 |
Diese Seite befasst sich mit dem Verfall der staatlichen Sozialsysteme in der Krise |
|
Neu 2010-12-30:
[16:45] Zur "Wachstumsbranche" Sozialberufe: Deutschland boomt! Jobs in Massen! Und Altersarmut für jedermann!
Neu 2010-12-27:
[18:00] Leserzuschrift-DE - was alles für "Lebenserhaltung" bezahlt wird:
zu Ihrem Kommentar möcghte ich als Pflege- Insider folgendes beitragen:
Häuslicher Intensivpflegedienst. Koma/ Wachkoma- Patienten ohne weitere Lebensperspektive, Wahrscheinlichkeit der Genesung liegt in der Regel bei null.
Tagessatz der 24 Std.- Pflege : 700 € / Tag
Therapien ( Krankengymnastik, Logopädie, Ergotherapie ), künstliche Ernährung, Medikamente, Pflegehilfsmittel (Bett, 2 Beatmungsgeräte, 2 Absauggeräte, 2 Ernährungspumpen,Überwachungstechnik ) : zusätzl. 2- 5000 € / mon. je nach individuellem Bedarf
zusätzliche Kosten: Wassertherapie, Stehtraining ( bei Komapatienten !!! ),
Fahrtkosten zu den Therapien ( i.d.R. Krankenwagen inkl. 2 Mann Besatzung und Intensivpflegekraft )
weitere 1500 €
Bei Menschen die in einer Behinderteneinrichtung leben erhöhen sich die Kosten um weitere 2800 €.
Ich gehöre zu den Profiteuren dieser Luxusversorgung, ich biete sie ja an, aber wohin das Geld wandert frage ich mich schon lange nicht mehr.
Dieselbe Leistung erhält man in stationären Einrichtungen für max. 5000 €, allerdings besteht in D ein Rechtsanspruch auf die obengenannte Versorgung.
Mein Versuch ambulante Wohngruppen zu initiieren ist gescheitert. Dort hätten sich die Kosten durch Zusammenlegung der Resourcen auf etwa 9000 € reduziert.
Ursprünglich gedacht um Kosten zu sparen, kostet diese Versorgungsform inzwischen mehr als eine Intensivtherapie in einer deutschen Uniklinik.
Noch verschwenderischer kann man mit fremden Geld kaum umgehen.
Wenn der Staat pleite ist, wird man das alles abschalten. Aber derzeit wagt es kein Bürokrat, in einem solchen Fall ein "Todesurteil" zu unterzeichnen. Es ist ja nicht sein Geld, das hier verschwendet wird, aber eine Nicht-Genehmigung könnte auf ihn zurückfallen.
Neu 2010-12-13:
[20:45] Leserfrage-AT - Währungsreform - Krankenkasse:
Meine Frau ist bei der Sozialversicherung der Bauern krankenversichert. Es steht eine Hüftoperation an. Kommt es bei einem EURO-Crash zur Währungsreform, so bedeutet das Staatsbankrott. Werden dann die Krankenkassen sofort zahlungsunfähig sein, da sie ja verschuldet sind und es keinen Kredit mehr gibt ? - Oder werden in der neuen Währung die Krankenkosten von der Krankenkasse bezahlt ? Werden die Krankenkassen - wenn schon die Sparer geschoren werden - um einen zusätzlichen Aufstand zu vermeiden irgendwie künstlich am Leben erhalten? Können sich die Krankenkassen auch so wie der Staat durch Währungsreform entschulden ?
Ein Euro-Crash und/oder eine Währungsreform bedeutet einen Staatsbankrott. Es wird ein massiver Sozial-Haircut folgen. Die heutigen Sozialssysteme werden, wenn sie nicht gleich kollabieren, so zumindest massivst geschrumpft werden. Operationen dieser Art wird es dann kaum mehr durch die Krankenkassen bezahlt geben. Wie schnell das geht, weiss niemand.
Daher sollten solche Operationen vorgezogen werden, wenn möglich.
Neu 2010-11-21:
[12:00] Die Pharma-Bäume wachsen nicht mehr in den Himmel: Novartis plant angeblich massiven Stellenabbau
Nach Roche will offenbar auch der Basler Pharmakonzern Novartis tausende Stellen streichen. Konzernchef Joe Jimenez hat vor, Fabriken zu schliessen und beim Verkaufspersonal zu sparen.
Der zunehmende Preisdruck und die höheren Hürden für die Zulassung neuer Präparate drückten auf die Gewinne des Konzerns, begründete Jimenez vergangene Woche vor Investoren das neue Sparpaket.
Roche ist die Firma, die sich auf teure Krebs-Medikamente spezialisiert hat. Viele haben es nachgetan. Die Bürokraten der Krankenkassen in vielen Staaten, besonders Pleitestaaten unterschreiben jetzt offenbar wieder "Todesurteile", d.h. sie genehmigen solche teuren Luxus-Arzneien aus Kostengründen nicht mehr.
Wer sich als Firma auf die Politik verlässt, wird verlassen, sobald sich die Politik dreht oder kein Geld mehr hat.
Beispiel: der österreichische Autofahrerclub ÖAMTC hat in den letzten Jahren ein riesiges Netz an Rettungshubschraubern über ganz Österreich aufgebaut und dann den Vertrag mit Ende 2010 gekündigt, da riesige Verluste entstanden sind. Was ist passiert? Diese Hubschrauber wurden nicht nur bei schweren Unfällen eingesetzt, wenn sie wirklich gebraucht wurden. Die Leitstellen wurden offenbar informell angewiesen, "grosszügig" mit dem Einsatz zu sein. Selbst wenn sich jemand nur einen Finger gebrochen hat, kam oft die fliegende Ambulanz. Nur mehr ein kleiner Teil der Einsätze waren Unfälle. Vielfach waren es Sachen wie "Suizidversuch". Resultat: die Krankenkassen bezahlten nur mehr die wirklich notwendigen Einsätze und der Betreiber blieb auf den Kosten für den Rest sitzen - er baute das Netz im Glauben auf das unendliche staatliche Füllhorn aus.
Neu 2010-11-18:
[10:15] Leserzuschrift-AT - Falsche Vorstellungen vom Sinn und Zweck eines Sozialsystems:
Vor kurzem kam ich aus dem Staunen nicht raus, als ich einem Gespräch von Kolleginnen und Kollegen über die Krankenkasse beiwohnen durfte. Dazu muß man anmerken, daß die Damen vor einigen Jahren aus Osteuropa zugewandert (zugeheiratet) sind… aus Polen und Bulgarien und nicht schon ihr ganzes Leben in Ö verbracht und "eingezahlt" haben. Diese Damen (und auch ein Herr) meinten lautstark, es sei ein Witz und völlig unverständlich, daß die KK ihnen folgendes nicht oder nur zu einem kleinen Teil bezahlt hätte:
- Augen lasern (Brille wollte man nicht, weil das schaut nicht gut aus)
- Nasenkorrektur
- Hüft- und Bauchspeckenfernung
- Silikontitten
Alles ohne wirkliche medizinische Notwendigkeit. "Psychischen Druck" wollte man als Grund und Rechtfertigung für diese Operationen akzeptiert haben. Was stellen diese Leute sich vor? Was würden sie denn in den Ländern bekommen, wo sie herkommen? Hackeln ein paar Jahre bei uns und wollen auf Gemeinkosten ein Ganzkörperstyling durchführen lassen. Das ist ungefähr so, wie wenn ich eine Haushaltsversicherung abschließe und unmittelbar danach möchte ich mittels dieser meine halbe Wohnung einrichten. Das ist Dekadenz in reinster Form.
Fordern kann man natürlich alles, leider wird es in diesem Selbstbedienungsladen zu oft bezahlt.
[8:30] Wenn die Rente nicht reicht: "Ich arbeite, bis ich tot umfalle"
Franz Berger ist 72 Jahre alt - und Kurierfahrer. Für ihn ist heute schon Alltag, was auf viele zukommen wird: Jenseits der 65 noch berufstätig zu sein. Seine Rente ist so klein, dass er davon nicht leben kann.
Wird in Zukunft zur Norm werden. Alles wird auf den Arbeitsmarkt gekippt.
Neu 2010-11-04:
[16:00] 1 x 1 des Marketing im Gesundheitswesen, oder warum dieses so teuer ist:
Grundaufgabe jedes erfolgreichen Marketing ist, herauszufinden, wer der wahre Kunde ist, was seine Motive sind, ein bestimmtes Produkt zu kaufen, oder nicht zu kaufen. Das ist oft gar nicht so einfach. Im Gesundheitssystem ist jedenfalls nicht der Patient der Kunde.
Beispiel 1: Krankenhäuser in Österreich: Spitäler: Pröll wehrt sich gegen Länder-Entmachtung
Für Niederösterreich würde Stögers Plan bedeuten, dass von den 27 Landeskliniken nur mehr elf übrig bleiben würden, erklärte Pröll.
Für Nicht-Österreicher: das ist Erwin Pröll, der Onkel des Finanzministers und einer der mächtigsten Landeshauptmänner. Mehr als 50% aller Spitäler in seinem Bundesland zu schliessen, davor hat er einen absoluten Horror, eine heilige Kuh würde geschlachtet. Die Wähler würden protestieren und in den Lokalmedien würde Pröll zerrissen werden. In Deutschland ist man weiter, dort mussten schon viele Länder ihre Spitäler schliessen oder verkaufen - aus Geldmangel
Wer ist hier der "Kunde" für alle, die von einem Krankenhaus finanziell profitieren: weder Patient noch Arzt. Es sind solche Landespolitiker, die sich eine solche Kampagne gegen sie ersparen möchten. Koste es, was es wolle.
Beispiel 2: Neue Krebs-Medikamente für das terminale Stadium - siehe Eintrag vom 31.10.
Bei normalen Medikamenten ist es der Arzt, denn dieser entscheidet, was er verschreibt. Daher werden die Ärzte ja von der Pharmabranche so umworben.
Bei diesen teuren Behandlungen um die €100'000, dürfte es nicht der behandelnde Arzt sein, der über den Einsatz entscheidet, dafür eher die Spitalsleitung oder die Krankenkasse. Also Bürokraten, die weit weg vom Patienten sind.
Für den Patienten gibt es bei diesen Medikamenten etwas "Hoffnung", den Krebstod etwas hinausschieben zu können. Für den Arzt das gute Gefühl zeigen zu können, dass er alles tut, was möglich ist. Der wahre Kunde aber ist der Bürokrat, der die Genehmigung erteilen muss. Falls er sie nicht erteilt, könnte ihm negative Berichterstattung in den Medien oder gar ein Gerichtsprozess drohen. Also unterschreibt er lieber die Genehmigung.
Wie man an diesen Beispielen sieht, entscheiden vielfach völlig fachfremde Politiker oder Bürokraten, wie mit fremdem Geld umgegangen wird. Die ganze Branche weiss das, besonders die Pharmaindustrie, die gerade jetzt sündteure "Medikamente für die Bürokratenruhe" herausbringt. Kein Wunder, dass dieses System so teuer ist und immer teurer wird.
PS: nach dem Staatsbankrott wird Erwin Pröll zusammen mit seinem Neffen Peppi zurücktreten und flüchten müssen, die Spitäler werden geschlossen. Ebenso werden die Pharmafirmen die Produktion solcher Bürokraten-Medikamente einstellen, da es keinen Zahler mehr gibt.
[16:30] Noch ein Beispiel dazu gefällig? Kasse zahlt Feuerwehr-Einsatz für dicken Patienten
Was Krankenkassen alles zahlen müssen: Ein LSG-Urteil aus Halle kann nur als kurios bezeichnet werden. Ein dicker Patient musste von der Feuerwehr zur Klinik gehievt werden.
Wenn der Bürokrat die Kostenübernahme ablehnt, läuft der Patient gleich zu Gericht und prozessiert durch alle Instanzen.
Neu 2010-10-31:
[19:15] Leserfrage-DE - was passiert bei Crash/Wärhugnsreform mit Leuten in Institutionen:
Was geschieht in einer Währungsreform (sollte keiner mehr arbeiten, da der Arbeitgeber keine Löhne mehr zahlen kann) mit folgenden Gruppen:
Kinder-, Senioren- und Pflegeheime,
was ist mit den Kranken im Krankenhaus,
was passiert mit den Inhaftierten in deutschen Gefängnissen?
Krankenhaus ist einfach: die Verweildauer ist meist kurz. Wer nicht privat zahlen kann, wird nicht aufgenommen - wie im Osten
Heime: wenn es ganz schlimm wird: die Türen öffnen sich, die Insassen werden auf die Strasse gesetzt.
Gefängnisse: ebenso, falls der Sicherheits-Staat zusammenbricht.
[20:30] Leserzuschrift-DE: In einer psychiatrischen Pflegeeinrichtung habe ich von der Leitung zu hören bekommen, im schlimmsten Fall machen wir die Türen auf.
[20:30] Leserkommentar-CH:
Dann kauf ich aber mit meinem EM blitzartig eine bankrotte psychiatrische Klinik und stelle mich auch gleich als Chefarzt ein.
Kunden aus der Politik werde ich dann kostenlos behandeln - aber nach Methoden wie vor 200 Jahren.
[21:00] Leserkommentar-DE - im schlimmsten Fall machen wir die Türen auf:
Ach so? Ja aber in Deutschland laufen alle schon lange frei herum. Je verrückter umso weiter kommen sie. Hier ist der verrückte der König. Vom Schwulenfang im Irak bis Obermuftis Abu Ibn Wulff, von Saarland bis Hindukusch. Alles da! Psychopaten, Autisten (unheilbare Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsstörung des Gehirns) die in ihrer eigenen Welt den Wirtschaftsaufschwung propagieren, Paranoide im Rollstuhl und stehend, Schizophrene die heute zum Wohle des Volkes schwören und morgen sich anderen Staatshäuptern anbiedern - Deutschland ein (Schlar)affenland) für Psychologen.
