit ich 16 Jahre bin und lebe sparsam. Nebenbei studiere ich noch (Systemsklave).
Bin aber 5-stellig in EM, weiss dank Herr Eichelburg was auf uns zu kommen wird und werde weiterhin in EM investieren.

Das Problem der jungen Erwachsenen von heute ist, dass sie nicht mehr fähig sind zu sparen. (Sparen = Investieren zu einem späteren Zeitpunkt.) Mein Umfeld, gleichaltrig, fährt grundsätzlich Autos ab 20'000, bis hin zu 50'000 Euro (geleast natürlich). Das Bankkonto weist dabei maximal einen 4-stelligen Betrag aus und dies bei einem Lohn von mind. 3000 Euro bis zu 6000 Euro. Wie gesagt, dass Problem ist, dass JETZT konsumiert werden muss. Ich will JETZT etwas haben und nicht erst in zwei Jahren ist die Mentalität.

Was Herr Eichelburg in seinem Beitrag sagt stimmt grundsätzlich alles, nur:

Was machen die oben berschriebenen Leute falsch:
- "Sie müssen unbedingt studieren, was viele Jahre dauert und verschulden sich dabei oft"

Studieren "muss" man heute beinahe, weil es das System so will. Willst Du als sogenannter Lohnsklave etwas erreichen, ist dies der erste Schritt. Wenn Du dich um eine Stelle bewirbst wo sich 70 andere auch bewerben, 60 davon haben studiert, da haben die restlichen 10 NULL Chance! Ganz einfach!

Habe dies auch erkannt und studiere deshalb nebenbei. Will aber möglichst schnell aus der Lohnsklaverei heraus und mir selbst etwas aufbauen, bzw habe die ersten Schritte sind schon eingeleitet nebenbei.

Wer "muss" wirklich studieren? der höhere Lohnsklave, der "Karriere" machen möchte. Nur, das ist ein veraltetes Modell, da es heute schon zu viele Akademiker gibt. Und in Zukunft unendlich zu viele. Leute brecht aus diesem "rat race" (Copyright Robert Kiyosaki) endlich aus - denkt um.

[14:45] Leserkommentar-DE - Was sollen junge Leute machen?

Es ist ganz einfach und doch so schwer: Sich dem allgemeinen Status- und Konsumwahn verweigern und entweder als Unternehmer,
zur Not auch als Angestellter das freie Kapital (egal wie wenig oder viel) investieren.
Wer überhaupt kein freies Kapital hat, macht etwas falsch! (Selbst ein Hartzer kann zumindest kleine Rücklagen bilden, wenn er es will. Es geht
Und ich kenne Beispiele dafür)
Vier Dinge sind notwendig:

Intelligenz im Sinne von “das System durchschauen wollen”
Aufmerksamkeit im Sinne von “was brauche ich und wie kriege ist es am günstigsten”
Eigenverantwortung im Sinne von “sich selbst um seine Angelegenheiten kümmern und nie nach Schuldigen ausser einem selbst suchen”
Charakterstärke im Sinne von “gegen den Strom schwimmen können” (“Auf den einfachen Wegen sieht man nur die Schwachen”)

Es kann schon sein, dass einem sein wohlvertrautes Umfeld dadurch fremd wird. Aber wer kein Opfer bringen will, erreicht gar nichts.
Junge Leute glauben immer noch an das System (jedenfalls 99% aller Akademiker) und das die Verhältnisse sich wieder bessern.
Sie jammern über den brutalen Arbeitsmarkt, weil sie das System nicht kapieren.
Was wir erleben, ist die Endphase eines globalen Monopoly, in der die Unternehmen immer weniger und immer bessere
Arbeitskräfte suchen. Das ist einfach nur die Logik des Marktes, genauso wie die gleichzeitig steigenden Preise.
Um den Markt zu ändern, müßte man ihn befreien. Dazu müßte man das System ändern, das aber wie gesagt nicht verstanden wird.
Und noch ein kleiner Typ Tip für den Heiratsmarkt bei jungen Leuten: Immer an die Due Diligence denken und sich vor allem den künftigen Schwiegervater
genau anschauen: Alle Fehler, die der macht, wird seine Tochter bei einem selbst einfordern. Garantiert, ich spreche da aus Erfahrung.
Auch für der Partnerwahl gilt: Nie etwas überteuertes kaufen oder etwas, was man nicht versteht.

Ja, das ist es: Status- und Konsumwahn. Wird mit dem Staatsbankrott und der tiefen Depressionn ohnehin bald enden

[14:45] Leserzuschrift-DE - Was macht der junge Mensch mit wenig Geld?

Ich habe derzeit gerade mal knapp über 1100 Euro netto (bei einer Mietbelastung von ca. 450 Euro mit allen Nebenkosten inklusive Internet Telefon). Davon abgesehen, dass ich auf der Suche nach einer günstigeren Wohnung bin (auf die Schnelle nicht so leicht zu finden in Hamburg), gönne ich mir trotz allem jeden Monat was, und zwar:

25 Unzen Silber, in Form von Bullionmünzen.

Und manchmal reicht's sogar noch für ein paar Silberzehner extra.

Wenn ich da das Geweine von Leuten mit knapp unter 2000 Euro netto höre, lache ich mich tot, echt. Ich hoffe, dass spätestens nach dem Ende meiner Fortbildung (Technikerabendschule neben einem Vollzeitjob), das Silber eine gute Basis für entweder den Schritt in die Selbstständigkeit oder zumindest einen akkzeptablen Lohnsklavenjob gewährleisten wird.

Die Leute sind anscheinend komplett unfähig zu sparen, mir jedenfalls wäre bei 2000 Euro netto monatlich eine Ergänzungsunze Gold wichtiger als jeglicher Konsum.

Was mich ärgert, ist, dass ich hartgeld.com erst relativ spät entdeckt habe und daher nur geringe Mengen Edelmetall horten konnte.

Aus meiner eigenen, früheren Angestelltenzeit: da gab es 2 Arten von Lohnsklaven: die Konsum-Lohnsklaven, die immer nur schauten, was sie am Monatsende zum Konsum ausgezahlt bekamen. Dann die Status-Lohnsklaven, diese schauten das Bruttogehalt an und verglichen es mit den Kollegen (bin ich mehr "wert"?). Aber die ganz andere Welt, die des Investors kannten beide Gruppen nicht.WE.

Nachdem diese Lohnsklaven-Typen nichts anderen kennen, werden sie mit allen Mitteln um die immer weniger werdenden Jobs kämpfen. Daher ist es besser, dort aus zubrechen und lieber eine eigene Firma aufzumachen - oder Investor zu werden. Wenn es geht, sollte man die nötigen Kenntnisse vor der echt harten Krise erwerben.

[18:30] Leserzuschrift-DE - Was macht der junge Mensch mit wenig Geld?

Nachdem unsere mit meinem Vater gemeinsame Firma pleite gegangen ist, bekommen wir, Ich 33, meine Frau 22, Hartz IV: pro Person 323,- + Kind 215 + Wohnung 483,- bezahlt + 300,- an Elterngeld (das wir wahrscheinlich nunmehr als letzte bekommen). Seit Mai, seit dem wir hartgeld.com kennenlernen durften, geht das ganze Elterngeld plus monatlich für 1 Tube Silber-„Philharmoniker“. Hoffentlich wird es uns dabei behilflich, aus dieser Abhängigkeit wieder rauszukommen. Wird jedenfalls große Hilfe für Krisenzeiten. Im Moment lese ich nach Ihrer Empfehlung „The Coming Collapse of the Dollar and how to Profit From It“ von James Turk und John Rubino. Es ist ja wirklich ein Augenöffner, was den Goldstandard u.ä. betrifft. Wir bereiten uns nunmehr vor, Investoren zu werden. Danke an Herrn Eichelburg!

[18:30] Leserkommentar-DE - Arme 25-30 jährige:

die dramatische Frage, was denn die armen, noch unvermögenden (auf was auch immer sich unvermögend bezieht...) 25-30 jährigen tun sollen, ist eine typisch dekadente Vollkaskofrage.

Die Antwort ist, wie so oft, verblüffend einfach:
Die 25-30 jährigen sind so jung, dass sie noch 40 Jahre Zeit haben, sich unter den zu erwartenden Verhältnissen durchzusetzen und etwas aufzubauen.
Die können ganz einfach nochmal neu anfangen, im Gegensatz zu 55-60 jährigen, denen womöglich noch das gesamte Ersparte vernichtet wird, wenn sie nicht konsequent handeln.

Und wenn sie es nicht können, dann sind sie dekadenter Ausschuss. Mit den heute üblichen Studiengängen, die einfach nur nach dem Motto Akademiker um jeden Preis, und wenn wir uns Fachrichtungen erdichten, die keiner braucht, kommt man halt nicht weiter. Außer in Partei- und Staatsdienstkreisen.

Die Autogegner unter denen sind im Übrigen ähnlich einfalls- und hilflos:
Wer selber mal Hand anlegt und gescheit "investiert", der fährt mit Gebrauchtwagen für mittlere, vierstellige Summen problemlos 10 Jahre und mehr, gerne auch Oberklasse Marke "Rentnerstolz".

Genau: die Jungen haben nicht viel zu verlieren und können wieder etwas aufbauen.

[18:30] Leserzuschrift-DE - Frage zu jungen Leuten:

Wie kann ein 16 jähriger Junge Investor werden? Mein Enkelsohn fragt mich jedesmal ,wenn er mich besucht was wohl einmal aus ihm wird. Können Sie mir helfen ihn da zu beraten.

Indem man sich einfach früh beginnt, sich mit den Finanzmärkten zu beschäftigen und sein Geld hineinsteckt - und vermehrt. Wie man oben sieht, war es ertragreich. Aber nicht viele Leute sind dazu geeignet. Es gibt einige Menschen, bei denen fliesst das Geld "natürlich" zu, bei der Masse fliesst es ab.

[18:30] Leserzuschrift-DE - Investment und junge Menschen:

habe genau das bei meinem Sohn erlebt. Eigene Wohnung umsonst, Stütze von mir, Stütze von seiner Mutter (meiner Ex), Lehrlingsgehalt und später Nebenjob. Ich habe ihm vorgerechnet, dass er, wenn er diesen Status selbst verdienen wollte, ein Einkommen von ca. 1500,- € erzielen müsste. Ich habe ihm dann vorgerechnet, dass er jeden Monat soundsoviel sparen könnte. Dies hätte gereicht, um nach einem Jahr 4 Wochen Karibik-Urlaub zu konsumieren.

