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Systemkrise 9-10/2010

Informationen zur laufenden Krise des weltweiten Finanzsystems.
Enthält systemrelevante Informationen. Länderspezifische Informationen, die nur ein Land betreffen sind, auf den jeweiligen Landes-Infoseiten zu finden

Seite ab: 2010-09-01
Seite bis:
2010-10-31
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„Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur ob die Krise früher durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll“
- Ludwig von Mises. Wir sind gerade in der finalen Katastrophe des Finanz- und Währungssystems.

Neu 2010-10-31:

[16:00] Leserzuschrift - Buch-Rezension - „Aftershock“ von David Wiedemer et al

Wiedemer schildert zunächst, wie es zum Zusammenbruch der beiden Blasen Aktien und
Immobilien kommt. Schon in seinem früheren Buch „America’s Bubble Economy“ hatten die
Autoren darauf hingewiesen, dass nicht nur die Wirtschaft der USA, sondern auch die der
ganzen Welt auf Blasen beruhe, welche nun bald platzen würden.
Der „Aftershock“ tritt dann ein, wenn nach einer kurzen Phase der scheinbaren
wirtschaftlichen Erholung und Stabilisierung die nächsten Blasen platzen, nämlich die Blase
der diskretionären Ausgaben der Verbraucher (alles Unnötige wird vom Konsum gestrichen),
sowie die Dollar-Blase und die Blase der Staatsverschuldung in den USA.
Hinsichtlich der Konsequenzen des Platzens dieser Blasen zeichnet Wiedemer ein ähnliches
Bild, wie es die Leser von hartgeld.com schon kennen: Es wird zu einem dramatischen
Einbruch des Wohlstands kommen, sowie zur Massenarbeitslosigkeit und Hyperinflation.
Allerdings geht Wiedemer davon aus, dass die Situation in den USA verglichen mit
derjenigen im Rest der Welt vergleichsweise glimpflich sein werde. Exportabhängige
Nationen wie Deutschland, China und Japan würden vom Aftershock härter getroffen als die
USA, denn die USA hätten keine große Exportabhängigkeit und könnten auf ihren großen
Binnenmarkt rekurrieren. Zudem verfügen die USA über Rohstoffe und Agrarflächen und
sind daher weitgehend autark.

Dennoch würden Länder wie Deutschland und Japan glimpflicher davonkommen als etwa
China und Indien, weil für letztere der Markt stärker zusammenbreche. Es werde zu einem
dramatischen Einbruch bei der Nachfrage nach Rohstoffen wie etwa Öl und Gas kommen, so
dass auch Russland stark leiden dürfte, weil die Rohstoffpreis implodierten.
Ebenso bekannt für hartgeld.com-Leser ist die Warnung Wiedemers vor Investments in
Aktien und Immobilien. An solche Investments sei erst wieder zu denken, wenn auch die
Dollarblase geplatzt sei. Wer ein Ferienhaus oder eine selbst genutzte Immobilie habe, solle
versuchen, diese noch rechtzeitig loszuwerden oder doch wenigstens das variabel verzinsliche
Darlehen in ein festverzinsliches Darlehen mit langer Laufzeit und niedriger Zinsrate
umzuschichten.

In einem weiteren Abschnitt geht Wiedemer auf empfehlenswerte Investments ein: Zunächst
frappiert, dass Wiedemer ein positives Szenario für den Euro entwirft. Der Euro könne ohne
weiteres den Aftershock überleben, selbst wenn einige Euroländer aus der Währungsunion
ausscheiden würden. Jedenfalls werde der Euro relativ zum Dollar stark ansteigen und sei
daher für Amerikaner eine Fluchtwährung. Wer in Gold investiere, sei automatisch auch im
Euro, weil beide Assets ansteigen würden. Dieser Optimismus für die Kunstwährung Euro
scheint mir nicht gerechtfertigt zu sein. Die Gefahr, dass der Euro crasht, weil die
Währungsunion wegen der Pleiteländer Griechenland, Irland, Spanien und Portugal
auseinanderbricht, scheint mir viel zu groß, als dass ich Investments in Euro empfehlen
könnte.

Vor allem Rohstoffe seien zunächst kein gutes Investment, denn der Ölpreis werde auf
zunächst 10 Dollar pro Barrel fallen. Nennenswerte Preissteigerungen werde es nur im Dollar
geben, wenn der Dollar kollabiert. So werde in den USA dann ein Barrel Öl bis zu 150 Dollar
kosten. Interessant für hartgeld.com-Leser sind Wiedemers Ausführungen zum Gold: Gold
teilt nicht das typische Schicksal der Rohstoffe. Hingegen werden die Preise für
Industriemetalle, wie vor allem Kupfer, dramatisch einbrechen. Auch Silber werde auf lange
Sicht ein gutes Investment, nach Wiedemer bleibe aber Gold interessanter, weil bei Silber die
einbrechende Industrienachfrage zu spüren sein werde. Gold sollte daher eine bessere
Performance als Silber haben. Wenn die Blasen platzen, wird der Preis von Gold
„hochschießen“ – so Wiedemer. Der Autor wörtlich: „The rising gold bubble is your very best
bet for profits during the Bubblequake and Aftershock!” Noch ein schönes Zitat: “But in the
coming years, silly gold will be a truly smart, truly spectacular Aftershock investment.” Und:
Gold prices could become really stratospheric.”

Gesellschaftlich rechnet Wiedemer nicht mit Kriegen, Revolutionen, Aufständen und
Plünderungen – vor allem nicht in den USA. Woher der Autor diesen Optimismus nimmt,
erschließt sich mir allerdings nicht.

Vom Kauf von Goldminenaktien rät Wiedemer ab. Er geht davon aus, dass der allgemeine
Zusammenbruch an der Börse auch die Goldminenaktien treffen wird. In etwa 10 Jahren
könnte die Gold Bubble ebenfalls platzen und der Wert des Goldes wieder auf 50 Dollar pro
Unze fallen. Auf lange Sicht würden private Investoren und Zentralbanken kein Gold mehr
halten.

Wenn der Dollar crasht, wird die Regierung der USA keinen weiteren Kredit mehr aus dem
Ausland bekommen. Dann beginnt die Post-Dollar-Bubble-World, in welcher die Regierung
dramatisch die Ausgaben kürzen muss. Die Folgen sind schrumpfende Pensionen sowie
Massenarbeitslosigkeit schlimmer als in der Großen Depression. Die Ausgaben für das Militär
werden um 50 bis 70 Prozent gekürzt werden müssen. Während auf der einen Seite die
Ausgaben drastisch gekürzt werden müssen, wird der Staat zugleich die Steuern erhöhen.
Dennoch sehen die Autoren die Konditionen in der Post-Dollar-Bubble-World nicht so
negativ wie in der Großen Depression von 1929. Dies liege daran, dass die USA heute viel
wohlhabender als damals seien. Selbst ein Rückgang des Bruttosozialprodukts um 50 Prozent
würde die US-Wirtschaft noch mit 7 Trillionen Dollar stark sein lassen. Wiedemer nimmt an,
dass die kommende Depression 20 Jahre dauern wird, also doppelt so lang wie die Great
Depression von 1929. Die Arbeitslosigkeit lag in der Great Depression bei 25% und dürfte in
der kommenden Depression bis zu 60% erreichen, was aber wegen des höheren Wohlstandes
nicht so dramatisch sei. Es werde weiterhin „universal and unlimited welfare“ für alle zur
Verfügung stehen. Etwa die Hälfte aller Unternehmen in den USA wird bankrott gehen.
Bilanz: Insgesamt bringt das Buch Aftershock für Leser von hartgeld.com kaum Neues. Sehr
fraglich sind die Thesen Wiedemers bezüglich des Überlebens des Euro und die Behauptung,
die USA würden in dieser Krise viel glimpflicher davon kommen als der Rest der Welt.
Insgesamt eines der vielen Bücher, um das in den Medien viel Wirbel gemacht wird, das man
aber nicht gelesen haben muss.

Vielen Dank. 20 Jahre Depression, 60% Arbeitslosigkeit...


Neu 2010-10-30:

[21:30] Leserzuschrift-DE zum Stand der derzeitigen Systemkrise:

Alles in Allem empfand ich es derzeit wesentlich brisanter um den Euro/die EU, als noch im Mai.
Auch weil ich – nichts ahnend – die (jetzt schon oft erwähnte) Tagesschau gesehen habe.
Das hat mich wirklich stutzig gemacht. Die Ehrlichkeit des Luxemburger Politikers müsste eigentlich JEDEM noch so verblendeten Schaf  die Augen öffnen!

Trotz allem bin ich in meinem Umfeld erstaunt, wie wenig ich über besagte Äußerung, oder aber die Tagesschau im Allgemeinen gehört habe:
Nämlich gar nichts!

Wie verblendet muss man denn sein? Es geht doch ALLE an! Und die Tagesschau wird doch von sehr sehr vielen Leuten gesehen – oder lassen die sich da auch nur berieseln?!?

Letztlich kann ich jedoch eines zum gegenwärtigen Zeitpunkt sagen:
Im Mai war es wesentlich schwieriger an Gold zu kommen, als jetzt. Bei diversen EM-Händlern waren die gängigen Goldbarren und –Münzen nicht mehr verfügbar. Derzeit von dieser Dramatik jedoch keine Spur.