Da bekommt unser Schweizer Chefarzt in seiner Psychiatrie aber ausreichend zu tun.
[15:00] Jetzt wird es richtig teuer: Sündhaft teure Antikörper gegen Krebs
Eine neue Arznei soll die Krebstherapie revolutionieren: Antikörper. Die Kosten für die Kassen sind horrend, rund 100.000 Euro pro Behandlung
Nicht alle Antikörper sind jedoch so erfolgreich. „In vielen Fällen wird das Überleben in der Größenordnung von einigen Monaten verlängert, mehr nicht“, stellt Moldenhauer klar und ergänzt. „Das kann aber für den einzelnen Patienten sehr wünschenswert sein.“ Doch die Behandlung kostet pro Jahr und Patient bis zu 100.000 Euro. Noch werden die horrenden Kosten hierzulande von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Aha, wieder ein speziell für die Krankenkassenbürokratien der westlichen Welt zugeschnittenes Medikament, da dort keine "Todesurteile" unterschreiben werden. Wieder eine "Hoffnung" für das terminale Krebsstadium - aber nur einzelnen Fällen.
Wirkung uninteressant, wichtig ist nur, dass die Bürokraten genehmigen - zum Aussaugen der Krankenkassen.
Neu 2010-10-27:
[10:00] Real existierender Kommunismus: Das Gesundheitssystem, Kommunismus in Reinform read!
Die Gesetzliche Krankenversicherung ist organisierte, kollektive Verantwortungslosigkeit. Dieses System macht uns eher kranker als gesünder.
Und wie bisher alle kommunistischen Staaten gescheitert sind, so ist auch der Bankrott unseres kommunistisch organisierten gesetzlichen Gesundheitswesens auf Dauer unvermeidbar. Denn die Kosten steigen unaufhaltsam weiter, während die Zwangsbeiträge zur GKV bald die Schallmauer erreichen und der große Knall kommt.
Scharfe Töne spuckt hier die Welt. Und es stimmt. Sobald den Staaten der Geldhahn am Bondmarkt abgedreht wird, stirbt auch dieses System. Zusammen mit allen Lieferanten, die es vorzüglich verstanden haben, in diesem "Kommunismus" wie die Made im Speck zu leben.
Neu 2010-10-19:
[13:00] Leserzuschrift-DE - staatliche Rentensysteme sind Betrugssysteme:
die Diskussionen und Geschehnisse um die Anhebung des Renteneintrittsalters in vielen europäischen Staaten zeigt eines nur allzu deutlich: Sämtliche dieser Systeme sind Versicherungssysteme, deren Funktionsfähigkeit lange Jahre bzw. Jahrzehnte nie in Frage gestellt wurde. Deshalb wurden sie als die zivilisatorische Errungenschaften der sogenannten entwickelten Gesellschaften mit Stolz gepriesen. Anscheinend (besser gesagt offenkundig) aber handelt es sich bei diesen Systemen um nichts anderes als Betrugssysteme, die nunmehr nahezu zeitgleich in unterschiedlichen Nationen als solche demaskiert werden. Die Menschen, die gegen eine Anhebung des Renteneintrittsalters demonstrieren, sollten sich daher wohl besser einmal fragen, ob dasjenige, wofür sie demonstrieren, nämlich die Aufrechterhaltung eines Betrugssystems, überhaupt erhaltenswert ist oder eben nichts anderes ist, als eine Abzockerei in großem Stil. Von dem Geld, daß man heute gezwungenermaßen in die Rentenversicherung einzahlt, wird zu einem zukünftigen Zeitpunkt ohnehin nicht mehr viel bzw. gar nichts übrig bleiben. Bis der deutsche/französische/griechische... Michel diese Wahrheit aber begreift, muß es ihm erst noch viel schlechter gehen.
Sobald die Beitragszahler nicht mehr zahlen können oder wollen, dann brechen diese Systeme zusammen. Den Zusammenbruch kann man mit purem Gelddrucken noch etwas verzögern, aber auch nicht ewig. Die gesellschaftliche Sprengkraft eines solchen Zusammenbruchs ist gigantisch. Nichts wird das Vertrauen in das politische System mehr erschüttern.
Neu 2010-10-17:
[8:45] Die Lage ist hoffnungslos: Gesetzliche Pension wird nicht reichen
Künftige Pensionisten tun gut daran, sich schon in jungen Jahren eine private Zusatzpension aufzubauen, um nach einem intensiven Erwerbsleben nicht ein schmerzvolles Absinken ihres Lebensstandards erleben zu müssen.
Sobald die Staaten bankrott gehen, bleiben vielleicht kleine Minirenten wie vielfach in Osteuropa, etwa mit €150/mo heutiger Kaufkraft übrig. Diese privaten Zusatzpensionen gehen dann gleich mit unter, da in ihnen nur Papier drinnen ist.
Die hochgerechneten Penisonslasten, machen überall ein Mehrfaches der gesamten Staatsschulden aus. Ein klarer Indikator, dass diese staatlichen Umverteilungssysteme crashen müssen. Etwa deshalb:
Eine beliebte Methode um ältere teure Mitarbeiter loszuwerden ist dabei die Menschen für kurze Zeit der Arbeitslosenversicherung zu überantworten und sie dann noch vor Erreichen des gesetzlichen Pensionsalters von 65 Jahren bei Männern und 60 Jahren bei Frauen in die Pension abzudrängen. Kein Wunder, dass das die gesetzliche Pensionsversicherung finanziell schwer belastet. Die Idee, die Menschen einfach länger arbeiten zu lassen, erscheint dabei mehr als kurios, wenn man bedenkt, das Unternehmen einen Teil ihrer Belegschaft schon mit weniger als 55 Jahren abbauen, um Kosten zu sparen.
Das hat man in den 1980er Jahren "erfunden", um Grossbetriebe "sozialverträglich" abspecken zu können. Auf Kosten der staatlichen Pensionssysteme natürlich. Inzwischen ist daraus eine Art von "Rechtsanspruch" geworden. Im Pleite-Griechenland etwa mit 55.
Merke: nur der "Sophisticated Investor" überlebt das ohne Totalschaden.
[9:30] Leserkommentar-DE - Davor fürchte ich mich sehr:
Sehen wir dann wieder die ganzen alten und armen Leute, auf Stöcken humpelnd, ohne Zähne, in Lumpen bettelnd am Straßenrand mit dem Hut stehen? So etwas kennen wir Jüngeren doch nur aus alten Filmen und von Erzählungen. Diese armen Leutchen, die ihr Leben lang gearbeitet und nicht selten doppelt in die Kassen einbezahlt haben, sind sehr zu bedauern. Armut im Alter, das ist doch das Schlimmste für jeden.
Die ganzen Verarmten werden ja dann wie die Fliegen über diejenigen herfallen, die noch einigermaßen gut drauf sind und denen den Garaus machen. Da erwarten uns spannende Zeiten ... Schrecklich. Einfach schrecklich.
Die Alten werden nicht so "gefährlich" sein, ausser für die Politiker, die sie betrogen und belogen haben.
Aber es macht auf jeden Fall Sinn, den eigenen Sicherheits-Level massiv zu erhöhen: mit passiver Absicherung und Bewaffnung.
Neu 2010-10-11:
[9:30] Leserzuschrift-DE - Es ist ja so schön im funkelnden Rettungsboot zu sitzen, das auch im Rentenhafen anlegen wird:
Vielleicht dies als zweckmäßige Ergänzung zu der gestrigen Leserzuschrift: "Gold/Silber verbrauchen bis ans Lebensende"
Da uns bekannt ist das Gold in unseren heutigen "EUR-Werten" inflationsbereinigt schon mindestens bei ca. 5000,00 stehen müsste und Silber somit bei bescheidenen ca. 350,00, wird schnell klar, dass nur für Investoren mit wenig verfügbarem Platz, Gold das überwiegende physische Investment sein kann. (Finger weg von diesen ETFs...)Und es wird klar, dass im heutigen Einkauf (Die schon lange vorhandene und weiter exorbitant ausufernde Papiergeldschwemme, die Gold und Silber noch lange nicht ausdrücken!)der Gewinn liegen wird, denn der Ausbruch in Papier gerechnet wird darum erst noch so richtig kommen. Für den Normalbürger der überwiegend Sorgen um seine Rente hat, kann es eigentlich nur Silber geben, wenn man so gut wie alles richtig machen will, darf Gold auf keinen Fall fehlen!
Wer nur Gold nimmt ist immer auf der sicheren Seite, insbesondere muß immer wieder an den nahenden Haircut erinnert werden, hier muß momentan das Hauptaugenmerk eines jeden liegen und ein guter Gold-Silber-Mix zwingend vorhanden sein! Darum Hauptsache Gold und Silber, was und in welchen Anteilen ist ziemlich egal, es wird sich beides sehr lohnen. Dies vermittelt Hartgeld auch immer wieder und das ist gut so. Bleibt zu hoffen, dass viele dies noch rechtzeitig erkennen und entsprechend schnell entschlossen handeln.
Mit 10 Unzen Gold (kleine Stückelungen nicht vergessen) und 1000 Unzen Silber, Mix etwa 1:25-1:100, wird sicher jeder die Krise und den Neuanfang meistern. Was man darüber im physischen permanenten Zugriff hat kann getrost in Firmen, Häuser, Wälder, Wiesen und Äcker investiert werden, wenn diese schon bald besonders günstig sind. Lohnende Rohstoffinvestments sind eher doch etwas für den größeren Geldbeutel, auch nur wenn unbedingt gesplittet werden soll.
1000-5000 Unzen Silber übrig gebliebenes Edelmetall nach den Investments am Höhepunkt der Krise, werden einen exklusiven Lebensabend bescheren! Gold sollte man natürlich auch entsprechend noch haben...
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Gold und Silber sei es nun Holz, Eisen, Zink, Kupfer usw. über Jahre jährlich dermaßen outperformt haben, dass es auch Unsinn gewesen wäre eine eigene größere Lagerhaltung davon anzulegen. Sicherlich ist der Einkauf solcher Materialien auch eine Art interessantes Trading und bringt über den getimten billigen Einkauf immer schöne Gewinne. Aber Gold und Silber sind besser, jetzt erst recht (Währungsreform!). Und sollte sich das Pack im Reichstag einfallen lassen erneut Tabak zu verteuern, wird ein Lohnsklave abgestellt, der dann nebenbei mit Tabakanbau usw. beschäftigt wird. Und wenn er dazu noch gute Zigarren dreht, gibts auch jedes Jahr als Weihnachtsgratifikation einen Maple Leaf...
Neu 2010-10-09:
[9:30] Leserzuschrift-DE - "Sozialistische Parteien":
SPÖ = Schmarotzer und Parasiten Österreichs
SPD = Schmarotzer und Parasiten Deutschlands
[9:30] Leserzuschrift-DE: Altersvorsorge (habe alles gekündigt):
Wie so viele habe ich mir in jungen Jahren zwei Altervorsorgen aufschwatzen lassen, welche ich aber beide vor ca. 2 Jahren gekündigt habe. Einmal Riester gefördert und einmal in Fonds angelegt.
Zwei Kündigungschreien haben damals gereicht und ich war froh wieder weniger Fixkosten im Monat zu haben.
Das beste war allerdings der Versicherungsverkäufer bei seinem nächsten Besuch, er meinte so etwas wie: "Sie haben Ihre Rentenversicherung gekündigt? Wenn es wegen den schlechten Kursen ist, so kann man jetzt doch eigentlich günstig an Fondsanteile kommen!"
Als ich ihm sagte es sei einfach das falsche Produkt für mich meinte er nur, er habe seine Provision ja schon bekommen und ihm geht es eigentlich nichts mehr an was ich mache.
Endlich einmal ein ehrlicher Verkäufer: es geht ihm nur um seine Provision.
[9:30] Diese Systeme werden alle kollabieren: Pensionen: Systeme vor dem Kollaps
[9:15] Leserzuschrift-DE - Private Altersvorsorge durch Zwang? Aber ja, unbedingt!
Es wäre alles sooo einfach, würden diese Affen im Reichstag es mit den Bürgern ehrlich meinen. So würde das Blühm-Ministerium jeden Bürger verpflichten in Silberunzen zu investieren, anstatt in die marode DRV. Sagen wir bei einem durchschnittlichem Monatseinkommen von €2500 brutto, macht das monatl. Investment beim aktuellen Satz von 19,9% RV-Beitrag eine prallen Tube mit 25 Maple Leaf pro Bürger. Zugleich werden den Unternehmern ihre 9,95% RV-Anteil erlassen. Die Silberrakete würde da einen 30 km tiefen Krater beim Abheben hinterlassen.
Gescheiter kann man nicht fürs Alter vorsorgen und gleichzeitig die Lohnzusatzkosten in DE senken. Aber auf so etwas gescheites kommt natürlich keiner diese Vollidioten von Politiker. Da das Silber logischerweise nicht für alle reicht, müssen natürlich auch andere EM gekauft werden. Die Schwerverdiener dürften z.B. nur in Platin investieren...Der Platininvestor wird dies sicher auch befürworten, oder?
Schon wieder der Zwang. Die staatliche Rentenversicherung ablösen geht nicht, da dann die heutigen Rentner ohne Einkommen dastehen würden.
Ausserdem sind Edelmetalle nur in einem EM-Bullenmarkt wie seit 2001 sinnvoll, vorher waren sie es nicht. Besser gleich das ganze System insgesamt abschaffen, soll jeder für sich selbst vorsorgen - wie in DE bei den Unternehmern.
[11:30] Leserkommentar - Vorsorgen für das Alter:
Ihr Zitat (heute in Sozialsysteme):
".... Ausserdem sind Edelmetalle nur in einem EM-Bullenmarkt wie seit 2001 sinnvoll, vorher waren sie es nicht. Besser gleich das ganze System insgesamt abschaffen, soll jeder für sich selbst vorsorgen - wie in DE bei den Unternehmern."
Ja, WIE soll denn der kleine Mann/ kleine Frau, also Otto Normalverbraucher vorsorgen??