Er hat unheimlich lange benötigt, um das zu kapieren.
Ich hatte versucht, ihn dahingehend zu bewegen, ein Teil seines Geldes in EM zu investieren. No Chance. Aus heutiger Sicht hätte er sein bisheriges Kapital locker verdoppelt.
Aus 10 mach 20 K, und das während der Lehrzeit.

Einen Investor-Status hat er bis heute nicht erlangt. Es geht um Konsum, dicke Autos, Schickimicki. Mittlerweile glaube ich, dass es eine Einstellungssache ist. Auch ich kenne Youngster mit einem Millionen-Umsatz in der eigenen Firma. Es geht also!!!

Hier ist so ein Fall, wo das Geld von selbst abfliesst.

[18:30] Leserkommentar-MX : was tun von 15-30:

Praktische tipps:

1. Von 16 – 26 verplempern die meisten ewig zeit (abitur, studium, bundes/landeswehr, zivildienst)

2. Mit 16 raus aus der Schule, in den Beruf (Berufsausbildung, eine Segnung in Deutschland, gibts so sonst kaum auf der Welt), anschliessend kann Berufsbegleitend studiert werden, die Betriebe suchen Haenderingend nach guten Auszubildenden, weil alle glauben in den College-Industrial-Complex einsteigen zu muessen

3. In diesen jahren sollte man einen kapitalstock aufbauen (mind. 20 % vom Netto sparen, auch wenns hart ist)

4. Auto erst ab 3500 netto (idealerweise aus unternehmer. Taetigkeit), dabei nie mehr als 2 monatsgehaelter zum kauf ausgeben, auf niedrigen Unterhalt (wertverlust) achten, wenig zu privatzwecken fahren

5. In Grossstaedten auf auto verzichten

6. Auf Ehefrau (tw. auch Freundin verzichten) – rationell denken: Wenn Frau nicht ABSOLUT bei niedrigen Kosten mitzieht, schleift man „bei aller Liebe“ in den ersten 10 Jahren einen Bremsklotz durch die Gegend – gilt Vis a Vis auch geschlechtsverkehrt

7. Weitere Ueberlegung dazu: Frauen suchen Sicherheit, bei Krisen ist der Tisch mit beduerftigen (ohne EM aber mit Konsumkrempel im Schrank) reichlich gedeckt, warum also jetzt Zeit und Energie verschwenden? (Feministinnen usw. Moegen mir Verzeihen, die Evolution kann man nicht umkehren, auch nicht mit Gender-Mainstreaming)

8. Bloss keine Spielereien mit Aktien in diesen Jahren, wenn man nicht Profi ist und sich 24 h/Tag damit beschaeftigen kann (ein Fehler, der mich viel gekostet hat)

9. Eigenes Business/Geschaeft aufbauen (ist der Handel noch so klein, bringt er mehr als Arbeit ein)

10. Raus aus allen Versicherungen (in D ohne Krankenversicherung Sachlage pruefen, habe jahrelang ohne existiert, eine wahre Wohltat, lebe nun im Ausland und werde mich hueten solchen Truppen die Palaeste zu finanzieren)

11. Alles auf Prepaid umstellen (vor allem Handy, man glaubt kaum wie weit man mit 15 EUR simyo-Guthaben kommt) => nebeneffekt: Keine Rechnungen mehr im BRiefkasten

12. Fernseher aus dem Fenster werfen, Antennenkabel durchschneiden, Buecher lesen

Gute Ideen, aber die Leute wollen alles sofort haben, ohne an die Folgekosten zu denken.


Neu 2010-07-22:

[20:30] Der Schrecken der Tourismus-Monokultur: Urlaubseindrücke aus Griechenland

Habe noch jede Menge weiterer geschlossener Hotels gesehen, dieses hier war am beeindruckendsten. Es gibt klarerweise keine Empfehlung von mir, sich eines davon zu kaufen. Damit wird man noch Jahre warten können/müssen.

Was geschah mit dem zweiten bestreikten Hotel?
Dieses hat 2010 aufgesperrt und meiner Familie und mir einen angenehmen Urlaub beschert. Das Personal ist phasenweise mit betretenen Gesichtern herumgelaufen und man munkelt, dass auch heuer die Gehälter nur teilweise fließen. Ein Gerücht besagt, dass die Angestellten im Monat nur€ 300 erhalten. Ob dieses zutrifft und wie man davon leben kann, soll man mich besser nicht fragen.

Die Mitarbeiteranzahl wurde heuer reduziert und man versucht, das Beste aus der Situation zu machen und man macht gute Miene zum bösen Spiel. Heuer wird das Hotelpersonal nicht mehr streiken, denn wer will schon seinen Job verlieren, wenn es genügend fachkundiges, arbeitsloses Personal gibt, das auf einen Job wartet? Der Ausdruck „Lohnsklave“ ist mir während des Urlaubs mehrmals durch den Kopf gegangen und zeigt, wie abhängig die Mitarbeiter sind.
Es war auch interessant zu beobachten, wie die Mitarbeiter den Eigentümer der Anlage hofieren, obwohl er ihnen kaum etwas bezahlt. Das macht eben eine Abhängigkeit aus.

Wenn der wirtschaftliche Abschwung in Europa so richtig losgeht und die Konsumenten anfangen, bei den diskretionären Ausgaben (wie eben Urlaub) zu sparen, dann wird es auch in den anderen Urlaubsländern, Schritt für Schritt so ablaufen wie in Griechenland und es wird in vielen Urlaubsregionen weltweit nicht mehr lustig sein zu arbeiten, oder dort seinen Urlaub zu verbringen.

Wenn Sie Unternehmer im Tourismusbereich sind, überlegen Sie, ob es nicht gescheiter wäre das Unternehmen zu verkaufen, oder zumindest die Kredite wegzubekommen und sich neue Investitionen gründlich zu überlegen. (in D und Ö wird weiterhin kräftig in neue Hotels investiert und ich frage mich, wo die das ganze Geld hernehmen; die Banken werden doch nicht soooo dumm sein)

Was der Autor in Griechenland gesehen hat, war nur ein Vorgeschmack, auf das was kommt. Die Einbrüche waren bisher nur "leicht", werden aber richtig brutal werden, wenn die Staatsbankrotte reihenweise kommen. Dann kippt in solche Regionen alles, da alle vom Tourismus gelebt haben. Für mehrere Jahrzehnte wird der Tourismus grösstenteils tot sein.

Das gilt auch für Regionen in Österreich, die die selbe Monokultur haben. Weg mit den Hotels, weg mit den Krediten. Weg mit dem Prestige, Hotelbesitzer zu sein.
 

[12:30] Gefressen von der Inflation: Spareinlagen verlieren real an Wert

Niedrige Zinsen für Sparguthaben und steigende Inflation entmutigen die Sparer. Die Sparquote sinkt, obendrein wird Vermögen umgeschichtet.

Die Zinsen auf täglich fällige Spareinlagen müssten bei den derzeitigen realen Preissteigerungen von 7..8% pro Jahr und der 25% Steuer über 10% liegen. Für längerfristige Anlagen natürlich höher --> Systemtod.

[14:30] Leserkommentar-DE - Inflation und Banker:

Hab mich von ner kleinen Wohnung getrennt und bekam das Geld auf mein Konto überwiesen. Ich gleich zur Bank, da kam schon der erste Primat auf mich zugerannt: Ich hab gesehen auf Ihr Privatkonto kam ne grössere Summe, ich hätte da was für Sie...Bla bla bla, ist n bisschen Risiko dabei aber da können Sie dafür mit 5 % rechnen. Ich: das ist mir zu riskant. Banker: Dann gehn Sie auf Nummer Sicher und machen Tagesgeld, gibt 2 %. Ich: Dann leg ich drauf bei allem gerechnet kommen wir auf ne Inflation auf 10% dann leg ich drauf. Ich nehm die Kohle und kauf wie die letzten 3 Jahre Silber und Gold. Banker:(jetzt kommts)Aber für das Metall haben Sie die letzten 3 Jahren keinen Euro Zinsen erwirtschaftet ! Ich: Sie sind der HELLSTE VON OSRAM, dafür ist das Zeug heute 40 % mehr Wert. Stellen Sie sich so ein Geschwafel von sogenannten Beratern vor. Hätte er nur eine Hirnzelle besessen, hätte er mir n Goldfonds oder ähnliches versucht zu verkaufen, selbst dazu war er zu dumm. Also hab ich mir wieder anonym bei nem Händler Silberunzen und Krügerränder gekauft, wie immer. Die Leute wissen, die BÄNKER VERKAUFEN NACH VORGABEN UND NACH HÖHE DER PROVISIONEN und trotzdem lassen sich die Schafe jeden Blödsinn andrehen. Und wenn man davon ausgeht, dass 95% der Anleger Schafe sind, machen die Banken von ihrer Seite aus alles richtig.

Hahaha!


Neu 2010-07-21:

[12:30] Wie Journalisten-Lohnsklaven bei Format die Investition in Agrarflächen und Wald sehen: Immobilien Teil 2: Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft Grund und Boden

Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kauft sich Grund und Boden. Die Rendite ist eher bescheiden, aber für viele Investoren ohnehin zweitrangig. Wichtiger sind Nebenaspekte wie ein Jagdrecht oder der eigene Wein.

Von Währungsreform oder Importbehinderungen noch nie etwas gehört. Dafür vom High Life: Jagd, Wein & co. Auch die grün-linke Toskanafraktion kommt zu Wort. Dass solche Investments Währungsreform und Hyperinflation überleben sollen, keine Spur. Zum Schluss etwas Realitätssinn:

Übrigens: Wer gerade überlegt, eine Dachgeschoßwohnung in Toplage um drei bis vier Millionen Euro zu kaufen, sollte noch einmal überlegen. Angerer: „Für diesen Preis bekommen Sie bei mir schon unheimlich viel Wald. Die Rendite ist mit ein bis zwei Prozent dieselbe.“

Solche Wohnungen sind durch billigen Kredit immer noch total überteuert. Agrarflächen und Wald immer noch recht billig - wenn man sie bekommt.

Leserkommentar-AT:
Wichtiger Hinweis: Alle Immobilien müssen bewirtschaftet (oder zumindest bewacht) werden. (Das gilt umso
mehr in den kommenden stürmischen Zeiten.) Entweder durch den Besitzer selbst, durch einen Pächter oder (zuverlässige!)
Angestellte (Förster, Arbeiter) ....
==> Das sollte unbedingt VOR dem Kauf bedacht werden. Gold und Silber sind da natürlich wesentlich (pflegeleichter) ...