Sind denn alle im vorgezogenen Winterschlaf?

Wir sind eben ein halbes Jahr weiter in Richtung Abgrund.
 

[18:15] Leserzuschrift-DE - Kommt ein "Crash-Ereignis"?

In den letzten Wochen und Monaten war ja das Propagandaministerium auf Hochform. Jeden Tag wurden über neue Meldungen von Wirtschaftsaufschwung, Arbeitslosenzahlung und Ende der Krise bejubelt. Viele Leute glauben diesen Scheiß ja auch. Wenn jetzt ein Crash oder Währungsreform oder so etwas kommen würde - die meisten Menschen würden denken, dass die Krise ja dann doch nicht vorbei war und das man sie die ganze Zeit belogen hat. Deshalb bin ich mir ziemlich sicher, dass ein besonders Ereignis, vielleicht wie 11.09. oder so, welches natürlich keiner vorhersehen konnte, den Auslöser spielen muß. Der Termin in der 2. Novemberwoche ist ja möglicherweise festgelegt.

Durchaus möglich, dann sicher aus den USA. Dann kann die Politik versuchen, die Schuld auf "Terroristen" oder ähnliches zu schieben. Ob das gelingt? vermutlich nicht mehr. Nicht vergessen, nach 9/11 konnte man die Massenvermögen erhalten.

[20:00] Leserzuschrift-DE - Crash-Ereignis:

Wenn es ein weiteres tödliches "Grossereignis" gibt, das den Mohammedanern in die Schuhe geschoben wird, dann muss man - nach jahrenlanger propagandistischer Vorbereitung im Westen durch das CFR (Huntington 1996) - in den USA mit Progromen rechnen.

Der Autor meint 9/11. Das hatte einen anderen Grund - Kriege im islamischen Raum zu beginnen. Damals hat man in den USA und Europa Pogrome durch die Politik verhindert. Sie hatten in den USA schon begonnen.

Wenn es passiert: dann wird eine Show wie 9/11 wahrscheinlich nicht mehr kommen, sondern Grauslicheres: Selbstmordanschläge in US-Shopping Malls, oder ähnliches, eventuell mit radioaktiv verseuchten Bomben. Eine ganze Serie davon, bei der niemand weiss, wann und wo der nächste Anschlag passiert. Also die "Trademark" islamischer Attentäter, nichts High Tech. Ausgeführt von US-Amerikanern islamischer Herkunft. Dann lässt man die Volkszorn los...
 

[17:15] Peter Boehringer: Systemrelevanz systematisch im System

[12:30] Deutschland ging schon achtmal bankrott. Österreich 7x: Der öffentliche Bankrott hat Tradition, aber kein System

[12:00] Wenn es Bill Gross schon sagt: Pimco Chef Bill Gross – Staatsanleihen sind Schneeballsystem

[11:45] Leserzuschrift - nach Crash und Währugnsreform:

mir ist aufgefallen, daß es offenbar viele gibt, die sich nichts sehnlicher wünschen als eine Währungsreform als so eine Art Zaubermittel, wohl hoffend, daß die verhaßten jetzigen Eliten und auch Europa danach "weg" sind und man ein gutes Geschäft mit Gold machen kann.
Dazu werden Diskussionen über Vorratslager, Generatoren usw., und jetzt schließlich sogar Schußwaffen geführt - und häufig so hysterisch, daß es schon fast wieder komisch wirkt.
Um es klar zu stellen - ich persönlich habe schon vor Jahren vorgesorgt mit allem und lebe ländlich - weit weg von Brennpunkten - ich bin also nicht gegen derartige Maßnahmen und Vorsorgen, aber ich denke nicht, daß damit schon alles getan ist - im Gegenteil.

Denn NACH einem Systemcrash - wie auch immer der aussieht - geht es doch erst richtig los! Dann beginnt die wahre Problemzeit - und sie wird Jahre bis Jahrzehnte dauern! Warum? Weil die Menschen, die industriellen und auch gesellschaftlichen Prozesse "umprogrammiert" werden müssen - und zwar zumindestens im Westen und China!
Man erkläre mal ganzen Generationen von Beamten, Pensionären, Rentnern,Angestellten und mittelständischen Kapitalbesitzern, daß man sie jahrzehntelang verarscht hat und sie leider die Verlierer seien - und fortan den Rest Ihres Lebens in relativer Armut verbringen müssen ohne jede Chance auf Besserung, na dann viel Glück! DAS werden die wirklichen Probleme sein! Das Volk selbst ist doch mehrheitlich schon wie ein Junkie von dem Staat abhängig und wünscht sich nichts anderes..

Ich sehe das so, daß ein derartiger Umbau nur durch eine "positive Diktatur" bewirkt werden könnte - in der Demokratie bilden sich sofort wieder die Parteiklüngel heraus und vor allem werden nur diejenigen "Volksvertreter" gewählt, die Wohltaten versprechen - und die kann es nur in einem Fiat-Money geben, was "danach" aber wohl nicht mehr existiert, jedenfalls hoffen wir das ja.

Die Kernfrage lautet also: Was kommt nach dem Crash und wie kann man sich nicht nur optimal vorbereiten, sondern auch vielleicht selbst einbringen? Es besteht ein enormes Risiko, daß die Demokratien zusammenbrechen und sich dann aber noch viel üblere Elemente an die Macht bringen - und dann nützt kein Generator, Schrotflinte oder Gold mehr was.

Vielleicht sollte man nicht so hysterisch die Wochenenden der WR herbeireden, sondern sich mehr Gedanken machen um unserer Zukunft. WR -ja! Und dann? Was dann? Wie bekommt man z.B. 6,5Mio Hartzies in die Arbeit zurück? Was muß geschehen, damit es wieder soviele lohnende Arbeitsplätze gibt - und zwar derart, daß die Menschen davon leben können. Das Problem jetzt ist ja, daß viel zuwenig Netto vom Brutto bleibt. DAS werden die Herausforderungen sein. Werden die nicht gelöst, wird es auch für abgebrühte Investoren kritisch. Und abhauen? Wohin? Wie lange? Und wäre DAS dann eine Lösung, die das Leben wieder lebenswerter macht? Man muß VIELEN eine Perspektive bieten, nicht nur ein paar wenigen. Sonst will keiner einen Umbau und dann können wir getrost auch so weiterwurschteln wie bisher. Dann ist nach der WR wie vor der WR.

Also mein Vorschlag: Eine Rubrik für die Zukunft "danach" einrichten - mal sehen, wer dann konstruktiv denken kann.

Mit herzlichen Grüßen und vielen Dank für Ihre Arbeit und die Plattform,

Man muss die Leser verstehen: sie haben sich vorbereitet und einige Male wurde ein Crash abgewendet. Jetzt wollen sie es sehen und von ihren Vorbereitungen profitieren. Klar, die Probleme, aller Art explodieren dann.

Vielen Dank für die Anregung einer Seite "Nach dem Crash" - wie es dann aussieht.

[16:30] Leserzuschrift-DE - Regime nach Crash und Währungsreform:

Haben wir 1933 alles schon in ähnlicher Form gehabt. Da unsere Demokratie in Korruption und Parteienherrschaft versinkt, wird sich nach dem Crash wahrscheinlich wieder eine Diktatur etablieren. Allerdings eine nicht deutsche Diktatur, sondern eine Ausplünderungsdiktatur, getarnt, wie Orwell es schon in "1984" beschrieben hat.

Was dann in welchem Staat an die Macht kommen wird, lässt sich schwer sagen. Vom "failed State" wie in Somalia bis zur Diktatur ist alles drinnen. Eines ist aber klar: die heutige politische Klasse hat sich überall mit ihren Lügen disqualifiziert, die parlamentarische Demokratie in der heutigen Form möglicherweise auch.

[18:30] Leserzuschrift-CH - nach dem Crash:

Also viele gehen nach dem Crash sicher mangels Vorbereitungen unter die Erdoberfläche. Die 6.5 Mio. Hartzies wahrscheinlich auf den Kartoffelacker und die Gold- & Silberbugs halt an den besten verbleibenden Ort. Es kommen alle dran, von Arm bis Reich - die einen trifft es härter, die andern weniger hart. Soll sich jeder selber aussuchen wo er sich positionieren will.


Neu 2010-10-29:

[20:45] Krisenartikel: Stratege: Geldsystem wird zusammenbrechen / Gold ein Ersatz für Papiergeld

[14:45] Aus dem Berninger-Newsletter - 6 - 11. November Crashgefahr:

" Uebrigens sollten Sie sich zwischen dem 6-11 an einem sicheren Ort aufhalten. Ein Ueberlebenspaket bereit halten, genug Geld, Gold und Lebensmittel bereit halten, denn in dieser Zeit sind die Chancen eines Crashes extrem hoch."

Die Crashgefahr gibt es permanent, wie kommt er auf diesen Zeitraum? möchte man nach der US-Kongresswahl das System fallen lassen?