Mit Edelmetallen hat man wenigstens etwas "in der Hand". Bei Aktien oder anderen Anlagen weiß ich doch auch nicht, ob diese in 30 Jahren, wenn ich das Geld als alter Mensch brauche, noch was wert sind. Ebenso verhält sich doch auch mit dem Wert von Immobilien. Also WIE vorsorgen??
In unserem System gibt es einfach keine Lösung für die Masse. In einem Goldgeld-System kann man einfach Goldmünzen ansammeln. Aber wer ab 1980 in Gold gespart hat, der hat 20 Jahre nur Verluste eingefahren. Die Masse besteht nun einmal nicht aus "Sophisticated Investors" und die diversen Fondverwalter sind Affen, deren Anlagen einen Systemumbruch nicht überleben.
Neu 2010-10-08:
[14:00] Private Altersvorsorge durch Zwang? Versagen in der Altersvorsorge
Die Bundesbürger haben offenbar genug davon, Monat für Monat und privat hunderte Euro für das eigene Alter auf die hohe Kante zu legen. Selbst mögliche Altersarmut scheint ihnen egal geworden zu sein. Jetzt müssen Deutschlands Politiker Mut haben und gegensteuern - und die Eigenvorsorge vielleicht sogar per Gesetz vorschreiben.
In Österreich gibt es schon diesen Zwang: die Pensionskassen. Da muss jeder 1.5% des Einkommens einzahlen. Leider ist es gesetzlich nicht möglich, dieses Geld herauszuholen und zu retten. 2009 haben diese Pensionskassen massive Verluste eingefahren und mussten die Pensionen kürzen. Darauf gab es Demonstrationen vor dem Kanzleramt in Wien.
Real gibt es hier keine Lösung: Man kann die Beiträge zu solchen "privaten" Systemen nicht beliebig hochschrauben, weil auch noch parallel Beiträge in das staatliche Renten/Pensionssystem zu zahlen sind. Ausserdem werden diese Gelder von den üblichen Bondaffen mit ihren MBAs verwaltet, besser verloren. Einen Systemumbruch überleben diese Systeme nicht. Überlässt man es dem Bürger selbst (wie in DE bei den Unternehmern), dann wird entweder nichts angespart, oder falsch. Nur echte, "Sophisticated Investors" können sich retten, aber das sind Wenige.
[10:00] Und sie sollten sich fürchten: Angst um die Rente nimmt zu
Die zunehmenden Staatsschulden treiben die Deutschen um und wirken sich nun auch auf ihre Haltung zur Rente aus: Die Menschen in Deutschland machen sich vermehrt Sorgen um ihre Altersversorgung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Allensbacher Instituts für Demoskopie im Auftrag der Postbank. Demnach befürchtet mittlerweile mehr als jeder dritte Berufstätige (37 Prozent), dass ihm der Staat die gesetzliche Rente im Alter kürzen wird, weil er wegen der Schuldenlast kaum Geld habe. Außerdem erwarten 28 Prozent der Berufstätigen, dass ihre Ersparnisse durch steigende Preise entwertet werden.
Trotzdem nimmt laut der Studie die private Altersvorsorge ab. Jeder fünfte Berufstätige hat im Zuge der Finanzkrise seine Vorsorge gekürzt oder sogar gekündigt. Mehr als zwei Drittel gaben an, dass sich ihre Einstellung zur privaten Altersvorsorge wegen der Finanzkrise zum Schlechten verändert habe: Sie beurteilen die Sicherheit der meisten Anlageformen skeptisch und sind sich zunehmend unsicher, welche Art der Vorsorge sie wählen sollen.
Es wird weder bei der staatlichen Rente, noch bei diesen privaten Modellen viel übrigbleiben. Wer nicht Investor wird, das System durchschaut und entsprechend selbst vorsorgt, wird durch die Finger schauen.
[10:45] Leserkommentar-DE - Ist es denn ein Wunder, dass viele Deutsche der privaten Altersvorsorge den Rücken kehren?
Viele haben doch in der letzten Zeit selbst erlebt was mit ihrem gesparten Geld so alles passieren kann.
Es wurde doch viel Geld privat und auch bei den Vermögensverwaltern gerade in der Schweiz angelegt.
Fast alle Vermögensverwalter haben in der Vergangenheit das Geld nicht vermehrt. Ganz im Gegenteil. Einige Fonds sind 50% und mehr im Minus. Die Verwalter halten natürlich Papier und ins Gold wollen sie nicht gehen. Zum Glück haben sie aber einen "Sündenbock" (die Finanzkrise ist ja an allem schuld) für ihre Vorgehensweise.
Man muss seine Altersersparnisse selbst verwalten, sonst wird man geschoren.
[18:30] Leserkommentar-DE zum Thema "Private Altersvorsorge durch Zwang?":
Allein die Fragestellung impliziert eine dermaßen unverschämte Lüge!!!!!
Was sind denn die Beitragszahlungen der Arbeitnehmer, die monatlich rund 20% des Bruttoeinkommens ausmachen?? (Am Rande bemerkt: Für viele ledige Leute sind dies etwa 40% des verfügbaren Nettoeinkommens!! Schon mal daran gedacht?!?!)
Richtig: Diese Private Pflicht-Altersvorsorge gibt es schon lange in Form der gesetzlichen Rentenversicherung. Mit der Fragestellung wird mal wieder suggeriert, die gesetzliche Rente komme vom Staat und sei eine Art Zuwendung an den Empfänger. LÜGE!!!
Wenn die "Private Altersvorsorge" Pflicht wird, dann ist dies nichts anderes als eine versteckte Erweiterung (=Beitragserhöhung) der gesetzlichen RV. Oder andersherum: Wenn die "Private Altersvorsorge" erst einmal obligatorisch ist, dann wird die "gesetzliche Rente" (von der es ja dann praktisch schon zweie gibt) gekürzt. Begründungen dafür wird es dutzendfach geben. Die Beitragszahlungen werden natürlich nicht reduziert.
Jeder, der einen Zwang für eine "Private Altersvorsorge" gutheißt, ist entweder ein Idiot oder ein Schmarotzer, der davon profitiert.
Eine Altersvorsorge ist selbstredend nur dann wirklich "privat", wenn sie zu 100,00% (HUNDERT KOMMA NULL NULL PROZENT) in den eigenen Händen liegt!!
Diese staatlichen Rentensysteme sind eine andere Sache: das ist kein Ansparsystem, sondern ein Umverteilungssystem, das mit dem Staatsbankrott auch untergehen wird.
Aber das Bösartige in zwangsweisen "privaten" Zusatz-Systemen wie in AT oder CH ist, dass das Vermögen da drinnen völlig der Willkür der Märkte und der Fondmanager unterliegt. DE ist mit der Riesterrente zum Glück noch nicht soweit, diese ist noch freiwillig.
[20:15] Leserzuschrift - Altersvorsorge "must read":
Damit Ihren Lesern einmal klar wird, warum die deutschen Politiker Riester- und Pensionsfondssparen bezuschussen:
Kopp-online: 27.08.2010: Die Versicherungen haben – wie jeder andere Sparer momentan auch – schwer unter dem niedrigen Zinssatz zu leiden. Lebensversicherer legen normalerweise zu 95 PROZENT das ihnen anvertraute Geld in Staatsanleihen an und haben daher aktuell besonders unter der Politik der Notenbanken zu leiden. Seit Anfang der neunziger Jahre, in der Hochphase der Lebensversicherungen, haben beispielsweise Bundesanleihen rund drei Viertel ihrer Rendite eingebüßt. Die bleibend niedrigen Zinssätze der Notenbanken zwingen die Versicherer somit dazu, ebenfalls ihre Konditionen zu senken, denn andernfalls würden sie selbst in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten geraten.
Der aktuelle Stern schreibt:
14.000.000 Riesterverträge gibt es in Deutschland und zieht Bilanz nach 8 Jahren mit dem Beispiel von 100,00 EUR pro Monat. Das sind 1.400.000.000 EUR pro Monat oder 16.800.000.000 EUR.
Kein Wunder, dass Deutschland sich verschulden kann, denn die sicheren Einnahmen durch Staatsanleihen der Kreditwirtschaft (Banken, Sparkassen, Versicherungen) werden monatlich durch den Sparer für seine Altersversorgung gesichert.
Der Deutsche spart sein Leben lang auf seine Altersvorsorge, damit er seine Armut im Alter selbst finanzieren kann.
Man macht es in Deutschland also eleganter als in Argentinien, wo man die Pensionsfonds in Staatsanleihen zwangskonvertiert hat.
Neu 2010-09-02:
[6:30] Zu den Politikerversprechen: "Europäischer Sozialstaat wird spektakulär scheitern"
Überschreitet die Staatsverschuldung 90 Prozent des BIPs, hat die Wirtschaft keine Wachstumschance mehr, meint Unternehmer Peter Jungen. Demnach wandle Europa am Abgrund, nur die Schwellenländer hätten Chancen.
"Rauswachsen" geht nicht mehr, nur mehr der Staatsbankrott ist möglich. Sozialstaat ade.
Neu 2010-08-25:
[9:45] Hier kommt der Rentenschocker: Anleitung zum länger arbeiten
Alternde Gesellschaft und länger arbeiten. Wer früh aus dem Job ausscheidet, belastet nicht nur den Sozialstaat, sondern stirbt auch früher. 73 könne auch ein optimales Pensionsalter sein, meint ein Experte.
Wenn über 70-jährige noch auf den Mount Everest steigen oder rennfahren (USA), dann können sie auch noch arbeiten. Natürlich nicht jeder.
Auch beim „Jugendwahn“ müsse es ein Umdenken in den Firmen geben, meint Foglar. Außerdem seien viele Arbeitsmarktprobleme in Österreich über Pensionierungen gelöst worden.
Derzeit gebe das Sozialsystem die falschen Anreize, sagt Wirtschaftswissenschafter Helmut Kramer. Wer früher in Pension gehe, würde belohnt, während späteres Austreten bestraft würde. „Wir müssen das umdrehen und dafür sorgen, dass es sich auszahlt, Leistung zu erbringen. Im Moment will die Mehrheit der Bevölkerung nicht länger arbeiten.“
Jetzt haben wir den wahren Grund für die Frühpensionierungen überall: die Erwartungshaltung und Tradierung. Vor einigen Jahrzehnten hat man so das Problem mit überzähligen Arbeitskräften bei Grossbetrieben und beim Staat gelöst - "human" auf Kosten der Allgemeinheit.
Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer haben sich daran gewöhnt, möglichst schnell in die Pension zu flüchten. Das wird sich mit dem Staatsbankrott ändern. Leute, schaltet den Tagezähler bis zur Frühpension am PC aus. Ihr werdet länger arbeiten müssen.
Neu 2010-08-15:
[11:00] Leserkommentar-DE - Umverteilung per Krankenversicherung:
Die Krankenversicherungen sind nur zwischengeschaltete Geldeintreiber für die Pharmaindustrie!
Allein eine Chemotherapie kostet in DE zwischen ca. 15 000,- und 100 000,-€.
Krankenversicherung = Pharmasteuer!!!
Sie dürfen nichts bezahlen was wirklich heilt, sie dürfen nur Therapien bezahlen die Symptome unterdrücken damit der Geldfluß erhalten bleibt.
Hartgeld.com ist kein Forum, um medizinische Methoden zu diskutieren, hier geht es nur um die finanziellen und strategischen Aspekte.
Aber sicher ist es so, dass die Pharmaindustrie in den letzten 15 Jahre Medikamente speziell "für Bürokraten" entwickelt hat, die keine "Todesurteile" unterschreiben wollen. Der wirkliche "Markt" sind hier nicht die Patienten, sondern diese Entscheidungsträger über eine Therapie. Das ist eine absolute Fehlentwicklung.
Neu 2010-08-08:
[11:30] Linker Artikel zur Leiharbeit: Sozialstaat: Politik hat ihr Soll erfüllt - Sozialstaat ist unfinanzierbar geworden
Der Autor ist wohl auch jemand, der in einem solchen "prekären Beschäftigungsverhältnis" ist, und von der gutbezahlten Fixstelle mit Kündigungsschutz träumt. Beides ist in der Medienbranche ja üblich.
Er sollte lieber die Rich Dad, Poor Dad Bücher von Rober Kiyosaki lesen, wo beschrieben wird, dass alle Versprechen des Sozialstaats nur Versprechen sind und bei Bedarf nicht eingelöst werden. Der Höhepunkt des Sozialstaats war am Ende des "Kondratieff-Sommers", als um 1980. Seitdem geht es damit und allen "wohlerworbenen Rechten" nur mehr abwärts.
Neu 2010-08-05:
[20:00] SchallUndRauch: Das Gesundheitssystem das keines ist
[8:00] Leserzuschrift-DE - Umverteilung per Krankenversicherung:
Mein Arbeitgeber und ich teilen uns monatlich ca. 500 Euro Krankenversicherungsbeiträge an die gesetzliche Techniker KK.
Mein Krankheitsverlauf der letzten 10 Jahre:
2001 einen Nagel ambulant aus dem Fuß gezogen bekommen, nachdem ich auf ein Brett getreten bin, Behandlungsdauer 30 Minuten, Tetanus, Abgang
2006 ein Allergietest wegen Verdacht auf Neurodermitis, 30 Nadeln im Rücken, Behandlungsdauer 2x30 Minuten, Rezept für eine Creme zu 50 Euro, danach weg
Fazit:
Arztkosten (gut geschätzt) 90 Minuten = 150 Euro
Arznei: 50 Creme, 30 Tetanus = 80 Euro
Beiträge seit 2000: 72.000 Euro
So läuft der verdammte Hase, dass hier migriert und gutgemenscht wird, bis die Schwarte kracht. In meinem männlichen Freundeskreis überall die gleiche Situation: alle um die 40, niemals krank.