[17:15] Leserzuschrift - Agrarflächen:

VIELEN DANK FÜR IRHE TOLLE ARBEIT DIE SIE LEISTEN, ALS AGRARINVESTOR MÖCHTE ICH IHNEN EINEN KURZEN BEITRAG ZUKOMMEN LASSEN! Vielleicht ein Leidfaden für zukünftige Woodlords!

Agrarflächen über 100 Hektar sind eher für Profis!

Ich sehe im Grund u. Boden derzeit nicht wirklich den idealen Zeitpunkt um Einzusteigen – auch diese Sachwerte haben sich in den letzten Jahren nach oben entwickelt. Vor allem sehe ich für Laien und das sind die Meisten, auch wenn Sie Geld haben u. investieren wollen, sollten Sie die Finger davon lassen – weil Sie dabei sicherlich viel von Ihrem Vermögen verlieren werden. Kurze Bewertungsregeln: Jagdverpachtungen u. Preisgestaltungen der Pacht unterliegt den kapitalistischen Wohlstand und der Nachfrage nach Prestige! In Krisenzeiten kann man als Pächter auf eine Jagd verzichten. Weiters treten in den letzten Jahrzehnten mehr Krankheitssymptome bei Wäldern auf, deshalb sind regelmäßige Kontrolle bei den Beständen erforderlich. Umtriebszeiten von 80 Jahren bis 140 Jahren entscheidend bei der Liegenschaftsbewertung, sowie Wasserstellen u. Bäche im Revier! Wegerschließungen im Forst ob ausgebaut bzw. vorhanden. Der Käufer (ich spreche nicht v. Investor) sollte auf den derzeitigen Waldbewuchs schauen ob der Preis überhaupt gerechtfertigt ist. Die meisten Anlagen verfügen über eine schlechte Holzbevorratung (aus steuerlichen Gründen beim Verkauf meisten ausgedünnt). Dadurch extreme Windwurfgefahr bei diesen Agrarobjekten!
Die zukünftigen Woodlandlords werden Ihren Gewinn vom Holzverkauf für die Fremdfirmen aufwenden müssen die die Anlage betreuen! Von den steuerlichen Auflagen in Zukunft wie Anhebung der Grundsteuer – höherer Einheitswert – teure Krankenkassenbeiträge – Vermögenssteuer usw. ….! Dem Gegenüber stehen sehr geringe Einnahmen da die Vorbesitzer den zu erwirtschaftenden Cash bereits geholt haben, indem die Anlage zu 50 % durchforstet wurde. Der neue Käufer hat die Aufgabe bzw. die Verpflichtung die Anlage für die nächsten 40 bis 80 Jahre zu pflegen, damit der Forst wieder an Wert zulegt – darin liegt der zu verstehende Wertzuwachs eines Forstes.
Viel Spaß, als Investor gehe ich lieber im Wald spazieren u. denke mir - gut das der Forst unter diesen Umständen nicht mir gehört!

Gold und Silber sind einfacher im Handling.
 

[6:30] Leserzuschrift-DE - Ausstieg aus Versorgungswerk:

Nun, ich kann auch ein leidiges Lied von der tollen Pflichtmitgliedschaft im Versorgungswerk singen, wahrlich kein schönes.

Manche Berufsgruppen wie z.B. rechtsberatende Berufe müssen zwingend der Kammer angehören, um überhaupt Ihren Beruf "ausüben zu dürfen". Ohne Kammerzulassung bekommen Sie keine Berufs- haftpflicht und ohne dieser wiederum keine "Zulassung".

Wenn man nun eine GmbH gründet, so zahlt man zunächst 2*den Kammerbeitrag, nämlich für die be- ratende Person als solches und dann nochmals für die GmbH, weil's so schön ist.

Aber der dicke Brocken kommt nun:

Die Einkünfte sind - dank gewerblicher Kapitalgesellschaft - ab dem ersten Euro nun gewerbesteuer- pflichtig. Sicher, man wird sich selbst ein Gehalt zahlen und damit diese Steuer mindern, aber wer das Theater mit den verdeckten Gewinnausschüttungen ( Stichwort: angemessenes Gehalt ) und dem
Finanzamt - ein ewiger Streitpunkt - schonmal mitgemacht hat, der hat die Schnauze mit solchen "Spielchen" voll.

Daneben sind die Steuerberatungskosten für eine GmbH im Gegensatz zu einer "kleinen Gewinnermittlung ( EÜR ) doch schon recht wesentlich höher.

Also selbst wenn nun eine Befreiung aus der "Versorgungssklaverei" ( neues Wort ..;-) ) möglich wäre, so wandern diese Beträge nun in die Kassen der Gemeinden/Städte und der Steuerberater, also wieder nichts übrig für EM.

Ach, und noch eins: Kapitalgesellschaften werden viel öfter und intensiver geprüft als Freiberufler mit einer EÜR. Daraus resultiert:
° weitere Steuerberatungskosten bei einer Betriebsprüfung ° ggf. höhere Steuerbelastung durch "öftere" Prüfungsfeststellungen ° mehr eigener Zeitaufwand, der nicht "produktiv" genutzt werden kann

Für die meisten Freiberufler rentiert sich eine GmbH aus einem ganz anderen Grund nicht: weil sie alles Einkommen gleich verbrauchen. Dann zahlen sie noch einmal Steuer - beim Herausnehmen.

Ich selbst betreibt 2 Firmen: eine Einzelfirma für Seminare, etc. und aus Sicherheitsgründen eine GmbH für die Website. Bei der monatlichen Buchhaltung für die Umsatzsteuer ist fast kein Unterschied. Der Jahresabschluss kostet bei der Einzelfirma etwa €1000, bei der GmbH ca. €2000. Man kann sich damit die (Steuer-) Vorteile beider Gesellschaftsformen kombinieren.WE.


Neu 2010-07-20:

[16:00] Leserzuschrift-DE - Ausstieg aus Versorgungswerken:

Beiträge von Versorgungswerken der Ärzte/ Architekten usw. erhält man nur dann zurück, wenn man aus Diesen lebend ! ausscheidet.
Ansonst hilft nur auf die die Pension warten !
Danach erhält man die miese Verzinsung seines eigenen angesparten Kapitals monatlich als Pension ausgezahlt.
Für Frauen wichtig: Versorgungswerke haben keine rentenerhöhende Anrechnung von Kindererziehungszeiten ! Das sagt einem auch keiner !

Für Architekten ist es einfach, tretet aus der Architektenkammer aus und gründet eine GmbH.
Dann könnt Ihr aus dem Versorgungswerk austreten und leider nur eure selbst gezahlten Beiträge unverzinst zurückfordern.
Das Kapital könnt Ihr viel besser anlegen und im Todesfall ja vererben. (in Silberzehnern sogar anonym)
Lediglich bei mehreren kleinen Kindern und Ehefrau sollte man die Hinterbliebenenversorgung gesondert prüfen.

Die GmbH hat auch zusätzlich den Vorteil der Haftungsbeschränkung z.B. für Bauleitung.
Die Bauvorlageberechtigung hat jeder Statiker, den Ihr ja sowieso braucht, da Ihr keine Statiken rechnen dürft.

Traut euch, der Laie versteht sowieso nicht das man Architektur studiert hat, aber (mangels Kammermitgliedschaft) kein Architekt ist.

Was in diesen Versorgungswerken drinnen ist, ist Papier und damit verloren.
 

[15:45] Leserfrage-DE - Schiffs-Investments:

mit Ihren wichtigsten Standpunkten stimme ich völlig überein (raus aus Papierwerten und -versprechungen, rein in Handfestes wie Edelmetalle, Immobilien (wenn überhaupt) dann schuldenfrei).
Nun hat sich in der Sparte der Schiffsbeteiligungen in den letzten 2 Jahren einiges getan: Viele Kredite konnten wegen einbrechender Charterraten nicht bedient werden, so dass viele Schiffe zu lächerlich geringen Preisen verkauft werden mussten. Nun stellt sich die Frage, ob eine Investition in solche SEHR günstig eingekaufte, qualitativ hochwertige Schiffe lohnen kann, sofern nur eine geringe oder gar keine Restverschuldung existiert? Immerhin stellt ein solides Schiffsinvest eine überlegenswerte Sachanlage dar. Oder würden Sie eher warten, bis ggf. die großen Einbrüche vorbei sind (Währungscrash, Währungsreform, ggf. Überschwappen des Chaos auf die Realwirtschaft) und ggf. dann erst SPÄT einzelne Goldeinheiten in solche Schiffe investieren?
Danke für Ihre Einschätzung!

Damit ist wohl ein Schifffsfond gemeint. Die wirkliche, weltweite Depression haben wir noch gar nicht gesehen. Wenn diese kommt, gehen die meisten dieser Fonds pleite und es gibt Nachschusspflicht! Finger weg.

[16:00] Leserkommentar zu Schiffsfonds:

als Kommanditist haftet man i.d.R. nicht mit seinem Privatvermögen, so dass im schlimmsten Fall nur die Einlagen verloren gehen.
Aber sonst haben Sie natürlich Recht, dass bei Schifffonds der wirkliche Tiefpunkt noch nicht erreicht ist.
Die gesamte Einlage zu riskieren ist auch nicht klug!

Irrtum: um eine Steuerabsetzung von "Anlaufverlusten" in Deutschland zu erreichen, muss der Fond 12 Jahre gehalten werden und es muss eine Nachschussverpflichtung im Verlustfall geben - das Finanzamt will ein "Risiko" sehen. Dazu gibt es verschiedene Modelle.
 

[13:30] Jämmerlich? nein, eine Verkaufsveranstaltung: Anlageberatung ist "jämmerlich"

Schon in der Finanzkrise wurde deutlich, wie schlecht private Kunden oft beraten werden - jetzt stellt die Stiftung Warentest fest: Es ist alles noch viel schlimmer geworden.

Diese Tester haben wohl noch nicht mitbekommen, dass bei diesen "Anlageberatungen" jene Produkte verkauft werden müssen, die in einer bestimmten Woche forciert werden. Alles andere ist nur Show.

Neu 2010-07-15:

[9:00] Etwas Investor-Bildung: CWC- Interview with Rick Rule, Part One: Rick's Rules, Part Two: Markets and Risks


Neu 2010-07-14:

[13:00] Leserzuschrift - Tauschgüter als Notwährung:

Neben Gold und Silber empfehle ich auch das (heimliche) Einlagern von Nudeln, Reis, Wodka und Zigaretten: Da bei kleinen Alltags-Tauschgeschäften wohl kaum jemand auf Gold/Silber herausgeben könnte, dürfte es einfacher sein, mit einer Handvoll Reis zu bezahlen. Im ehemaigen Jugoslawien waren zu Kriegszeiten auch Hygieneartikel ein wertvolles Tauschgut ("Ein Königreich für Klopapier!").