[16:30] Leserzuschrift-DE dazu:

auch wenn Sie oft über die Charttechnik in der heutigen Zeit die Nase rümpfen: Fest steht, zwischen 6.11. und 10.11. geht der Goldpreis über 1.400 Dollar. Das sagen die Charts von Gold, Silber, Öl und die Bondkurse. Der Ausbruch passiert genau in diesem Zeitfenster.

Von da kommt das also. Wenn nicht das Goldkartell einen Strich durch die Rechnung macht. Aber US-Wahl und Fed-Meeting wären vorbei - die wahren "Fundamentaldaten". Es gibt aber auch noch eine "konspirativere", politische Version für die Crashgefahr.

[18:45] Leserzsuchrift-DE - Berninger:

Herr Berningers Zeitfenster passt gut zu dem berechneten Weltereignis nach der Web-Bot Software von Clif High (halfpasthuman.com) , wonach zwischen dem 8. und 11. November ein Ereignis die Welt für 4 Tage in Atem halten wird und danach nichts mehr wie vorher ist.

Bisher sagt seine Software durch Sprachanalyse zuverlässig voraus, wann bedeutungsvolle Dinge geschehen. Das einzige Mal, wo bisher ein sog.
"tipping point" stattfand, war der 11.9.2001. Das kommende Ereignis soll jedoch noch stärker nachwirken. Unklar ist jedoch, was passiert. Denn die Software berechnet nur die Zeiträume genau. Der Rest ist mit viel Interpretation verbunden. Sein wahrscheinlichste Interpretation ist ein Systemcrash. Ich denke er hat Recht..

Sprachanalyse bei Politikern? Hr. Berninger und einige andere haben andere Quellen, kommen aber zu einem ähnlichen Ergebnis. Genügend Rettungsboote?

[20:15] Leserzuschrift-DE zu Sprachanalyse:

bezüglich der durch Web-Bot-Software berechneten Weltereignise auf Basis von Sprachanalysen sind sicher viele Leser skeptisch, daher möchte ich die Leser auf folgenden Artikel aufmerksam machen:

"Geschönte Firmenberichte
Forscher entlarven Lügenmuster von Managern

Wer "Wir" sagt, lügt öfter - zumindest, wenn er gerade seine Unternehmenszahlen vorstellt. US-Forscher haben Präsentationen gefälschter Geschäftsberichte analysiert und so verdächtige Manager-Floskeln entlarvt."
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,724179,00.html

Soweit hergeholt und abgehoben scheint die Sprachanalyse also nicht zu sein. Zumindest sollte man die Ergebnis in eigene Entscheidungsprozesse mit einfließen lassen.

Hier ein Wiki-Artikel zum Web-Bot-Projekt: http://en.wikipedia.org/wiki/Web_Bot


Neu 2010-10-28:

[15:00] Haben sich diese Banken grossflächig verspekuliert? Investmentbanking belastet viele Großbanken im dritten Quartal


Neu 2010-10-27:

[20:15] Eine Vorausschau: Wir werden Aufstände, Willkür und Totalitarismus erleben

[18:45] Must see Video: Rollover 1981... world economic collapse

[15:45] Leserzuschrift-DE zur aktuellen Lage:

Als täglicher Stammleser seit rund einem Jahr, ist es anhand der Brisanz der einzelnen Nachrichten und deren Dichte sehr auffällig wie sich die Lage extrem zuspitzt. Die Krise 2.0 in den USA, der problematische EU-Gipfel mit der DE/FR-Forderung gegen die Defizit- Sünder und und und.

Ich möchte es mal so formulieren. Ich habe den Eindruck, von heute bis inklusive 2.11. läuft das Endspiel. Das große Finale hat begonnen.
Diese 7 Tage werden unser Leben nachhaltig verändern.

Eines ist klar, der EU-Gipfel kann nur scheitern. Das heißt für D raus aus dem Euro. Entweder sofort am 30./31.10. (für die katholischen Bundesländer bleibt ein Tag länger Zeit) oder alle Euro-Bonds fliegen wieder auf den Markt, wenn das Scheitern des Gipfels bekannt wird.
Insofern hat der Hosenanzug gar keine andere Wahl. Wenn der Schritt nicht sofort nach dem Scheitern verkündet wird, wird der Prozess der EURO-Zerbröselung auch so einsetzen. Nur mit ungleich größerem Schaden für De. Da wird Weber wohl sein Veto einlegen. Und – die Brummis mit DM2 sollen ja angeblich schon rollen...

An ein Durchsetzen der Forderungen von De und Fr gegenüber PIIGS & Co. ist meines Erachtens überhaupt nicht zu denken. Das ist in beinahe keinem EU-Land politisch durchsetzbar. Ausser vielleicht in Finnland. Und es würde Jahre dauern, selbst wenn am Ende alle zustimmen würden.

Dann kommen die US-Wahlen mit einem wahrscheinlichen Desaster mit folgender Patt-Situation für den Getönten. Er soll ja ohnehin schon äußerst depressiv sein. Ist auch kein schöner Job, um den er sich so gerissen hat. Ich denke, das wird sich massiv auf Dollar und Dow Jones auswirken. Weitere Banken wird es erwischen, diesmal aber deutlich größere. Die Bank of America steht da wohl in erster Reihe. Und dann kommt der Domino Day. Lehman, diesmal aber zu Ende gespielt. Und zwar global.

Wenn D eine wirkliche Chance haben will, etwas besser als andere Länder dabei abzuschneiden, dann muss der Hosenanzug das Ding in Brüssel durchziehen, diesmal nicht einknicken, danach den Euro für gescheitert erklären und die sofortige Wiedereinführung der D-Mark verkünden. Dann sind die anderen Schuld und Merkel sammelt jede Menge Pluspunkte, was sie dringend braucht. Denn auch im Finale bleibt das Ziel der Eliten der Machterhalt um jeden Preis.

Danke für Ihre unermüdliche Arbeit!!!!!! Ohne diese wäre auch ich noch immer ahnungslos.

Durchaus möglich, dass das "Endspiel" gerade beginnt. Bis nach dem 2.11. werden aber die Amis versuchen, es hinauszuschieben.

Wir müssen uns aber darauf vorbereiten, dass der grosse Kollaps plötzlich kommt, innerhalb von Stunden - wenn er kommt.

[16:15] Leserkommentar-DE - Sind ein Zinsschock und Hyperinflation nicht wahrscheinlicher?

Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass der totale Kollaps innerhalb von Stunden kommt. Ben ist ja auch noch da und hat ja die Druckmaschinen gerade abschmieren lassen. Das es möglich ist, na klar.

Ist es nicht denkbarer, dass es einen Zinsschock gibt, wenn niemand mehr Bonds will? Also Zinsen von erstmal 10-15%... Gleichzeitig würde das ja dann bedeuten das die latente Hyperinflation nun sichtbar einsetzt, weil Ben & Co ja nun noch viel schneller drucken müssten, falls die Bondaffen sich darauf einlassen.
Weil es Affen sind, würden sie sicher glücklich sein über solche mickrigen Zinsen.

Würden Frankreich und BRD nun aus dem Euro austreten, würden sich doch sicher die Massen auf die neuen festeren Währungen stürzen? Da ja ein Haircut vorgenommen wurde...Die anderen Euromannen würden dann kräftig Zinsen zahlen müssen und Jean-Claude kauft wie wild von GR, ES....

Das kommt alles zusammen in einer Währungskrise: Absturz der Währung gegen "sicheres Geld", Explosion der Preise im Supermarkt, Crash aller Vermögenswerte, Explosion der Zinsen, Banken pleite.

Wenn DE aussteigt, dann sind die Banken sofort pleite, da ihre "Assets" ja in der neuen Fremdwährung Euro sind und die Zinsen explodieren und damit die Kurse kollabieren. Daher Ausstieg nur mit Währungsreform/Haircut möglich.


Neu 2010-10-25:

[21:00] LETZTE MELDUNG VOM CELENTE:

Over the past few months we’ve been receiving emails questioning the forecast we made at the end of 2009, predicting the “Crash of 2010.”
With the world equity markets on a tear and the Dow fluctuating around 11,000, bulls are bellowing. Were we wrong?
Actually, not. We specifically avoid singling out the market. In fact, in our 30 years of trend forecasting, only once did we make a stock market forecast, and that was in January of 1987 when we predicted an im- minent market collapse. On October 19, 1987 the world equity markets collapsed and the Dow plunged 508 points (22 percent).
That 1987 forecast was made on the understanding that those markets were highly inflated, artificially hyped and due for a fall. And while there has always been insider trading and manipulation by major players, back then it was a simpler crooked game and it was possible to see more clearly how it was played. But in this digital age of high-frequency trading, flash crashes, dark pools, ghosting, rogue traders, etc., a whole new set of schemes has been added to further com- plicate any attempt at market forecasting. Perhaps more importantly, we do not consider the stock market a reliable macroeconomic indicator.
Our forecast stated that before the end of 2010, a shock to the economic system would make it clear that there would be no recovery and the “Greatest Depres- sion” would ensue.The desperation measures currently being taken by the Federal Reserve and the world’s Central Banks (flooding the markets with endless liquidity) have sparked a currency war.The dollar is set up to crash, sovereign debt defaults loom, Europe is rioting ... and the year is not yet over.
Something will give. Stay tuned. Gerald Celente

Man wird einen Crash solange wie möglich hinauszögern. Wenn das nicht mehr geht, kracht es aber ordentlich.
 