70.000 Euro rein, 200 raus und die Buden sind pleite, ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen könnte
Wer frisst dann die Differenz? Verwaltung und Marketing bei der Krankenkassen trotz "Bemühungen" nur einen kleinen Teil. Es sind natürlich die Krankenhäuser (etwa für die gestern beschriebenen Alkoholiker), die künstliche Lebensverlängerung um jeden Preis und die vielzahl von Leuten, die nichts einzahlen - etwa Hartz-IV.
[13:00] Sehr interessanter Artikel aus dem Spiegel über die Folgen einer Insolvenz der Berliner City-BKK: Geordnete Schließung
"Helmut Wasserfuhr, der Chef der Gemeinsamen BKK Köln, musste vergangenes Jahr zwei Bluter finanzieren, deren Medikamente so teuer waren, dass die Einnahmen durch die 30 000 Mitglieder nicht mehr ausreichten."
Da sind wir wieder beim alten Thema: es dürfen keine "Todesurteile" unterschrieben werden, d.h. Behandlungen aus Kostengründen abgelehnt werden. In den USA etwa gehen 90% aller Aufwendungen in das letzte Lebensjahr, also in künstliche Lebensverlängerung.
Noch ein Beispiel:
Da war vor einigen Wochen eine Meldung in einer deutschen Zeitung, dass zwei einschlägig bekannte Graffitti-Sprayer auf einem Bahnhof von einem Zug erfasst wurden. Einer war sofort tot, den anderen hat man mit dem Helikopter ins Krankenhaus geflogen, wo er trotzdem starb. "Medicopter" und jede andere Behandlung um jeden Preis auch für Gesetzesbrecher. Wundert sich noch jemand, dass er so viel in dieses System einzahlt und kaum etwas davon hat?
[13:15] Leserzuschrift-DE - weitere "Abflüsse":
1. Deutschland hat Sozialversicherungsabkommen mit vielen Ländern, z.B Türkei, Polen, (Ex-)Jugoslawien, der Tschechischen Republik, Ungarn, Israel, Tunesien, Kroatien, Marokko und noch ca. 8 weitere sollen dazukommen.
Beispiel: deutsch-türkisches Sozialversicherungsabkommen vom 30.04.1964 (!)
Es beinhaltet, daß in der Türkei lebende Familienangehörige eines in der BRD versicherten Türken als anspruchsberechtigte Mitversicherte nach türkischem Recht gelten.
Dies bedeutet, daß die deutschen Krankenkassen nicht einmal bestimmen können, wer zu dem mitversicherten Personenkreis gehört.
Dadurch sind nach türkischem Recht auch ganze Großfamilien - incl. der Eltern und Geschwister - zu Lasten der Deutschen Krankenkassen kostenfrei mitversichert.
Es spielt auch keine Rolle, ob die in der BRD versicherten Ausländer hierarbeiten, Alg- I- oder ALG-II- Empfänger sind und deren Familien dauerhaft in ihrem Heimatland wohnen.
2. Massiver Mißbrauch von Chipkarten in Milliardenhöhe durch sog. "Gesundheitstouristen"
Der Vorsitzende des Bayr. Hausärteverbandes, Dr. Wolfgang Hoppenthaller, hatte den Mut das aufzuzeigen.
ZB. "wanderte" eine einzige Krankenversicherungs-Chipkarte innerhalb von nur ca. 4 Wochen kreuz und quer durch Bayern:
23.1.:6 Ärzte, 24.1.: 4 Ärzte, 25.1.: 5 Ärzte, 29.1.-1.2.: 7 Ärzte, 4.-6.2.: 3 Ärzte, 7.2.: 1 Arzt, 8.2.: 1 Arzt, 10.2.: 1 Arzt, 11.-14.2.: 4 Ärzte, 22.-25.2.: 4 Ärzte, 25.-26.2.: 8 Ärzte
(Quelle: http://www.fk-un.de/UN-Nachrichten/UN-Ausgaben/2004/UN7-04/2004-07-3.htm )
Bei rund 29.000 Karten wurden 21-25 Verordnungen, bei 11.000 Karten wurden bis zu 30 Verordnungen in Anspruch genommen.
604 Chipkarten wurden in einem einzigen Quartal 51 bis zu 75-mal eingesetzt, 81 Karten mehr als 75 mal.
Würden die Krankenkassen den ungeheuren Chipkarten-Betrug eingestehen, müßten sie im gleichen Atemzug zugeben, daß sie ihrer Kontrollverpflichtung nicht nachgekommen sind.
In gleichem Maße hält sich die Regierung bedeckt, da ansonsten ein Organisationsverschulden nachweisbar wäre.
3. Milliarden in Krankenkassenverwaltung "verbraten": z.B. 2002 waren das jährlich 7,5 Milliarden und mehr
Vorstände der ca. 250 gesetzlichen Krankenkassen verdienen im Durchschnitt 150.000 € im Jahr.
Sowas sagt man in DE einem Lohnsklaven offiziell aber nicht,
sondern eher den Spruch aus dem Mittelalter: "Arbeite, sei nicht faul, zahl dei Steuer und halts Maul "
Dies wird sicher ganz viele Leute interessieren.
Hat schon jemand daran gedacht, nichts oder möglichst wenig in dieses System der Blutsauger einzuzahlen?
[14:00] Leserkommentar - Eine Krebsbehandlung kostet heute bis zu 100.000,- € p.a.
Kein Arzt und keine Krankenkasse verweigern die Kostenübernahme, da niemand ein Todesurteil unterzeichnen möchte. Ständig werden neue, "bessere", und natürlich teurere Medikamente auf den Markt gebracht und gleichzeitig alte, billige entfernt. In Wahrheit sind die neuen schlechter. Die wirklichen Abzocker sind einzig die Pharmakonzerne mit Ihrer gewaltigen Lobby-Armee.
Noch mehr Blutsauger. Solange gezahlt wird...von den Zahlsklaven...
[20:00] Leserkommentar-DE - Sparen und Tabus:
als Mitarbeiter einer grossen Krankenkasse (DE ) verfolge ich mit Spannung die aktuelle Diskussion. Zunächst einmal war es durch die Einführung des Gesundheitsfonds politisch - noch unter der Ära Ulla Schmidt - gewollt, die unsinnig hohe Kassenzahl wieder zu reduzieren, was wir derzeit ja beobachten. Die Fusionen dienen hauptsächlich dazu, keinen Zusatzbeitrag erheben zu müssen, da die Kunden sonst in Scharen abwandern.
Alle Kassen sparen derzeit massiv, vor allem beim aber beim Kunden. Nicht gespart wird bei den richtig teuren schulmedizinischen Anwendungen. Minister Rösler leistet den Krankenhäusern Akuthilfe, in dem die Krankenkassen nur noch reduzierte Prüfung der Krankenhausrechnungen vornehmen sollen. Wer zahlt wohl, wenn die Zahl der irrtümlichen Falschabrechnungen der Kliniken nach oben geht ? Dieses System wird niemals freiwillig reformiert.
Die Krankenkassen sind leider mittels der Sozialgesetze überwiegend fremdgesteuert. Ich kann nur jedem empfehlen, die Gesundheit genau so wie die Investments selbst in die Hand zu nehmen.
Kurz gesagt: die Politik will gar nichts ändern, was jemand zum Aufschreien bringen würden. Die Beitragszahler schreien ja nicht.
[20:00] Leserkommentar-DE - die Geundheitsindustrie nicht am Verdienen hindern:
Ihr Kommentar ist ja richtig, Herr Eichelburg. Trotzdem. Die ganzen Kosten für Alkis, künstliche Lebensverlängerung um jeden Preis, Dialyse etc. erhöhen das Bruttoinlandsprodukt. So paradox das ist, so entsteht Wirtschaftswachstum in unserem kranken System. Kein Wunder, das unsere Politiker nichts dagegen unternehmen. Die sind doch froh darüber, klopfen sich gegenseitig auf die Schulter und behaupten, ihre Politik sei erfolgreich. Das die Pharmaindustrie, die Pflegeindustrie, die Krankenhäuser etc keine Änderungen wollen ist auch klar. Die verdienen ja daran.
Solange der Beitragsmichel zahlt natürlich.
[20:00] Leserkommentar-DE - Kommentar zu "weitere Abflüsse":
Es wäre so einfach, den Missbrauch von Krankenversicherten-Chipkarten zu unterbinden: Neben der Chipkarte müsste auch der Personalausweis vorgezeigt werden. Die Namen müssten übereinstimmen, und das Foto auf dem Perso kann mit dem Patienten verglichen werden.
Das wäre wirklich simpel. Für eine Kontrolle müssten also nicht die Chipkarten mit Fotos ausgestattet werden.
Jeder Unsinn wird gemacht! Der Aufwand mit den 10 Euro Praxisgebühr halten unsere "Eilten" für in Ordnung. Warum wird so etwas Simples wie die Vorlage des Perso beim Arzt nicht zur Pflicht??? ===>>> Wahrscheinlich widersetzen sich die Lobbyisten von Ärzten und Krankenhäusern, denn man möchte den Umsatz haben, egal wer dafür zahlen muss. Dürfte ähnlich sein wie bei Autos, die keinen wirksamen Diebstahlschutz haben: Jedes geklaute Auto ist ein neu verkauftes.
Ganz einfach: jeder Missbrauch bringt dem System Geld. Solange der Beitragsmichel weitere Erhöhungen schluckt, macht das nichts.
Noch einmal: solange nicht die Beitragszahler massiven politischen Widerstand leisten, wird sich nichts ändern.
Neu 2010-08-04:
[21:00] Wenn die Sehnsucht nach der Pension in den Hirnen sitzt, wird jedes Schlupfloch genützt: Invaliditätspension: Regierung will Ansturm bremsen
Eine frühere Beratung für Unternehmen und Arbeitnehmer soll den frühzeitigen Ruhestand verhindern. Aber Sozialminister Hundstorfer braucht für den Ausbau der Prävention 20 Millionen Euro zusätzlich.
Fast jeder über 50 will in Pension gehen, die Firmen wollen ihre älteren Mitarbeiter dorthin abschieben. Die Politiker wagen es wegen der Wählerstimmen nicht, wirkliche Riegel vorzuschieben. Man muss den Zugang mit brutalen Mitteln erschweren - hohe Abschläge für Frühpensionen und scharfe Kriterien.
Aber der Staatsbankrott wird das Problem lösen. Denn dann bleibt kaum ein Almosen von der Pension übrig, von dem man leben könnte.
PS: es gibt Berichte aus der Schweiz, wie viel Missbrauch dort mit Invalidätspensionen getrieben wird. Dort tauchen dann Leute mit Schweizer Invaliditätspension gar in ihren Heimatländern als Parlamentsabgeordnete und in zahlreichen anderen Funktionen wieder auf.
[11:30] Krankenhausreport: Alkohol ist der häufigste Einweisungsgrund
Die häufigste Ursache für eine Einweisung sind psychische Störungen. Sie hätten mit 17,2 Prozent aller Diagnosen inzwischen Herz- und Kreislauferkrankungen von der Spitzenposition verdrängt. Vor allem Depressionen in Verbindung mit Alkohol stellten zunehmend ein Problem dar, sagte Friedrich Wilhelm Schwartz, Vorsitzender des Instituts für Sozialmedizin. „Alkohol ist vor allem bei Männern im mittleren Alter mit Abstand der wichtigste Einweisungsgrund.
Früher hat man Alkoholleichen einfach durch die Polizei von der Strasse aufgelesen und eine Nacht in die Ausnüchterungszelle gesperrt. Heute muss sie ins Krankenhaus, denn es will ja niemand eine Verantwortung für eine Fehlentscheidung übernehmen. Alkohol-Depressionen hat man den Alkoholikern selbst überlassen. Kommt wieder, sobald das Geld richtig knapp wird.
[12:30] Leserkommentar-DE - An einem armen Alkoholkranken verdienen:
Die Schnaps-Herstellerfirma,
der Staat über Steuern,
der Verkäufer,
das Krankenhaus,
die Ärzte,
die Pharmaindustrie,
die Reha-Klinik,
die Psychologen und das restliche Betreuungspersonal (auch für die in Mitleidenschaft gezogene Umgebung), die ganze Sozialbürokratie, die Recycling-Firma der leeren Flaschen.
Mensch, Herr Eichelburg, und diesen armen Menschen wollen Sie so einfach in die Ausnüchterungszelle bringen?
Es ist Zeit, die Zahl dieser Profiteure radikal zu beschränken. Danke für die Zusammenstellung, sie zeigt, wie übergross dieser "Servicesektor" auf Kosten der Allgemeinheit schon geworden ist.
[12:45] Leserkommentar-DE - Alkoholiker:
Ich erinnere mich noch an einen Penner, der in Frankfurt auf der Zeil einen Vortrag gehalten hat.
Das Motto lautete: “Alkohol-das deutsche Wirtschaftswunder”
Er war total dicht, hat aber alle ökonomischen Zahlen und Fakten zu dem Thema sauber runtergerattert.
Er hatte ein Riesenpublikum und hat sich an dem Tag sicher eine Kiste Schnaps verdient.
Weil er nunmal Recht hatte!
[21:15] Leserzuschrift-DE - Alkoholiker in der Realität:
ich halte für betriebliche Führungskräfte Suchtseminare und wir besuchen auch im Rahmen des Seminars eine Suchtklinik, die von den Krankenkassen finanziert wird. Zum Leistungsspektrum der Klinik gehören u.a. Diagnostik der Sucht, medikamentengestützte Entgiftung mit Aufbau von Motivation zur Suchtmittelabstinenz sowie zur Annahme von suchtspezifischen Hilfen, insbesondere durch Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen, Krisenintervention zur Vermeidung von Rückfällen, Behandlung von Rückfällen.
Was dort berichtet wurde ist haarsträubend! Für Drogenjunkies die noch nie gearbeitet haben, ist es mitunter schon ein Problem morgens um 08:00 Uhr zum Frühstück zu erscheinen. Es werden Frauen eingewiesen die so fix und fertig sind, daß diese es nicht schaffen, ihren Schrank mit ihren mitgebrachten Klamotten einzuräumen.