Kann man machen, aber Gold/Silber sind universeller und haben eine höhere Wertdichte. Eine Silberunze kostet so viel wie eine Flasche Wodka oder mehr.
 

[13:00] Leserzuschrift-DE - Rückstellungen von Versicherungen zur Auszahlung einfordern?

zu den ÄUSSERST interessanten Beiträgen bezüglich der Kündigung von Lebensversicherungen etc.: wie sieht es denn eigentlich mit den sogenannten "Altersrückstellungen" bei der privaten Krankenversicherung aus, die diese in Ihrer großen Fürsorge um mich angeblich für mich bildet. Die sind doch schlussendlich auch weg. Könnte und sollte man da nicht seine private Krankenversicherung dazu auffordern, diese Rückstellungen jetzt sofort noch auszuzahlen?

Dasselbe mit dem ärztlichen "Versorgungswerk", in welches meine Frau ich weiß nicht wie viele 100k€ bereits eingezahlt hat. Das ist doch dann auch alles weg. Wie bekommt man diese Brüder dazu, das Geld jetzt schon rauszurücken?

Ich weiß, zwei schwierige Fragen, zumal diese Gelder ja nicht wirklich irgendwo existieren, sondern reine Versprechungen auf die Geschäftsentwicklung der Versicherung in der Zukunft sind.

Bei den Rückstellungen zu Risikoversicherungen gibt es absolut keine Chance, diese rauszubekommen. Bei "Versorgungswerken" müsste man das "Vertragswerk" studieren.
 

[10:45] Besser jetzt raus als einen Haircut erleiden: Flucht aus der Lebensversicherung

Wegen dieser Flucht müssen die Versicherungen Wertpapiere verkaufen, das drückt deren Preis.
 

[9:30] Leserzuschrift-DE - Kündigung von Direkt- bzw. Pensionszusage- Rückdeckungsversicherungen:

In kleinen GmbH's besteht in der Regel eine Pensionszusage für den Geschäftsführer (GF) welche durch eine entsprechende Lebensversicherung rückgedeckt wird. Darüber hinaus bestehen für den GF und dessen Ehefrau jeweils Direktversicherungen. Im Laufe der Zeit häuft sich in solchen Versicherungen ein beträchtliches Kapital an. Unter Beachtung der aktuellen Entwicklung der globalen Finanz- und Wirtschaftssysteme m u s s sich jeder GF über die Einlagen in den o.g. Versicherungsformen Gedanken bzw. Sorgen machen.

Anfragen bei den beteiligten Versicherungen ergeben zunächst, dass diese Versicherungsformen aus 1000 Gründen nicht kündbar seien. Wenn man aber hartnäckig bleibt, stellt man fest, dass eine Kündigung unter folgender Bedingung möglich ist: Der GF muss in der GmbH beherrschender GF sein. Trifft dies zu, dann kann so eine Versicherung jederzeit kurzfristig gekündigt werden. In meinem Fall wurde ein Monat benötigt, bis das Geld auf dem GmbH- Konto eingegangen ist.

Bevor man jedoch einen solchen Schritt unternimmt, muss der Steuerberater hinzugezogen werden! Zumindest bei der Rückdeckungsversicherung wird Kapitalertragssteuer bereits vom Versicherungsunternehmen abgezogen. Weiterhin muss man sich bei seiner Krankenversicherung erkundigen, ob eventuelle Zahlungen anfallen werden.

Beachtet man die genannten Punkte, steht einer Umwandlung der Versicherungs- Einlagen, z.B. in EM, nichts entgegen. Ich habe es gemacht und bin jetzt sehr sehr froh. Den im Moment entstandenen "kleinen" Verlust kann ich sehr gut verkraften. Gedanklich hatte ich die Einlagen in diesen Versicherungen bereits abgeschrieben. Man muss nur handeln!

Sehr gut, raus aus diesen Haircut-Versicherungen - solange es noch geht. Wenn es Probleme gibt, Anwalt einschalten.

[11:00] Leserzuschrift-DE - nicht dabei verzweifeln:

In etwa diese Konstruktion hatte ich letztes Jahr zu bewältigen:

Unterstützung von auf diese Versicherungen angeblich spezialisierten Versicherungsberater: Fehlanzeige = hilflos (faselte nur etwas von Verlusten, die so was immer brächte, versuchte mir ein Beleihungsdarlehen bei Beitragsfreistellung aufzuschwatzen)
Unterstützung von Steuerberater = Fehlanzeige (war damit noch nie konfrontiert worden und musste bei der Finanzbehörde selbst anfragen - ohne konkretes/verbindliches Ergebnis)
Unterstützung von Rechtsanwalt (mit Steuerfachanwalts-Urkunde an der Wand) = Fehlanzeige (hat aber wenigstens immer sicher gestellt, dass meine Briefe - zuletzt nur noch an den Versicherungsvorstand - keine Angriffspunkte enthielten)
Internetrecherche = Ergebnis: Kündigung unmöglich, gar nicht erst versuchen

Letztlich habe ich es - against all odds - allein durchgezogen - und habe Glück gehabt. Ich denke man hat mir nachgegeben, weil ich denen einfach nur mit seitenlangen Briefen ein halbes Jahr lang tierisch auf den Keks gegangen bin. Was aber letztlich noch auf mich zukommen wird (steuermäßig) kann ich auch nicht sagen - ich hab's einfach risikiert (und den StB gewechselt - der neue hat immerhin schon mal was von Inflation gehört - allein die Erwähnung dieses Wortes brachte meinen alten StB in die Versuchung, den Krankenwagen zu rufen).

Was ich damit sagen will: Verzweifeln Sie nicht (vor allem zweifeln Sie nicht an sich), wenn Sie keine Unterstützung von offizieller Seite bekommen - die wollen und (viel schlimmer noch) sie können nicht. Aber um letzteres nicht offenbar werden zu lassen (dass Sie nämlich von wirklichem, due dilligence-Investment nicht den Hauch einer Ahnung haben), werden Sie sich die absurdesten Gegenvorschläge anhören müssen, um Sie von Ihrem Vorhaben abzubringen.


Neu 2010-07-12:

[17:00] Leserzuschrift-DE - bezüglich Lotto ein kleines Rechenbeispiel um jedem anschaulich zu machen wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist den Jackpot zu gewinnen.

Stellen sie sich vor sie fahren vom schönen Klagenfurt aus nach List auf Sylt in den Badeurlaub. Die Entfernung beträgt ca. 140 Millionen Zentimeter. Stellen sie sich jetzt vor sie bekommen für die Fahrt von der Lottogesellschaft einen mit 1 Patrone geladenen Magnum-Revolver mit. Dann verbindet man ihnen die Augen und der Fahrer fährt los. Am Wegesrand zwischen Klagenfurt und List steht jetzt eine lange Holzlatte von 1 Zentimeter Dicke, und diese Holzlatte müssen sie treffen um den millionenschweren deutschen Lotto-Sechser plus Jackpot mit Superzahl zu gewinnen.

Der einfache deutsche Lottosechser entspricht der Strecke Klagenfurt bis ca. Flachau, 14 Mill. Zentimeter. Und der österreichische Lottosechser der Strecke Klagenfurth nach Oberwölz, ca. 8,4 Mill Zentimeter.

Ziemlich schlechte "Odds" (Chancen). Daher wird auch so viel Werbung dafür gemacht. Ein Investor greift soetwas nicht an, nur die Konsumschafe. Es ist Konsum, sonst nichts.
 

[11:45] Wenn das Geld nicht einmal für die Mietkaution reicht: 7400 Euro Kaution für einen Umzug

Beim Einzug in eine neue Wohnung muss man eine Kaution hinterlegen - je nach Fall ein paar tausend Euro. Viele Mieter müssen sich verschulden, um den Betrag aufzubringen. Zwei Münchner Unternehmer wollen dieses System nun durchbrechen - und mit Bürgschaften den Markt aufrollen.

Aber für Scheidungen (wie im geschilderten Fall), Handies, iPods, anderen Schnickschnack, Alkohol, Zigaretten, Markenbekleidung, Ratenkredite, etc. ist immer noch genügend Geld da. Und nicht das Lotto vergessen (siehe auch den letzten Eintrag gestern). Kein Wunder, dass da nicht einmal für eine Wohungskaution genügend Reserven bleiben. Die Leute können einfach nicht mit Geld umgehen.

[14:45] Leserzuschrift-DE - Bürgschaft bez. Mietkaution:

Bin eher skeptisch, ob die Vermieter sich im großen Stil darauf einlassen, eine Bürgschaft für die Kaution zu akzeptieren.
Ist wesentlich weniger komfortabel als cash (“Faustpfand”) und wenn es zu Streitereien oder ausbleibenden Mietzahlungen kommt,
befindet man sich schnell in der unbequemen Klägerrolle.
Ich würde es nicht akzeptieren, zumal es individuelle und bessere Lösungen gibt, einem Mieter bei der Kautionsleistung entgegenzukommen.

Da will wahrscheinlich jemand ein Geschäft machen, indem er eine Marktlücke entdeckt hat. Soll man ihm die Bürgschaft glauben? Was ist das - eine €25000 GmbH oder gar nur eine €1 UG?

[15:15] Leserkommentar zur Mietkaution:

Reine Geschäftemacherei dieses Vereins. Die Stadtsparkassen bieten das ab 2.75% p.a. der Mietsumme an, hier soll der Verein 4.5% wollen, das ist ein guter Schnitt. Was sich jedoch zeigt ist, dass ebensolche Mieter kein Geld für gar nichts überhaben und von der Hand in den Mund leben. Solche Mieter möchte man nicht unbedingt haben, die bringen leider kein Glück. Ich als Vermieter habe Menschen mit Mietbürgschaft durchwegs abgelehnt, weil dies meist auf ein schlechtes Finanzverhalten grundsätzlich zeigt und darüber hinaus die Mietbürgschaft bei der Bank deutlich schwerer angreifbar ist als ein Mietkautionskonto, d.h. mehr Ärger. Lieber etwas weniger Miete verlangen und dafür einen guten Mieter haben als dort versuchen abzuzocken weil die Wohnung selbst schon zu 100% von der Bank finanziert ist.


Neu 2010-07-11:

[22:00] Wie sich der kleine Maxi den Millionär vorstellt: Flippers - Auch wenn ich Millionär wär 2007

Ach so, beim Lotto gewinnen und dabei auch noch den Jackpot knacken. Dann winken Safari, Ferrari, Yacht & co.