[7:30] Video: A Look inside Pandora's Box


Neu 2010-10-24:

[16:00] Leserzuschrift-AT - Bondkäufer:

Wer sind die Leute, die Bonds (Staatsanleihen) kaufen, von welchen Firmen oder Instituten kommen sie ? Und mit wessen Geld bezahlen sie ? - Von wo kommt in der Regel dieses Geld her ? - Wenn nicht aus der Druckmaschine dann vieleicht doch aus der Wirtschaft ? Können oder dürfen diese Leute überhaupt Rohstoffe oder EM kaufen ? Sind die Bondkäufer systemabhängig bzw. irgendwie an das Finanzsystem vertraglich oder verschwörwerisch gebunden ?

Es sind Leute des Systems: Zentralbanker, Fondmanger, Manager von LVs und Pensionsfonds und auch einige (wenige) Privatpersonen. Vielfach dürfen diese Manager nur bestimmte Papiere kaufen. Sie kaufen fast immer mit fremdem Geld - die Affenherde.

Dann gibt es noch die Banken und Hedgefonds, die ihr Frontrunning machen: wenn wieder einmal "Quatitative Easing" = Bondkäufe durch ZBs angekündigt wird, kaufen sie auf Kredit schnell, bevor die Preise steigen.
 

[16:00] Video: Dr. Doom Marc Faber: Trotz DAX-Ausbruch pessimistisch

[14:30] Macht man Crash-Testläufe? Flash Crash : Vorboten oder Testlauf?


Neu 2010-10-23:

[18:30] Berninger-Video: Yet another crash

[16:30] Gestern wäre es fast vorbei gewesen: DXZ Flash Crash Detonates Entire Currency Complex

And now, for that Friday night bomb, when nuking stocks has a tad too much of a Waddell and Reed 'amateur hour' aftertaste, the only alternative - destroy the entire currency market. If this crash in the DXY (seen below) had happened during regular hours, apparently driven not by the dollar but by DXY component EUR (there was no comparable move in other USD pairs), it would have created a complete market collapse. Luckily it happened an hour after close. Weekend collapse averted.

Da wäre fast der US-Dollar gegen den Euro gecrasht. Aber es konnte (wieder einmal) aufgehalten werden. Wie oft noch?
 

[16:30] Die haben alle noch kein richtiges "Sparen" gesehen: Spart sich die Weltwirtschaft zu Tode?

Während EU-Länder ihre Haushalte stutzen, lehnen die USA einen harten Sparkurs ab. So weit auseinander lagen Europa und Amerika lange nicht.

Auch diese Welt-Journalisten nicht. Richtiges "Sparen" beginnt, wenn die Währungen gegen Gold gerettet werden müssen.

Neu 2010-10-21:

[12:45] Die bisherigen Bankenrettungen: „Ein Pflaster auf dem Krebsgeschwür“

Der "Krebs" heisst Überschuldung und muss beseitigt werden, bevor eine wirkliche "Heilung" stattfinden kann. Bis jetzt hat man nur immer neue Geldpflaster aufgeklebt.


Neu 2010-10-19:

[17:00] Ein Fall für den Pleitegeier: Wenn der Staatsbankrott droht


Neu 2010-10-18:

[16:30] Der neueste GEAB: GEAB N°48 ist angekommen! Umfassende weltweite Krise – LEAPs Risikobewertung für 39 Länder: Kollektiver Absturz mit jedoch unterschiedlichen Falltiefen


Neu 2010-10-17:

[13:00] Wieder jemand versucht sich in der Prognose des Crash-Zeitpunkts: Geldsystem: Infarkt 2011?

Mit einem neuen Schulden-Emissionsrekord wurde das Geldsystem in 2010 noch mal vor dem Kollaps bewahrt. Doch was passiert 2011? Eines steht fest: in 2011 braucht das System rund 6-7 Billionen neue Schulden.

Schulden kann man in unserem System beliebig viele erzeugen und diese dann monetisieren. Ben macht es gerade vor, Trichet nach. Der einzige limitierende Faktor ist, wann es zu einer Vertrauenskrise in die Währungen und damit zu einer globalen Währungskrise kommt.

Also, schaut auf den Goldpreis: sobald dieser nicht mehr zu halten ist, ist es vorbei. Dann kann der Kollaps innerhalb weniger Stunden kommen. jeder Goldpreis ab $1400 ist sehr gefährlich, ab $1500 extrem kritisch. Sobald Gold hochspringt und nicht mehr runtergeht, ist es vorbei. Der Zeitpunkt ist ungewiss - kann noch in 2010 sein oder sicher in 2011.


Neu 2010-10-16:

[9:45] Zur "Greater Depression": Doug Casey on the Violence of the Storm, the Destruction of the Middle Class and the Coming Gold Standard


Neu 2010-10-15:

[20:30] Hat man deswegen heute den Goldpreis gedrückt? Rückwärtsgang an allen Konjunktur-Fronten

[13:30] Gburek: Rettung vor dem Schuldentsunami

[11:30] Kein Wunder, sind doch einige Staaten in der Depression: Europäischer Automarkt bricht ein


Neu 2010-10-13:

[16:45] Die Welt-Staatschulden: The global debt clock

[16:00] Innerhalb von 3 Monaten: Faber warnt vor einem Crash bei Staatsanleihen

[9.00] Michael Winker zum Systemcrash: Wie weit sind wir?

Wir sind an dem Punkt angelangt, an dem die Teller bedenklich wackeln. Vor einem halben Jahr schienen wir auf eine Währungsreform zuzusteuern, der Staatsbankrott Griechenlands stand unmittelbar bevor. Diese "Teller" wurden wieder stabilisiert. Aktuell ist es der Goldpreis, der ein Hoch nach dem anderen markiert, zwar nur in Dollar, weil der Euro gerade ein Hoch erlebt, doch die Finanzmärkte sind allesamt instabil. Der Goldpreis ist eine Fieberkurve, allerdings diejenige eines Patienten im Krankenhaus, der mit fiebersenkenden Medikamenten behandelt wird. Um 700 Dollar haben die Ärzte gekämpft, um 900 Dollar, um 1.000 Dollar, um 1.200 Dollar - jetzt stehen wir bei 1.350 Dollar. Anders als beim Fieber gibt es keinen feststehenden Todespunkt, selbst 1.500 Dollar wird der Patient noch überleben. Der Teller fällt, wenn alle "Medikamente" versagen, wenn die Goldpreisdrückung zusammenbricht. Dann werden wir einen Raketenstart erleben, einen senkrechten Anstieg....

Wir sind weit vorangeschritten, sehr weit. Der Jongleur darf das Publikum nicht langweilen, er ist nur eine Attraktion unter vielen in der Vorstellung, er bekommt fünf, vielleicht zehn Minuten, um seinen Scherbenhaufen zu produzieren. Die Vorstellung, der wir beiwohnen, nennt sich Geschichte. Die Nummer mit den Tellern ist kurz, verglichen mit der ganzen Vorstellung, und doch dauert sie Jahrzehnte. Die Teller werden fallen, und das bald. Nur ist "bald" relativ, es sind Monate, vielleicht sogar Jahre. Aber ebenso gut können es nur noch Wochen sein, bis zum Krieg im Iran oder bis zum Wiederaufflackern der Finanzkrise.

Warten wir, bis der Jongleur stolpert.

[9:00] Leserzuschrift-DE - Im Rettungsboot schläft es sich vorzüglich, den Schlaf der Gerechten:

vermutlich können Sie sich in etwa vorstellen wie jemand heute noch etwas schmollt, der Anfang Mai mit dem kompletten restlichen Vermögen das noch nicht vorzeitig in der richtigen Asset-Klasse investiert war, mit berechtigten Gedanken dahin noch ganz schnell floh. Insbesondere muß ich mal loswerden wie sage ich am besten, die jenigen die Sie zeitgleich offenbar unwissend diffamierend mit einer aufziehenden Wetterfront die schnell wieder weg ist, verglichen. Z.B. Herr Nadolny, dessen Zeilen ich trotz allem auch immer wieder sehr schätze..."Währungsreform witterungsbedingt verschoben"... Nicht nur Hartgeld, sondern auch alle anderen klaren Signale hatte ich abgeglichen, dass es Zeit war vor Himmelfahrt sofort mit allem Verbliebenen in die Rettungsboote zu flüchten. Ihre Reputation ist gestiegen und nicht gesunken! Heute können alle gut dumm schwätzen...Wir aber wissen es hätte um Haaresbreite gecrasht. Das ganze System. Und die DM-Noten liegen definitiv bereit. Und wir wissen es kann jeden Tag wieder soweit sein, daß diese endlich ausgeteilt werden...Lassen wir sie einfach snaken.

Wir können schon in den nächsten Tagen alle anstoßen, da der Euro sich der Dollarparität schneller oder langsamer nähern wird, bald werden wir es sehen...je später desto steiler wird die Euro-Gold-Kurve vertikal ansteigen!