Die stationäre Behandlung dauert ca. 14 Tage. Der Abrechnungssatz pro Tag beträgt je Patient 200 €.
Danach schließt sich i.d.R. die Langzeittherapie an, die von den Rentenkassen bezahlt werden und die, je nach konsumierter Droge mehrere Monate dauern kann. Für die Langzeittherapie braucht man eine Einweisung.
Zur Entgiftung in der Suchtklinik werden auch Rückfällige immer wieder aufgenommen, sofern ein Platz frei ist.
Die Rückfallquote ist enorm hoch. Die wenigsten schaffen es, nach der ersten Entgiftung trocken zu bleiben.
Es wurde von Patienten berichtet, die bereits 20 x zur Entgiftung waren.
Kosten: 20x 14 Tage = 280 Tage x 200 € Tagessatz= 56.000 € für die Versichertengemeinschaft!
Eine Garantie, daß diese Patienten es schaffen, gibt es aber nicht.
In D sterben jährlich ca. 40.000 Menschen an den Folgen des Alkoholkonsums.
Das wird (noch) alles bezahlt! Unsere romantischen Sozialpolitiker haben halt ein warmes Herz.
Wenn dafür aber irgendwann keine Geld mehr da ist, wird es für die Betroffenen richtig grauenhaft.
Ein kalter Entzug kann tödlich enden. Ein weiterer Prozentsatz verblödet beim kalten Entzug, weil wegen epileptischer Anfälle und Delir Hirnareale ausfallen. In D gibt es 2,5 Mio. Alkoholabhängige, die auch in der Krise regelmäßig Geld für ihren Stoff brauchen.
Willkommen im Gruselkabinett!
Dann lasst sie halt sterben, wie in Russland, wo die Lebenserwartung für Männer in der Depression auf 57 Jahre gesunken ist - primär wegen dem Wodka.
Neu 2010-07-13:
[17:30] Eigene Arbeit wird diese Lücke schliessen: Wer schließt die Pensionslücke?
Hohe Fixkosten, kleine Pensionserhöhungen – schon heute haben Pensionisten in Österreich zu kämpfen. Doch wie will man bei künftigen Rentnern die Kluft zwischen Pension und Lebenshaltungskosten schließen?
Die Inflation frisst also heute schon an der Pension/Rente. Wird noch viel schlimmer, denn mit realen Erhöhungen ist nicht zu rechnen, eher mit Senkungen. Die privaten Vorsorgen kann man auch vergessen, die werden sich wie alles Papier in Luft auflösen.
Also willkommen unter den Goldenen Bögen im McJob. Oder als Taxifahrer. In Wien gibt es schon viele Taxifahrer über 70. Warum sie das machen: weil sie mit der Pension nicht auskommen. Was wirklich los ist, verstehen sie aber nicht.
Neu 2010-07-12:
[15:45] Beginnt jetzt der Kampf um das Pharmabudget? Homöopathie in der Kritik
Dünn, dünner, Homöopathie: In SPD und CDU wächst der Widerstand gegen die Alternativmedizin. Dürfen Krankenkassen bald keine Zuschüsse mehr zahlen für die tausendfach gerührten angeblichen Arzneimittelchen? Die Kritiker müssen sich auf Gegenwind der etwas anderen Pharma-Lobby einstellen.
Dass der Spiegel ein "Systemmedium" ist, wissen wir alle. Dass er das Thema auch noch als Titelgeschichte bringt, während gleichzeitig um eine Gesundheitsreform gestritten wird, dürfte wohl kein Zufall sein. Es könnte ja sein, dass die Pharamaindustrie jetzt ungeliebte Glaubensmedizinen vom Topf wegschieben will, nachdem dieser kleiner wird.
Neu 2010-07-11:
[6:30] Leserkommentar-DE - merkwürdige Allianzen:
Deutsche Sozialisten wollen die Homöopathie ausmerzen, britische Staatsärzte (!) das "Hexenwerk" verbrennen, und Hartgeld - sonst kritisch - ist fröhlich dabei - merkwürdige Allianzen
Hartgeld.com ist einfach immer auf der Seite der Ratio, wogegen sich in der "Alternativmedizin" die Irrationalen nur so tummeln. Mögen sie doch selbst zum Kurpfuscher gehen, aber sie sollen nicht verlangen, dass ihnen die Beitragszahler den Unsinn auch noch bezahlen. Das war eine derartiger Zuschriften.
[10:30] Da kamen noch mehrere solche, die Homöopathie verteidigender Zuschriften. Da muss es eine Sekte geben. Es ist zwecklos Leute, hartgeld.com ist ein Finanzforum, kein Forum zu Methoden der Medizin.
[6:30] Leserkommentar-DE - Zahnkronen oder der Sinn einer Krankenversicherung überhaupt:
ob eine staatliche Krankenversicherung Kuren zahlen muss oder andere Dinge die nicht zu Kern gehören, darüber kann man reden.
Jedoch Zahnkronen oder Zahnbehandlung a priori auf den Richtblock zu stellen halte ich für etwas abgedreht. Zahnloses lächeln mögen vielleicht ein paar Leute für toll finden, jedoch haben Zähne eine lebenwichtige Aufgabe, sofern man nicht flüssig oder von eingetauchten
Semmeln leben soll. Das ist auf längere Zeit erwiesener maßen sehr ungesund. Übrigens zahlen deutsche Kassen auch keine Zahnimplationen.
Das gleiche gilt für Hörgeräte, da man sich sonst wohl sehr schwer mit der Umwelt verständigen kann, ausser man kann die Gebärdensprache, welche aber in der Regel von Chefs und Geschäftführern nicht verstanden wird.
Somit, was soll der Bullshit, vor allem wenn man die Zahlen kennt was der Medizinbetrieb an anderer Stelle verschlingt, wenn man das sich zu gemüte führt, sind Zähne und Hörgeräte sehr hinten anzusiedeln auf die Summe die verbraucht wird.
Zähne nutzen sich nun mal ab, selbst bei bester bester Pflege.
Dann könnte man ganz einfach fragen, warum brauchen wir überhaupt eine Krankenversicherung, gehen wir gleich wieder in die Leibeigenschaft, wo sich nur der Zähne leisten kann der Unternehmer ist, überspitzt ausgedrückt.
Mir geht sowas gehörig auf den Senkel. Anstatt darüber nachzudenken zu fragen, was wirklich im wichtig ist für eine Krankenversicherung, um damit es wieder in Balance zu bringen. Ausgaben zu Einnahmen wird gerade auf die Dinge eingeschlagen die man wirklich braucht um in einer westlichen Umgebung im Aussen zu überleben bzw. sein Auskommen zu haben.
Oder glauben Sie echt ein Personalchef stellt zahnlos grinsende ein?
Ist dann die Lösung das Sie einen Kredit dafür aufnehmen sollen?! Fragt sich nur was für Sicherheit dann da ist.
Manchmal ist es auf hartgeld schon sehr skurril.
Es stellt sich einfach generell die Frage, was eine staatliche Krankenversicherung alles zahlen soll. Bei privaten Versicherungen ist es Verhandlungssache bzw. die Wahl des entsprechenden Versicherungsmodells. In Österreich etwa gibt es gratis die "Kassenbrille" - das billigste Modell, ebenso künstliche Gebisse (die, die Kukident brauchen). Ist nicht Jedermanns Sache. Wer Besseres will, muss eben selbst zahlen (schon vom Sparen gehört?) oder eine entsprechende Versicherung abschliessen. Wobei sparen und selbst zahlen die bessere Lösung ist.
PS: an der ungarischen Grenze zu Österreich wimmelt es nur so von Zahnkliniken, die eben diese "besseren Sachen" zum Diskontpreis anbieten. Sogar aus Deutschland strömen die Leute dorthin.
[10:15] Leserkommentar-DE - "Sinn einer Krankenversicherung überhaupt:"
Krankenversicherung in DE ist nur sinnvoll, wenn man Familie hat oder chronisch krank ist.
Für Singles ist eine Krankenversicherung unnötig, weil bei dieser Beitragshöhe bereits alles selber bezahlt werden kann.
Zahnkronen, Hörgeräte, Brillen sind locker damit abgedeckt.
Ich bin privat(!) krankenversichert und zahle nach 25%-iger Anhebung der Prämien ab 01.2010 pro Jahr inkl. Arbeitgeberbeitrag 6.300€.
Noch Fragen ?
Umstieg auf höheren Selbstbehalt bei geringeren Prämien funktioniert max. für 2 Jahre, dann ist man nach Prämienerhöhungen wieder bei den ursprünglichen Prämien angelangt bei geringeren Leistungen.
Skurril wird es erst, wenn horrende Beiträge abkassiert werden und die Leute dann wegen billigem Zahnersatz nach Ungarn strömen.
Fazit: Die Krankenversicherungspflicht gehört unbedingt wieder abgeschafft, eine Altlast von Rot-Schwarz.
Bei so horrenden Beiträgen rentiert sich die Krankenversicherung gar nicht - wenn man raus kann.
[13:45] Leserkommentar-DE - Krankenkassenversicherungspflicht:
Dieses Konstrukt ist nichts anderes, als eine Einnahmegarantie fuer den Gesundheitsbereich. In Deutschland ein nicht zu verachtender Beitrag zum BIP, und der muss gepflegt werden. Waere die Krankenversicherung freiwillig, wuerde sich das System von selbst reformieren, denn nur die garantierten Beitraege erlauben es den beteiligten Lobbyisten ihren jährlichen Bedarf zu melden. Der Staat sorgt daraufhin dafür, dass dieses Geld auch garantiert zur Verfügung steht, indem er die Krankenkassenbeitraege entsprechend festsetzt. Nun muss er seinen Bürgern nur noch klar machen, dass er einzig und allein um seine Gesundheit besorgt ist.
Der Fortschritt bringt uns eine Menge Medikamente mit oftmals mehr Schaden als Nutzen, ach ja, wir hatten auch Gott sei Dank die Schweinegrippenimpfung. Leider hatten sich nicht genug Menschen von der Notwendigkeit dieser Impfung ueberzeugen lassen, "dumm geloffe", jetzt muss auch noch der Impfstoff abgeschrieben oder verschrottet werden.
Macht nichts, Hauptsache wir hatten das BIP. Die erhoehten Krankenkassenbeitraege werden dafuer schon aufkommen.
"Die Deutschen sind Weltmeister bei Arztbesuchen" - Vorsorgeuntersuchungen
Pflicht zur Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt zwei mal jaehrlich. Kann ein Gebisstraeger bei seinem Antrag auf ein neues Standardgebiss kein lueckenloses Bonusheft vorlegen, so wird er mit einem geringeren Kassenzuschuss bestraft, obwohl er den Kassen 10 bis 20 Vorsorgeuntersuchungen gespart hat - ist halt schlecht fuers BIP. Mir wurde vor zwanzig Jahren in der Schweiz die Schilddruese operiert.
Danach bekam ich fuer mich dosierte Schilddruesenhormone verordnet, die ich rezeptfrei in der Apotheke kaufen konnte. Zwei Jahre spaeter wieder in Deutschland, nicht mehr rezeptfrei, alle drei Monate zum Arzt um ein Rezept zu holen. Anti-Babypille, alle drei Monate zum Arzt Rezept abholen, usw. usw.
Nicht die Menschen sind krank, sondern das System. Hier sollte man mal in die Forschung investieren um etwas zu veraendern, aber das schadet dem BIP.
Ja, alles für die Einkommen und die Jobs des Systems - dafür hat es gut funktionierende Lobbies.
[15:00] Leserzuschrift-DE - Leute werdet mal erwachsen und kümmert euch selbst um euch:
Ich bin 43, bei der HUK-Coburg Privat versichert und zahle incl. Pflegeversicherung knapp 125,00 € im Monat. Ich habe 1000,00 € Zuzahlung im Jahr, egal auf welche Leistung. Keine Beitragsrückerstattung.
Im Moment bin ich in Zahnbehandlung, ein Nerv musste aus einem Backenzahn raus und ich kann mir aussuchen was gemacht wird. Er wird nun schön überkront mit vernünftigem Material. Ich brauche niemanden fragen was ich machen darf, ich tu es einfach, basta.
Ich "schei**" drauf was es kostet, denn es ist mir wichtig. Niemand entscheidet darüber ausser ICH!
Meine KKV brauche ich "in extremo" nur für Klinikaufenthalte und das wars. Und ganz nebenbei liegt noch eine Patientenverfügung vor!
Leute werdet mal erwachsen und kümmert euch selbst um euch!
Versicherungen - Zitat:" Sie reichen dir einen Regenschirm wenn die Sonne scheint, aber wenn es regnet nehmen sie ihn dir schnell wieder weg"
Die Leser von hartgeld.com sollten inzwischen genug verdient haben um sich die Kleinigkeiten unterhalb der Grenze solcher Grossschadens-KV leisten zu können.
Neu 2010-07-10:
[16:30] Beginnt jetzt die Reduktion der Krankenkassen-Leistungen? Krankenkassen sollen sich Homöopathie sparen
Deutschlands Krankenkassen wirtschaften am Rande des Bankrotts - kann sich dieses System noch Zuschüsse für homöopathische Behandlungen leisten? In der SPD regt sich Protest, ein Verbot wird gefordert. Auch einflussreiche Funktionäre und Aufseher sehen ein riesiges Sparpotential.
Es ist ja bekannt, dass besonders die deutschen Kassen jeden Schabernack, wie etwa die Homöopathie bezahlen. Der nächste Schritt wird sein, "Todesurteile" auszustellen, extrem teure, "lebensverlängernde" Medikamente und Behandlungen nicht mehr zu bezahlen - da kann man mehr sparen.
PS: jetzt werden die verschiedenen "Medizin-Schulen" über mich herfallen. Macht nichts, ich beurteile diese Dinge aus ökonomischer Sicht- Kosten/Nutzen.WE.
PPS: Zuschriften zu Krebstherapien, etc. sind NICHT erwünscht, hartgeld.com ist ein Finanzmedium, kein Medizin-Forum.