In Österreich gibt es 1:8.4 Mill Chance auf den Lotto-Sechser, in Deutschland 1:14 Mill. Der Sechser reicht aber nicht, es muss auch noch der Jackpot sein, um eine Million Gewinn zu erreichen. Good Luck, die Chance ist minimal. Und dann ist die Million bald ausgegeben, denn der Maxi kann nicht mit Geld umgehen.

Laut Robert Kiyosaki (Multimillionär) sind drei sichere Zeichen für den baldigen Untergang: Neue Frau, Safari, Yacht.

Der richtige Investor positioniert sich in der richtigen Asset-Klasse und wartet. Dann fliegen ihm hofffentlich auch die Millionen zu.

PS: ich kenne einige Selfmade-Millionäre. Keiner fährt einen Ferrari, soetwas ist nur für Angeber. Aber alle sind gute Investoren.WE.


Neu 2010-07-10:

[17:30] Leserzuschrift-DE - was ist ein Bankguthaben:

ich möchte kurz auf einen elementaren Sachverhalt unseres Kredit-/ Giralgeldsystems hinweisen.

Viele Denken, dass ihr Guthaben auf der Bank ihr Eigentum sei. Dies ist aber nicht richtig! Laut Definition und Gesetz stellt ein Bankguthaben eine Forderung eines Kunden gegenüber der Bank dar. Also ein Schuldversprechen gegenüber dem Bankkunden.

Erst bei Auszahlung in Bargeld hat man eine Eigentumsübertragung. Irgendwann können Forderungen nicht mehr eingelöst werden.

Nachstehend noch ein Link zu einem Online-Wirtschaftslexikon: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/bankguthaben.html

Ja, erst bei einer Bankenpleite wird der Unterschied sichtbar. Und bei einer Währungspleite wird sichtbar, dass auch das Papiergeld nur durch das Vertrauen darin wirklich existiert, oder nicht mehr.


Neu 2010-07-08:

[16:00] Wehe dem Millionär, der so jemandem vertraut: "Eher eine Goldpreisblase"

Die verschwiegene Privatbank Metzler verwaltet das Geld für Deutschlands Millionäre. Wie viel genau? Bleibt geheim! Emmerich Müller führt als persönlich haftender Gesellschafter das operative Geschäft. Im Interview verrät er, wie die Privatbankiers die großen Vermögen durch die Krise steuern.

Sichern Sie das Vermögen ihren Kunden jetzt mit Gold ab?

Auf einer strategischen Ebene verstehe ich, dass jemand jetzt noch Gold kaufen möchte. Auf der taktischen Ebene tue ich mich mit dem Goldpreis schwer. Der Preis ist nicht zu greifen. Wie ist denn die faire Bewertung von Gold? Gold zahlt keine Dividende. Gold macht in sich keinen Gewinn. Das hält uns im Private Banking davon ab, dort taktisch zu investieren. Bei einem Zusammenbruch des Bankensystems wäre es aber ein probates Mittel. Diese Prognose habe ich aber nicht. Ich sehe eher eine Goldpreisblase.

Dieser Typ redet wie ein gewöhnlicher Banker - "Gold zahlt keine Dividende", etc. Vom Euro-Crash und von der kommenden Währungsreform hat er wohl auch keine Ahnung, oder? Er wird die Millionen seiner Kunden vernichten.

Leserkommentar-DE: ICH BIN EIN LACKIERTER VOLLTROTTEL UND WILL, DASS ES JEDER WEISS

Das kommt davon, wenn man sein Geld solchen Typen überlässt, aber selbst keine Ahnung hat. Auch die nobelsten aller Privatbanker kennen nur Papier.

[16:30] Leserkommentar-DE - ich bin Metzler entkommen:

Was bin ich froh diesen Deppen im Mai 2008 mein Geld bei DAX 7.000 entzogen zu haben. Ausgelacht haben sie mich damals, wie blöd ich doch sei, JETZT zu verkaufen. Jetzt lach ich über DAX 6.000 und 100 % Wertsteigerung bei Gold.

Selbst ist der Investor.


Neu 2010-07-07:

[11:00] Rezension - Gerald Hörhan über unsere lieben Kreditschafe: Der Investmentpunk

"[...] Autor Gerald Hörhan [...] sieht den Auslöser der Finanzkrise vielmehr in der Mittelklasse und deren Verhalten – etwa durch den Wahn, Eigenheim, Neuwagen und sonstiges Konsumgut, das meistens schnell drastisch an Wert verliert, vermittels Kredite anzuschaffen, die oftmals nicht befriedigt werden können.

Beim Mittelstand handelt es sich laut Hörhan um eine wenig kreative Schicht, die dem Herdentier-Mechanismus folgt, die folgsam Kredite aufnimmt, sich von schwindligen Finanzberatern, die ihrerseits keine Ahnung von der Materie haben (weil sie sonst nicht Finanzberater wären), schlechte, verlustbringende Produkte aufschwatzen lässt (in der Hoffnung, doch ein wenig vom großen Kuchen abzubekommen, den Aktien verheißen), Autos least, Häuser und Wohnungen über ihrem eigentlichen Wert kauft und vor allem das Gros der Steuerlast trägt und dennoch nicht murrt. [...]

Das kollektive Bedürfnis nach Sicherheit, eingebettet in Finanzprodukte wie dem Sparbuch, Pfandbriefen oder Bausparverträgen, führt dazu, dass Mittelständler sich unhinterfragt der Inflation (und damit der versteckten Besteuerung und darauf folgender Verarmung) aussetzen, der Wohlhabendere durch intelligente Formen der Veranlagung wie Immobilien in guten Lagen, Gold, Firmenbeteiligungen, Kunst oder Öl entgehen [...]"

Leserkommentar:
Noch Fragen? Unsere Kreditschafe, wie sie leiben und leben - und bald geht's ja ab zur Schur, die Wolle können die staatlichen Hütchenspieler schließlich viel besser gebrauchen!
Wohlgemerkt: das Konsumverhalten dieser Leute ist lediglich der Auslöser, nicht die eigentliche Ursache für die gegenwärtige Misere - dafür zeichnen dann die Zentralbanker und ihre Genossen aus den Schwatzbuden und Regierungen verantwortlich.

Weil sie Schafe sind.

[14:30] Leserkommentar-DE - zur Rezension - Gerald Hörhan:

ich möchte mich gern zu oben genannten Beitrag äußern und gern einmal etwas kritisch hinterfragen:

Der Autor Herr Hörhan schreibt in seinem Buch über diverse sog.
Investmentunsitten der Mittelschicht und über die sog. Oberschicht, die weiß wie die richtige Kohle steuerfrei gemacht wird. Als einzige Lösung fällt ihm dann jedoch der Kauf von Eigentumswohnungen ein, welche sich in 10 - 15 Jahren selbst abbezahlen. Abgesehen davon, dass wir hier von einer Rendite von 7,5% vor Steuern reden, kommt niemals das Thema Renovierungskosten, Leerstandskosten, Kosten durch Mietnomaden oder Außenstände oder Versicherungen usw. zur Sprache. Letztendlich muss dieses Einkommen auch noch brav versteuert werden - wo bitte liegt nun der große Unterschied zur breiten Masse? Sicher können die Zinsen als Betriebsausgabe abgesetzt werden, dass ist jedoch wohl sicher nicht Grund für ein Immobilieninvestment.

Ganz ehrlich - der Autor schwatzt ne Menge triviales Zeug und kann aber nicht wirklich etwas zur Sache beitragen. Sein Buch liest sich leicht und schnell, ist aber kein Buch für echte Investoren.

Eigene Recherchen haben ergeben - dass ein Unternehmer nur dadurch besser gestellt ist, wenn er private Kosten in sein Unternehmen verlagert - etwa Auto, Immobilienkosten usw. Mit etwas Abstand betrachtet, ist das nur eine Dehnung bzw. Auslegung geltender Steuergesetze... ohne weiter Worte.

Man kann annehmen, dass Hr. Hörhan nicht allzuviel Eigenkapital in seinen Wohnungen hat und nicht persönlich für die Kredite haftet. Ein besonders weises Investment sind seine Vermietwohnungen auf Kredit in Frankfurt nicht. Wenn dort die Finanzbranche gesundschrumpft und die Zinsen explodieren...

Aber er weist auf etwas anderes hin: der Vermieter kann alle Kosten von der Steuer absetzen, wogegen der private Hausbesitzer inklusive Zinsen etwa 85% Steuern zahlt - für Prestige.

[15.15] Leserzuschrift-DE - Rezension Investment Punk:

Hörhan hat kein Investorenhandbuch schreiben wollen. Obwohl man ihm das durchaus auch zutrauen könnte.
Er beschreibt nichts anderes als eine bestimmte Geisteshaltung, durch die man den ganzen Irrsinn,
Der einen umgibt, richtig einordnen und sich dabei selbst hinterfragen kann.
Insoweit zwar nichts Neues, aber für einige Schlaf-Schafe ein nützlicher wake-up-call und für
Alle anderen eine amüsante Lektüre.

Was seine Mietwohnungen-Investments in FFM betrifft:
Also wenn schon fremdfinanzierte Mietwohnungsinvestments, dann auf jeden Fall in einer Stadt wie Frankfurt.
Wenn sogar hier die passenden Mieter ausfallen sollten, hätten wir sowieso Bürgerkrieg.
Außerdem traue ich ihm ohne weiteres zu, dass er für diese Hütten zum passenden Zeitpunkt einen Käufer findet oder schon gefunden
Hat und durch Verkauf mit Gewinn aus der Sache rauskommt. Es gibt soviele inflationsängstliche Immobilienfreaks- überhaupt kein Problem
Für Objekte in entsprechender Lage noch rechtzeitig Kasse zu machen und umzuschichten.
Außerdem könnte ich mir gut vorstellen, dass für die Kredite letztlich nur eine Immobilien-Gesellschaft haftet, evtl sogar eine ausländische
Holding. Für Leute wie ihn ist es ein Kinderspiel, diese Nummern so zu strukturieren, dass er niemals persönlich für irgendwas haftet.

Ja, die Geisteshaltung ist beim Investor eine andere als bei den Lohnsklaven. Das wollte er herausarbeiten.


Neu 2010-07-05:

[21:00] Wenn nichts mehr zu holen ist: Freibrief für Manager von Hedgefonds

Die Opfer des Betrügers Bernard Madoff haben geringe Chancen, ihr Geld zurückzubekommen: Nach Ansicht des Landesgerichts Innsbruck sind Manager von Hedgefonds bei der Wahl ihrer Investitionen "vollkommen frei".