Also, schlafen wir in den tief liegenden Rettungsbooten beruhigt und getrost weiter, den Schlaf der Gerechten...Viele Grüße auch an die vielleicht noch deprimierten Vreneli-Sammler!


Neu 2010-10-12:

[19:15] GUTER KONTRAINDIKATOR: „An der Börse herrscht dramatische Euphorie“

Passt auf, Börisaner, bald werdet ihr geschlachtet - sobald die Zinsen wegen der steigenden Gold-/Rohstoffpreise hoch müssen.

Leserkommentar-DE: DER WERT VON AKTIEN HÄNGT DAVON AB, OB ES MEHR AKTIEN ALS IDIOTEN, ODER MEHR IDIOTEN ALS AKTIEN GIBT !

Im Moment gibt es eindeutig mehr Idioten als Aktien.
 

[7:00] Bis der Pleitegeier landet: Todesspirale Staatsschulden


Neu 2010-10-10:

[17:30] Dottore: Vom Staatsbankrott zur Stammesgesellschaft

[16:45] Meltup: Die Kernschmelze hat begonnen: Das Schuldgeldsystem bricht zusammen

[11:30] Economist: The global debt clock

[11:00] Nach den CDS-Preisen aktualisierte Liste: Top-10-Pleitekandidaten: Länder vor dem Staatsbankrott


Neu 2010-10-09:

[9:30] Kann niemand zurückzahlen: Weltweite Staatsschulden bald 40.000.000.000.000 Dollar


Neu 2010-10-08:

[10:15] Kein Wunder: In der Krise ist Bargeld wieder Trumpf

In der Schweiz und der EU sind immer mehr Banknoten im Umlauf. Die Anbieter von Plastikgeld haben an diesem Trend keine Freude.

Bargeld kann nicht ausspioniert werden und man kann es nicht einfach sperren, wie ein Bankkonto. Aber eine Währungsreform überlebt Bargeld auch kaum.

Hier liegt auch ein Grund dafür: Verbraucher beurteilen Banken weiter skeptisch
 

[10:00] Video: Jim Rogers: Warnung vor März/April 2011 (deutsche Fassung)

[10:00] Video: "Mister DAX" Dirk Müller: "Frühjahr 2011 ist richtig Feuer unterm Dach!"

[7:30] Jetzt heisst es: jeder Staat für sich selbst: IMF chief Dominique Strauss-Kahn warns global economic co-operation is falling apart


Neu 2010-10-06:

[21:30] Aus dem Midas vom 5. Okt - Bill H:

Infamous date in history.

To all; I know that many of you who read my musings are jumping up and down with joy today, Gold and Silver have exploded and the mining indices have FINALLY broken out above the level we reached way back in May of 2006. Happy days are here again, right? Well, my sentiments are "may God help us all"! The recent news of massive foreclosure fraud and thus the fact that the entire mortgage backed securities market is now not even suspect, it is hollow to the core, means that the ENTIRE Western world's banking system is GONE, KAPUT!

I wrote back in 2008, "It's Over" which in reality it was, the only remaining option at that point was for the Treasury to put it's less than pristine balance sheet in play which they did. Now there is nothing. Nothing at all that Treasury can do which leaves THE only possible policy option left on the table, the Fed MUST destroy in entirety the U.S.Dollar. The banks that were supposedly "saved" back in 2008 by TARP (which we humorously were told was "over" yesterday of all days!) are now MORE broke than they were back then! ALL of their mortgage securities and ALL of their "cross CDS swaps"with other banks who hold mortgage backed securities are now SMOKING BLACK EMPTY and HOLLOW HOLES OF DEFAULT, period!

The fact that paperwork has been lost and in some cases forged, mortgages have been sold 100 times over and may still exist in 50 different "mortgage pools" means that NO ONE, NOWHERE has any idea of who owns what! If you cannot put this 2+2 together then whatever evil smacks you in the face, you deserve! Debt underlies the entire Western banking system, debt of all shapes and forms is now tainted and infected no matter who the issuer is. By extension, the Dollar since it is a creation of debt is now beyond burnt toast, it is smoke!

We will look back at October 4th and 5th and see that these 2 days marked the beginning of the disastrous end of the Western debt based and thus fiat monetary system. Gold and Silver are just now opening their mouths and telling us this. But the stock market is up? Yes, there are those that believe the coming hyperinflation will be beneficial to stocks, I say maybe, maybe not. I still believe as history has shown in the past that an equity panic precedes the point in time where stocks go up because owners of cash dump it for anything and everything. In other words, ANYTHING is a better place for your capital than a currency that is going to zero.

Of course the biggest loser in all this because it is THE biggest market of all is the U.S. Treasury market. Gold and Treasuries CANNOT both go higher in the long run, I will say that the Treasury market is wrong and Gold is correct simply because one has a fraudulent government behind it and the other has Mother Nature and her natural laws behind it. When it comes to who you should trust, trust your gut sense that Mother Nature is not convoluted nor a fraud, she is neither.

So folks, do not jump for joy today as it will be seen in the future as the beginning of the end. It is the end of finance and business as we have all known it all of our lives. It is the end of the banking system, the end of the Dollar, the end of Treasuries, THE END OF PAPER ANYTHING! Go ahead, don't believe me. Go on as if nothing has happened. You WILL have lots of company in a hell called bankruptcy, poverty, hunger and just plain ignorance. If you cannot see it now after this hammer has come down, you will never see it nor will you see the sledgehammer of complete collapse that is about to hit everyone right between the eyes.

Do whatever you can if you have not already prepared, as fast as you can because when this game stops EVERYTHING stops. ATM's, banks, distribution, government services, etc. etc.. You will be on your own and you will only "have what you have" and nothing more. Make sure you "have" ..."enough"! Regards, Bill H.

Er meint, dass der Systemkollaps jetzt nicht mehr zu verhindern ist.
 

[17:45] Marc Faber: »Sparer und Besitzer von Bargeld werden betrogen werden«

[11:00] Der grosse Crash vor der Tür? 12 Anzeichen, dass sich an den Finanzmärkten aktuell wieder Unheilvolles zusammenbraut

[7:15] Gaertners Blog: Brisante Warnung des IWF: Banken bleiben Achillesverse


Neu 2010-10-05:

[14:15] Libor und Euribor steigen: Geld wird teurer

In den Geldmarkt kommt Bewegung. In London stieg der Zinssatz, den Banken untereinander für Geld mit drei Monaten Laufzeit zahlen, so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr. Laut Händlern deute dies darauf hin, dass Geld wieder teurer wird. Mario Draghi, Mitglied des Rats der EZB, warnte davor, den Märkten zu viel Liquidität zuzuführen.

Der Stress im Bankensystem steigt also wieder.
 

[14:00] Crash Anfang 2011? Jim Rogers: Warnung vor März/April 2011 (deutsche Fassung)


Neu 2010-10-04:

[21:30] Audio: Gerald Celente: Crash of 2010 is Happening

[20:15] Alsthom entlässt 4000 im Kraftwerksbau: Alstom streicht 750 Stellen in der Schweiz

Diese Investitionsgüterbranche geht wohl weltweit nicht mehr so gut. 2009 scheint man noch durchgetaucht zu haben.

[21:00] Der Platin-Investor - Präzise gesagt ist das Geschäft fast auf null:

Die Strompeise steigen, am Absatz der Kraftwerke liegt es nicht. Kreditgeld gibt es zum Schweinefüttern und ganz billig, daran liegt es auch nicht. Es liegt daran, dass langfristige FESTZINSSATZkredite nicht platzierbar sind, genauso wenig wie langfristige Festzinsanleihen von Projektträgergesellschaften OHNE Haftung des Kraftwerksbesitzer (Haftungen sind schlicht unmöglich, der Strom und das Kraftwerk selber müssen immer zur Rückzahlung reichen und das tun sie auch). Kraftwerke brauchen 20 Jahre Festzinssatz, sonst kann man 400 Mio. - 2 Mrd. Investitionen schlicht nicht finanzieren. Bei variablen Krediten kann man nicht einfach mehr Strom erzeugen, wenn der Zinssatz explodiert.....
 

[9:15] NIA: Die Kernschmelze hat begonnen (Video)

[8:30] AEP: IMF admits that the West is stuck in near depression


Neu 2010-10-03:

[10:15] Ende des Propaganda-Aufschwungs: Dem Aufschwung geht die Puste aus

Die Industrie in der Euro-Zone hat deutlich an Fahrt verloren. Die Firmen steigerten ihre Geschäfte so wenig wie seit acht Monaten nicht mehr, wie die Markit-Forscher am Freitag zu ihrer Umfrage unter etwa 3000 Unternehmen mitteilten. Deutsche Unternehmen verbuchten das niedrigste Auftragsplus seit 14 Monaten.

Konjunkturpakete verpuffen, viele Staaten müssen jetzt sparen, also verpufft auch diese Scheinerholung der letzten Monate. Die echte Depression kommt bald.

ORIGINALTON VOLLTROTTEL: IWF-Chef: Zweite globale Krisenwelle unwahrscheinlich

Strauss-Kahn ist ein Politiker, solche Aussagen sind also als "politisch" zu werten, also als bewusste "Aufschwung-Lüge".