[16:45] Leserkommentar-DE - Einsparungen Krankenkassen:
An den Krankenkassen und den Bestrebungen unseres jungen Gesundheitsministers hat man gesehen, was Sache ist. Er hatte noch Ideale und Ideen. Dann hat die Politik/Lobby ihm den Zahn gezogen. Nun ist alles wie gewohnt. Die Pharmazie darf weiter abkassieren, die Ärzte ebenso und die Kassen haben den Blankoscheck der Beitragszahler in der Tasche. Arbeitgeber werden an zukünftigen Erhöhungen nicht mehr beteiligt! Das ist Schafe Melken in Reinstform. Was übrigens Medikamente angeht, da kamen in letzter Zeit interessante Beiträge auf SWR1 Leute. Eine Packung Aspirin kostet 5 Euro, die Wirkstoffe darin einen einzigen Cent. Soll mir nur einer erzählen, in Griechenland herrsche Korruption und hier nicht.
Trotzdem wird es bald notwendig sein, die Leistungskataloge zu kürzen - ganz einfach weil man die Beitragszahler nicht weiter melken kann.
[20:45] Leserkommentar-US - Medizin-Schlaraffenland Deutschland:
In USA gibt es Aspirin, Ibuprofen, Antihystamine (Lorratine) z.B. fuer 2 Dollar. usw. in allen Supermaerkten und Drugstores zu kaufen. Ja sogar beim amerikanischen Aldi und dass sehr guenstig. 5 Euro fuer Aspirin, dass darf ja wohl nicht wahr sein. Eine grosse Flasche Aspirin mit ungefaehr 250 Tabletten gibts hier fuer ca. 3 Dollar.
Vielleicht sollten sich dass die Krankenkassen ueberlegen und so den "Kleinkram" aussen vorlassen.
Unsere Krankenkasse bezahlt z.B. keinerlei Zahnbehandlungen da muessten wir noch eine private Zusatzversicherung abschliessen.
Unter Alternativbehandlung versteht man hier Chiropractics oder pyhsical Therapy. Und die werden auch von vielen Versicherungen nicht uebernommen oder mit Zuzahlungen aus eigner Tasche belastet. z.B. pro Std. 12 Dollar bei 8 Std. im Monat dann 96 Dollar wie mir geschehen und dass ueber einen Zeitraum von mehreren Monaten.
Kuren sind generell unbekannt. Es gibt Tages Spa's, doch die sind Privatvergnuegen.
Erzaehle ich amerikanischen Bekannten von Kuren, glauben die ich erzaehle ihnen Maerchen oder vom Schlaraffenland.
Erst seitdem ich hier lebe ist mir der Luxus des deutschen Krankenkassensystem so richtig bewusst geworden.
vielen Dank fuer Ihre unermuedliche Aufklaerungsarbeit.
Chiropractitioners gibt es in den USA aber haufenweise, überall sieht man Schilder davon. Aber alles ist relativ. Was die US-Versicherungen den Patienten nicht bezahlen, bezahlen sie dafür den Krankenhaus- und Versicherungsbürokratien sowie per Umweg den Anwälten. Die Telefonbücher haben dicke Abschnitte nur mit Anwälten, die auf "Medical Malpractice" spezialisiert sind.
PS: hier in Österreich zahlt die staatliche Krankenversicherung nichts für Zahnbrücken, Kronen, Implantate und kaum etwas für Brillen, Hörgeräte, etc.
Neu 2010-07-08:
[11:00] Zerohedge: Global Pension Heat Rising
[6:30] Zum Ziemann-Artikel: Betriebsrenten-Absicherung unbezahlbar?
Die Betriebsrenten in Deutschland sind im Gegensatz zu anderen Ländern gegen Insolvenz des Arbeitsgebers, aber auch gegen den Verfall der Werte des aufgebauten Kapital-Stocks gesichert. Das ist keine Selbstverständlichkeit, wie Firmenpleiten in den Vereinigten Staaten aber auch Großbritannien zeigen. Dort verlieren die Mitarbeiter neben ihrem Job auch noch gleichzeitig die von der Firma angesparte Betriebsrente. Gleichzeitig bauen sich mit Aktien-Ansparprogrammen viele Mitarbeiter einen weiteren Kapitalstock für das Alter auf. Geht die Firma unter, dann sind diese Aktien auch nichts mehr wert.
Keines der heutigen Alters-Vorsorgesysteme wird überleben, da dahinter entweder derzeit völlig überteuerte und uneinbringliche Papierwerte stehen, oder staatliche Versprechen, die im Staatsbankrott nicht mehr erfüllbar sind:
a) diese "Defined Benefits"-Betriebsrenten wie im Artikel beschrieben fallen grossteils durch Insolvenzen aus
b) die "Defined Contribution"-Systeme wie die Pensionskassen in Österreich sind schon in massiver Schieflage und haben nur überteuertes Papier drinnen
c) Riesterrente & co haben das selbe Problem und dazu noch gigantische Adminstrations- und Vertriebskosten
d) Die staatlichen Pensionen/Renten funktionieren nur bis zu Staatsbankrott und solange die Beitragszahler noch zahlen wollen/können
Der grosse "Haircut" kommt bald bei allen diesen Systemen. Dann werden die Rentner/Pensionisten auf einen bereits völlig überfüllten Arbeitsmarkt gekippt.
[11:00] Leserkommentar-DE - Renten-Absicherung:
Eine Rente, egal ob sie angespart wurde oder wie bei der gesetzlichen Rente, dem sog. Generationenvertrag umlagefinanziert ist, muß immer aus der aktuellen Wirtschaftskraft des Landes finanziert werden. Die einzige Ausnahme ist die Rente, die man sich selbst aus eigenen angesparten Sachwerten selbst auszahlen kann. Da scheinen wir ja Gold und Silber nicht ganz falsch zu liegen.
So ist es.
Neu 2010-07-07:
[14:30] Wer von den Gesundheitsausgaben lebt: Ein System für die finanzielle Gesundheit von Ärzten, Pharmaindustrie und Apotheken
Neu 2010-06-30:
[8:00] Bei den deutschen Assekuranzen wächst die Angst vor dem Zusammenbruch des kompletten Systems: Desolate Finanzlage
Den gesetzlichen Krankenkassen droht 2011 ein Elf-Milliarden-Minus - mit möglicherweise dramatischen Folgen: Bei den Assekuranzen wächst die Angst vor dem Zusammenbruch des kompletten Systems. Leidtragende wären vor allem die Versicherten.
Man wird nicht umhin können, bei der Bürokratie drastisch zu sparen und auch beim Leistungskatalog. Man wird auch beginnen müssen, "Todesurteile" auszustellen - teure Behandlungen zu verweigern, auch wenn es tödlich ist.
[7:15] Leserfrage-DE - was passiert mit Sozialsystemen und Infrastruktur:
Es geht um die wichtigen Infrastrukturen (nicht die aufgeblasenen Sozialsysteme) und der damit verbundenen Aufgaben und Notdienste wie: Krankenhäuser, öffentlicher Nah- und Fernverkehr, Sporteinrichtungen, Alters- und Pflegeheime, Hospize,
Tagespflege für Kleinkinder, wenn nur ein Elternteil vorhanden ist, der in der Krise noch Arbeit hat, Zahnärzte und Dentallabore für wirklich notwendigen Zahnersatz, Kommunen- und Städtereinigung, Müllabfuhr, Wasserversorgung usw., usw. ….
Was passiert mit diesen Einrichtungen, wenn die Krise voll wirksam ist und hinten und vorne das Geld dafür fehlt?
Können diese Einrichtungen aufrecht erhalten werden?
Noch dazu mit diesen hochverräterischen Halsabschneidern und Volksschädlingen von Politikern und Regierungen aller Couleur, die sicher vorher das Weite suchen oder vom geschorenen Schafs-Mob möglicherweise aufgehängt werden.
Von diesen bemitleidenswerten und korrumpierten Kreaturen konnte man bisher nichts erwarten und sicher auch nicht während der vollen Krise und danach schon gleich gar nicht.
Alle diese Systeme, die selbst Gebühren einheben können, werden versuchen diese kräftig anzuheben um nach Wegfall der Subventionen zu überleben. Um danach drastisch zu schrumpfen, da die Bürger/Kunden nicht soviel zahlen können. Die ganze Sozial-/Medizin-Infrastruktur wird massiv schrumpfen müssen. Wie viele Leute können sich dann noch teuren Zahnersatz wie Implantate leisten?
Neu 2010-06-28:
[6:30] Ein Schrei, der noch viel öfter zu hören sein wird: Schrei der Sozialdienste nach Geld
Hauptziel der Initiatoren ist, dass trotz der Sparpläne der Koalition mehr in die Stärkung der privaten Gesundheits- und Sozialdienste investiert werde. In der Petition heißt es dazu: „Wir verlangen vom österreichischen Parlament, dass im Zuge der Maßnahmen in den Konjunkturpaketen auch die Gesundheits- und Sozialdienste gestützt werden.“ Damit sollen speziell „Defizite“ bei der Betreuung hilfsbedürftiger Menschen beseitigt werden.
Argumentiert wird überdies damit, dass diese Investitionen auch mehr Beschäftigung zur Folge hätten. Mit Stand Ende 2008 arbeiten knapp 200.000 Personen im Sozialwesen, rund drei Viertel davon sind Frauen.
Die 200'000 Sozialbeschäftigten in Österreich dürften etwas übertrieben sein. Aber eine beachtliche Zahl von Beschäftigten ist es auf jeden Fall. Man stelle sich einmal vor, wie viele Bosse das beschäfigt. Unglaublich viele, die ihr Reich ausbauen wollen. In Österreich fahren diese gerne Audi (in Deutschland wird Maserati bevorzugt). Dieser riesige Apparat lebt grossteils vom Staat. Klar, dass er bei sich keine Einsparungen haben möchte.
Sorry, die Zukunft bringt nur Sparen, Sparen, Sparen. Die Bondmärkte werden auch hier diktieren.
Neu 2010-06-15:
[20:30] Leserkommentar-AT - Korruption im Gesundheitssystem:
Man müsste im Gesundheitswesen endlich anfangen, die Provisionszahlerei einzudämmen. Einige Vermutungen dazu: In Spitälern müsste man damit aufhören, die "Medizingeräteeinkäufer" zu schmieren und das Schmiergeld in die Gerätepreise einzukalkulieren. Man darf seitens der Pharmaindustrie halt nicht mehr 150 Fachärzte zu einer "Fachtagung" in ein Nobelhotel einladen und noch dazu die "Damenbegleitung" entsprechend "beistellen". Man müsste endlich damit Schluss machen, dass mit Vogelgrippe und sonstigen Pandemiedrohungen Geschäfte gemacht werden, nur weil die Industrie halt gerade eben mal mehr Umsatz braucht. Man müsste aufhören, den Fachärzten Provisionen zu bezahlen, wenn sie Hörgeräte verschreiben, obwohl Ohren ausputzen schon reichen würde. Man müsste aufhören, die "Indurstriefinger" in den Ministerien sitzen zu haben, weil sich sonst noch so motivierte Gesundheitsminister ständig die Nase blutig stoßen. Und schließlich müsste man damit aufhören, ständig neue Medikamente auf den Markt zu bringen, obwohl ohnehin schon genug da sind; neuer Name heißt nicht zwingend neuer Wirkstoff, - auch wenn der neue Name oft das 2-fache kostet.
Solange es so viel Geld wie heute gibt, werden diese Provisionen existieren. Wenn es dieses Geld nicht mehr gibt, dann halten die Ärzte persönlich die Hand auf - wie in Griechenland.
PS: bin vor einigen Tagen über einen Hörgerätehersteller im Internet gestolpert: 70% Gross Profit Margin!!! Da kann man leicht schmieren.
[16:30] Leserzuschrift-DE - Deutsche Rentenversicherung:
Hatte heute telefonischen Kontakt mit einer Mitarbeiterin der Deutschen Rentenversicherung wg. Fragen zum Versicherungsverlauf.
Ich sagte ihr abschliessend:"Ich mache mir keine Illusionen. Ich rechne mit höchstens der Hälfte der jetzt prognosostizierten Rente"
Die meinte ganz locker: "Wir sind ja etwa derselbe Jahrgang. Das sehe ich ganz genauso". Trotz meines Realismus war ich schockiert wg. dieser freimütigen Äußerung.
Übersetzung: höchstens ein Almosen gibt es.
Neu 2010-06-14:
[14:30] Wieder so eine lineare Prognose: Pensionssystem "in fünf Jahren" unfinanzierbar
Kein Kopfzerbrechen bei Hundstorfer über Bundeszuschuss - Lopatka drängt auf Änderungen bei Sonderregelungen
Sobald der Staatsbankrott da ist (etwa mit der Währungsreform) werden alle staatlichen Pensionssysteme in Europa auf der Stelle unfinanzierbar. Die heiligste aller heiligen Kühe wird dann geschlachtet. Im anderen Fall kann man beliebig weitermachen, bis es keinen Kredit mehr gibt. Das Ende der Pensionsfinanzierung auf Kredit sehen wir gerade in LV, GR, ES.
[16:30] Leserkommentar-DE - Genau deshalb sollte jeder Rentner sich eine Rentner-Rente in EM zurücklegen.
Keine teuern Autos, keine teuren Reisen, genügsame Lebensweise und die monatlichen finanziellen Überhänge in EM anlegen, Monat für Monat, Jahr für Jahr, solange es das Sozialsystem noch hergibt.
Und sie werden es nicht tun: willkommenen mit 75 beim McJob unter den Goldenen Bögen oder als Taxifahrer (machen schon viele Rentner nebenbei).
[11:30] Das trifft noch viele: Krankenkassen im Sterbebett
Die Blockadehaltung in der Gesundheitspolitik fordert die ersten Opfer. Zwei kleinere Krankenkassen leisteten in Berlin den Offenbarungseid, weil ihnen das Geld ausgeht. Weitere könnten rasch folgen, weil niemand das Gesundheitssystem auf sichere Beine stellt.