JEDES Investment, nicht nur in Hedge-Fonds kann komplett untergehen. Solange man nicht mit Kredit drinnen ist, verliert man einfach seine Einlage - passiert fast jedem Investor einmal. Etwa bei Aktien einer Pleitefirma. Kredite sind daher nur echten Profis zu empfehlen.

Daher ist eine gründliche Due Diligence VOR dem Einstieg, eine laufende Beobachtung und die Festlegung einer Exit-Strategie vor dem Einstieg (wie und wann herausgehen) unbedingt notwendig.

PS: Hedge Fonds dürfen etwa in den USA nur "Accredited Investors" angeboten werden - mind. $1 Million Vermögen. Warum wohl? weil die Verluste "verkraften" können. In Europa aber offenbar kann man das jedem Prozesshansel verkaufen.
 

[14:30] Diskrepanz zwischen Besserverdienern und Millionären: Von den Besten lernen

Es existiert eine große Diskrepanz zwischen der Zahl der sogenannten „Besserverdiener“ und der effektiven Millionäre. Allein in Österreich sind mehr als 170.000 Haushalte mit einem hohen Einkommen von 5.000 Euro monatlich gesegnet. Allerdings gab es in Österreich 2009 lediglich 69.000 Millionäre. Gut oder sehr gut zu verdienen bedeutet also noch lange nicht, Millionär zu werden. Nach den uns vorliegenden Zahlen schafft es in Europa höchstens jeder Sechste, seinen Einkommensvorteil in finanzielle Freiheit umzumünzen. Warum ist das so? Wie schaffen Millionäre das, was viele andere trotz bester Vorraussetzungen offenbar nicht können?

Ganz einfach: die "Besserverdiener" sind auch "Besserkonsumenten" und zahlen wahnsinnig viel Steuern. Mit €5000 netto im Monat (für Normalsterbliche schon ein hohes Einkommen) hüpft man nicht weit, wenn man Millionär werden möchte. Diese 5000 netto bedeuten, dass €10000/mo verdient werden müssen - wegen der Lohnsteuer und Sozialversicherung. Wenn man €10000 monantlich steuerfrei oder nur mir max. 25% Steuer investieren kann, sieht die Sache schon ganz anders aus. Hier ist der Hauptgrund:

Millionäre wirtschaften besser:
Städteflüge, teure Restaurants, Handtaschen, Sportwägen, mehrere Kreditkarten, überzogene Girokonten usw. sind prägend für die neue »Yuppie-Generation«. Viele Besserverdiener sind buchstäblich Sklaven ihres Lebensstils geworden. Millionäre dagegen sind im Schnitt eher finanziell besonnene Menschen und leben nicht über ihre Verhältnisse. Sie haben Übersicht über ihre Finanzen und wissen, wie weit sie sich aus dem Fenster lehnen können.

Es sind diese "Besserkonsumenten", die wegen ihres Luxuskonsums nichts sparen können.


Neu 2010-07-04:

[14:00] Leserkommentar-DE - Versicherern schnell das Blut entziehen, ist wie ein Schlachterfest:

Niemand braucht eine Versicherung, wenn man vom ersten Arbeitstag nahe 100% in Gold und Silber geht. Sonst max. den Verlust der eigenen Arbeitskraft versichern! Aber auch hier, das Risiko ist immer beim Investor=Spekulant. Damits die Gutmenschen auch verstehen.

Versicherungen als "Geldanlage" sind als diese insbesondere nur leere Versprechen und pers. Versklavung wie Papiergeld.
Mit einigem Glück, aber auch nur bei permanenter Zahlung über viele Jahre, mag u.U. nominal (Anzahl der Euro) mehr raus kommen als eingezahlt. Unterm Strich inkl. Kaufkraftverlust immer mindestens 50-80% Verlust.
Schnell raus aus allen Versicherungen wo man mal unbedingt Geld rausbekommen will!! Wie groß erst wird der Verlust sein, wenn der Euro crasht. Den jetzigen "Verlust durch vorzeitige Kündigung" werden Gold und Silber schnell wieder einbringen!

Warum wohl verdient ein Versicherungsmakler z.B. an KFZ-Versicherungen wenig, aber richtig fett an Geldanlageprodukten wie Lebens- und Rentenversicherungen?

Auf zur Schlachtbank!

Da gibt es ein Beispiel von 1923 in Deutschland. Ein Akademiker (Lehrer oder so) hat von 1903 bis 1923 20 Jahre in eine Lebensversicherung brav eingezahlt. 1923 wurde diese während der Hyperinflation ausgezahlt: Gegenwert ein Laib Brot.

Diesesmal läuft es brutaler: mit Haircut bei der Währungsreform.

[14:15] Leserzuschrift-DE - der richtige Umgang mit Lebensversicherungen:

uns ist ziemlich egal, was irgendwelche Herren von den Versicherungsunternehmen erzählen. Wir haben es vorgezogen, unsere Lebensversicherung zu kündigen und mit dem Geld unsere Hypothek vollständig abgelöst. Ist schon ein gutes Gefühl schuldenfrei zu sein.

[14:15] Leserzuschrift-DE - verbrannte Versicherungs-Erde:

Nach dem Untergang dürften die Bürger über viele Jahre (bis zum Kondratieff-Sommer?) kaum noch einen LV/Bausparer-Vertrag unterschreiben wollen. Zu gross die Angst vor einem erneuten Verlust. Das Vertrauen ist dann für Lange Zeit weg!

Mindestens 10 Jahre dürfte es dauern.
 

[20:45] Leserzusendung-DE - Hallo, Herr Kaiser:

Das Vertrauen werden die Bürger dann verloren haben. Versicherungsvertreter dürfen dann auch auf den Acker!

Vielen Dank. Den Leasing-BMW müssen sie auch abgeben.


Neu 2010-07-02:

[17:15] Sparertypen und Schafe bitte nicht lesen: Die vier Regeln des Kapitalismus


Neu 2010-07-01:

[17:15] Leserzuschrift-AT - Euro Ausstieg / Vorausbezahlung von anstehenden Rechnungen?

Wie würden Sie in meiner Situation handeln:

aktueller Status: Euro Ausstieg sehr weit vorangeschritten, fast alles in EM, keine unnötigen Versicherungen/Bausparer, etc., ein paar Minenaktien, kleine Landwirtschaft, schuldenfrei, (nicht zuletzt aufgrund Ihrer hervorragenden Seite, die für mich seit mehr als 2 Jahren zur täglichen Pflichtlektüre geworden ist.)

Zurzeit bin ich noch am Feintuning, d.h. dabei, die restlichen Euros in Sanierungen + Erneuerung der Möbel im Haus zu investieren.

Die Auslieferung der Möbel (und die Bezahlung) ist Anfang August vereinbart. Jetzt bin ich aber am Zweifeln, ob ich nicht den Großteil der dann anfallenden Rechnung schon jetzt begleichen und nur ca. 10% als Druckmittel bei evtl. auftretenden Mängeln zurückbehalten soll.

Was ist bei einer Währungsreform das kleinere Risiko:

- Dass ich um einen Teil der Euros (im 4stelligem Bereich, liegen zuhause, NICHT auf der Bank!) bei einem zwischenzeitlich eingetretenem Haircut umfalle, bzw. die direkt bei Auslieferung der Ware zu begleichende Rechnung dann nicht bezahlen könnte, oder

- das große Möbelhaus als mein Vertragspartner bei der Reform pleite geht und ich keine Lieferung mehr bekomme , obwohl ich 90% des Kaufpreises bereits bezahlt hätte…

Ohne Risiko geht es nicht. Wichtig ist nur, dass die grossen Risiken eliminiert werden. Wenn ein Euro-Crash oder eine Währungsreform einige Haare frisst, macht das nichts. Wichtig ist nur, dass nicht das ganze Fell draufgeht. "Ungefähr richtig" reicht vollkommen.

Mit einer Vorauszahlung setzt man sich dem Pleiterisiko des Geschäftspartners aus, dafür eliminiert man das Banken und Währungsreform-Risiko. Ist meist besser - aber auf kurzfristige Lieferung drängen.


Neu 2010-06-27:

[13:00] Ab welcher Summe ist man "reich"? Party im Klub der Millionäre

Valluga gibt es etwas billiger als die Kollegen von „Forbes“. Als reich gilt in den Berechnungen der Investmentbanker bereits, wer über ein Finanzvermögen von mindestens einer Million Euro verfügt. Selbst genutzte Immobilien werden nicht mitgezählt. In Österreich erfreuen sich laut Valluga rund 69.000 Menschen solch komfortabler Rahmenbedingungen, immerhin 6800 mehr als noch vor einem Jahr.

Wo beginnt der Reichtum? Es ist nicht so einfach mit den Reichen. Alle Welt beneidet sie, viele bewundern oder hassen sie, die SPÖ würde sie gerne höher besteuern – aber sie sind schwer zu fassen. Das beginnt schon bei der Definition. Wo der Wohlstand aufhört und der Reichtum anfängt, ist reine Geschmackssache. „Es gibt keinen objektiven Messwert“, sagt Wifo-Expertin Margit Schratzenstaller.

Auch die Presse-Reporterin weiss keine Antwort, also fragt sie herum. Laut Robert Kiyosaki ist man "finacially free", sobald man von den Investment-Erträgen komfortabel leben kann, ohne das Kapital anzustasten. Eine Million Euro könnte eine Antwort sein, aber das hängt vom Anlageerfolg ab.

Vor einiger Zeit hat ein Leser aus Deutschland geschrieben, dass er mit seinen Gold/Silber-Investments mehr verdient, als als angestellter Vertriebsleiter. Dazu braucht man in dieser besten Asset-Klasse keinesfalls eine Million Euro. Aber bitte nicht dem Boss sagen, dieser will unbedingt finanziell abhängige Untertanen. Millionäre mögen die Bosse schon gar nicht, da sie selbst meist "unter Wasser" = verschuldet sind. Als Millionär wird man als Angestellter "unbrauchbar".

[17:00] Wie man Millionär wird: Was wir von Reichen lernen können

Nur 1% sind es - weil sie besser mit Geld umgehen können. Stimmt alles in diesem Artikel.

[15:45] Leserzuschrift-CH:

Da hat W.E. wieder einmal mehr Recht. Ich habe meinen Job vor 3 Jahren hingeschmissen. Aber eine Mio. € reicht nicht - es sind eher 2-3. Wird aber kein Problem sein mit EM.