Leserkommentar: "DER UNTERSCHIED ZWISCHEN DER THEORIE UND DER PRAXIS , IST IN DER PRAXIS GRÖSSER ALS IN DER THEORIE" !


Neu 2010-10-02:

[20:30] Dem Geier: Top-10 des Staatspleite-Risikos: Ausgabe 30.09.2010

[19:00] Schnittpunkt2012: Im Oktober beginnt die richtige Krise!

Der Oktober wird jener Monat, von dem wir in Zukunft sagen werden, dass die Krise so richtig begonnen hat.

Es spricht vieles dafür: warten wir ab - in den Rettungsbooten.
 

[17:00] Die nächste grosse Gelddruckerei bringt keine Stimulierung mehr, sondern den Währungsabverkauf: QE2: This Time Is Different

[16:45] Wenn es kracht, geht es blitzschnell: Guest Post: Prediction: Things Will Unravel Faster Than You Think


Neu 2010-10-01:

[20:45] Wissen wird eigentlich schon lange: „Banken schwächer als es scheint“


Neu 2010-09-30:

[18:00] Also die "Greatest Depression": Chapman: Aktuelle Depression findet auf diese Art nur alle 300 bis 500 Jahre statt


Neu 2010-09-29:

[9:30] Interessantes Interview: ES FEHLT NUR DER AUSLÖSER


Neu 2010-09-25:

[6:45] Focus - Staatsbankrott: FEUER AM DACH


Neu 2010-09-23:

[19:15] Wurde nur etwas zeitlich verschoben (Artikel ist von 2009): Countdown zum Kollaps

[14:30] Die CEOs erhöhen der Wert ihrer Stock-Options: Aktien-Kaufrausch erfasst weltweit die Konzerne

Die Krise ist vorbei, die Gewinne der Unternehmen sprudeln kräftig. US-Konzerne erwerben damit eigene Papiere, die Aktionäre profitieren doppelt. Doch wer in Aktien deutscher Konzerne investiert hat, ist meist der Dumme.

In manchen Fällen sind die Firmenkassen wirklich prall gefüllt, aber sehr oft werden diese Aktien auf Kredit gekauft - ein sicheres Zeichen für das Endstadium einer Aktienbubble.

Worum geht es: die Top-Manager bekommen neben Gehalt und Bonus auch noch Stock-Options, also Optionen auf die eigenen Aktien. Mit solchen Mitteln wird der Aktienkurs hochgepusht, der Optionen ausgeübt und die Aktien sofort verkauft. Bringt viel Geld zu Verjubeln.
 

[9:45] Investitionen sinken wieder: "Auftragseingänge in der EU sinken"

Kein Wunder, bei so vielen Pleitestaaten, die jetzt sparen müssen. Der 2. Dip ist da.


Neu 2010-09-22:

[9:45] Handelsblatt: Der Kurssturz wird verheerend sein

[7:00] Der Krisen-Zyklus: Vicious Cycle


Neu 2010-09-21:

[21:00] ...und ist ein Bondaffe: Wer Anleihen kauft, geht eine kühne Wette ein

[16:30] Es wird Zeit dafür: Börsianer warnen vor Kurssturz

Mehrere Experten malen sich derzeit Szenarien aus, in denen der Dax unter die Marke von 4 000 Punkten fällt. Grund für die Sorgen der Profis: die wachsende Beunruhigung der Investoren durch explodierende Staatsschulden.

Das kann eingentlich nur dann passieren, wenn die ZBs wegen eines explodierenden Goldpreises die Zinsen anheben müssen und es einen Bondcrash gibt.

Wenn dass passiert, dann wird Gold wegen der Flucht aus dem System noch höher steigen. War 1979 auch so.


Neu 2010-09-19:

[15:45] Video: Dr. Doom Marc Faber: 'Ich bin ultra pessimistisch!'


Neu 2010-09-18:

[18:15] Ein weiterer Krisenindikator: "Rohstahlproduktion sinkt"

[10:30] Gesamtschulden nie mehr rückzahlbar: Which Time Is Different: Gold or Sovereign Debt Levels?


Neu 2010-09-17:

[18:00] Ein neuer GEAB kommt: GEAB N°47 is available! The Global systemic crisis – Spring 2011: Welcome to the United States of Austerity / Towards a very serious breakdown of the world economic and financial system

Wieder einmal beschäftigt man sich primär mit den USA anstatt der zerbrechenden EU (der blinde Fleck). Interessant ist das:

The true US GDP is 30% lower than official figures
If the Greek authorities’ lie over the amount of the country’s debt and thus the debt/ GDP ratio was able to generate worldwide panic, imagine for one second the discovery that the GDP of the United States is actually 30% lower than the official figures…

Vermutlich nicht nur in den USA. Damit sind die wirklichen Staatsschulden (ohne Schattenhaushalte und Garantien) um 30% höher.
 

[15:00] Die Verrückten sind wieder da: Ramschanleihen sind Anlegers Liebling

Erstmals seit der Finanzkrise erwarten Investoren wieder, dass US-Unternehmen Hochzinsanleihen voll zurückzahlen. Die Durchschnittskurse für die Papiere, aufgrund der schwachen Bonität der Emittenten auch Ramschanleihen genannt, kletterten am Donnerstag laut Daten von Bank of America Merrill Lynch zum ersten Mal seit Juni 2007 auf mehr als 100 Cent auf den Dollar. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise, im Dezember 2008, war der Durchschnitt zeitweise auf 55 Cent gefallen.

Solche Meldungen kommen am Höhepunkt einer solchen Bubble wie jetzt. Gekauft wurden diese Junk-Bonds im Gegensatz zu früher meist auf Kredit. Daher wird der Crash intensiver ausfallen. "Investoren" sind das nicht, sondern Spekulanten.
 

[13:00] Video: C. Vogt: "Katastrophe steht bevor - Anleger werden viel Geld verlieren!"

[12:30] Der neue Focus-Titel: Der Staatsbankrott kommt

[11:30] ARD-Video: Zocken, 1/4 bis der Staat (Steuerzahler) hilft - Wirtschaftskrise 2010, Zocken, 2/4, Zocken, 3/4, Zocken, 4/4

Leserkommentar:
Wieder einmal bringt die ARD eine interessante Doku spät am Abend (15.09.10, um 23:30 Uhr).
Warum nicht so eine Aufklärungs-Doku an einem Samstag nach der Tagesschau um 20:15 Uhr?

[15:00] Leserkommentar-DE - ARD Video:

schön langsam glaube ich, dass es auch nichts bringen würde, wenn so ein Beitrag um 20:15 Uhr kommen würde. Die Menschen sind glaube ich nicht in der Lage, die Zusammenhänge zu kapieren. Die denken sich doch: ich habe mein Geld am Ort auf der Sparkasse, da ist es sicher. Die wurden über Jahrzehnte verblödet.

Man müsste viel einfacher vorgehen: He, du dein Geld weg, du nichts mehr Urlaub, nichts mehr LCD Fernseher, du nichts mehr iphone. Vielleicht würde auf diese Art die Masse etwas kapieren. Die wachen erst auf, wenn am Ballermann der Geldautomat nichts mehr ausspuckt.

Wer nicht hören will, wird fühlen müssen.

[16:00] Leserzuschrift-DE - selbes Denken auch 1923:

Dieses erstaunliche Phänomen soll es auch 1923 gegeben haben. Die Masse der Menschen hofften bis zuletzt, dass alles gut wird - und verloren dabei alles. Man hat auch damals den staatlichen Versprechen geglaubt. Aufhebung der Goldbindung; Aufforderung, Kriegsanleihen zu kaufen; Gold gab ich für Eisen usw. sorgten bereits für große Verluste. Und das, obwohl die Menschen doch auch damals total sauer gewesen sind. Denn sie haben doch 1918 noch den Kaiser weggejagt. Das Ganze hat aber auch was Gutes: Solange die Masse schläft, kann man sich, auch wenn es nicht viel ist, Unze für Unze oder auch 1/10tel Unze für 1/10tel Unze noch günstig weiter eindecken.

Eigentlich kippte der Glaube ans Geld schon im Sommer 1922, da begann das Grosse Abstossen der Mark. Die Bildungsschicht glaubte bis zuletzt an das Aufhören der Inflation.


Neu 2010-09-16:

[15:30] Bankrott: Wie die Schuldenstaaten Geld zusammenkratzen

Auf Hawaii schließen Freitags die Schulen, in Santa Cruz wird es dunkel, und Griechenlands Minister fahren kompakt. Nicht nur in Großbritannien werden in Sachen Sparkurs nach der Krise andere Saiten aufgezogen. Wie man in den USA und Europa den Defiziten entgegenwirkt.

Und das ist überall erst der Anfang. Die wirkliche "Härte" kommt mit dem Kollaps der Währung.