Vor 2 Jahren wären in Österreich fast einige Gebietskrankenkassen pleite gegangen, jetzt also in Deutschland.
Man wird nicht herumkommen, bei der Medizin zu rationieren und auch "Todesurteile" per Behandlungsverweigerung zu unterschreiben. Aber bisher ist das für die Politk ein Tabuthema.
[20:15] Schon Nummer drei: Dritter Krankenkasse droht die Pleite
Nach den ersten beiden Pleiten werden die Kreditgeber jetzt vorsichtig, daher werden die Krankenkassen jetzt reihenweise umfallen - wegen Kreditverweigerung.
[20:30] Die anderen Kassen müssen die Pleitekosten übernehmen: Geordnete Schließung
Neu 2010-06-09:
[12:00] Rente von der Inflation gefressen: Es kommt knüppeldick
Trotz Spardiktat schont die Bundesregierung die Rentner in Deutschland. Mit Recht, sagt Manfred Poweleit. Im Interview erklärt der Experte, warum die Gesetzliche Rentenversicherung dennoch in eine ernste Krise rutschen könnte und Inflation der größte Feind der privaten Altersvorsorge ist.
Sobald der Goldpreis richtig abhebt (egal welche Währung dann gilt), dann ziehen die Preise im Supermarkt mit. Dann kommt eine politisch verträglichere Rentenkürzung per Inflation. Aber auch private Vorsorgen sind nichts wert und werden wahrscheinlich mit der Währungsreform untergehen.
Neu 2010-05-31:
[18:30] Leere Sozialkassen: Letzte Chance Sparschock
Die Zahl der Erwerbstätigen sinkt, die der Rentner steigt. Immer weniger Menschen finanzieren den Sozialstaat. Für Arbeitnehmer hat das dramatische Auswirkungen. Die Regierung muss jetzt handeln, das System ist in Gefahr.
Man wird das machen müssen, was alle Depresionsstaaten machen, aber die Politiker fürchten wie der Teufel das Weihwasser: drastisch bei den Leistungen abspecken. Das System ist übrigens unrettbar.
Neu 2010-05-29:
[13:15] Wie unter Bismarck: DIW-Chef erwartet schon bald Rente mit 70
Die EU-Kommission empfiehlt eine deutliche Anhebung des Renteneintrittsalters. Die Grenze müsse von jetzt 65 auf 70 Jahre angehoben werde. "Das ist die bittere Wahrheit," sagt dazu DIW-Chef Zimmermann. Er vermutet, dass die Anhebung bald kommen werde, denn die Menschen sind gesünder und werden älter.
Das sollte Hr. Zimmermann auch den Griechen, Italienern, Franzosen, Österreichern erklären, denn dort gibt es viele grössere Probleme als in DE.
Der Sozialstaat muss jetzt dran glauben: Europa muss einen bitteren Sparkurs einschlagen
[19:00] Leserzuschrift-DE - Zum Renteneintrittsalter:
Wie bekloppt sind unsere Politiker? Das Renteneintrittsalter zu erhöhen bringt rein gar nichts, solange die 20-30 Jährigen keinen Job haben! Die füttert man mit Hartz4 und die alten lässt man schaffen. Wer macht so eine dumme Politik?
Wollt ihr wirklich die ganze Sozial-Wahrheit wissen? wirklich? Sowohl die Hartz-IVler als auch ein Grossteil, wenn nicht alle Rentner werden "entlassen", wenn das System zusammenbricht. Sie können sich dann am Arbeitsmarkt Gelegenheitsjobs suchen oder gleich verhungern.
In allen Depressionsstaaten tauchen Unmengen von Händlern überall auf, die sich so ihr karges Brot verdienen. Gleichzeitig explodiert die Kriminalität.
PS: in Spanien hauen die Reichen gerade aus den Städten auf das Land ab, weil die Kriminalität explodiert.
Neu 2010-05-23:
[10:00] Kleine Zeitung: Bernd Marin zum Thema Pensionen: Regierung ist dumm und schwächlich
MARIN: Jeder spürt, dass das nicht leistbar ist. Es ist wie bei einem Pyramidenspiel, ein Tanz auf dem Vulkan. Und die Pensionen machen allein zwei Drittel aller staatlichen Transferzahlungen aus.
Wieso mündet diese Einsicht nicht schon längst in energische politische Taten?
MARIN: Man lebt lieber in einer selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unsere Regierung ist von einer Schwächlichkeit und Dummheit, die langsam Angst macht. Es hat keiner die Statur, sich hinzustellen und die unangenehme Wahrheit zu sagen.
Einmal wird es das grosse Erwachen geben - mit dem Staatsbankrott. Und:
MARIN: Kriege fürchte ich im Moment nicht, aber denkbar ist wohl eine Enteignung der mittleren Klassen durch Hyperinflation. Und wenn ich sehe, wie bei den Staatsschulden einfach jedes Jahr die Nullen drangehängt werden, dann ist sogar eine Währungsreform nicht ganz auszuschließen.
[10:30] Auch solche politischen Akte werden nichts helfen: Politiker fordern Mütterquote für mehr Kinder
Erst wenn die Pensionssysteme untergehen, werden die Leute auf ihre "frühere Altersvorsorge" zurückgreifen.
Neu 2010-05-15:
[20:30] Warum verschreiben sie diese Sachen dann? Ärzteprotest gegen Krebsmittel-Kosten
Unter Medizinern formiert sich Widerstand gegen die Preispolitik der Pharmakonzerne. In einem Gutachten für das Bundesgesundheitsministerium kritisieren die Experten im SPIEGEL fragwürdige Krebsmittel, die jährlich bis zu 100.000 Euro pro Patient kosten.
Schon jetzt würden 25 Prozent des Arzneimittelbudgets der Krankenkassen durch Spezialpräparate aufgebraucht, obwohl diese nur rund zwei Prozent der Verschreibungen ausmachen. "Die meisten dieser Medikamente haben nur eine geringe Wirkung. Deshalb halte ich die Preise schlicht für obszön", sagte Ludwig.
Die Pharmaindustrie hat eines erkannt: es gibt ein Tabu im heutigen Gesundheitssystem: kein "Bürokrat" (auch Ärzte in der Krankenhausorganisation fallen darunter) will ein "Todesurteil" unterschreiben. Also kann man die Preise beliebig hoch ansetzen, die Kassen zahlen ohnehin (dort will auch niemand ein Todesurteil unterschreiben).
Geht nicht mehr lange. Gibt es etwa in Lettland nicht mehr.
Neu 2010-05-05:
[13:00] Der "Sozialstaat" von morgen: Es gibt keinen Grund, mit 65 mit dem Arbeiten aufzuhören
Neu 2010-03-28:
[17:15] Ein Konzept gegen die steigenden Pflegekosten? Rentnerdörfer unter Palmen
2050 wird jeder dritte Einwohner in den Industrieländern über 65 Jahre sein. Die Kosten für die Alterspflege steigen dramatisch. Für Niedriglohnländer wie die Philippinen eine Chance: Sie setzen auf Rentner aus aller Welt.
Das geht natürlich nur solange, als die Renten und Währungen der Herkunftsländer nicht crashen. Wenn das passiert, dann geht es wieder ab nach Hause.
Neu 2010-03-12:
[6:15] Peter Zieman über den Sozialstaat und seine Lobbyisten: Entsolidarisierung
Kein Wunder also, wenn Heitmeyer zu dem oben dargelegten Schluss kommt: Die Gesellschaft ist grundsätzlich an allen Fehlentwicklungen schuld. Und als Ablasshandel für dieses frevelhafte Verhalten müssen die armen und unterdrückten Randgruppen durch immer höhere Sozialabgaben aufgepeppelt werden. Da es sich um schützenswerte Minderheiten handelt, deren Ausgliederung augenblicklich in unkontrollierte Gewalt überschlagen könnte, muss die Gesellschaft – sprich das (noch) steuerzahlende Volk – froh darüber sein, dass man mit massiven Transferleistungen die Ruhe im Land bewahren kann.
Heitmeyers Desintegrationsansatz fordert nämlich, dass auf sozialstruktureller Ebene die Teilhabe an materiellen Gütern (Arbeit-, Wohnungs- und Konsummärkte) gesichert sein muss. Das heißt nichts anderes als eine bedingungslose Alimentierung dieser Personen durch die Gesellschaft.
Aber es geht noch weiter: Ebenfalls muss im Rahmen der Vergesellschaftung der Ausgleich zwischen konfligierenden Interessen (Fairness, Gerechtigkeit) sichergestellt werden. Das heißt man darf diese Gruppe in ihrem Verhalten nicht öffentlich kritisieren.
Zuletzt muss ein Maß an Selbstverwirklichung gewährleistet werden.
Dieses dumme Geschwätz kenne ich noch aus meiner Schulzeit der 70er Jahre. Dass dafür ein Lehrstuhl mit hochdotierter Professoren-Stelle und wissenschaftlichen Mitarbeitern etc geschaffen wurde, ist ein Armutszeugnis.
Siehe da, diese Lobbyisten des Sozialstaats leben alle selbst vom Staat. Vielfach haben sie noch keinen Schritt in die Wirklichkeit gewagt, weil sie als Professoren an der (Hoch-)Schule geblieben sind. Zeit für deren Entlassung zur Feldarbeit - in die Wirklichkeit.
Passt dazu: Totgesteuert
Neu 2010-03-06:
[8:30] Nur ganz wenige sehen es kommen: Sozialstaat vor Kollaps
Biedenkopf warnt vor Kollaps des Sozialstaats. „Wenn nichts geschieht, wird sich der Sozialstaat heutiger Prägung selbst zerstören“. Mehr als wahrscheinlich, „dass die Menschen, die den gegenwärtigen Sozialstaat mit ihren Beiträgen und Steuern finanzieren, irgendwann sagen: Jetzt ist es genug, mehr ist von uns nicht zu erwarten“.
Wenn die Zahler nicht mehr wollen, dann ist es vorbei mit dem Sozialstaat - besser gesagt, wenn dessen Propaganda nicht mehr wirkt.
Über die Jahrzehnte habe sich eine Leistungsempfängermentalität entwickelt, kritisierte Biedenkopf. In der sozialen Ordnung seien mit den Sozialversicherungen und Sozialverbänden machtvolle Besitzstände entstanden, die ihre Macht verteidigen. „Es wird jedoch keine nachhaltige Reform des Sozialstaates und seiner gegenwärtigen Ordnung geben, solange es nicht gelingt, das bestehende Sozialkartell zu überwinden.“ Auch die Politik sei Teil dieses Kartells, beklagte der Christdemokrat.
Darum geht es wirklich: die Jobs und Macht der Sozialfunktionäre, sonst nichts.
[11:30] Leserzuschrift-DE dazu:
habe begriffen, dass *der Staat selber das Opfer von Kartellen* ist, die sich am Ganzen bedienen, wie mehrere Bandwürmer im Darm, der irgendwann den Wirt töten - durch Auslaugung und Erschöpfung.
Diese *parasitären Kartelle sind nahtlos verschmolzen mit dem Staat über ihre Vereinnahmung der Parteien* im Parteienstaat, der einmal eine bürgerliche Demokratie sein sollte.
Man kann sicher darüber streiten, welches Kartell schließlich den Staat zu Tode bringt, oder ob sie dabei gemeinsam den Todesstoß austeilen.
*In jedem Fall sind diese Kartelle aus meinem Verständnis das Elend der sog. "entwickelten Staaten des Westens" und die Ursache ihres Unterganges.
*Sie werden nicht gewählt, das Volk gibt ihnen keinen Zugang zu öffentlichen Ämtern und Geldern. Und doch findet man sie und ihre Vertreter in sämtlichen Machtpositionen und an allen Geld-Saugnäpfen, wo das vom Volk erarbeitete Geld der Volkswirtschaft entlang strömt.
Geld-Absaugung ohne politische Vertretung nennen es die Angelsachsen ( taxation without representation).
Zur Bestechung der Wähler wird ein Teil der abgesaugten Gelder auch noch *sozial "umverteilt".*
Der Großteil der derart hinterücks entwendeten, veruntreuten Gelder des wertschöpfenden Volkes und seiner Unternehmer, die die Wertschöpfung überhaupt erst am Laufen halten, fließt in dunkle Kanäle ab: in die Kanäle der Kartelle und wird dort unter den Kumpanen *umverteilt.*
Diese Typen könnte man die wahren Sozialschmarotzer nennen.
[11:30] Leserzuschrift-DE - die "dummen" Sozialschmarotzer:
habe gerade eine Werbung in der Hand über das sog. BEDINGUNGSLOSE GRUNDEINKOMMEN.
Eine Veranstaltungsreihe von Attac Augsburg, in Zusammenarbeit mit der Kath. Arbeitnehmerbewegung und KDA (d. Kirchl.Dienst i.d.Arbeitswelt d.evang. Kirche), Arbeitskreis Soziales.
Meiner Kenntnis nach sollen nach diesem Modell, das auch die Abschaffung von Harz IV fordert, da es viel zu niedrig angelegt sei, jedem Bewohner
850,- (??) /Monat gezahlt werden. Wissen Sie mehr darüber? Oder Ihre Leser?
Werbung:
Können Sie sich vorstellen, ohne Scheu schlecht bezahlte Jobangebote oder unwürdige Arbeitsbedingungen abzulehnen?
endlich in Teilzeit arbeiten zu können mit mehr Freiraum für Ihre Familie , ein Ehrenamt oder Ihre eigene Kreativität?
sich in jedem Lebensabschnitt Aus-und Weiterbildung leisten zu können?
(SPD: jeder hat einen Anspruch auf von der Gemeinschaft bezahlte Aus-und
Weiterbildung)
keine Angst vor Altersarmut oder Phasen ohne Erwerbsarbeit zu haben?