Wie viel man braucht, hängt vom Investment in der richtigen Asset-Klasse ab. Die Schweiz ist sicher etwas teurer. Aber vor fünf Jahren oder so kostete ein kg Gold dort CHF 18000 oder so, jetzt CHF 44000. Für eine halbe Million Franken bekam man damals ca. 27kg Gold. Heute ist das ca. 1.2 Mill. Davon könnte man nicht leben? Ok, von Sparbuchzinsen auf eine Million Franken kann man kaum leben, denn diese sind fast Null.


Neu 2010-06-24:

[18:15] Vermögensverwalter bereiten ihre reiche Klientel auf den Haircut vor: So sehen die Depots der Profis aus

Der Dax ist zuletzt kräftig gestiegen, aber sind Aktien inmitten der Eurokrise wirklich empfehlenswert? Und was ist mit Anleihen? Sollten Anleger nicht besser ihr Geld in Goldbarren stecken? Handelsblatt-Online hat mit renommierten Vermögensverwaltern gesprochen, was in diesen Krisenzeiten zu beachten ist – und wie ihre Depots aussehen.

Viele Verwalter haben gar kein Gold in den Portfolios ihrer Kunden, andere max. 10%. Der grösste Teil steckt in Staatsanleihen und Aktien. Wird eine ordentliche Schafschur.
 

[17:15] Leserfrage-AT - Wertverlust Immobilien:

mit großem Interesse hab ich Ihre letzte Publikation gelesen, ich kann mir das beschriebene Szenario gut vorstellen, so oder ähnlich könnte es ablaufen.
Sie schreiben, dass der Goldpreis über 10.000$/oz steigen wird.
Mich würde interessieren, wie sich ab diesen Zeitpunkt, die Immobilienpreise entwickeln.
Meines Erachtens sind die Immobilienpreise derzeit maßlos Überteuert, ein etwas neueres Haus in halbwegs guter Lage bekommt man nicht unter 350.000,- Euro!
Die Preise müssten ordentlich nach unten gehen, da viele Häuselbauer den laufenden Kredit nicht weiter bedienen können.

Die Banken wären dankbar, wenn es dann noch Käufer geben würde.
Vermutlich werden sie den EM Besitzern nachlaufen.
Die Goldbesitzer befinden sich dann in einer guten Verhandlungsposition.

In Österreich etwa 3..4 Unzen Gold für dieses Haus, in Deutschland 4..6, in der Schweíz vielleicht 10. Aber man wird vermutlich für diese Preise noch einige Jahre warten müssen. Wenn es das System zerlegt, wird es vermutlich für 25 Jahre keine Hypotheken wie heute mehr geben. So niedrige Zinsen wie heute vielleicht wieder in 50 Jahren. Dieses €350K Haus kostete vor 25 Jahren vielleicht ATS 350K, vor 50 Jahren etwa ATS 50K, also in Euro: 3000. Dahin gehen wir wieder.

PS: selbstverständlich werden einem die Banker dann Hände und Füsse küssen, wenn man ihnen eingezogene Häuser für Gold abnimmt.


Neu 2010-06-23:

[15:00] Freut Euch nicht zu früh: Millionäre haben die Finanzkrise abgehakt, Das Comeback der Dollarmillionäre

Die Reichsten der Welt schichten ihr Geld um. Mit mehr Aktien im Portfolio und weniger Cash am Konto hoben sie ihr Vermögen 2009 wieder auf das Niveau vor der Krise.

Denn Währungsreformen, Währungs- und Aktiencrashes werden den heitigen "Millionären" einen kräftigen Haircut verpassen.

Heute soll es in Deutschland 861K von dieser Spezies geben, in Österreich 80K. Wie viele sind es 2011?

Auch letztmalig: Geldvermögen der Deutschen erreicht neuen Rekord

[17:30] Interessant ein Kommentar unter dem Artikel: auch 1923 waren alle plötzlich Millionäre!
 

[6:00] Leserzuschrift-DE zu "die Ersparnisse wurden verkonsumiert":

Sie schreiben "DIE VERMÖGEN SIND SCHON WEG, DIESE WURDEN WELTWEIT VERKONSUMIERT UND KOMMEN DAHER NIE WIEDER ZURÜCK."

Ich denke, wir sollten uns hier die Mühe machen, als Investor über den Tellerrand zu schauen. In diesem Punkt scheint bei vielen ein grundlegendes Missverständnis vorzuliegen...
Geld wird beim Konsum niemals vernichtet oder verbrannt. Es kann grundsätzlich nur bei Kredittilgung verschwinden. Wenn jemand etwas kauft, was sich dann als wertlos entpuppt und auf der Müllkippe landet, ist das Geld, welches für diesen Vorgang verwendet wurde, nach wie vor im Wirtschaftskreislauf existent und unterwegs. Auch dann, wenn der Kredit platzt! Die Kernfrage ist: Wo ist es geblieben ?
Meine Vermutung: Es wurde abgezogen in die Spielcasinos dieser Welt - in die Taschen der privaten Bankiers und diesen kann es jetzt nicht mehr mangels Kreditbedarf und Kreditwürdigkeit der Marktteilnehmer entlockt werden.

Die Banker haben sich nur ihre Boni = Provisionen in die Tasche gesteckt. Der Löwenanteil wurde von ihnen als Kredit, primär für Konsum weltweit vergeben. An Privatpersonen, Firmen und Staaten, die diesen Kredit zum heutigen realen Wert nie mehr zurückzahlen können. Bei Griechenland wissen wir es ja schon, dass dieses Land die Staatenschulden von €300 Mrd nie wird zurückzahlen können. Aber auch bei Spanien, UK, USA ist es nicht anders.

Wo liegen die deutschen Ersparnisse (oder die chinesischen - oder von Exportstaaten generell)? auf den Müllhalden (Landfills) dieser Welt. Auch in Deutschland ist es nicht viel besser, da ist man nur "ordentlicher" und verbrennt den Müll. Das was eine deutsche Lebensversicherung an Anleihen gekauft hat, wurde von den Staaten, die diese Anleihen ausgaben als Gehälter und Sozialleistungen ausgezahlt und dort verkonsumiert. Wenn der resultierende Müll nicht verbrannt wurde, kann man ihn auf diversen Mülldeponien finden - dort liegen unsere "Ersparnisse".

Was viele Leute nicht sehen wollen und die Banker/Staaten verheimlichen: sobald die Defizitstaaten gegenüber den Geberstaaten massiv abwerten müssen, kommt kein neuer Kredit mehr nach und die Defizitstaaten/Firmen/Personen können nie wieder die Kredite im alten Realwert zurückzahlen. Der Gläubiger = Sparer muss sie abschreiben.

Peter Ziemann hat das sehr schön beschrieben: Spanien-Wunder ade

[11:30] Hier noch ein passender Artikel: Ihr Geld ist weg. Hier die Antwort, warum es so ist, wie es ist

[17:45] Leserkommentar-DE - "verkonsumiert":

auf Ihrer Seite schreiben sie gerne, dass das Geld verkonsumiert wurde und weg sei. Das stimmt ja so nicht ganz, denn diejenigen, die die konsumierten Güter und Dienstleistungen angeboten haben, haben ja das Geld bekommen. Insofern ist das Geld durchaus noch da, nur eben in anderen Händen.

Im Übrigen frage ich mich, was Sie und Ihre Mitautoren eigentlich gegen Urlaub und Luxuskonsum haben? Gerade durch Tourismus und Luxuskonsum kann doch eine Wirtschaft gut leben, wie z.B. die deutschen Autobauer zeigen.

Sobald die Währungen der Konsumstaaten gegenüber den Lieferstaaten abwerten müssen, sind die Konsumstaaten nie mehr in der Lage ihre Konsumkredite zurückzuzahlen, da diese entsprechend aufwerten. Die mit diesen Krediten über viele Jahrzehnte gekauften Produkte liegen bereits auf den Müllhaufen und korrodieren dort vor sich hin. ES WAREN KEINE INVESTITIONEN.

Ich habe nichts gegen Konsum - soferne er nicht auf Kredit erfolgt.WE.

[18:00] Um die Sache verständlich zu machen, besuchen wir einen griechischen Autofriedhof:

Dort finden wir den früheren BMW eines Beamten vor sich hinrostend. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Griechenland ist real 1/6 von der Deutschlands. Also braucht man im Normalfall in GR mindestens 6 mal mehr Arbeitsstunden, um einen BMW zu kaufen, als in DE. Selbst ein höherer Beamter könnte sich diesen BMW in GR daher nie leisten, vielleicht einen Dacia oder Fiat 500.

Jetzt kommt der Kredit ins Spiel. Dadurch dass GR über lange Zeit durch Kredit aus dem Ausland gestützt wurde, konnte es früher die Drachme hochhalten und dann in den Euro eintreten. Und die Masse konnte sich solche Importprodukte plötzlich "leisten". Diese Kredite an Staat und Banken (aus DE, FR oder sonstwo) wurden nie zurückgezahlt, sondern nur übergerollt. Sie können auch nicht zurückgezahlt werden, denn dazu müsste die Handelsbilanz positiv werden. Bei diesem hohen Wechselkurs ist das völlig unmöglich, da nicht wettbewerbsfähig.

Einmal ist das Spiel aus, etwa jetzt - wenn die Kredite nicht mehr weiter übergerollt werden. Dann muss dieser Staat Bankrott anmelden, die Banken ebenso und massiv abwerten, um wieder Devisen für die eigenen Importe verdienen zu können. Die bisherigen Kredite müssen von den Gläubigern ABGESCHRIEBEN werden, da sie nach der Abwertung jetzt in der hohen Fremdwährung bezahlt werden müssten. Der BMW wird dann so teuer, dass ihn sich nur mehr die wirkliche Oberschicht leisten kann. Die Folge ist eine massive Verarmung. Das passiert in jeder Währungskrise. Man kann sie nicht ewig abwenden. DAS IST DIE NOTWENDIGE KORREKTUR.


Neu 2010-06-17:

[13:30] Es geht schon los: Reiche tauschen Aktien gegen Gold

In der Finanzkrise haben vermögende Privatkunden vor allem das Gold lieben gelernt, belegt eine Studie. Die Untersuchung zeigt aber auch: Unter den Reichen gibt es noch immer viele Zocker - und besonders risikofreudig sind Schweizer Männer.

Aber es sind immer noch nicht sehr viele, die das machen. Aber es sollte das Goldkartell bald zerstören, denn jetzt gehen die grossen Volumina in Gold.