Auch ein Pleitekandidat, der um das Leben kämpft: Von den Briten lernen heißt sparen lernen
 

[15:30] 2. Dip gefällig: "PKW Zulassungen in Europa sinken mit Dynamik"

[15:30] Nur so weiter: Depression in Europa und den USA treibt Anleger in Edelmetalle und die Menschen zur Verzweiflung


Neu 2010-09-15:

[12:30] "Mit einem so starken Rückgang bei den Erwartungen habe ich nicht gerechnet": Nicht der Weltuntergang, aber die Abkühlung kommt

Die Abkühlung der US-Konjunktur sowie ungelöste Probleme im Euroraum, lassen auch Finanzmarktanalysten nicht kalt. Sie rechnen in den kommenden Monaten mit einer kräftigen wirtschaftlichen Eintrübung in Deutschland, wie aus dem Konjunkturbarometer des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hervorgeht.

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für das nächste Halbjahr sanken im September auf minus 4,3 Punkte von plus 14 Zählern im Vormonat. Das war bereits der fünfte Rückgang in Folge

Das ist nicht nur in Deutschland, sondern geht weiltweit fast synchron. Die Staaten können jetzt auch nicht mehr helfen, sondern müssen sparen.

Leute, das ist der Anfang der echten "Greater Depression", alles andere war nur ein Vorspiel.

[16:00] Leserkommentar-DE: ich schon, denn mit 6,65 Brutto über Zeitarbeit kann ich mir nur noch was zu essen kaufen, alle anderen Waren können gerne im Geschäft vergammeln.


Neu 2010-09-14:

[18:30] Jetzt wird es gefährlich, Flucht aus den Staatsanleihen: Anleger lassen Staatsanleihen liegen

Die Anleger am Rentenmarkt sind zu Wochenbeginn deutlich risikofreudiger geworden. Dies zeigte sich darin, dass gestern die Kurse fast aller Staatsanleihen im Euro-Raum, in Großbritannien und den USA kräftig fielen.

Nicht vergessen: die Staatsanleihen sind die letzte Rückzugslinie in der Papierwelt. Wenn das bei den Treasuries und Bunds passiert, ist es vorbei. Wenn dann noch Panik dazukommt...

Das ist die Folge: Ansturm auf Gold, Silber und Franken
 

[17:15] Der Peer-Wolf zur Lehman-Krise: "Es war ein Erdbeben"

Steinbrück: Am 15. September 2008 war die Investmentbank Lehman Brothers zusammengebrochen, und dem weltgrößten Versicherungskonzern AIG drohte dasselbe Schicksal. Ich bin überzeugt: Wäre AIG pleitegegangen, hätte der Finanzsektor einen Schmelzpunkt erreicht. In der Tat: Die Welt stand an einem Abgrund.

Also ist auch der deutsche Finanzminister überrascht worden, so wie fast alle seiner Kollegen. Die wissen alle nichts, hoffen nur.
 

[12:00] Eine Bankenrettung muss zu niedrigeren Boni und dem Austausch der Chefs führen: Thomas Ferguson und die Lehren aus der Lehman-Pleite

[9:00] Die Stromerzeuger sind bankrott: Stromkonzerne beklagen Geldmangel

Ausgerechnet die Energiekonzerne, die zu den größten Investoren in Europa zählen und wegen steigender Strompreise und erheblicher Milliardengewinne die Verbraucher gegen sich aufgebracht hatten, beklagen nun beschränkte finanzielle Spielräume. "Die Verschuldung der europäischen Energiekonzerne ist doppelt so hoch wie die durchschnittliche Verschuldung aller Industrieunternehmen", rechnete Teyssen vor. "Wir sind die am höchsten verschuldete Industrie auf Mutter Erde."

Dabei stehen die deutschen Versorger im Vergleich mit den großen Rivalen aus Europa und den USA finanziell noch relativ gut da. "Die Verschuldung der französischen und italienischen Konzerne ist noch deutlich höher", stellte Teyssen klar. "Noch größer ist das Problem der Unterfinanzierung aber in den USA, wo die Infrastruktur über viele Jahre vernachlässigt wurde."

Sobald die Zinsen explodieren, werden diese Konzerne reihenweise pleite gehen. Das deswegen, weil die MBA-Typen an der Spitze die riesigen Einnahmen für sinnlose Mergers verpulvert haben. Hat jeder Leser seinen privaten Generator?

Leserkommentar-DE:
DIESE LUMPEN HABEN DIE STROMPREISE DIEM LETZTEN ZEHN JAHRE VERDOPPELT, DIE EINSPEISER GEDRÜCKT , NICHTS IN KRAFTWERKE UND NETZE INVESTIERT UND HUNDERTAUSENDE ARBEITER ENTLASSEN.
DIE MONSTERGEWINNE HABEN SIE IN GRÖSSENWAHNSINNIGEN SCHWACHSINNSAUFKÄUFEN RUND UM DEN ERDBALL VERPLEMPERT, TEILWEISE MIT KORRUPTIONSGESCHÄFTEN.


Neu 2010-09-13:

[15:15] Übersetzung - die Krise geht wieder richtig los: IMF warnt vor grösseren Risiken für die Weltwirtschaft

[15:00] Das riecht nach Bondcrash: Norbert Walter: «Zinswende kommt schnell»

Nachschlag: Neue Unsicherheit durch hohe Staatsschulden


Neu 2010-09-12:

[19:45] Um die Schuldenberge abzutragen, sind weitaus massivere Maßnahmen nötig, als sie derzeit von den europäischen Staaten getroffen werden: Die Finanzkrise ist noch lange nicht überstanden

Vor allem aber ist die Frage unbeantwortet, wie die Schuldenberge langfristig tatsächlich abgetragen werden sollen. Alle bisher aufgelegten Sanierungsprogramme dienen nur dazu, die Neuverschuldung einzudämmen. Um die bereits eingegangenen Verpflichtungen einzulösen, werden noch viel größere Anstrengungen und zwangsläufig wohl auch schmerzhafte Abstriche beim Wohlstand nötig sein.

Bereitet uns die Welt hier auf kommende Währungsreformen vor?
 

[17:00] Hier geht es auch wieder abwärts: Chipboom droht das Aus


Neu 2010-09-11:

[20:30] Eine Dosis Realität: Aufschwungnews!

[13:30] Genügend Pleite-Potential: Welche europäischen Banken wackeln

[12:30] Kalifornien vs. Ukraine: Staatsbankrott in Ost und West

[7:45] Audio: FSN In Depth: Joseph A. Tainter PhD, The Collapse of Complex Societies


Neu 2010-09-10:

[17:30] Es gibt genug zum zittern: Europa zittert vor einer neuen Schuldenkrise

[15:00] Interessanter Verschuldungs-Vergleich: So viel kostet die Welt

[15:00] Leserzuschrift-DE - Systemcrash = Supernova Typ Ia:

Was hat eine Supernova Typ Ia mit dem Goldpreis und einer Währungsreform zu tun?
Schaun wir mal:
Anfänglich umkreisen sich zwei Sterne von etwa der Größe unserer Sonne friedlich. Doch dies ändert sich bald. Der eine ist älter und der thermonukleare Brennvorgang ist in ihm zu Ende gegangen. Daraufhin schrumpfte er auf etwa Erdgröße, mit unvorstellbarer Dichte, zu einem Weißer Zwerg'. Jedoch kann der Zwerg seinen Zustand durch quantenmechanische Gesetze noch stabil halten. Der andere Stern befindet sich im Endstadium seines Brennvorganges, im Zustand eines 'Roten Riesen' mit dem hundertfachen seiner ursprünglichen Ausdehnung.
Auf Grund seiner enormen Gravitation zieht der Kleine dem Großen jedoch permanent Masse ab. Irgendwann erreicht der Weiße Zwerg das ca 1,44-fache Gewicht unserer Sonne. Da werden andere Gesetze der Quantenmechanik aktiv. Der Weiße Zwerg bricht unter seiner Masse zusammen und zerstört sich in einer gigantischen Explosion. Nichts bleibt von ihm übrig. Jedoch--, so verheerend diese Explosion auch ist, sie ist der Ursprung neuer Sonnensysteme. Auch unsere Sonne mit der Erde ist so entstanden. Innerhalb diese Explosion entsteht die Masse der Elemente schwerer als Eisen und somit auch unser Gold. Die Materie des Weißen Zwerges stellt damit die Saat für neue Sonnensysteme dar. Ohne diese Vorgänge gäbe es keine Entwicklung.

Was hat dies nun mit dem Goldpreis und einer Währungsreform zu tun?
Setzen wir doch einmal in diese 'Gleichung' Begriffe aus dem Finanzwesen ein.

Der jüngere, aufgeblähte Stern sind die Finanzmärkte, der Weiße Zwerg ein Staat. In diesem Staat ist die Wirtschaft weitgehend zum Erliegen gekommen. Sprich 'Zombiewirtschaft'. Jedoch kann dieser Staat sich noch so gerade aufrecht erhalten. Dieser Staat übt aber große Anziehungskraft auf die Finanzmärkte aus, die sich unnatürlich ausgedehnt haben und zieht von diesen mengenweise Kapital ab. Was dem Stern bei dem 1,44-fachen passiert dauert jedoch bei Staaten länger. Das liegt an der größeren Intelligenz des Universums. --Diese Aussage wird duch Einstein gestützt, somit sind wir da auf der sicheren Seite-.