Lassen Sie sich inspirieren u. diskutieren Sie mit uns *die vielfältigen Perspektiven einer gerechten Verteilung unserer Wertschöpfung.* Auf der Werbung sind dann noch eine Reihe junger Frauen mit goldenen Kronen abgebildet: die Prinzessinnen, die nur noch arbeiten was sie wollen - wenn sie wollen - da es ja zu einer gerechten Verteilung unserer Wertschöpfung kommen soll.
So human es daherkommt, ist es für mich doch ein Totaler Ausdruck schmarotzerischer Gutmenschen-Dekadenz.
Die Sozialschmarotzer der sozialen Beglückungs-Industrie als Wertschöpfer??.
Was sagen Sie dazu?
Die Leute, die für das "Bedingungslose Grundeinkommen" sind, sind noch nicht an den Saugnäpfen. Sonst wüssten sie, dass gerade das ihr grösster Feind wäre: riesige Sozialapparate würden wegfallen, die Geldverteilung könnte ein Computer erledigen. Leute aus dem echten Sozialapparat, wie die SPD sind daher real dagegen, da es ihre Jobs rauben würde - auch wenn sie es nicht öffentlich sagen.
[12:30] Leserkommentar-DE: Bedingungsloses Grundeinkommen:
die Idee, leistungsloses oder nicht an der Produktivität gekoppeltes Einkommen zu erzielen ist ein alter Menschheitstraum. Wer von uns wäre nicht gerne König. Dies setzt sich über Spekulation an der Börse, mit dem Ziel, ohne Arbeit und mit viel Glück ausgesorgt zu haben, fort.
Meiner Meinung werden das bedingungslose Grundeinkommen und der Mindestlohn für die Transferempfänger nur kurzfristig einen Segen bescheren. Denn diese Einkommen sind ein Beitrag zur Sockelinflation. Im selben Zuge, wo das "unverdiente" Geld vorhanden ist, werden die Preise und Löhne anziehen, so dass den Sozialkönigen am Ende weniger bleibt, als wie vorher. Denn: Die Löhne müssen vorerst vom Konsumenten aufgebracht werden, welcher für die Dienstleistung oder das Produkt dann deutlich mehr zahlen muss. Dies wird dann in Folge durch die Tarifpartner wieder aufgefangen werden müssen. So oder so bleibt die Einkommensdistanz zwischen Transferleistungsempfänger und Arbeitenden wieder gewährleistet, nur auf höherem Niveau halt. Und so kann man Inflation erzeugen. Die Realität ist leider heute schon so, dass die Einkommensdistanz zwischen Hartz 4 und den unteren bis mittleren Einkommensgruppen oft nicht mehr gewahrt ist, insbesondere dann, wenn man als Bürger erster Klasse einer gewissen orientalischen Religionsgruppe angehört.
Real gibt es das inzwischen schon, aber mit gigantischem bürokratischen Aufwand unter verschiedenen Titeln.
Neu 2010-02-08:
[20:00] Nur kein "Todesurteil" unterschreiben müssen: Nützen teure Behandlungen den Krebspatienten oder der Pharmaindustrie?
Mit gigantischem therapeutischem und finanziellem Aufwand versuchen Ärzte, das Leben von Krebspatienten zu verlängern – mit oft marginalem Nutzen. Nun entbrennt eine heikle Debatte über die milliardenschweren Blockbuster der Pharmaindustrie: Wie erstrebenswert ist es für unheilbar kranke Menschen, den Tod ein paar Monate hinauszuzögern?
Für die Gesundheitspolitik ergibt sich das Dilemma, dass sie – speziell beim sensiblen Thema der Therapie von Todkranken – extrem erpressbar wird. Nichts fürchten Politiker mehr als einen Professor, der eine Pressekonferenz veranstaltet, weil seine Therapievorschläge nicht bezahlt werden, wie das vor einigen Jahren Christoph Zielinski vorexerzierte. Der Wiener Star-Onkologe hatte gewarnt, dass Krebspatienten die Behandlungskosten künftig selbst tragen müssen, wenn die Gesundheitspolitik nicht schleunigst vorsorge. Binnen Kurzem sicherte Bürgermeister Michael Häupl zu, dass die teuren Therapien selbstverständlich weiterhin für alle übernommen werden.
Sehr guter Artikel. Dieser Bürgermeister hat wie alle anderen Politiker und Bürokraten davor Angst, dass man ihm in den Medien vorwirft, er würde "Todesurteile" unterzeichnen. In einem Staatsbankrottland wie Lettland ist das egal, dort gibt es ganz einfach kein Geld mehr für solch " heroische Heldenakte" auf Staatskosten.
[20:30] Leserkommentar - leben von der Krankheit:
Ich habe selber ein zeitlang in der Pharmaindustrie gearbeitet und kann aus Erfahrung sagen: Die Triade Ärzte, Krankenversicherungen und Pharmaindustrie leben von KRANKHEIT und nicht von GESUNDHEIT. Den meisten Ärzten ist das oft nicht so wirklich bewußt. Viele wollen wirklich helfen, manche nur das Geld machen andere sehen Ihren Status, manch einer ist auch aus Spaß und Überzeugung dabei.
Nur die Pharmaindustrie weiß so manches mal mehr, denn nicht umsonst sind Medikamente auf dem Markt, die mehr Nebenwirkungen als Nutzen bringen. Und es sind auch einige dabei, die gegenüber Placebo kurzeitig helfen aber auf mittelfristige Sicht das Leben verkürzen. Solche Studien werden allerdings selten veröffentlicht.
Neu 20101-01-17:
[12:00] WAS FÜR DUMMKÖPFE IN DEN MINISTERIEN SITZEN: Experte von Leistbarkeit des Sozialstaates in 20 Jahren überzeugt
Steiners Annahmen, die er selbst für die realistischsten Szenarien hält: Die alterungsbedingten Mehrkosten werden durch die Sozialsysteme abgedeckt (jährlich plus 0,9 Prozent an Ausgaben), die Sozialausgaben steigen darüber hinaus um ein Prozent pro Jahr. Wächst dann noch das BIP um durchschnittlich 1,5 Prozent pro Jahr (von 1990 bis 2008 waren es im Durchschnitt 2,4 Prozent), dann kommt man auf den Wert von 31,2 Prozent Sozialquote im Jahr 2030.
Ohne solche Aussagen, würde er in diesem Bürokratenturm keine Karriere machen, so einfach ist das. Nichts wäre schlimmer, als wenn die Steuersklaven würden aufhören zu zahlen - weil sie selbst nichts mehr bekommen werden.
[10:15] Die "Siege" der Helden des Skalpells - wie die wirklich aussehen:
Am Freitag wurden in ORF2 in der Sendung "Schauplatz Gericht" einige Fälle gezeigt, wo Ärtze nach Unfällen, Operationszwischenfällen mit allen Mitteln das Leben des Opfers retteten, sonst aber nichts. Zurück blieben lebenslang behinderte Menschen mit massiven Schmerzen. Diese Opfer versuchten dann, die Versicherung bzw. das Spital um läppische Summen wie €85000 als Schadenersatz zu klagen. Daher hatte die Sendung auch den Untertitel "David gegen Goliath" - Goliath war natürlich die geklagte Institution mit ihren grossen Budgets und juristischen Resourcen.
Hier fragt man sich wirklich, warum unbedingt das Leben selbst mit allen Mitteln "gerettet" werden muss und sonst nichts. Egal wie dieses "Leben" nachher aussieht, mit seinen Behinderungen, Schmerzen, etc. Darum müssen sich dann ohnehin die Familie und der Sozialstaat kümmern. Wichtig ist, der Arzt geht am Ende der Schicht mit dem guten Gefühl nach Hause, "wieder ein Leben gerettet", und noch wichtiger: es ist unter meiner Aufsicht niemand gestorben.
Bei den im Bericht gezeigten Schadenersatzklagen fragt man sich, warum geben sich die mit läppischen €85000 für eine lebenslange Behinderung zufrieden. Kann man sich nicht mehr Streitwert leisten? Der Bericht konnte natürlich nicht den Ausgang der Prozesse zeigen, aber spätestens in der 2. Instanz dürften die finanziellen Reserven der Kläger aufgebraucht sein. Dann sind sie nicht nur behindert, sondern auch pleite.
Jetzt werden vermutlich wieder die Ärzte und Gutmenschen über mich herfallen - wegen Aufbrechens eines Tabus. Aber auch hier gilt, neues Denken ist gefragt: wie weit darf und soll medizinische Hilfe gehen? Ist es deren Aufgabe, für "heldenhafte Siege über den Tod" lebenslange Krüppel zu produzieren? Derzeit spielt ja die Geldkomponente keine Rolle - zahlt ohnehin alles das Sozialsystem = der Steuerzahler: Medicopter, jedes Leben zählt - egal wie es aussieht. Wie aus der Fernsehserie.WE.
[12:30] Leserkommentar-DE dazu:
Die Frage läßt sich einfach beantworten: Ein schwerer Pflegefall ist wie ein Lottogewinn für die Betreiber der Intensiv Gerätemedizin, Krankenhäuser, Chefärzte und den Medizintechniklieferanten, wie GE oder Siemens.
Chronisch Kranke - oder solche, die dazu gemacht oder erklärt wurden, sind eine Goldgrube für die Kranken- Kassen, schwerste Pflegefälle ein Bombengeschäft für die Pflegeheime. Solange ein Hirntoter zumindest noch furzen und sabbern kann, wird niemand den Stecker ziehen. Da hängt einfach ein lukrativer Milliarden Markt dran.
Man kann nur jedem dringendst anraten, sich gründlich zu informieren und eine wasserdichte Patientenverfügung zu machen - zu "Lebzeiten", als Zombie ist der Zug endgültig abgefahren und die einzigen Lebens- Freuden, die man im Fall der Fälle noch bewusst zu denken oder empfinden fähig ist, ist die Erleichterung über das verabreichte Schmerzmittel oder die Wärme des Speichels, wenn der Sabber über die Wange fließt. Es muss die Hölle sein, ein Gefangener in einem körperlichen Wrack zu sein. Das ist verschärfte Einzelhaft und Guantanamo in einem!
So ist es wohl.
[19:15] Leserkommentar-DE - Intensivstation:
Aus der Sicht eines auf Intensivstation arbeitenden Arztes: Die Arbeit auf Intensivstationen kotzt die meisten Ärzte aus eben diesen Gründen an. Man lernt nicht das ganze Leben und schiebt auch noch unterbezahlte Nachtschichten (Mehrbezahlung bei Schichtdienstarbeit für Assistenzarzt in Deutschland: 120 Euro Brutto für den ganzen Monat, auf Webseite von Marburger Bund unter Tarifverträge nachzulesen) nur damit unrettbare Zombies noch ein Paar Herzschläge erleben. Pervers, aber auf den Intensivstationen freut sich geradezu jeder, wenn mal ein Verkehrsunfall kommt mit einem jüngeren Patienten, bei dem es einen Sinn macht helfen zu können. Wenn man einem nur noch 3% Chance für ein normales Leben zumutet, muss ich als Arzt AUS JURISTISCHEN GRÜNDEN alles machen, auch bei 90-jährigen. Und, glaubt mal, es gibt kaum eine Krankheit auf dieser Welt, bei der das nicht der Fall ist. Das alles hat mit Ärzten nichts zu tun, sondern mit dem System.
Diese Gesellschaft gibt dem einzelnen Arzt SCHON LANGE NICHT MEHR die freie Hand zu entscheiden, wann zu handeln ist und wann nicht, und das ist der Kern des Problems. Der Arzt ist schon lange kein freier Beruf mehr. An diesem aufgeblasenen Gesundheitssystem bereichern sich Anwälte, Krankenkassenbürokratie, Klinikbürokratie, Klinikgeschäftsführer und von den Ärzten die mit vielen Privatpatienten (Praxis in der Innenstadt von Papa übernommen) und die an den Gewinnen beteiligten Chefärzte.
Kein Kommentar nötig. Da soll sich jemand wundern, warum das System so teuer ist - es ist selbst auf der Intensivstation.
[21:15] Leserzuschrift-DE - Entlastung der Ärzte durch eine ganz eindeutliche Patientenverfügung:
Im Sommer 2009 verstarb meine Frau in einer Helios Klinik. Sie war dort 8 Wochen und davon mehr als ein Drittel auf Intensivstationen. Das Krankenhaus war im großen und ganzen nicht empfehlenswert. Aber die Intensivstationen und die dort arbeitenden Mediziner und Pflegepersonal haben meine Hochachtung verdient. Meine verstorbene Frau hatte (genau wie ich auch habe) eine sehr eindeutliche Patientenverfügung. Wir hatten diese bereits 2002 aufgestellt. Und meine Frau unterzeichnete ihre Verfügung noch einmal am 2. Tag des Krankenhausaufenthaltes. Diese Patientenverfügung lag immer oben auf ihren Unterlagen. Der Chefarzt einer Intensivabteilung sagte mir, dass er noch nie eine so klar beschriebene Patientenverfügung gelesen hatte. Genau er war es auch, der mir mitteilte, dass meine Frau keine Chance hätte wieder gesund zu werden und empfahl, bevor man ihr Leben verlängert, ihrem Wunsch entsprechend zu entscheiden. Da ich (auch das ist in Deutschland sehr wichtig) gleichzeitig die Pflegerechte für meine Frau hatte, für den Fall, dass sie nicht selbst entscheiden kann, entschied ich schweren Herzen die Medikamente abzusetzen. Man sieht also: frühzeitig alles in die Wege leiten, dann mit den Ärzten alles besprechen (meist haben sie Zeit, wenn es um ihre Entlastung geht), auch wenn der Tod dann das Ende bedeutet. Er wäre im Fall meiner Frau nur hinaus geschoben worden.
Übrigens: für Deutschland gibt es im Internet "Klinikbewertungen". Dort findet man Meinungen von Patienten und Angehören. Es liest sich zum Teil grauenhaft, wie abhängige Menschen behandelt werden.
Neu 2010-01-01:
Seitenauslagerung, alte Seiten erreichen Sie über das gelbe Navigationsfeld rechts oben.
|