Neu 2010-06-16:

[14:00] Guter Rat: „Schützt Euer Geld vor dem Staat“

Ihm wird nichts anderes übrig bleiben, um die Stabilität und das Überleben der Gesellschaft zu sichern. Er wird dem Bürger in Zukunft Geld wegnehmen, etwa über Erbschaft- oder Vermögenssteuer, Zwangsanleihen oder Inflation. Leider habe die Deutschen wie in der Vergangenheit die falschen Reflexe. Sie rufen nach einem starken Staat und sind bereit dem ineffizientesten aller Wirtschaftsteilnehmer mehr Macht zu geben.

Der gute Professor kann sich offenbar nicht vorstellen, was wirklich geplant ist: ein massiver Haircut bei den Sparern per Währungsreform. Damit entschuldet sich der Staat bei seinen Bürgern und allen anderen Gläubigern.


Neu 2010-06-14:

[14:00] Die Heuschrecken geben nichts her: Private-Equity-Investoren enttäuscht von Renditen

Unzufriedene Anleger verlieren das Vertrauen in ihre Fondsmanager und ziehen deshalb Kapital aus Europa und den USA ab.

Das Geld haben sie selbst schon aufgefressen - über Fees und Boni.


Neu 2010-06-12:

[14:30] Leserfrage-AT - Notgroschen in CHF oder Goldmünzen?

ich bin in der 2.Maiwoche dieses Jahres rein zufällig ( zugefallen??) auf Ihre Seite Hartgeld.com gestossen. Und wieder war ein Schaf erwacht! Ich hab geglaubt mich hauts aus den Schuhen, was ich hier zu lesen bekam. Seitdem verfolge ich 2x täglich Ihre Seite und kann mich nur wundern über die Politiker und deren Gemeinheit und Falschheit gegenüber den Schwächeren. Ich habe in den letzten Wochen mein Sparbuch aufgelöst, Lebensmittel vorrätig eingekauft und bin am Überlegen was ich sonst mir noch anschaffen könnte, bevor alles den Bach runter geht. Da ich erst vor kurzen in Pension gegangen bin, habe ich meine Abfertigung (nur ein paar Tausend €) zuerst auf ein Sparbuch gelegt und dann einen Großteil in CHF getauscht.

Aber da dies ja auch nur Papier ist, wäre ich wohl besser beraten es in Goldmünzen (ich denke da an Wr.Philharmoniker) wieder umzutauschen? Ist dies sinnvoll, wenn man nur einen Notgroschen hat?

Auf jeden Fall bin ich Ihnen sehr dankbar, dass Sie Ihre Zeit und Ihr Wissen der Allgemeinheit zu Verfügung stellen. Danke

Gold und besonders Silber sind besser als der CHF, den die SNB gerade selbst vernichtet. Solange es noch Metall gibt.

Toll, was alles von den Maintream-Medien den Schafen verschwiegen wird. Damit man sie leichter scheren kann.

[18:30] Leserkommentar - das rechtzeitige Erwachen eines Schafes:

Willkommen im Club. Mich hat´s gefreut, das Erwachen eines Schafes live mitzuerleben. Wünsche mir, dass das rechtzeitige Erwachen noch oft passiert. Weiter so, WE!

Nach der Schur ist es aber kalt...


Neu 2010-06-10:

[18:30] Nicht mehr lange: Weltweite Vermögen erreichen Vorkrisenniveau, Die Millionäre sind zurück, Trotz Krise: Mehr Millionäre in Österreich

Tschüs, Finanzkrise! 2009 gab es weltweit Vermögenswerte in Höhe von 111,5 Billionen Dollar - so viel wie 2007. Das geht aus einer Studie der Unternehmensberatung BCG hervor. Von dem Plus profitieren auch die Reichen: Die Zahl der deutschen Millionärshaushalte ist stark gestiegen.

Mit dem globalen Aufschwung feiern auch die Reichen ein Comeback: Weltweit wurden im vergangenen Jahr 11,2 Millionen Millionärshaushalte ermittelt - 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Die meisten Millionäre wohnten in den USA (4,7 Millionen), gefolgt von Japan (1,2 Millionen), China (670.000), Großbritannien (485.000) und Deutschland (430.000).

In Österreich wuchs die Anzahl der Millionäre von 35.582 auf 39.077 im Vorjahr.

Es wurden nur Papierwerte gezählt, nicht aber Immobilien oder eigene Firmen. "Goldmillionäre" sind auch nicht dabei, aber hoffentlich unter den Lesern zahlreich. Daher die "geringe" Zahl an Dollar-Millionären. Real dürften es in DE etwa 1 Million sein, in Österreich etwa 100'000.

Diese "Papiermillionäre" werden bald ihren Haircut bekommen. Dann heisst es absteigen in die Niederungen des "gewöhnlichen Volkes". Dafür werden viele Leser von hartgeld.com zu Millionären aufsteigen, einige hoffentlich sogar zu Milliardären - wenn sie es richtig machen und auf Gold/Silber konzentrieren. Das heisst, sie werden dann Papierwerte kaufen können, die heute Millionen bzw. Milliarden kosten, also total überteuert sind.

PS: "Goldsparer" bitte nicht über das "Gewinnstreben" aufregen: gross gewinnt man in solchen Krisen, während die Masse aus eigener Dummheit verliert.
 

[10:15] Allem Papier sicher nicht mehr: Wem kann man vertauen?

Siehe auch hier: Gold: Die Konstante in der Papiergeldwelt


Neu 2010-06-04:

[6:30] Die sind auch nur eine Herde von MBAs: Von wegen Krisengewinner Hedge-Fonds

Für die Politik ist die Sache klar: Hedge-Fonds haben die Euro-Krise losgetreten, um an ihr zu verdienen. Jetzt zeigt sich: Die Branche hat sogar Geld verloren.

Nur ganz wenige Hedge-Fonds stechen positiv heraus, die grosse Masse agiert wie eine Herde. Aber eines machen alle: bei den Anlegern brutal abkassieren.
 

[6:00] Schafe sind zum Scheren da: Bei Privatanlegern wird abkassiert

Die jüngsten Daten der Oesterreichischen Nationalbank zeigen, wie die Kreditinstitute private Sparer und Kreditnehmer regelrecht abkassieren.

...solange die Schafe sind das gefallen lassen.


Neu 2010-06-03:

[5:30] Garantiert nicht geeignet für "Goldsparer": Doug Casey: Education of a Speculator, Part Two

...denn Goldsparer wollen nur ihre Notgroschen retten, aber garantiert nichts verdienen, denn das wäre "unmoralisch".


Neu 2010-06-02:

[17:45] Leserzuschrift-DE - Wie investieren nach der Krise?

als erstes möchte ich Ihnen für Ihre unermüdliche Arbeit danken. Es gibt keine vergleichbare Seite im Internet die ein Durchschnitsbürger auch noch versteht. Sie haben mir und meiner Familie schon zu etlichen zehntausend Euro Gewinn verholfen. Danke und Gott segne und beschütze Sie. Jetzt zu meiner Frage:

Wenn ich z.B. ein aktuelles Edelmetall-Vermögen von 200.000 Euro habe, wie sollte ich es Ihrer Meinung nach, nach einem Systemumbruch investieren? Aktien, Immobilien? In welchem Verhältniss ungefähr? Wenn Aktien, welche Branchen? Mann muss sich ja vorher drauf vorbereiten, wenn es soweit ist und das Internet nicht funktioniert und ich Ihre Tipps nicht abrufen kann, weiß ich nicht was ich machen soll.

Gleich einmal eine grosse WARNUNG: selbst wenn in den nächsten Wochen in Deutschland eine neue Währung kommt, ist die Krise noch lange nicht vorbei. Dazu müssen die grossen Systemverwerfungen, die Schulden, die Dekadenz, der übergrosse Staat abgebaut werden.

Erst wenn das alles gemacht wurde und eine neue, goldgedeckte Währung in Sicht ist, dann kann man beginnen, sich zu überlegen, in was man investieren soll - und wo. Die neue DM wird auch nur eine Zwischenwährung sein.

[21:30] Leserzuschrift - der Goldsparer:

In letzter Zeit lese ich öfters Blogs mit dem Thema: In welche Asset- Klasse investiere ich nach der Systemumstellung?

Dazu ein paar Anmerkungen:

1. Da haben die Leute das RIESENGÜCK, mittels Rettungsboote ihr Vermögen zu vervielfachen, zumindestest aber den Lebensstandard zu sichern - aber nein - das reicht noch nicht, es muss immer noch mehr und mehr werden. Das nennen ich einfach nur Gier, genau wie bei den Bankstern.

2. Dies Art des Denkens zeigt, dass diese Personen immer noch dem Zins- Wahn verhaftet sind. Zinsen bedeuten aber Geldverlust.

3. Wer in anderen Asset-Klassen investieren möchte, kann sich mittels Fachbücher ( z.B. von Otte; Kiyoski oder auch Hörhan ) oder entsprechende Internet-Seiten weiterbilden - das muss man dann aber selber tun. Hier geht es nur um Ag/Au, man wird hier also kaum Aktien- Empfehlungen erhalten können.

4. Ein GS-Bankster meinte kürzlich in einem Interview, dass Gold mindestens 2 Jahrzehnte weiter steigen wird. Ein anderer meinte in einer andern site, man solle einmal im Monat Gold kaufen, und das bis ans Lebensende.

Ich jedenfalls weiss, was ich mit meinen GELD mache.

Der Goldsparer will nur sein Vermögen erhalten. Der Investor aber will sein Vermögen vermehren. Daher wird es irgendeinmal Zeit umzusteigen - wenn Finanzwerte sehr billig in Gold sind. Warum nicht?

Neu 2010-06-01:

[16:55] Leserzuschrift-DE - jetzt noch Bausparvertrag kündigen möglich?

ich habe eine Frage, die vielleicht mehrere Ihrer Leser interessiert.
Was mache ich denn, wenn ich jetzt einen Bausparvertrag kündigen möchte /muß und die Auszahlung in den nächsten Tagen oder Wochen erfolgt? Gibt es eine Möglichkeit, hier noch etwas zu tun?
Wir haben leider jetzt erst die Möglichkeit (durch Erbe) zu kündigen.

Ob gekündigt werden kann, entscheide nicht ich, sondern die Bausparkasse und deren AGBs. Bitte lesen. Jedenfalls ist es jetzt dafür schon reichlich spät. Was in solchen Verträgen drinnen ist (auch in LVs, etc.) dürfte jetzt wahrscheinlich dem Haircut zum Opfer fallen.

[17:15] Leserzuschrift-AT - Bausparer gekündigt:

Hab meinen Bausparer vor ca. 2-3 Wochen gekündigt. ging direkt zur zentrale(weiß nicht, wie es in den bundesländern ist), hab dort die kündigung unterschrieben. innerhalb von 2 oder 3 werktagen war das geld auf meinem konto.
 

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