Doch auch der Staat bricht etwas später unter der übergroßen Last zusammen, wenn die Schulden ein Mehrfaches des BSP erreicht haben. Seine Strukturen verschwinden ebenfalls und das Gold wird zwar nicht erschaffen, dafür aber explodiert wenigstens der Goldpreis und eine Währungsreform wird unumgänglich. Auch hier geschieht etwas Positives, --eine notwendige Erneuerung und Weiterentwicklung. Aus den Überresten entsteht ein erneuertes Staatsgebilde mit verjüngten Strukturen und neuer Währung.

Fazit:
Quantenmechanik und Finanzwesen sind beide undurchschaubar. Wenigsten Nils Bohr kann uns Sterbliche beruhigen: 'Wer sagt, erhabe die Quantenmechanik verstanden, der hat sie nicht verstanden.'

Interessanter Vergleich.
 

[12.15] Schnittpunkt2012: Die Party ist vorbei!

[7:00] Bloomberg: Europe's Fragile Banks


Neu 2010-09-09:

[7:00] Bloomberg über die betrunken Bondaffen: Drunken, Rowdy Bond Market Is About to Be Ill: Mark Gilbert


Neu 2010-09-08:

[16:45] Thorsten Polleit: Die Krise wird noch größer

[16:00] Video: DAF-EXKLUSIV: Dr. Doom Marc Faber: 'Ich bin ultra pessimistisch!'


Neu 2010-09-07:

[18:15] Das Bond-Teufelszeug: US-Investoren klagen Anleihen aus Weimarer Republik ein

Das könnte für Finanzminister Schäuble teuer werden: US-Investoren klagen vor mehreren Gerichten gegen die Bundesrepublik - weil sie uralte Staatsanleihen aus der Weimarer Republik besitzen, die sie nun zu Cash machen wollen. Die Papiere sind womöglich einige Milliarden Dollar wert.

Die Vorgeschichte der umstrittenen Anleihen ist historisch durchaus brisant. Die Papiere waren von 1924 bis 1930 in den USA verkauft worden. Eine Serie ist bekannt als "Dawes Bonds". Der Weimarer Republik brachten die Papiere einen Geldsegen von 110 Millionen Dollar - der heutige Wert liegt vermutlich bei rund 1,2 Milliarden. Den Investoren wurde damals erzählt, die Anleihen seien sicher.

Wie man hier sieht, kann einen Staat selbst nach 80 Jahren eine Nicht-Rückzahlung noch einholen. Auch Argentinien kämpft mit solchen Problemen.

Wenn die heutigen Staatsanleihen nicht zurückgezahlt werden, dann gibt es lange kein neues Geld mehr.

[20:15] Leserkommentar-DE - Anleihen aus Weimar:

ist schon interessant. Auf der einen Seite wird auf Hartgeld behauptet, die Vergangenheit wäre nicht relevant für die Gegenwart. Es wird dann immer davon gesprochen man sollte nicht gestrig sein, das wäre nichts für einen Investor. Und dann das?! Das beisst sich nicht nur, sondern ist zudem Giga-Paradox.

Angeblich existiert doch nach Hartgeld, die Weimarer Republik nicht mehr, genauso wie das dritte Reich.

Die Weimarer Republik und das Dritte Reich existieren nicht mehr, aber es gibt eine Rechtsnachfolge, diese hat die BRD.

Das ist eben das teuflische an diesen Staatsanleihen: ein Gläubiger kann nach vielen Jahren eine nicht eingelöste Anleihe dem/den Nachfolgestaaten des Schuldners im früheren Staatsgebiet diese zur Auszahlung präsentieren. Wenn die Auszahlung verweigert wird, kommt das sehr schlecht an. Auch über die russischen Zarenanleihen wurde lange gestritten. Daher heissen diese Dinge auch Bond - kommt von Bondage = Leibeigenschaft.

[20:45] Leserkommentar-DE - Bond-Klage:

Jeder auf dieser Welt kann vor Gericht gegen jemand Klage erheben. Entscheidend ist nur, ob die Gerichte die Klagen als ausreichend begründet ansehen und dann überhaupt zu Gunsten der Klägerin entscheiden. Gegen einen Staat wird dies in jedem Falle sehr schwierig. Ich wette, die BRD wird denen nichts zahlen brauchen.

Solche Klagen kann man ewig strecken, auch dann ist der Ausgang ungewiss. Die Kläger Werden sich schon eine gewisse Hoffnung ausgerechnet haben, denn in den USA müssen sie ihre eigenen Prozesskosten immer selbst bezahlen, diese sind hier enorm. So lange wollen diese Kläger sicher nicht warten. Sie erhoffen sich vermutlich, dass die BRD zahlt, damit kein Schatten auf die Kreditwürdigkeit der BRD fällt. Wie gesagt, nicht getilgte Staatsanleihen sind teuflisch und beschädigen die Kreditwürdigkein eines Staates, der nicht zahlt.
 

[18:15] Jetzt weg mit den Staatsanleihen: 'Die Leute unterschätzen das Inflationsrisiko'

[17:30] Leserzuschrift-CZ - Systemzustand:

Heut ist mal wieder so ein Tag an dem man sich klar werden sollte das ein großes Spiel am laufen ist dessen Regeln wir nicht kennen.
Gold mit abrupter Kehrtwende aus dem Stand +10$ Silber dasselbe +50cent
JPY steigt gegen alle Währungen massiv
Eur verliert gegen alles und jeden (sogar USD)
BundFuture legt um 100bp zu
Und Aktien ? Im Moment im Minus..aber die DowEndRallye kommt ja eh immer erst 30 min vor Ende..
Und Gold wird dann wieder sinken...und das alles 8 $ vor dem ATH...
Der September scheint spannend anzulaufen

Es rührt sich etwas.
 

[9:15] Der Banken-Stresstest war eine Lüge: Comeback of European Debt Problems?

[11:15] Die Auswirkingen der Lüge sind schon da: Zweifel an Stresstest-Ergebnissen lasten auf Euro
 

[9:15] AEP: Société Générale tells clients how to prepare for potential 'global collapse'

Société Générale has advised clients to be ready for a possible "global economic collapse" over the next two years, mapping a strategy of defensive investments to avoid wealth destruction.

Die "höheren Kunden", diejenigen, die soetwas lesen werden also schon auf den Kollaps vorbereitet.


Neu 2010-09-06:

[16:30] So endet jedes Papiergeldsystem: Hyperinflation ist 100 Prozent sicher

Nicht vergessen, Hyperinflation ist keine "normale Inflation" durch Nachfrageüberhang, sondern ein monetäres Ereignis durch Flucht aus dem Geld.

[18:30] Leserkommentar-CH: Flucht aus "Geld" in Geld haben wir dank hartgeld.com bereits schon gemacht - lasst es ruhig hypern ...
 

[10:00] Warum die Bondaffen wirklich Affen sind: 'Equities are dead, long live bonds'

A leading City analyst claims that bonds are a better bet than shares. Which way should investors turn?

Jetzt am Höhepunkt der Bond-Bubble sagt er das. Der perfekte Kontra-Indikator.

Diese MBA-Tiere sind nicht besser als der kleine Maxi - auch wenn sie "leading" sind - führend in der Dummheit?


Neu 2010-09-05:

[21:30] Bald: Wann platzt die Anleihenblase?

Dass sich bei Staatsanleihen eine enorme Blase aufgebaut hat, ist seit Monaten klar. Die Frage ist nur, wann sie platzt. So wenig Zinsen und so hohes Risiko gab es bei Staatsanleihen noch nie.

Dieses Platzen wird extrem gut für den Goldpreis sein, da es nach den Staatsanleihen nichts mehr in der Papierwelt gibt, in das man noch flüchten könnte.
 

[16:00] AEP: No defence left against double-dip recession, says Nouriel Roubini

The United States, Japan and large parts of Europe have exhausted their policy arsenal, leaving them defenceless against a double-dip recession as recovery slows to ‘stall speed’.

Game Over, Politiker, "Ökonomen", Goebbels-Aufschwung-Schreihälse. Face your Day of Reconing.


Neu 2010-09-04:

[11:45] Dieser Giftmüll wurde auch weltweit verteilt: Säumnisrate im CMBS-Sektor explodiert auf neues Rekordhoch


Neu 2010-09-03:

[19:15] Video: OVERDOSE: The Next Financial Crisis

[11:00] Leserzusendung - Wie schnell sich die Zeiten ändern:

Vielen Dank. Nachmachen.


Neu 2010-09-01:

[16:00] Nur mehr Verzögerungen sind möglich, sonst nichts mehr: Point of no return

[10:15] Der IWF fürchtet wohl den Systemkollaps: Der IMF als Versicherer

Der Internationale Währungsfonds (IMF) versteht sich zunehmend als Versicherer, der die Länder vor finanziellen Instabilitäten schützen will. Die Länder sollen seine Instrumente vorbeugend nutzen und nicht erst im Zug von Krisen. Damit rückt er immer mehr von seiner traditionellen Rolle ab, bei der er nur in Notfällen Kredite gegen strenge Auflagen vergibt. In diese Entwicklung passt die am Montag beschlossene «vorbeugende Kreditlinie».

Er wirft die eigenen Grundsätze über Bord. Daher muss es wohl besonders schlimm aussehen.
 

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